Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Topisches Testosteron + SGLT-2-Inhibitoren = Erythrozytoserisiko
Auch auf der Haut angewendetes Testosteron birgt das Risiko für Nebenwirkungen. Grund dafür ist die systemische Wirkung des lokal angewendeten Arzneimittels. Ein neu entdecktes Risiko ist die mögliche Interaktion bei gleichzeitiger Anwendung von SGLT-2-Inhibitoren und Testosteron. Show morearzneimittel-und-therapie
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Interaktionen von Testosteron-Gelen
07.04.2026, 07:45 Uhr
Vorsicht beim Austausch retardierter Arzneistoffe
Durch eine Retardierung können viele Therapieziele besser erreicht werden: die Wirksamkeit kann erhöht und das zu schnelle Anfluten von Antihypertensiva vermieden werden. Doch gerade bei retardierten Arzneistoffen sollten Einnahmehinweise beachtet und die Austauschbarkeit immer wieder hinterfragt werden.Show moreEinnahmehinweise beachten
17.02.2010, 23:00 Uhr
Den Herzrhythmus wieder herstellen
Vorhofflimmern ist vor allem eine Erkrankung älterer Menschen. So muss jeder vierte heute 40-jährige damit rechnen, eines Tages daran zu erkranken. Die größte Gefahr des Vorhofflimmerns ist der Schlaganfall. Eine weitere Folge ist die Herzinsuffizienz.Show moreVorhofflimmern
17.02.2010, 23:00 Uhr
Darusentan bei therapierefraktärer Hypertonie?
Bereits die Definition der Deutschen Hochdruckliga einer therapieresistenten Hypertonie wirft die Frage auf, ob drei verwendete Antihypertensiva als Grenze zur Therapieresistenz noch zeitgemäß sind? Eine angemessene Behandlung des Bluthochdrucks ist schwierig. Der sich in der Entwicklung befindliche selektive Endothelin-Typ-A-Antagonist Darusentan könnte das therapeutische Arsenal sinnvoll erweitern. Von Bedeutung ist dabei die notwendige begleitende Diuretikatherapie, da das Risiko einer Flüssigkeitsretention unter Darusentan erhöht wird.Show moreEndothelin-Blockade
10.02.2010, 23:00 Uhr
Abatacept für Kinder mit polyartikulärer Arthritis
Der selektive Kostimulationsmodulator zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis Abatacept (Orencia®) hat von den europäischen Behörden eine Zulassungserweiterung erhalten und ist nun in Kombination mit Methotrexat für die Behandlung von mäßiger bis schwerer aktiver polyartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis (pJIA) bei Kindern ab sechs Jahren zugelassen, wenn diese unzureichend auf andere DMARDS (Disease modifying antirheumatic drugs), inklusive mindestens eines TNF-Inhibitors angesprochen haben.Show moreZulassungserweiterung
10.02.2010, 23:00 Uhr
Erythropoietin hilft Frühchen mit Hirnblutung
Das körpereigene Hormon Erythropoietin (EPO) hat als verbotenes Dopingmittel eher einen schlechten Ruf. Das Mittel wird aber auch erfolgreich vorwiegend zur Behandlung verschiedener Formen der Anämie eingesetzt. Ein weiteres positives Ergebnis für den Einsatz von EPO zeigte jetzt eine niedersächsische Langzeitstudie mit Frühgeborenen, die nach einer Hirnblutung mit dem Mittel behandelt wurden. Zehn Jahre später zeigten deutlich mehr Kinder eine normale Entwicklung als solche, die nicht mit dem Medikament behandelt worden waren.Show moreWachstumsfaktor
10.02.2010, 23:00 Uhr
Ältere Krebspatienten oft untertherapiert
