Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Topisches Testosteron + SGLT-2-Inhibitoren = Erythrozytoserisiko
Auch auf der Haut angewendetes Testosteron birgt das Risiko für Nebenwirkungen. Grund dafür ist die systemische Wirkung des lokal angewendeten Arzneimittels. Ein neu entdecktes Risiko ist die mögliche Interaktion bei gleichzeitiger Anwendung von SGLT-2-Inhibitoren und Testosteron. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Interaktionen von Testosteron-Gelen
07.04.2026, 07:45 Uhr
Sitagliptin als Zusatztherapie zu Insulin
Der Dipeptidyl-Peptidase (DPP)-4-Inhibitor Sitagliptin (Januvia®) und die Fixkombination Sitagliptin/Metformin (Janumet®) sind jetzt auch als Zusatztherapie zu Insulin bei der Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes zugelassen. Damit ist der Einsatz von Sitagliptin allein oder in Kombination mit Metformin zusätzlich zu Insulin, wenn Diät und Bewegung plus eine stabile Dosis von Insulin und Metformin nicht ausreichen um den Blutzucker zu senken, europaweit zugelassen. Die Fixkombination ist in einigen EU-Ländern nicht erhältlich.Show moreZulassungserweiterung
25.11.2009, 23:00 Uhr
Der Schlaganfall - Wichtige Nebenwirkungen und Arzneimittelinteraktionen
Die wichtigste Nebenwirkung einer spezifischen Schlaganfall-Therapie sind die Blutungen, die sich im Gehirn kaum stillen lassen. Die meisten unerwünschten Arzneimittelwirkungen und Interaktionen der hier eingesetzten Wirkstoffe wurden bereits in vorhergehenden Beiträgen besprochen, daher werden nur noch spezifische Aspekte der pharmakologischen Schlaganfall-Therapie aufgeführt.Show more25.11.2009, 23:00 Uhr

Der Schlaganfall - Auf einmal kopflos
Ein Schlaganfall ist eine schwere Krankheit, die die Lebensprognose massiv einschränkt. 25% der Patienten versterben innerhalb eines Jahres, der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Er entsteht durch Okklusion oder Ruptur von Hirngefäßen. Das Gebiet hinter der Gefäßläsion wird nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt und stirbt infolge der Ischämie ab. | Von Prof. Dr. med. Thomas HerdegenShow morePHARMAKO-LOGISCH!
25.11.2009, 23:00 Uhr
Mukosale Barrierestörung
Unter chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) fallen nicht nur Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, sondern auch Manifestationen an der Galle, am Auge, an der Haut oder am Kreuzbein, so dass man heute vom CED-Syndrom spricht. Prof. Jürgen Schölmerich, Regensburg, befasste sich in seinem Vortrag beim Heidelberger Fortbildungskongress mit der Epidemiologie, dem Verlauf und der Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen.Show moreChronisch entzündliche Darmerkrankungen
25.11.2009, 23:00 Uhr
Dosissteigerung für verlängertes Überleben bei AML
Die akute myeloische Leukämie (AML) ist die häufigste Leukämieform im Erwachsenenalter und mit Heilungsraten von 40% für ältere und 60% für jüngere Patienten nach wie vor bedrohlich. Behandlungsstandard ist eine Chemotherapie. Zwei neue Studien zeigen, dass durch eine Dosisoptimierung der verabreichten Zytostatika die Rate der Komplettremissionen, Voraussetzung für erfolgreiche Weiterbehandlung und Heilung, verbessert werden kann.Show moreHämatologie
25.11.2009, 23:00 Uhr
Immunsystem gibt Hinweise auf Erfolg der Chemotherapie
Eine Chemotherapie bei Brustkrebspatientinnen verläuft offensichtlich besonders erfolgreich, wenn bereits vor Beginn der Behandlung tumorassoziierte Lymphozyten im Tumorgewebe vorhanden sind. Diese Abwehrzellen aktivieren das Immunsystem im Bereich des Tumors und verstärken die Wirkung der Chemotherapie. In einer Studie war die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor nach der Therapie vollkommen verschwunden ist, bei Vorhandensein der Lymphozyten deutlich höher. Hier zeigen sich neue Diagnosemöglichkeiten und verbesserte Optionen bei der Therapie des Mammakarzinoms auf.Show moreMammakarzinom
25.11.2009, 23:00 Uhr
Neue Targets für Impfung und Therapie
Jährlich infizieren sich weltweit etwa 2,7 Millionen Menschen neu mit dem HI-Virus. In den Industrienationen können die Infizierten dank neuer Therapien ein fast normales Leben führen. Diese Fortschritte haben bei uns dazu geführt, dass viele junge Menschen diese Krankheit für heilbar halten. Das ist jedoch noch lange nicht der Fall, und auch ein Impfstoff liegt in weiter Ferne. In vielen Ländern der Welt haben die Menschen keinen Zugang zu den modernen Arzneimitteln, vor allem in Afrika südlich der Sahara, aber auch in Asien und Osteuropa.Show moreWelt-Aids-Tag 2009
