Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Semaglutid gegen Fettleber zugelassen
Die EU-Kommission hat Semaglutid zur Behandlung der Metabolismus-assoziierten Steatohepatitis zugelassen. Zulassungsinhaber Novo Nordisk möchte diese Indikation nun als Label Update für das Arzneimittel Wegovy® beantragen. Semaglutid ist der zweite Wirkstoff, für den eine Wirksamkeit bei Fettleber bestätigt wird.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Subkutane Therapie gegen MASH
08.04.2026, 11:00 Uhr
Fortschritt in der Diagnose von Parkinson-Plus-Syndromen
Sogenannte Parkinson-Plus-Syndrome sind selten; es gibt allerdings eine hohe Dunkelziffer, da es oft zu Fehldiagnosen kommt z. B. Morbus Parkinson, Morbus Alzheimer oder Depressionen. Für zwei dieser schwierig zu diagnostizierenden neurodegenerativen Erkrankungen wurden jetzt eindeutige diagnostische Kriterien vorgelegt: für die Multisystematrophie und die progressive supranukleäre Blickparese. Damit stehen Ärzten nun erstmals klare Kriterien zur Erfassung potenziell betroffener Patienten zur Verfügung.Show moreNeurodegenerative Erkrankungen
01.04.2009, 22:00 Uhr
Hauttoxizitäten unter neuen onkologischen Wirkstoffen
Neue Substanzen in der Onkologie zeigen Nebenwirkungen, die unter einer klassischen Zytostatikatherapie nicht oder nur in geringem Ausmaß auftreten. Dies trifft vor allem auf Inhibitoren der Tyrosinkinase und auf EGFR-Blocker zu, deren Einsatz meist mit kutanen Veränderungen einhergeht. Eine sorgfältige Aufklärung des Patienten, eine adäquate Hautpflege sowie lokale und systemische Therapien können die kutanen Reaktionen lindern.Show moreDermatologie
01.04.2009, 22:00 Uhr
„PCa-Screeningstudien sind nicht aussagekräftig!“
In der aktuellen März-Ausgabe von Lancet Oncology hatte Priv.-Doz. Dr. Hans-Hermann Dubben vom Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums in Hamburg-Eppendorf den laufenden Prostatakarzinom(PCa)- Screeningstudien jeglichen Nutzen abgesprochen. Wir haben mit ihm über die widersprüchlichen Zwischenergebnisse der amerikanischen PLCO-Studie und der europäischen ERSPC-Studie gesprochen und ihn um seine Einschätzung gebeten.Show moreInterview
01.04.2009, 22:00 Uhr
Längere osteoanabole Therapie mit Teriparatid möglich
Das Parathormon-Fragment rhPTH (1-34) (Teriparatid, Forsteo®) hat von der Europäischen Zulassungsbehörde die Zulassung für die Verlängerung der Behandlungsdauer von maximal 18 auf 24 Monate erhalten. Vor allem Patienten mit hohem Frakturrisiko sollen von dieser verlängerten osteoanabolen Therapie profitieren.Show moreSchwere Osteoporose
01.04.2009, 22:00 Uhr
Studie zur Gewichtszunahme unter Kontrazeptiva
Innerhalb von drei Jahren liegt die durchschnittliche Gewichtszunahme bei Anwendung einer Drei-Monatsdepotspritze von Medroxyprogesteron bei 5,1 kg. Bei Anwendung oraler Kontrazeptiva wurde keine Gewichtzunahme im Vergleich zu nicht-hormonellen Verhütungsmethoden beobachtet, wohl aber ein Anstieg des Körperfettanteils. So das Ergebnis einer prospektiven Studie mit über 700 Frauen.Show moreVerhütung
01.04.2009, 22:00 Uhr
Moxifloxacin bei Infektionen des oberen Genitaltraktes
Für das Fluorchinolon Moxifloxacin wurde die Zulassung für die Behandlung von leichten bis mäßig schweren entzündlichen Erkrankungen des Beckens erweitert. Damit können Infektionen des oberen weiblichen Genitaltraktes einschließlich Salpingitis und Endometritis nun auch mit einer Monotherapie mit Moxifloxacin statt wie bisher mit einer Antibiotika-Dreifachkombination behandelt werden, sofern Moxifloxacin-resistente Gonokokken ausgeschlossen werden können.Show moreZulassungserweiterung
01.04.2009, 22:00 Uhr
Zweifel am Nutzen des PSA-Screenings bleiben
Ob ein PSA-Test Männer davor bewahren kann, an einem Prostatakarzinom zu sterben, ist umstritten. Aufschluss über den Nutzen sollen u. a. zwei zurzeit in Europa und den USA laufende randomisierte Studien geben. Soeben veröffentlichte Zwischenergebnisse der amerikanischen Studie untermauern den Verdacht, dass zwar durch den PSA-Test mehr Prostatakarzinome diagnostiziert werden und die Krebsbehandlungen zunehmen, aber nicht die Überlebenschancen. Zwischenergebnisse der europäischen Studie sehen auf den ersten Blick günstiger aus.Show moreProstatakarzinom
01.04.2009, 22:00 Uhr

Hypertonie
Der erhöhte arterielle Blutdruck, systolisch wie diastolisch, ist weltweit die häufigste kardiovaskuläre Erkrankung und mit einer Reihe von schweren Spätschäden verbunden. Es besteht ein direkter linearer Zusammenhang zwischen der Höhe des Blutdrucks und dem kardiovaskulären Gesamtrisiko und damit auch zu den zwei der häufigsten und schwersten Volkskrankheiten, der Herzinsuffizienz und dem Schlaganfall. | Von Prof. Dr. med. Thomas HerdegenShow morePharmako-logisch!