Aufgrund demografischer Veränderungen und einer steigenden Lebenserwartung werden onkologische Erkrankungen bei betagten Menschen zunehmen und innerhalb eines Jahrzehnts die Mortalitätsstatistik dieser Altersgruppe anführen, so Prof. Dr. Gerald Kolb beim 18. NZW in Hamburg. Dennoch wird den Tumorerkrankungen alter Menschen noch immer zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und manche Vorurteile verhindern eine effektive oder zumindest lindernde Therapie.Show moreGeriatrische Onkologie
10.02.2010, 23:00 Uhr
Serotonin-Rezeptoragonist Prucaloprid aktiviert den Darm
Prucaloprid (Resolor®) ist ein Serotonin(5-HT4 -)-Rezeptoragonist, der die Motilität des Darms erhöht und zur Behandlung der Obstipation eingesetzt wird. Prucaloprid führt zu einer Steigerung der Darmmotilität und verstärkt die motorische Aktivität des Darms. Als Folge kommt es zu einem physiologischen peristaltischen Reflex und einer beschleunigten Darmpassage, die Bewegung des Darminhalts im Dickdarm und dessen Entleerung werden gefördert.Show moreNeues Laxans
10.02.2010, 23:00 Uhr
Krebspatienten informieren und motivieren
Die Motivation eines Patienten kann fünf Verhaltensmustern, sogenannten Motivationstypen zugeordnet werden. Jeder Typ hat unterschiedliche Bedürfnisse und erfordert eine individuelle Führung, um das Verhältnis zwischen Arzt und Patient und die Mitarbeit des Betroffenen tragfähig zu gestalten. Das Zuordnen des Gegenübers zu einem bestimmten Typus erleichtert die Kommunikation und kann zur Lösung von Konflikten herangezogen werden.Show moreOnkologie
10.02.2010, 23:00 Uhr
The Lancet zieht impfkritische Studie zurück
Das Fachblatt The Lancet hat am 2. Februar 2010 eine zwölf Jahre lang umstrittene Studie zu Gesundheitsschäden durch die Masern-Mumps-Röteln-Impfung offiziell zurückgezogen. Der ungewöhnliche Schritt folgte einem Bericht der britischen Ärztekammer, die dem Hauptautor der Studie, Andrew Wakefield, "unethische Forschungsmethoden" und eine "unverantwortliche Darstellung seiner Forschungsergebnisse attestiert hatte. Die Thesen Wakefields, dass die MMR-Impfung Autismus und Darmkrankheiten auslöse, hatten die Masern-Prävention um Jahre zurückgeworfen.Show moreForschungsskandal
10.02.2010, 23:00 Uhr
Die Depression - Die Pharmakotherapie affektiver Störungen
Unipolare Depression, bipolare affektive Störungen und unipolar manische Störungen erfordern unterschiedliche Pharmakotherapien. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Einsatz der Antidepressiva. Die Pharmakotherapie bewegt sich zwischen Non-Response und Nebenwirkungen.Show more03.02.2010, 23:00 Uhr
Die Depression - Wichtige Arzneimittelinteraktionen
Es gibt kaum eine andere Gruppe von Wirkstoffen, deren Einsatz so von unerwünschten Wirkungen geprägt ist wie die der Antidepressiva. Sie können das Wirkungsprofil vieler anderer Arzneistoffe verändern oder von diesen auch beeinflusst werden und so die Symptome der psychiatrischen Komorbiditäten und anderer Krankheiten verstärken.Show more03.02.2010, 23:00 Uhr

Die Depression - Von der Unerträglichkeit des Seins
Affektive Störungen gehören zu den häufigsten Krankheiten überhaupt. Mit einer Prävalenz von 5,6% der Bevölkerung zwischen dem 18. und 65. Lebensjahr leiden 3,1 Millionen Deutsche an einer behandlungsbedürftigen Depression, Frauen doppelt so oft wie Männer. Die Unfähigkeit, sein Leben in den depressiven Phasen zu meistern sowie die große Gefahr der Suizidalität erfordern sofortige therapeutische Hilfe. Die Pharmakotherapie ist eine wesentliche Grundlage der Behandlung und so wirksam wie nicht-medikamentöse Therapieformen. | Von Prof. Dr. med. Thomas HerdegenShow more