25.11.2009, 23:00 Uhr
Clozapin besser als sein Ruf
Aufgrund des Risikos tödlicher Agranulozytosen wird das atypische Neuroleptikum Clozapin trotz seines sehr guten antipsychotischen Wirkprofils nur ungern zur Schizophreniebehandlung eingesetzt. Umso überraschender, dass ausgerechnet Clozapin in einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie das niedrigste Mortalitätsrisiko aller untersuchten Neuroleptika aufwies. Den Autoren zufolge könnten die behördlich eingeführten Anwendungsbeschränkungen von Clozapin sogar weltweit zu mehreren Tausend zusätzlichen Todesfällen bei schizophrenen Patienten geführt haben.Show moreNeuroleptika
25.11.2009, 23:00 Uhr
Mikrometastasen beeinflussen die Prognose
Profitieren Frauen mit einer Brustkrebserkrankung im frühen Stadium, bei denen Mikrometastasen oder isolierte Tumorzellen in den Lymphknoten festgestellt wurden, von einer systemischen Therapie? Mit dieser Frage befasste sich eine niederländische Studie und kommt zu dem Schluss, dass eine adjuvante systemische Therapie das krankheitsfreie Überleben nodal-positiver Patientinnen verbessern kann.Show moreMammakarzinom
18.11.2009, 23:00 Uhr
Studien zu Roflumilast: Kein großer Fortschritt
Für COPD-Patienten bringt die Behandlung mit Roflumilast eine leichte Verbesserung der Lungenfunktion und verringert die Zahl an Exazerbationen. Offen bleiben Fragen zum langfristigen Nutzen: Die vorgelegten Studien belegen keine Reduktion der Morbidität und Mortalität bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung.Show moreCOPD
18.11.2009, 23:00 Uhr
Trabectedin bei Eierstockkrebs
Trabectedin (Yondelis®) hat in Kombination mit pegyliertem liposomalem Doxorubicin die Zulassung zur Second-line-Therapie von Patientinnen mit einem platinsensiblem Ovarialkarzinom erhalten, bei denen bereits ein Rezidiv bzw. Metastasen aufgetreten sind.Show moreZulassungserweiterung
18.11.2009, 23:00 Uhr
Blutdrucksenkung erhält die Nierenfunktion bei Kindern
Bei chronisch nierenkranken Kindern lässt im Krankheitsverlauf die Nierenfunktion oft stetig nach, bis sie schließlich auf eine regelmäßige Dialyse oder Nierentransplantation angewiesen sind. Je länger dieser Zeitpunkt hinausgezögert werden kann, desto besser. Die Ergebnisse einer europäischen Studie zeigen jetzt erstmals, dass die Nierenfunktion länger erhalten bleibt, wenn der Blutdruck der Kinder konsequent abgesenkt wird.Show moreNephropathie
18.11.2009, 23:00 Uhr
Vinca-Alkaloid Vinflunin gegen Harnblasenkrebs
Vinflunin (Javlor®) ist ein neues Vinca-Alkaloid, das zur Behandlung von Harnblasenkrebs eingesetzt wird. Die Substanz ist zur Monotherapie zur Behandlung erwachsener Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasiertem Übergangszellkarzinom des Urothels nach Versagen einer platinhaltigen Therapie zugelassen.Show moreNeues Zytostatikum
18.11.2009, 23:00 Uhr
Squalen und das Golfkriegssyndrom
In den USA werden zur Impfung gegen die Neue Grippe bislang keine adjuvantierten Impfstoffe eingesetzt. Immer wieder wird spekuliert, dass dies vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit Impfungen von US-Soldaten im zweiten Golfkrieg zusammenhängen könnte. Im Verdacht steht das auch in den Adjuvanzien der Neue-Grippe-Impfstoffe Pandemrix® (AS03), Focetria® (MF59) und Celtura® (MF59) enthaltene Squalen. Das Paul-Ehrlich-Institut räumt diesen Verdacht aus.Show moreDiskussion um Adjuvanzien
18.11.2009, 23:00 Uhr
Cytarabin regt Tumorzellen zur Differenzierung an
Das Zytostatikum Cytarabin wird hochdosiert zur Remissionseinleitung und -erhaltung vor allem bei akuter myeloischer Leukämie eingesetzt. Marburger Onkologen haben jetzt bei der Erforschung der Wirkungsweise des Krebsheilmittels einen zellulären Signalweg aufgeklärt, der möglicherweise neuartige Therapieoptionen eröffnet: Das Zytostatikum unterdrückt nicht die Vermehrung von Tumorzellen, sondern regt diese zur Differenzierung an. Grundsätzlich könnten diese Erkenntnisse auch zu einer neuen Interpretation der Wirkungsweise herkömmlicher Chemotherapien führen.Show moreAus der Forschung
18.11.2009, 23:00 Uhr
Dopaminagonist Pramipexol auch als Retardtablette
