Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Erster Kombinationsimpfstoff gegen Grippe und COVID zugelassen
Mit mCombriax® soll bald schon der erste mRNA-Kombinationsimpfstoff in ganz Europa auf den Markt eingeführt werden. Die Europäische Kommission hat die mRNA-Vakzine von Moderna Mitte April 2026 zugelassen.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
mRNA-Vakzine
23.04.2026, 13:00 Uhr

Periphere arterielle Verschlusskrankheit - Go and stop
Eine Arteriosklerose schädigt nicht nur Gefäße in Herz und Gehirn, sondern in besonderer Weise auch die Arterien der Extremitäten. Nach den Erkrankungen des Herzens und dem Schlaganfall steht daher in dieser Folge die periphere arterielle Verschlusskrankheit – pAVK– im Focus. Bekannt ist vor allem die "Schaufenster"-Krankheit, also die pAVK der Beine. Sie ist derart schmerzhaft, dass die Betroffenen immer wieder gezwungen sind, stehen zu bleiben. Mit diesem Beitrag schließt der erste Teil von Pharmako-logisch! zur Pharmakotherapie der kardio-neuro-vaskulären Krankheiten und des metabolischen Syndroms. | Von Prof. Dr. med. Thomas HerdegenShow more02.12.2009, 23:00 Uhr
Plerixafor mobilisiert hämatopoetische Stammzellen
Plerixafor (Mozobil®) soll in Kombination mit dem Granulozyten-Kolonie-stimulierenden Faktor (G-CSF) die Mobilisierung von hämatopoetischen Stammzellen in das periphere Blut verbessern, damit diese entnommen und anschließend autolog transplantiert werden können, wenn Patienten mit Lymphom und multiplem Myelom nicht ausreichend Stammzellen mobilisieren.Show moreCXCR4-Rezeptorantagonist
02.12.2009, 23:00 Uhr
Keine stärkere Sertralinwirkung durch Omega-3-Fettsäuren
Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) sind in der Behandlung von Depressionen seit vielen Jahren etabliert. Eine amerikanische Studie hat jetzt die Hypothese getestet, ob sich das Ansprechen auf den SSRI Sertralin durch die gleichzeitige Gabe von Omega-3-Fettsäuren noch verstärken lässt – jedoch ohne Erfolg.Show moreTherapie der Major Depression
02.12.2009, 23:00 Uhr
Sind Retroviren für chronische Müdigkeit verantwortlich?
Das chronische Müdigkeits- oder Erschöpfungssyndrom ist eine unscharf definierte Erkrankung, die neben der charakteristischen geistigen und körperlichen Erschöpfung eine spezifische Kombination weiterer Symptome zeigt. Dazu gehören z. B. Kopf-, Hals-, Gelenk- und Muskelschmerzen, aber auch Schlaf-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. US-Wissenschaftler haben jetzt für die überwiegende Mehrzahl der Patienten Antikörper gegen ein Retrovirus nachgewiesen. Zwei Drittel der Patienten waren mit dem Virus infiziert.Show moreChronisches Erschöpfungssyndrom
02.12.2009, 23:00 Uhr
Der Schlaganfall - Die Pathophysiologie
Jährlich erleiden in Deutschland 200.000 Menschen ihren ersten Schlaganfall. Insgesamt sind in Deutschland etwa eine Million Menschen von den Folgen betroffen, die meisten von ihnen sind älter als 65 Jahre. Im höheren Lebensalter sind die Gefäßschäden vermehrt und die regenerativen und neuroplastischen Fähigkeiten des Gehirns eingeschränkt. Mit über 65.000 Todesfällen belegt der Schlaganfall Platz 3 der deutschen Todesursachenstatistik (2006). Männer sind um 30% häufiger betroffen als Frauen. Ab dem 85. Lebensjahr überwiegt die Sterblichkeit bei Frauen.Show more25.11.2009, 23:00 Uhr
Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko unter Sibutramin
Die FDA weist auf die Möglichkeit eines erhöhten kardiovaskulären Risikos bei Einnahme des Appetitzüglers Sibutramin (Reductil®) hin. Hintergrund sind vorläufige Ergebnisse einer Studie, die zeigen sollte, dass eine Gewichtsreduktion mithilfe von Sibutramin das kardiovaskuläre Risiko senkt. Anders als erwartet scheint Sibutramin jedoch das Risiko zu erhöhen.Show moreAppetitzügler