25.03.2009, 23:00 Uhr
Keine eindeutigen Vorteile, aber auch keine Nachteile
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat seinen Abschlussbericht zum Einsatz langwirksamer Insulinanaloga bei Typ-2-Diabetes veröffentlicht. Das Fazit: Es gibt keine Belege für einen Vorteil langwirksamer Insulinanaloga im Vergleich zu herkömmlichem Humaninsulin bei der Behandlung des Typ-2-Diabetes. Auch wenn inzwischen zum Insulin Glargin die Ergebnisse einer Fünf-Jahres-Studie vorliegen, so sind der mögliche langfristige Nutzen und Schaden dieser Substanzgruppe noch immer nicht ausreichend untersucht.Show moreLangwirksame Insulinanaloga
25.03.2009, 23:00 Uhr
Besonderheiten bei der Pharmakotherapie
Aufgrund einer vaskulären oder diabetischen Nephropathie unterziehen sich in Deutschland rund 65.000 bis 70.000 Patienten einer regelmäßigen Dialyse. Neben der terminalen Niereninsuffizienz liegen meist weitere Komorbiditäten vor, so dass eine komplexe Pharmakotherapie erforderlich ist. Besonderes Augenmerk gilt hier der renalen Anämie und den Störungen des Calcium- und Knochenstoffwechsels.Show moreHämodialyse
25.03.2009, 23:00 Uhr
Hypertonie – Wichtige Neben- und Wechselwirkungen
In der Hypertoniebehandlung müssen verschiedene grundsätzliche Nebenwirkungen beachtet werden. Dazu zählen ein plötzlicher zu starker Blutdruckabfall ebenso wie eine Kardiodepression, Ödembildung oder Elektrolytverlust. Sie bestimmen in hohem Maße auch das Interaktionspotenzial.Show more25.03.2009, 23:00 Uhr
Bösartigkeit von schwarzem Hautkrebs einschätzen
Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg ist der Nachweis gelungen, dass die Konzentration eines löslichen Wachstumsfaktors, des Angiopoietins 2 (Ang-2), der im Blut von Melanompatienten zirkuliert, ein präziser Marker für das Fortschreiten und das Stadium des malignen Melanoms ist [1]. Die Forscher erhoffen nicht nur eine bessere Verlaufskontrolle der Erkrankung; der Wachstumsfaktor könnte auch Zielstruktur für therapeutische Maßnahmen sein.Show moreAus der Forschung
25.03.2009, 23:00 Uhr
Hypertonie – Die Pathophysiologie
Meistens lässt sich die Ursache für einen erhöhten Blutdruck nicht ermitteln, man spricht von primärer oder essenzieller Hypertonie (Abb. 1). Sie erfordert immer eine lebenslange Behandlung! Sind die Störungen bekannt (z. B. eine Nierenarterienstenose), handelt es sich um eine sekundäre arterielle Hypertonie. Die Beseitigung der Ursache normalisiert dann auch den Blutdruck.Show more
25.03.2009, 23:00 Uhr
Neues estradiolbasiertes orales Kontrazeptivum
Ein neues orales Kontrazeptivum, das Estradiolvalerat mit dem Gestagen Dienogest kombiniert enthält (Qlaira® , gesprochen "Klära"), hat die Zulassung erhalten. Da bereits während der gastrointestinalen Resorption im Organismus der Valeratrest abgespalten wird, sollen alle estrogenbedingten Wirkungen ausschließlich durch "natürliches" Estradiol vermittelt werden. Bislang konnte das im Menschen wirkende Estradiol nicht direkt in oralen Kontrazeptiva eingesetzt werden, da der Zyklus nur unzureichend kontrolliert werden konnte.Show moreEmpfängnisverhütung
25.03.2009, 23:00 Uhr
Hypertonie – Die schleichende Gefahr aus den Blutgefäßen
