Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Erster Kombinationsimpfstoff gegen Grippe und COVID zugelassen
Mit mCombriax® soll bald schon der erste mRNA-Kombinationsimpfstoff in ganz Europa auf den Markt eingeführt werden. Die Europäische Kommission hat die mRNA-Vakzine von Moderna Mitte April 2026 zugelassen.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
mRNA-Vakzine
23.04.2026, 13:00 Uhr
Prasugrel zur Thromboseprophylaxe
Der neue Thrombozytenaggregationshemmer Prasugrel (Efient®) wird in Kombination mit Acetylsalicylsäure zur Prävention atherothrombotischer Ereignisse bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom eingesetzt, die sich einer perkutanen Koronarintervention unterziehen müssen.Show moreThrombozytenaggregationshemmer
13.05.2009, 22:00 Uhr
Tacrolimus reduziert Ekzemschübe bei atopischer Dermatitis
Die europäische Arzneimittelagentur EMEA hat die Zulassung für Tacrolimus (Protopic®) für Patienten mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis zur Erhaltungstherapie mit zweimal wöchentlicher Anwendung erweitert. Während bisher akute Ekzemschübe nur reaktiv mit antiinflammatorischen Wirkstoffen behandelt wurden, lässt sich mit dem Calcineurininhibitor Tacrolimus die Zahl der akuten Ekzemschübe vermindern und die läsionsfreien Intervalle verlängern.Show moreZulassungserweiterung
13.05.2009, 22:00 Uhr
Escitalopram bei älteren Patienten
Obwohl die generalisierte Angststörung zu den häufigsten psychischen Erkrankungen älterer Menschen gehört, gibt es nur wenig fundierte Daten zu einer wirksamen und sicheren Pharmakotherapie. In einer Studie wurde untersucht, ob selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) wie Escitalopram (Cipralex®) auch bei älteren Patienten eingesetzt werden können: Ältere mit einer generalisierten Angststörung scheinen besser auf Escitalopram anzusprechen als auf Placebo, auch wenn der Unterschied nicht signifikant war.Show moreAngststörungen
13.05.2009, 22:00 Uhr
Vorsicht beim Auftragen von Testosterongel
Die amerikanische Food and Drug Administration berichtet von Fällen, bei denen es durch die sekundäre Exposition mit Testosterongel zu gesundheitlichen Schäden bei Kindern kam. Bei mindestens acht Kindern wurde eine Vergrößerung der Genitalien, ein Anstieg der Libido sowie aggressives Verhalten beobachtet. Um weitere Fälle zu verhindern, ordnete die FDA einen umrahmten Warnhinweis (boxed warning) an: Patienten, die Testosteron topisch applizieren, sollten sich danach gründlich die Hände waschen und die behandelte Haut unter der Kleidung verbergen.Show moreFDA-Warnung
13.05.2009, 22:00 Uhr
Neue Hoffnungen für Alzheimer-Patienten
Für Alzheimer-Patienten gibt es bis heute keine befriedigende medikamentöse Therapie. Die positive Wirkung der derzeit zugelassenen Medikamente auf bestehende Symptome ist zumeist nur gering und das Voranschreiten der Erkrankung können sie nicht verlangsamen. Nach den häufig enttäuschenden Endergebnissen potenzieller Wirkstoffe erscheint eine jüngst von englischen Wissenschaftlern vorgelegte Pilotstudie für ein neuartiges Präparat jedoch recht vielversprechend.Show moreAus der Forschung
13.05.2009, 22:00 Uhr
Wieder eine Horrornachricht: Schmerzmittel erhöhen das Alzheimerrisiko!?
