Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Topisches Testosteron + SGLT-2-Inhibitoren = Erythrozytoserisiko
Auch auf der Haut angewendetes Testosteron birgt das Risiko für Nebenwirkungen. Grund dafür ist die systemische Wirkung des lokal angewendeten Arzneimittels. Ein neu entdecktes Risiko ist die mögliche Interaktion bei gleichzeitiger Anwendung von SGLT-2-Inhibitoren und Testosteron. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Interaktionen von Testosteron-Gelen
07.04.2026, 07:45 Uhr
Kardiale Erkrankungen – Wichtige Neben- und Wechselwirkungen
Viele Medikamente beeinflussen Herzfunktionen wie die Frequenz, Rhythmogenese und Kontraktionskraft direkt oder indirekt über Veränderungen des Blutdrucks oder des Elektrolythaushalts. Besonders für das vorgeschädigte Herz, aber auch für das Herz des alten Menschen, sind solche Nebenwirkungen gefährlich.Show more23.09.2009, 22:00 Uhr
Neues orales Antikoagulans auf dem Prüfstand
Apixaban, ein oral einsetzbarer Hemmstoff des Gerinnungsfaktors Xa, wurde in einer Phase-III-Studie gegen den bestehenden Standard Enoxaparin getestet. Die neue Substanz konnte keine Gleichwertigkeit in der Wirkung unter Beweis stellen, doch lassen die Ergebnisse hoffen, die Thromboseprophylaxe mithilfe der neuen Substanzen zukünftig einfacher und sicherer durchführen zu können.Show moreThromboseprophylaxe
23.09.2009, 22:00 Uhr
Kardiale Erkrankungen – Pharmakotherapie
Bei kardialen Erkrankungen werden immer wieder die gleichen Therapieziele mit den gleichen Wirkstoffen angestrebt: geringerer Sauerstoffverbrauch, ausreichende Herzleistung, stabile Frequenz, Verhinderung von Thromboembolien in den Koronarien.Show more23.09.2009, 22:00 Uhr
Gutachter befürworten HPV-Impfung von Jungen
Folgt die amerikanische Zulassungsbehörde FDA den Empfehlungen ihres Gutachtergremiums, dann könnten in den USA bald auch Jungen mit dem HPV-Impfstoff Gardasil® vor Genitalwarzen geschützt werden. Der HPV-Impfstoff wird in den USA seit 2006 untersucht. Er ist dort bislang zur Prävention von durch HPV ausgelöste Zervix-, Vulva- und Vaginalkarzinome bei Mädchen im Alter zwischen neun und 26 Jahren zugelassen.Show moreFDA
16.09.2009, 22:00 Uhr
Was bringt die neue Leitlinie?
Über die Bedeutung der neuen Leitlinie zur Hormontherapie und speziell ihren Nutzen für die Beratung in der Apotheke sprachen wir mit Univ.-Prof. Dr. med. Ludwig Kiesel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Münster und Mitglied der Steuergruppe der Leitlinie.Show moreKommentar
16.09.2009, 22:00 Uhr
Sequenzielle Docetaxel-Gabe zur Standardchemo ohne Nutzen
In einer großen Studie zur adjuvanten Therapie des frühen Mammakarzinoms wurde der Nutzen einer Docetaxel-Gabe nach einer Standardchemotherapie untersucht. Dieses Vorgehen führte zu keinen besseren Ergebnissen als die Standardtherapie, und die Autoren sehen aufgrund dieser Daten keinen Benefit einer zusätzlichen Docetaxel-Gabe. Möglicherweise können mithilfe prädiktiver Biomarker bestimmte Untergruppen erkannt werden, die von einer Taxan-Therapie profitieren.Show moreFrühes Mammakarzinom
16.09.2009, 22:00 Uhr
Wie sieht der Nutzen von Memantin in der Praxis aus?