Der erhöhte arterielle Blutdruck, systolisch wie diastolisch, ist weltweit die häufigste kardiovaskuläre Erkrankung und mit einer Reihe von schweren Spätschäden verbunden. Es besteht ein direkter linearer Zusammenhang zwischen der Höhe des Blutdrucks und dem kardiovaskulären Gesamtrisiko und damit auch zu den zwei der häufigsten und schwersten Volkskrankheiten, der Herzinsuffizienz und dem Schlaganfall. Abgesehen von sehr hohen Blutdruckwerten ist die Hypertonie klinisch stumm, so dass die Patienten immer wieder von der Notwendigkeit einer Pharmakotherapie überzeugt werden müssen. Da 60 bis 70% der Patienten mit dem ersten Therapieversuch und 20 bis 30% selbst unter zwei Antihypertensiva den Zielblutdruck nicht erreichen, erfordert die Hochdrucktherapie einen häufigen Wechsel der Medikamente. Die große Auswahl an Antihypertonika und ihre vielfältigen Kombinationen sowie die hohe Komorbidität metabolischer und kardiovaskulärer Erkrankungen machen die Hochdrucktherapie zu einer pharmakotherapeutischen Herausforderung.Show more25.03.2009, 23:00 Uhr
Therapiemöglichkeiten bei Belastungsund Dranginkontinenz
Trotz sechs bis acht Millionen Betroffener ist das Thema Harninkontinenz in Deutschland ein Tabu. Dies zu Unrecht, denn mit Aufklärung, adäquaten krankengymnastischen und medikamentösen Maßnahmen kann die Inkontinenz in vielen Fällen behoben oder zumindest gelindert werden. Ein erster Schritt ist die aktive Auseinandersetzung mit der Blasenschwäche und die Inanspruchnahme unterstützender Hilfen.Show moreHarninkontinenz
25.03.2009, 23:00 Uhr
Längere Erektionsdauer mit Vardenafil
PDE-5-Inhibitoren werden zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt, um eine ausreichend harte und lange Erektion hervorzurufen. Mit der Dyslipidämie- und der Endurance-Studie liegen jetzt die ersten beiden placebokontrollierten Studien vor, die den Einfluss der Therapie mit dem PDE-5-Inhibitor Vardenafil (Levitra®) auf die Erektionsdauer untersucht haben. Sie konnten eine deutliche Steigerung der Dauer der Versteifung des Penis belegen. Daten der Restore- und der Reinvent-Studie zeigen zudem, dass eine tägliche Dauereinnahme keinen therapeutischen Vorteil bringt.Show moreErektile Dysfunktion
25.03.2009, 23:00 Uhr
Austausch teils unkritisch, teils problematisch
Seit Ende letzten Jahres steht im Markt eine große Zahl von Venlafaxin-haltigen Generika zur Verfügung. Nur halb so teuer wie das Original versprechen sie den Krankenkassen hohe Einsparungen. Da es sich bei dem Antidepressivum Venlafaxin um eine sehr gut wasserlösliche und unter Bioverfügbarkeitsaspekten unproblematische Substanz handelt, steht einer Substitution zumindest von dieser Seite nichts im Wege. Argumente gegen einen Austausch (auch unter den Generika) liefern allerdings die zu behandelnden psychischen Erkrankungen und die damit verbundene Complianceproblematik.Show moreVenlafaxin-haltige Antidepressiva
18.03.2009, 23:00 Uhr
Auch bei einem Kurztrip lauert die FSME-Gefahr
Das Risiko von Infektionskrankheiten auf Reisen lauert nicht nur im Urlaub in fernen Gefilden. Eine Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kann man sich schon bei einem Kurztrip nach Österreich oder an den Balaton holen. Auch ein Spaziergang insbesondere in Endemiegebieten in Süddeutschland kann die Gefahr von durch Zecken übertragenen Krankheiten deutlich steigern.Show moreFrühsommer-Meningoenzephalitis
18.03.2009, 23:00 Uhr
Arzneimitteltherapie bei Niereninsuffizienz
Rund 15% aller Arzneimittel werden durch die Nieren ausgeschieden. Diese Wirkstoffe müssen bei Vorliegen einer Niereninsuffizienz individuell dosiert werden, um Über- oder Unterdosierungen sowie gravierende Nebenwirkungen zu verhindern. Zur Ermittlung der korrekten Dosis wird auf die Kreatinin-Clearance und auf die individuelle Ausscheidungskapazität zurückgegriffen. Mithilfe verschiedener Datenbanken können die individuell erforderlichen Dosen ermittelt werden.Show moreDosisfindung
18.03.2009, 23:00 Uhr
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