03.02.2010, 23:00 Uhr
Neue Perspektiven beim frühen und metastasierten Mamma-Ca
Während des San Antonio Breast Cancer Symposiums (SABCS) 2009, das als der bedeutendste Kongress zu Brustkrebs weltweit gilt, wurden zwar Ergebnisse präsentiert, die die tägliche Praxis beeinflussen könnten. Zur Enttäuschung der Fachwelt konnte aber kein Durchbruch der Biologicals verzeichnet werden.Show morePost San Antonio Breast Cancer Symposium
03.02.2010, 23:00 Uhr
Die Depression - Antidepressiva - Ihre Wirkungen und Nebenwirkungen
Die medikamentöse Therapie von depressiven Erkrankungen erstreckt sich über Monate oder sogar Jahre und wird daher vor allem von den Nebenwirkungen bestimmt, die sich gut von den Rezeptor-Interaktionen der Antidepressiva ableiten lassen. Alle Antidepressiva greifen in die synaptische Signalübertragung von Noradrenalin und/oder Serotonin ein. Zielstrukturen sind die Wiederaufnahme-Transporter für Noradrenalin und/oder Serotonin, α2 - und 5-HT2A -Rezeptoren sowie die Monoaminoxidase A und B (MAO-A/B). Ziel der Pharmakotherapie ist der Anstieg der Monoamine im synaptischen Spalt und die Normalisierung der veränderten Rezeptorexpressionen bzw. -sensitivität.Show morePharmako-Logisch!
03.02.2010, 23:00 Uhr
Die Depression - Pathophysiologie und neurochemische Veränderungen
Krankheiten des depressiven Formenkreises umfassen den größten Anteil der sog. affektiven Störungen. Schätzungsweise 10 bis 20% (!) aller Menschen erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression. Affektive Störungen führen zu nachweisbaren Veränderungen des Gehirnstoffwechsels. Vor allem die Funktionen von Noradrenalin, Serotonin oder Glucocorticoiden sowie der neuronalen Mikroarchitektur sind gestört. Die Einsichten in die pathologische Neurochemie bilden die Grundlage für eine rationale Pharmakotherapie, die bestrebt ist, diese funktionellen und strukturellen Defizite auszugleichen.Show more
03.02.2010, 23:00 Uhr
Diacetylmorphin erfolgreicher als Methadon
Das 2008 abgeschlossene bundesweite Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Schwerstopiatabhängiger hatte eine Überlegenheit der Behandlung mit Diacetylmorphin (Diamorphin) gegenüber einer Methadonbehandlung gezeigt. Zum gleichen Ergebnis kommt eine kanadische Studie: Injizierbares Diacetylmorphin zeigte sich wirksamer als orales Methadon. Aufgrund des Risikos von Überdosierung und Krampfanfällen sollte die Diacetylmorphin-Substitutionstherapie aber nur bei sofortiger medizinischer Interventionsmöglichkeit durchgeführt werden.Show moreSubstitutionstherapie bei Opiatabhängigkeit
03.02.2010, 23:00 Uhr
Anteilnahme statt Mitleid
Wurde früher unter einer palliativen Versorgung die Betreuung des Kranken in seiner letzten Phase vor dem Tod verstanden, so umfasst sie heute die Begleitung des Patienten und seiner Angehörigen während der kurativen und palliativen Krankheitsdauer. Damit sind auch die Aufgaben der Palliativmedizin gewachsen, die neben der Symptomkontrolle, der Kommunikation und der psychosozialen Betreuung auch die Vermittlung neuer Perspektiven für die Angehörigen umfasst.Show moreZiele und Aufgaben der Palliativmedizin
03.02.2010, 23:00 Uhr
Mit Sauerstoff gegen den Schmerz