Kommentar
06.05.2009, 22:00 Uhr
Kein zusätzlicher Nutzen durch Helicobacter-Eradikation
Es existieren zahlreiche Strategien zur Behandlung dyspeptischer Symptome, die zu den häufigsten Beschwerden in der Allgemeinarztpraxis gehören. In den Richtlinien des National Institute for Clinical Excellence (NICE) von 2004 werden sowohl der Nachweis von Helicobacter pylori mit anschließender Eradikation bei positivem Befund (Test-and-Treat) als auch die Gabe von Protonenpumpenhemmern (PPI) als geeignete Maßnahmen zur Behandlung der Dyspepsie bei Erwachsenen empfohlen.Show moreDyspepsie
06.05.2009, 22:00 Uhr
Benefit durch mTOR-Inhibitor Everolimus
Durch den Einsatz zielgerichteter Substanzen hat sich die Prognose beim metastasierten Nierenkarzinom deutlich verbessert, so dass dieser Therapieansatz weiter verfolgt wird. So auch in einer Phase-III-Studie, in der der oral einzunehmende mTor-Inhibitor Everolimus (Certican® , RAD001) bei vorbehandelten Patienten zu einer Verlängerung des progressionsfreien Überlebens führte.Show moreFortgeschrittenes Nierenzellkarzinom
06.05.2009, 22:00 Uhr
Neue Doxycyclinzubereitung wirkt nur antientzündlich
Konstant antientzündlich aber nicht antibiotisch wirkt eine neue galenische Zubereitung von niedrig dosiertem Doxycyclin, die speziell für die Behandlung der Rosacea entwickelt wurde. Mit dem neuen Präparat (Oraycea®), das bei den Plasmaspiegeln unterhalb der Schwelle der antimikrobiellen Wirksamkeit von Doxycyclin bleibt, kommt es auch bei längerfristiger Anwendung nicht zur Resistenzentwicklung.Show moreRosacea
06.05.2009, 22:00 Uhr
Liposomales Amphotericin zur Therapie systemischer Mykosen
Liposomales Amphotericin B (AmBisome®) ist nun auch zugelassen zur Primärtherapie von schweren systemischen Pilzinfektionen. Bisher war es zur Behandlung von schweren systemischen oder tiefen Mykosen nur zugelassen, wenn konventionelles Amphotericin B kontraindiziert war.Show moreZulassungserweiterung
06.05.2009, 22:00 Uhr
Zoledronat mit direkter Antitumor-Wirkung bei Brustkrebs
Metastasen von Brustkrebs betreffen häufig das Skelett. Durch die Absiedlung von Tochtergeschwülsten im Knochen wird Knochengewebe zerstört. Bisphosphonate lagern sich gezielt an die Knochensubstanz an und hemmen deren Abbau. Das Bisphosphonat Zoledronat hat offenbar einen direkten Effekt auf Tumoren. Diese Antitumor-Wirkung ist aber nicht nur auf das Knochengewebe beschränkt, wie aktuelle Studiendaten bestätigen.Show moreMammakarzinom
06.05.2009, 22:00 Uhr
Fördern NSAR Alzheimer Demenz?
Beobachtungsstudien haben die Hoffnung aufkommen lassen, dass nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen, Naproxen, Celecoxib und Rofecoxib vor der Entwicklung einer Alzheimer Demenz schützen können. Nun sorgt eine neue Analyse von Daten älterer Menschen für Verunsicherung: Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die häufige Einnahme von nichtsteroidalen Antirheumatika das Risiko für das Auftreten von Demenzen und hier vor allem der Alzheimer Demenz im Alter erhöht.Show moreUnter Verdacht
06.05.2009, 22:00 Uhr
Artesunatzäpfchen als wirksame Soforthilfe
Erhalten Kinder mit akuter Malaria in entlegenen Gebieten Afrikas oder Asiens als Soforthilfe Artesunatzäpfchen, sinkt die malariabedingte Sterblichkeit, wenn die Kinder auch nach mehr als sechs Stunden noch nicht in einem Krankenhaus behandelt werden konnten. Dieses Ergebnis einer großen randomisierten multizentrischen Studie, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durchgeführt wurde, könnte die Behandlung der Malaria entscheidend beeinflussen.Show moreMalaria-Kindersterblichkeit
29.04.2009, 22:00 Uhr
Neuer kurz wirksamer SSRI hilft bei vorzeitiger Ejakulation
Für die bedarfsorientierte Behandlung der Ejaculatio praecox bei Männern zwischen 18 und 64 Jahren wurde dem selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) Dapoxetin (Priligy®) die Zulassung in Deutschland erteilt. Dapoxetin wirkt schnell und kurzzeitig und ist damit für die Einnahme im Bedarfsfall vorgesehen, ein bis drei Stunden vor dem Geschlechtsverkehr. Mit einer Markteinführung wird im 2. Halbjahr 2009 gerechnet.Show moreEjaculatio praecox