Das IQWiG sieht unter anderem für die Zielgröße kognitive Leistungsfähigkeit signifikante Effekte zugunsten von Memantin, kommt aber nach einer statistischen Bewertung zu dem Schluss, dass die Relevanz des Effekts nicht mit Sicherheit eingeschätzt werden kann und damit kein Beleg für einen Nutzen von Memantin vorliegt. Wir baten Prof. Dr. Hans Förstl, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikums rechts der Isar der TU München, um eine Bewertung des IQWiG-Abschlussberichtes aus praktischer Sicht.Show moreNachgefragt
16.09.2009, 22:00 Uhr
Bevacizumab in Kombination mit Docetaxel beim Mammakarzinom
Die Europäische Kommission hat eine Erweiterung der Zulassung für Bevacizumab (Avastin®) erteilt: Demnach kann der Angiogenesehemmer Bevacizumab beim metastasierten Mammakarzinom nun auch in Kombination mit Docetaxel eingesetzt werden.Show moreZulassungserweiterung
16.09.2009, 22:00 Uhr
Antihypertonika verlangsamen diabetische Retinopathie
Seit einiger Zeit existiert die Hypothese, eine Hemmung des Renin-Angiotensin-Systems könnte einer diabetischen Nephropathie vorbeugen, denn eine effektive Blutdrucksenkung gilt als wichtigste Maßnahme, um das Fortschreiten einer Nephropathie aufzuhalten. Aktuelle Studienergebnisse enttäuschten aber diesbezüglich und stellen das Konzept grundsätzlich in Frage. Allerdings verlangsamten der AT1 -Antagonist Losartan und der ACE-Hemmer Enalapril in dieser Studie die Progression einer diabetischen Retinopathie. Sie gilt als eine der wichtigsten Komplikation bei Diabetikern.Show moreDiabetes Typ 1
16.09.2009, 22:00 Uhr
Nutzen von Memantin bei Alzheimer-Demenz nicht belegt
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) kommt bei seiner Bewertung von medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapiemöglichkeiten bei der Alzheimer-Demenz zu dem Schluss, dass es keine wissenschaftlichen Belege dafür gibt, dass Patienten mit einer mittelschweren oder schweren Alzheimer-Demenz von Memantin profitieren.Show moreIQWiG-Abschlussbericht
16.09.2009, 22:00 Uhr
Intranasales Fentanylspray gegen Durchbruchschmerzen
Eine weitere Opioid-Darreichung mit schnellem Wirkungseintritt kommt mit dem ersten Fentanylnasenspray (Instanyl®) ab 21. September auf den Markt. Das Fentanylnasenspray ist für die Behandlung von Durchbruchschmerzen bei Erwachsenen bestimmt, die gegen ihre chronischen Tumorschmerzen bereits eine Opioid-Basistherapie erhalten.Show moreTumortherapie
16.09.2009, 22:00 Uhr
Die Steuerung der Fruchtbarkeit beginnt im Gehirn
Der weibliche Zyklus und damit letztlich auch die Fruchtbarkeit der Frau werden von bestimmten Hormonen kontrolliert, den Gonadotropinen, die im Hypophysenvorderlappen synthetisiert werden. Gesteuert wird deren Produktion und Ausschüttung von Gonadoliberin, einem übergeordneten Hormon aus dem Hypothalamus. Jetzt konnte gezeigt werden, dass eine kleine Zellpopulation von nur etwa 1000 Gonadoliberin-Neuronen diesen Vorgang in besonderer Weise steuert. Durch diese Kenntnisse könnten neue Therapieansätze zur Behandlung von Unfruchtbarkeit entwickelt werden.Show moreHormone
16.09.2009, 22:00 Uhr
Neue S3-Leitlinie versachlicht die Diskussion
Die Diskussionen über Nutzen und Risiken der Hormontherapie in der Peri- und Postmenopause werden seit einigen Jahren kontrovers und teilweise auch sehr emotional geführt. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) e.V. hat nun eine interdisziplinäre Stufe 3 (S3)-Leitlinie erstellt, die es Ärzten und Patientinnen ermöglicht, Nutzen und Risiken abzuwägen und die Entscheidung für oder gegen eine Hormontherapie auf sachlicher Basis zu treffen.Show morePeri- und postmenopausale Hormontherapie
16.09.2009, 22:00 Uhr
Intravenöse Gabe von Zanamivir scheint Leben zu retten