25.11.2009, 23:00 Uhr
Der Schlaganfall - Primärprävention
Der Schlaganfall ist wie Herzinfarkt oder Lungenembolie ein medizinischer Notfall. Bei Verdacht sollten die Patienten ohne Zeitverlust in ein neurologisches Zentrum – wenn möglich mit Stroke Unit – transportiert werden. Neben der Lyse und Vermeidung weiterer Gefäßverschlüsse bzw. Blutungen steht die Prävention weiterer Komplikationen im Vordergrund, die bereits mit der Akuttherapie beginnt.Show more25.11.2009, 23:00 Uhr
Sitagliptin als Zusatztherapie zu Insulin
Der Dipeptidyl-Peptidase (DPP)-4-Inhibitor Sitagliptin (Januvia®) und die Fixkombination Sitagliptin/Metformin (Janumet®) sind jetzt auch als Zusatztherapie zu Insulin bei der Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes zugelassen. Damit ist der Einsatz von Sitagliptin allein oder in Kombination mit Metformin zusätzlich zu Insulin, wenn Diät und Bewegung plus eine stabile Dosis von Insulin und Metformin nicht ausreichen um den Blutzucker zu senken, europaweit zugelassen. Die Fixkombination ist in einigen EU-Ländern nicht erhältlich.Show moreZulassungserweiterung
25.11.2009, 23:00 Uhr
Der Schlaganfall - Wichtige Nebenwirkungen und Arzneimittelinteraktionen
Die wichtigste Nebenwirkung einer spezifischen Schlaganfall-Therapie sind die Blutungen, die sich im Gehirn kaum stillen lassen. Die meisten unerwünschten Arzneimittelwirkungen und Interaktionen der hier eingesetzten Wirkstoffe wurden bereits in vorhergehenden Beiträgen besprochen, daher werden nur noch spezifische Aspekte der pharmakologischen Schlaganfall-Therapie aufgeführt.Show more25.11.2009, 23:00 Uhr

Der Schlaganfall - Auf einmal kopflos
Ein Schlaganfall ist eine schwere Krankheit, die die Lebensprognose massiv einschränkt. 25% der Patienten versterben innerhalb eines Jahres, der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Er entsteht durch Okklusion oder Ruptur von Hirngefäßen. Das Gebiet hinter der Gefäßläsion wird nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt und stirbt infolge der Ischämie ab. | Von Prof. Dr. med. Thomas HerdegenShow morePHARMAKO-LOGISCH!
25.11.2009, 23:00 Uhr
Mukosale Barrierestörung
Unter chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) fallen nicht nur Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, sondern auch Manifestationen an der Galle, am Auge, an der Haut oder am Kreuzbein, so dass man heute vom CED-Syndrom spricht. Prof. Jürgen Schölmerich, Regensburg, befasste sich in seinem Vortrag beim Heidelberger Fortbildungskongress mit der Epidemiologie, dem Verlauf und der Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen.Show moreChronisch entzündliche Darmerkrankungen
25.11.2009, 23:00 Uhr
Dosissteigerung für verlängertes Überleben bei AML
Die akute myeloische Leukämie (AML) ist die häufigste Leukämieform im Erwachsenenalter und mit Heilungsraten von 40% für ältere und 60% für jüngere Patienten nach wie vor bedrohlich. Behandlungsstandard ist eine Chemotherapie. Zwei neue Studien zeigen, dass durch eine Dosisoptimierung der verabreichten Zytostatika die Rate der Komplettremissionen, Voraussetzung für erfolgreiche Weiterbehandlung und Heilung, verbessert werden kann.Show moreHämatologie
25.11.2009, 23:00 Uhr
Immunsystem gibt Hinweise auf Erfolg der Chemotherapie