Cluster-Kopfschmerz ist ein quälendes primäres Kopfschmerz-Syndrom, das durch extrem starke periodisch wiederkehrende Schmerzattacken geprägt ist. Aktuell sind die Serotonin-Antagonisten Sumatriptan und Zolmitriptan für die Behandlung akuter Cluster-Schmerzattacken zugelassen. Es gibt schon seit Langem Hinweise darauf, dass die Inhalation von hochkonzentriertem medizinischem Sauerstoff die Schmerzattacken effektiv bekämpft. Eine Studie bestätigte jetzt diese Hinweise und leistet so einen Beitrag zur Etablierung einer wirksamen und nebenwirkungsarmen Alternative zur Triptan-Therapie.Show moreCluster-Kopfschmerzen
03.02.2010, 23:00 Uhr
Kombination aus molekularer und morphologischer Bildgebung
Durch eine Kombination aus Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Computertomographie (CT) werden optimale Auflösung und eine hohe Empfindlichkeit miteinander verknüpft, so dass kleinste Tumore nachgewiesen werden können. Das bildgebende Verfahren kann neben der Diagnostik auch zur frühzeitigen Verlaufskontrolle und Optimierung der Therapie eingesetzt werden.Show morePET/CT-Diagnostik
03.02.2010, 23:00 Uhr
Genomanalyse zeigt globale und lokale MRSA-Ausbreitung
Gegen Antibiotika resistente Staphylococcus-aureus-Stämme (MRSA) sind mittlerweile weltweit als Erreger nosokomialer Infektionen gefürchtet. Wissenschaftler vom Wellcome Trust Sanger Institute in Cambridge haben jetzt mit modernen Techniken das gesamte Genom von 42 MRSA-Isolaten verglichen, die zwischen 1982 und 2003 an verschiedenen Orten der Erde gesammelt wurden, und so einen genetischen "Stammbaum" der Bakterien entwickelt. Aber auch die Verbreitung des Keimes innerhalb des Klinikbetriebs kann auf diese Weise genau nachvollzogen werden.Show moreInfektionskrankheiten
03.02.2010, 23:00 Uhr
Blutplättchen vermehren sich selbst ohne Zellkern
Thrombozyten oder Blutplättchen sind essenziell für Blutgerinnung und Blutstillung. Ihre Aufgabe ist es, Wunden zu verschließen und somit einen Blutverlust und das Eindringen von potenziellen Krankheitserregern zu verhindern. Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern entdeckte jetzt, dass sie sich vermehren können, obwohl sie keinen Zellkern mit Erbsubstanz besitzen.Show moreAus der Forschung
03.02.2010, 23:00 Uhr
Erster therapeutischer Krebsimpfstoff für Hunde zugelassen
Das amerikanische US-Ministerium für Landwirtschaft (USDA) hat den ersten therapeutischen Krebsimpfstoff für Hunde zugelassen. Das Mittel gegen Melanome wurde unter dem Markennamen Oncept™ von dem amerikanischen Unternehmen Merial entwickelt, einer Tochterfirma von Sanofi-Aventis. Die Technologie für dieses Produkt stammt vom kalifornischen Impfstoffspezialisten Vical, der in einer klinischen Phase-III-Studie einen ähnlichen Impfstoff für Menschen gegen metastasierenden Hautkrebs testet. Die Ergebnisse dieser Studie sollen noch in diesem Jahr vorgelegt werden.Show moreOnkologie
27.01.2010, 23:00 Uhr
Sibutramin-Vermarktung wird europaweit ausgesetzt
Ende November 2009 hatte die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA vorläufige Ergebnisse einer Sibutramin-Studie zum Anlass genommen, auf ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko unter diesem Appetitzügler hinzuweisen. Inzwischen hat der Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA die Datenlage bewertet und das Ruhen der Zulassung für die europäischen Mitgliedstaaten empfohlen. Als Konsequenz daraus werden nun europaweit alle Sibutramin-haltigen Arzneimittel vom Markt genommen.Show moreNeue Risikobeurteilung
27.01.2010, 23:00 Uhr
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