Der Neuraminidasehemmer Zanamivir ist bislang nur zur inhalativen Anwendung bei Influenzainfektionen zugelassen. Einem soeben in der Fachzeitschrift Lancet online veröffentlichten Fallbericht ist zu entnehmen, dass er, intravenös zusammen mit Methylprednisolon gegeben, einer an der Neuen Grippe erkrankten Patientin das Leben gerettet hat.Show moreNeue Grippe
09.09.2009, 22:00 Uhr
Schnellere Diagnose bei akutem Herzinfarkt
Ein neuer Bluttest verkürzt die Diagnose bei akutem Herzinfarkt von bisher sechs auf nur noch drei Stunden. Durch einen noch sensitiveren Nachweis des Eiweißes Troponin, das aus den Muskelzellen des Herzens bei Schädigung (z. B. beim Herzinfarkt) in das Blut freigesetzt wird, kann der Infarkt nicht nur früher, sondern auch zuverlässiger erkannt werden. Eine multizentrische Studie von Wissenschaftlern aus Deutschland und der Schweiz, die unabhängig voneinander ihre Ergebnisse veröffentlichten, belegt diese für die weitere Patientenversorgung wichtige Frühdiagnostik [1, 2].Show moreDiagnostik
09.09.2009, 22:00 Uhr
Allopurinol ist Spitzenreiter
Allopurinol ist das Arzneimittel, unter dem am häufigsten ein Stevens-Johnson-Syndrom und eine toxisch epidermale Nekrolyse zu beobachten ist. Es handelt sich dabei um schwere Arzneimittelreaktionen an der Haut, die mit einer Epidermisablösung einhergehen und wegen ihrer hohen Letalität besonders gefürchtet sind.Show moreSchwere Hautreaktionen
09.09.2009, 22:00 Uhr
Verbesserte Glucosetoleranz durch Voglibose
Eine japanische Studie untersuchte, wie sich der Alpha-Glucosidase-Hemmer Voglibose auf die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes bei Risikopatienten auswirkt. Ihr Resümee nach einer Zwischenanalyse: Voglibose, kombiniert mit einer Veränderung des Lebensstils, vermindert die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes bei Japanern mit hohem Erkrankungsrisiko.Show moreDiabetesprävention
09.09.2009, 22:00 Uhr
Dabigatran als Alternative zu Vitamin-K-Antagonisten
Um das Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmern zu senken, werden Vitamin-K-Antagonisten eingesetzt. Ihr Einsatz ist jedoch kompliziert, so dass zu häufig darauf verzichtet wird. Eine Alternative wäre der orale Thrombininhibitor Dabigatran (Pradaxa®). Mit Spannung erwartet wurden deshalb neue Ergebnisse einer Studie, die den Effekt von Dabigatran bei Patienten mit Vorhofflimmern untersuchte. Sie wurden aktuell auf dem diesjährigen Kongress der europäischen Kardiologen präsentiert und zeigen, dass Dabigatran das Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmern einfacher reduzieren kann.Show moreOraler Thrombininhibitor
09.09.2009, 22:00 Uhr
„Ausgewogenes Verhältnis von Wirksamkeit und Sicherheit“
Der orale direkte Thrombininhibitor Dabigatranetexilat ist seit rund einem Jahr zur Thromboembolie-Prophylaxe bei erwachsenen Patienten nach einem elektiven Knie- oder Hüftgelenkersatz zugelassen. Zurzeit wird die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Dabigatranetexilat auch in weiteren Indikationen geprüft. Wir sprachen mit Prof. Dr. Rupert Bauersachs, Direktor der Klinik für Angiologie des Klinikums Darmstadt, über seine Erwartungen an ein neues Antikoagulans und seine Erfahrungen mit Dabigatranetexilat.Show moreInterview
09.09.2009, 22:00 Uhr
Empfehlung für saisonale Grippeimpfung besteht weiter
Im Kampf um die Schlagzeilen hat die pandemische Neue Grippe der epidemischen Influenza den Rang abgelaufen. Dabei gerät die aktuelle Gefahr aus dem Blick. Jede normale Grippewelle kostet alljährlich tausende Menschenleben. Dagegen ist die Gefahr durch das neue A (H1N1)-Virus marginal – derzeit. Experten mahnen daher zur rechtzeitigen Impfung gegen die saisonale Influenza. Nicht nur wegen des individuellen Schutzes, sondern auch, um der Entstehung von Mischvarianten des Influenza-A-Virus vorzubeugen.Show moreSaisonale Influenza
09.09.2009, 22:00 Uhr
Neues Inkretinmimetikum besser als sein Vorgänger?