Eine Chemotherapie bei Brustkrebspatientinnen verläuft offensichtlich besonders erfolgreich, wenn bereits vor Beginn der Behandlung tumorassoziierte Lymphozyten im Tumorgewebe vorhanden sind. Diese Abwehrzellen aktivieren das Immunsystem im Bereich des Tumors und verstärken die Wirkung der Chemotherapie. In einer Studie war die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor nach der Therapie vollkommen verschwunden ist, bei Vorhandensein der Lymphozyten deutlich höher. Hier zeigen sich neue Diagnosemöglichkeiten und verbesserte Optionen bei der Therapie des Mammakarzinoms auf.Show moreMammakarzinom
25.11.2009, 23:00 Uhr
Neue Targets für Impfung und Therapie
Jährlich infizieren sich weltweit etwa 2,7 Millionen Menschen neu mit dem HI-Virus. In den Industrienationen können die Infizierten dank neuer Therapien ein fast normales Leben führen. Diese Fortschritte haben bei uns dazu geführt, dass viele junge Menschen diese Krankheit für heilbar halten. Das ist jedoch noch lange nicht der Fall, und auch ein Impfstoff liegt in weiter Ferne. In vielen Ländern der Welt haben die Menschen keinen Zugang zu den modernen Arzneimitteln, vor allem in Afrika südlich der Sahara, aber auch in Asien und Osteuropa.Show moreWelt-Aids-Tag 2009
25.11.2009, 23:00 Uhr
Clozapin besser als sein Ruf
Aufgrund des Risikos tödlicher Agranulozytosen wird das atypische Neuroleptikum Clozapin trotz seines sehr guten antipsychotischen Wirkprofils nur ungern zur Schizophreniebehandlung eingesetzt. Umso überraschender, dass ausgerechnet Clozapin in einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie das niedrigste Mortalitätsrisiko aller untersuchten Neuroleptika aufwies. Den Autoren zufolge könnten die behördlich eingeführten Anwendungsbeschränkungen von Clozapin sogar weltweit zu mehreren Tausend zusätzlichen Todesfällen bei schizophrenen Patienten geführt haben.Show moreNeuroleptika
25.11.2009, 23:00 Uhr
Mikrometastasen beeinflussen die Prognose
Profitieren Frauen mit einer Brustkrebserkrankung im frühen Stadium, bei denen Mikrometastasen oder isolierte Tumorzellen in den Lymphknoten festgestellt wurden, von einer systemischen Therapie? Mit dieser Frage befasste sich eine niederländische Studie und kommt zu dem Schluss, dass eine adjuvante systemische Therapie das krankheitsfreie Überleben nodal-positiver Patientinnen verbessern kann.Show moreMammakarzinom
18.11.2009, 23:00 Uhr
Studien zu Roflumilast: Kein großer Fortschritt
Für COPD-Patienten bringt die Behandlung mit Roflumilast eine leichte Verbesserung der Lungenfunktion und verringert die Zahl an Exazerbationen. Offen bleiben Fragen zum langfristigen Nutzen: Die vorgelegten Studien belegen keine Reduktion der Morbidität und Mortalität bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung.Show moreCOPD
18.11.2009, 23:00 Uhr
Trabectedin bei Eierstockkrebs
Trabectedin (Yondelis®) hat in Kombination mit pegyliertem liposomalem Doxorubicin die Zulassung zur Second-line-Therapie von Patientinnen mit einem platinsensiblem Ovarialkarzinom erhalten, bei denen bereits ein Rezidiv bzw. Metastasen aufgetreten sind.Show moreZulassungserweiterung
18.11.2009, 23:00 Uhr
Blutdrucksenkung erhält die Nierenfunktion bei Kindern
Bei chronisch nierenkranken Kindern lässt im Krankheitsverlauf die Nierenfunktion oft stetig nach, bis sie schließlich auf eine regelmäßige Dialyse oder Nierentransplantation angewiesen sind. Je länger dieser Zeitpunkt hinausgezögert werden kann, desto besser. Die Ergebnisse einer europäischen Studie zeigen jetzt erstmals, dass die Nierenfunktion länger erhalten bleibt, wenn der Blutdruck der Kinder konsequent abgesenkt wird.Show moreNephropathie
18.11.2009, 23:00 Uhr
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