29.04.2009, 22:00 Uhr
Agomelatin bessert die Stimmungslage und den Schlaf
Agomelatin (Valdoxan®) ist ein Melatoninagonist, der zur Behandlung von Episoden einer Major Depression zugelassen ist und nun in Deutschland eingeführt wurde. Er wirkt als Agonist an Melatonin (MT1 - und MT2 -)-Rezeptoren sowie als Antagonist an 5-HT2c -Rezeptoren. Als melatonerges Antidepressivum verbessert es Kernsymptome einer Depression, verkürzt die Einschlafzeit und beeinflusst die Schlafqualität sowie die zirkadiane Rhythmik positiv, die bei Depressionen oft gestört ist. Dabei wirkt es nicht sedierend.Show moreNeues Antidepressivum
29.04.2009, 22:00 Uhr
Neues zu Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms
Alle zwei Jahre findet in St. Gallen (Schweiz) ein internationaler Kongress zum frühen Mammakarzinom statt. Die mehrtägige Konferenz endet nach ausführlichen Diskussionen mit Konsensusbeschlüssen zu wichtigen Themen. Diese Ergebnisse fließen in internationale und nationale Leitlinien ein, allerdings unter Berücksichtigung länderspezifischer Eigenheiten und Möglichkeiten.Show moreBrustkrebs
29.04.2009, 22:00 Uhr
Keine Protonenpumpeninhibitoren für Clopidogrelpatienten
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AKdÄ) hat Studienergebnisse zu Wechselwirkungen zwischen Clopidogrel und Protonenpumpeninhibitoren (PPI) zum Anlass genommen, vorläufige Therapieempfehlungen auszusprechen. Danach ist auf die routinemäßige Verordnung von Protonenpumpeninhibitoren bei Patienten, die mit Clopidogrel behandelt werden, zu verzichten. Ist dies nicht möglich, sollte auf Pantoprazol ausgewichen werden.Show moreAKdÄ-Empfehlungen
29.04.2009, 22:00 Uhr
Neues Applikationssystem und Betreuungsprogramm
Beta-Interferone werden bei der multiplen Sklerose möglichst frühzeitig eingesetzt, um die Schwere und Frequenz der Krankheitsschübe zu verringern und den progressiven Verlauf aufzuhalten. Für Interferon beta 1b (z. B. Betaferon®) gibt es jedoch Hinweise darauf, dass ohne spezielle, individualisierte Betreuung mehr als 50% der Patienten die Therapie innerhalb von zwei Jahren abbrechen.Show moreBasistherapie der multiplen Sklerose
29.04.2009, 22:00 Uhr
Erster trifunktionaler Antikörper zugelassen
Mit Catumaxomab (Removab®) haben die europäischen Behörden dem ersten Arzneimittel zur Behandlung von malignem Aszites die Zulassung erteilt. Sie gilt für die intraperitoneale Behandlung des malignen Aszites bei Patienten mit EpCAM-positiven Karzinomen, für die keine Standardtherapie zur Verfügung steht oder bei denen diese nicht mehr anwendbar ist. Der Antikörper wird nach Punktion durch vier aufeinanderfolgende intraperitoneale Infusionen mit ansteigenden Dosen in die Bauchhöhle verabreicht.Show moreOnkologie
29.04.2009, 22:00 Uhr
Hoffnungsvolle Therapieansätze beim Prostatakarzinom
Die Entwicklung neuer Arzneimittel zur Chemotherapie von Patienten mit Prostatakrebs ist erst in jüngster Zeit erfolgreich: Vor etwa fünf Jahren konnte erstmals ein statistisch signifikanter Überlebensvorteil für die Therapie mit Docetaxel, einem Zytostatikum aus der Gruppe der Taxane, nachgewiesen werden [1]. Jetzt wurden Ergebnisse von Studien zu unterschiedlichen Therapieansätzen veröffentlicht [2, 3], die Anlass zu vorsichtigem Optimismus geben, jedoch noch nicht als "neue Waffe" gegen das Prostatakarzinom gewertet werden sollten.Show moreAus der Forschung
22.04.2009, 22:00 Uhr
Sapropterin zur Behandlung der Phenylkentonurie
Sapropterin (Kuvan®) ist zur oralen Therapie der Hyperphenylalaninämie bei Erwachsenen und Kindern ab vier Jahren mit Phenylketonurie oder Mangel an Tetrahydrobiopterin (BH4) zugelassen, wenn diese nachweislich auf eine solche Therapie ansprechen.Show moreStoffwechselkrankheiten
22.04.2009, 22:00 Uhr
Profitieren Diabetiker von Statinen?
Da mit dem Diabetes mellitus ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen einhergeht, hat die Suche nach präventiven Maßnahmen gegen schwere kardiovaskuläre Ereignisse einen hohen Stellenwert. Obwohl seit Längerem bekannt ist, dass Statine vor schweren vaskulären Ereignissen schützen können, ist noch immer unklar, ob sich die Wirksamkeit der Statintherapie zwischen Diabetikern und Nicht-Diabetikern unterscheidet und ob Statine für Diabetiker ohne anamnestische vaskuläre Erkrankungen ebenfalls einen therapeutischen Nutzen aufweisen.Show moreCholesterinsenker
22.04.2009, 22:00 Uhr
Eslicarbazepinacetat erfolgreich in Phase-III-Studien
Das neue Antiepileptikum (vorgesehener Handelsname Zebinix®) ist ein Hemmer der spannungsgesteuerten Natriumkanäle, der in Kombination mit anderen Antiepileptika die Häufigkeit von fokal beginnenden Krampfanfällen senken soll. Eslicarbazepinacetat wird zurzeit von den europäischen Behörden zur Behandlung von fokal beginnenden Krampfanfällen mit oder ohne sekundärer Generalisation geprüft. Der Hersteller rechnet im 2. Quartal 2009 mit der Zulassung, da im Februar 2009 wurde eine "positive opinion" ausgesprochen wurde.Show moreNeues Antiepileptikum
22.04.2009, 22:00 Uhr
Fosamprenavir auch bei Leberfunktionsstörungen
Der Proteasehemmer Fosamprenavir (Telzir®) kann nach der nun erteilten Zulassungserweiterung durch die europäische Arzneimittelzulassungsbehörde auch bei HIV-Patienten mit leichter, mäßiger und schwerer Leberfunktionsstörung eingesetzt werden. An die Zulassungserweitung ist die Empfehlung gekoppelt, Fosamprenavir entsprechend dem Grad der Leberfunktionsstörung zu dosieren.Show moreZulassungserweiterung
22.04.2009, 22:00 Uhr
Neuer Therapieansatz mit Octreotid und Everolimus
Mit etwa 1600 Neuerkrankungen pro Jahr zählen neuroendokrine Tumoren zu den eher seltenen Krebserkrankungen, allerdings mit steigender Inzidenz. Im fortgeschrittenen Stadium steht die medikamentöse Therapie im Vordergrund, deren Spektrum durch das Somatostatin-Analogon Octreotid und den mTor-Inhibitor Everolimus erweitert wird. Für beide Substanzen liegen positive Studiendaten vor.Show moreNeuroendokrine Tumore
22.04.2009, 22:00 Uhr
Benefit durch mehrere Biologicals?
Die Kombination einer zielgerichteten Substanz mit einer Standardchemotherapie führt beim fortgeschrittenen kolorektalen Karzinom zu besseren Therapieergebnissen als die alleinige Chemotherapie. Die Hoffnung, mit mehreren zielgerichteten Substanzen einen zusätzlichen Benefit zu erzielen, hat sich indes nicht erfüllt. In einer im Februar dieses Jahres publizierten Studie hatten Patienten, die neben einer Chemotherapie die Biologicals Bevacizumab (Avastin®) und Cetuximab (Erbitux®) erhielten, ein geringeres progressionsfreies Überleben als Patienten, die auf Cetuximab verzichteten.Show moreMetastasierendes kolorektales Karzinom
15.04.2009, 22:00 Uhr
Genentech nimmt Raptiva® in den USA vom Markt
Genentech hat in den USA soeben freiwillig das Psoriasis-Medikament Efalizumab (Raptiva®) vom Markt genommen. Grund dafür ist u. a. ein erhöhtes Risiko für eine progressive multifokale Leukoenzephalopathie. Diese gefährliche Virusinfektion des zentralen Nervensystems ist bislang nachweislich bei drei Psoriasispatienten aufgetreten, die alle mehr als drei Jahre ohne Unterbrechung mit Efalizumab behandelt worden waren.Show moreProgressive multifokale Leukoenzephalopathie
15.04.2009, 22:00 Uhr
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