Seit Juli 2009 ist mit Liraglutid (Victoza®) nach Exenatid ein zweites subkutan zu injizierendes Inkretinmimetikum in Deutschland verfügbar. Durch ihre agonistische Wirkung am Glucagon-like-Peptide-1(GLP1)-Rezeptor verstärken Inkretinmimetika die Insulinfreisetzung der Betazellen. In einer jüngst veröffentlichten Studie zur Add-on-Therapie bei Typ-2-Diabetikern wurden die beiden Wirkstoffe miteinander verglichen, wobei Liraglutid den HbA1c stärker senken konnte als sein Vorgänger Exenatid.Show moreDiabetes mellitus
02.09.2009, 22:00 Uhr
Erster oraler Vasopressinantagonist zugelassen
Die europäischen Behörden haben Tolvaptan (Samsca®) zur Behandlung einer Hyponatriämie beim Syndrom einer inadäquaten Sekretion von antidiuretischem Hormon erteilt. Der erste oral verfügbare nicht-peptidische Vasopressin-Rezeptorantagonist wirkt diuretisch, ohne die Nierenfunktion signifikant zu beeinflussen und könnte eine neue Therapieoption für hypervolämische oder ödematöse Erkrankungen darstellen, die mit konventionellen Diuretika nur unzureichend oder gar nicht behandelt werden konnten. Er soll demnächst zur Verfügung stehen.Show moreBehandlung der Hyponatriämie
02.09.2009, 22:00 Uhr
„Schweinegrippe“-Impfung stößt auf Ablehnung
Mitte Oktober soll der erste Impfstoff gegen die als Schweinegrippe bezeichnete Neue Grippe zur Verfügung stehen, mit Massenimpfungen kann dann begonnen werden. Doch die meisten Deutschen wollen sich nach einer repräsentativen Umfrage des Spiegel nicht gegen die Neue Grippe impfen lassen. Mitverantwortlich für die Zurückhaltung ist sicher auch die Angst vor Nebenwirkungen. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Sicherheit der verwendeten Adjuvanzien und des neuen Zellkulturverfahrens der Firma Novartis. Das Paul-Ehrlich-Institut bemüht sich um Aufklärung.Show moreNeue Influenza
02.09.2009, 22:00 Uhr
Helfen Antihypertonika auch bei multipler Sklerose?
ACE-Hemmer und Angiotensinantagonisten können das Auftreten von Entzündungsherden bei Mäusen unterdrücken, die an einer der multiplen Sklerose vergleichbaren Autoimmunerkrankung leiden. Im experimentellen Modell, das viele Aspekte dieser chronisch entzündlichen Erkrankung des zentralen Nervensystems beim Menschen repräsentiert, konnte der Krankheitsverlauf mit den Wirkstoffen Aliskiren, Enalapril und Losartan eindeutig gelindert werden.Show moreAus der Forschung
02.09.2009, 22:00 Uhr
NICE setzt Grenzen für den Einsatz teurer Therapeutika
Das britische National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) hat die Behandlungsmöglichkeiten von Patienten mit fortgeschrittenem und/oder metastasiertem Nierenzellkarzinom stark eingeschränkt. Der staatliche Gesundheitsdienst NHS wird Bevacizumab (Avastin®), Sorafenib (Nexavar®) und Temsirolimus (Torisel®) zur First-line-Behandlung sowie Sunitinib und Sorafenib zur Second-line-Therapie nicht mehr erstatten.Show moreNierenzellkarzinom
02.09.2009, 22:00 Uhr
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