Für die Therapie des Morbus Parkinson steht seit Kurzem der Dopaminagonist Pramipexol auch als Retardtablette (Sifrol® Retard) in fünf Dosisstufen zwischen 0,26 mg und 3,15 mg zur Verfügung. Die Retardformulierung ist klinisch ebenso gut wirksam wie schnell freisetzendes Pramipexol, damit ist eine 1:1-Umstellung möglich. Die Einmalgabe soll die Therapie für den Patienten deutlich vereinfachen. Sie reduziert die Tablettenlast und erleichtert den Alltag.Show moreParkinson-Therapie
11.11.2009, 23:00 Uhr
Osteoklastenregulator Denosumab gegen Osteoporose
Denosumab ist der erste vollhumane monoklonale Antikörper, der spezifisch auf den RANK-Ligand abzielt, einem wichtigen Regulator der Osteoklasten. Er befindet sich zurzeit in der klinischen Phase III und gilt als vielversprechende Substanz für die Osteoporosehandlung. Dies wird durch zwei kürzlich veröffentlichte großangelegte Studien erneut bestätigt. Die halbjährliche Verabreichung von Denosumab bei Frauen mit postmenopausaler Osteoporose verringert das Risiko für Wirbelkörperbrüche um 68% und für Hüftfrakturen um 40%.Show moreMonoklonaler Antikörper
11.11.2009, 23:00 Uhr
Certolizumab bei rheumatoider Arthritis
Certolizumab Pegol (Cimzia®) ist ein neuer monoklonaler Antikörper. Er ist in Kombination mit Methotrexat für die Behandlung der mittelschweren bis schweren aktiven rheumatoiden Arthritis bei Erwachsenen zugelassen, die auf lang wirksame Antirheumatika nicht angesprochen haben. Wenn Methotrexat nicht vertragen wird oder für die Behandlung nicht geeignet ist, kann Certolizumab auch zur Monotherapie eingesetzt werden.Show moreTNF-alpha-Antikörper
11.11.2009, 23:00 Uhr
Prucaloprid hilft bei chronischer Obstipation
Der selektive 5-HT4-Rezeptoragonist Prucaloprid (vorgesehener Handelsname Resolor™) hat von den europäischen Behörden die Zulassung für die Behandlung der chronischen Obstipation bei Frauen, die mit Laxanzien keinen ausreichenden Therapieerfolg erzielen, erhalten. Der belgische Hersteller Movetis rechnet mit einer Markteinführung im ersten Quartal 2010.Show moreEMEA-Zulassung
11.11.2009, 23:00 Uhr
Mikrokugeln blockieren die Blutzufuhr bei Tumoren
Die europäische Aufsichtsbehörde hat eine deutliche Erweiterung der medizinischen Indikationen für die Anwendung von EmbozeneTM Microspheres genehmigt. Damit sind die Microspheres als minimalinvasives Verfahren zur Embolisierung jetzt zur Behandlung der folgenden Erkrankungen zugelassen: Leberkrebs, Uterusmyome, Tumoren im Kopf-, Hals- und Stammbereich sowie des Skelettsystems, Blutungen und Traumata, einschließlich Nasenbluten, und um den Blutverlust vor Operationen außerhalb des Zentralnervensystems zu reduzieren.Show moreMedizinprodukte
11.11.2009, 23:00 Uhr
„Die klinische Datenlage ist miserabel!“
Die Vitamin-B12 -Salbe Regividerm® ist trotz aller Diskussionen als Medizinprodukt in Deutschland in den Handel gekommen. Doch was können die Neurodermitis- und Psoriasis-Patienten von dieser Salbe erwarten? Wie wirkt sie? Wie gut ist sie untersucht? Was sollen Apotheker den nachfragenden Patienten raten? Darüber haben wir mit Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, dem Präsidenten der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) gesprochen.Show moreInterview zu Regividerm
11.11.2009, 23:00 Uhr
Kausaler Zusammenhang oder zeitnahe Vorgänge?
Weltweit werden schätzungsweise bei hunderten von Millionen Menschen Impfungen gegen die H1N1-Infektion durchgeführt. Je mehr Individuen geimpft werden, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass gravierende unerwünschte Ereignisse auftreten. Sind diese eine Folge des Impfens oder handelt es sich um ein zeitnahes unabhängiges Auftreten zweier Ereignisse?Show moreUnerwünschte Impfwirkungen
11.11.2009, 23:00 Uhr
Wie topisches Vitamin B12 wirken soll
Die erste Charge der Vitamin-B12 -haltigen Salbe Regividerm® zur Neurodermitis- und Psoriasis-Behandlung ist inzwischen ausgeliefert. Regividerm® ist als Medizinprodukt registriert und soll als NO-Fänger keine pharmakologischen, immunologischen oder metabolischen Wirkungen haben. Erklärungen zum Wirkungsmechanismus lassen jedoch vermuten, dass ein möglicher Erfolg der topischen Applikation von Vitamin B12 gerade auf solchen Wirkungen beruht. Ob Regividerm® als Arzneimittel einzustufen ist, wird zurzeit vom BfArM auf Ersuchen der Bezirksregierung Düsseldorf überprüft.Show moreAtopische Dermatitis
11.11.2009, 23:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung