Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Was der neue AMTS-Aktionsplan in petto hat
Zum 1. April 2026 hat das Bundeskabinett einen neuen Aktionsplan für Arzneimitteltherapiesicherheit beschlossen. Insgesamt 20 Maßnahmen sollen dazu beitragen, die AMTS zu stärken. Von den Ideen ist noch nichts in Stein gemeißelt: Die Ansätze werden zunächst erarbeitet bzw. erprobt.Show morearzneimittel-und-therapie
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Arzneimitteltherapiesicherheit
22.04.2026, 15:50 Uhr

Wie starke Arzneistoffe bei schwacher Niere dosieren?
Ein Arzneimittel wirkt bei zwei Patienten nie genau gleich - manchmal auch nicht bei ein und demselben Patienten. Denn Alter und Krankheit verändern metabolische Funktionen. Vielfach muss bei stark wirksamen Arzneistoffen für jede Situation die maßgeschneiderte Dosierung gefunden werden - auf der Basis messbarer Größen wie der Nierenfunktion, die mit der Wirkung in einem bekannten Zusammenhang stehen. Das Update Klinische Pharmazie thematisierte die Dosisindividualisierung am Beispiel der Gerinnungshemmer.Show moreDie Dosis individualisieren!
02.05.2012, 22:00 Uhr

Laborparameter
Wie Laborwerte in der Klinischen Pharmazie zu interpretieren sind
Markus Zieglmeier | Zwischen Laborparametern und der Arzneimitteltherapie gibt es eine Reihe von Berührungspunkten. Einerseits dienen Laborwerte oft als Basis der Diagnose und damit als Indikation für die eingesetzten Arzneimittel und im Verlauf der Therapie auch als Erfolgskontrolle. Andererseits liefern sie Anhaltspunkte für die Wahl des richtigen Arzneimittels bzw. der richtigen Dosierung, im Extremfall begründen sie auch eine Kontraindikation. Damit ist die Kenntnis der Laborparameter und ihrer Aussagekraft z. B. für die Pharmakokinetik von Arzneimitteln eine wesentliche Grundlage für produktive Gespräche zwischen Arzt und Apotheker.Show more02.05.2012, 22:00 Uhr
Neuer Wirkstoff zur Therapie aktinischer Keratosen
Ein Gel mit dem Wirkstoff Ingenol Mebutat (Picato® -Gel) wurde Anfang dieses Jahres von der US-Arzneimittelbehörde FDA zur Behandlung aktinischer Keratosen zugelassen. Bereits eine zwei- bis dreimalige Anwendung zeigte eine gute und lang anhaltende Wirkung.Show moreExtrakt aus der Wolfsmilch gegen prämaligne Läsionen
02.05.2012, 22:00 Uhr

Es fehlt an Therapieoptionen bei Divertikulitis
Die Divertikelkrankheit ist ein bislang noch weitgehend vernachlässigtes Krankheitsbild. Die Störung ist weit verbreitet, doch es fehlt an Therapiemöglichkeiten und -leitlinien. Zudem sind die verfügbaren medikamentösen wie auch chirurgischen Therapieoptionen kaum systematisch untersucht. Entsprechend kontrovers wird ihre Wertigkeit unter Experten diskutiert – bis hin zu der Frage, wann, wie und wie lange medikamentös behandelt werden kann und wann eine Operation, in aller Regel eine Sigmaresektion, indiziert ist.Show moreKeine klare Leitlinien
02.05.2012, 22:00 Uhr

Erfolgreicher Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban
Das Risiko von Infarktpatienten, einen weiteren Infarkt zu erleiden oder im Verlauf der nächsten Jahre zu versterben, lässt sich durch verbesserte Hemmung der Blutgerinnung reduzieren. Neue Daten zeigen, dass hier zusätzlich zum bisherigen Standard der neue Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban (Xarelto®) das Risiko senkt.Show moreBessere Gerinnungshemmung reduziert Herzinfarktrisiko
02.05.2012, 22:00 Uhr
Die Suche nach protektiven Antikörpern geht weiter
Während der 30 Jahre seit der Entdeckung des HI-Virus als Ursache von Aids galt immer auch die Entwicklung eines Impfstoffes als Herausforderung. Die ist so schwierig, weil es im Gegensatz zu anderen Infektionskrankheiten keine natürlich erworbene Immunität gegen das HI-Virus gibt. Nachdem die ersten beiden Impfstoffe in klinischen Studien keine Wirksamkeitsnachweise erbringen konnten [1, 2], zeigte ein Kombinationsimpfstoff eine gewisse präventive Effektivität im Hinblick darauf, eine HIV-1-Infektion zu verhindern [3].Show moreAuf dem Weg zu einer effektiven HIV-Vakzine
25.04.2012, 22:00 Uhr
Schnellere Diagnose, verbesserte Therapie
Auf dem 84. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) wurde eine neue Leitlinie für die Therapie der multiplen Sklerose (MS) vorgestellt. Der S2-Leitlinie liegen eine systematische evidenzbasierte Recherche und Einordnung wissenschaftlicher Publikationen und Studien zugrunde. Die Leitlinie gibt detaillierte Hinweise zur Diagnose und Therapie der multiplen Sklerose.Show moreNeue MS-Leitlinie
25.04.2012, 22:00 Uhr
Etoricoxib zur postoperativen Zahnschmerztherapie
Zahnoperationen ziehen typischerweise einen starken, entzündungsbedingten Schmerz nach sich. Nicht-steroidale Analgetika sind daher Mittel der Wahl nach den meisten Eingriffen an Zahn und Kiefer. Eine aktuelle Studie belegt eine vergleichbare postoperative Schmerzlinderung für hochdosiertes Ibuprofen und für Etoricoxib. Daraufhin wurde die Indikation von Etoricoxib (Arcoxia®) um die Kurzzeitbehandlung mäßig starker Schmerzen nach Zahnoperationen erweitert.Show moreZahnschmerzen brauchen Entzündungshemmer
25.04.2012, 22:00 Uhr
Sicherheit von 5α-Reduktase-Inhibitoren belegt
In einer Studie mit gesunden Probanden wurde der Frage nachgegangen, ob die Conversion von Testosteron zu Dihydrotestosteron für die anabolen Effekte auf die fettfreie Körpermasse erforderlich ist bzw. ob die androgenen Wirkungen des Hormons durch einen 5α-Reduktase-Inhibitor abgeschwächt werden.Show moreVerminderte androgene Wirkung von Testosteron?
25.04.2012, 22:00 Uhr

Statin-induzierte Myopathie
Statine besitzen ein myotoxisches Potenzial, das dosisabhängig ist. Dabei ist zu beachten, dass Arzneimittel, die über das Cytochrom-P450-System den Statin-Abbau hemmen, zu erhöhten Statin-Serum-Spiegeln führen und damit das Myopathierisiko erhöhen. Doch nicht nur CYP-450 ist für die Statin-induzierte Myopathie von Bedeutung, auch Wechselwirkungen von Arzneimitteln mit P-Glykoprotein und dem Aufnahmetransporter OAT1B1 sind zu beachten.Show moreAMTS-Spezial
25.04.2012, 22:00 Uhr
Therapie von Hepatitis-C-Infektionen vereinfachen
Die Infektionskrankheit Hepatitis C zeichnet sich zwar durch eine hohe Chronifizierungsrate aus, zeigt aber ein gutes Ansprechen auf eine antivirale Therapie in der Frühphase der Infektion. Eine akute HCV-Infektion wird standardmäßig mit Interferon α oder pegyliertem Interferon α über 24 Wochen durchgeführt. Aufgrund der unangenehmen, langwierigen Behandlung mit Interferonen wird seit einigen Jahren die Möglichkeit einer Interferon-freien Therapie untersucht. Jetzt stellten Wissenschaftler eine Studie vor, die eine Behandlung mit zwei oral verfügbaren Virustatika in Aussicht stellt.Show moreVorteile oral applizierter Virustatika gegenüber Interferon
25.04.2012, 22:00 Uhr
Indometacin kann Pankreatitis verhindern
Hilfe bei akuter Bauchspeicheldrüsenentzündung
Dass nicht-steroidale Antirheumatika das Auftreten einer Post-ERCP-Pankreatitis verhindern können, wurde in der Vergangenheit schon am Beispiel Diclofenac gezeigt. Jetzt belegt eine Studie, dass auch die einmalige rektale Applikation von Indometacin einer Pankreatitis vorbeugen kann.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr
Licht und Schatten einer Trastuzumab-Therapie
Brustkrebs-Mortalität sinkt, kardiales Risiko steigt
Frauen mit HER2-Rezeptor-positivem Brustkrebs haben größere Überlebenschancen, wenn sie mit dem gegen HER2 gerichteten monoklonalen Antikörper Trastuzumab (Herceptin®) behandelt werden. Doch dieser Benefit hat seinen Preis: Trastuzumab ist kardiotoxisch. Das erfordert eine sorgfältige Nutzen-RisikoAbwägung.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr

Ins Gespräch kommen
Tipps zur Kommunikation zwischen Apotheker und Patient
Verena Stahl | Apotheker sprechen täglich mit zahlreichen Patienten, welche mit vielfältigen Fragen unterschiedlicher Themengebiete und Situationen zu ihnen kommen. Doch wird wirklich"mit" oder nur "zum" Patienten gesprochen? Erfolgt das Zusammentragen von Informationen vielschichtig oder lediglich durch Interpretation des Rezeptes? Wird das pharmazeutische Wissen anschließend vermittelt oder übermittelt?Show more18.04.2012, 22:00 Uhr
MTM für Arzt und Patient
Was sich hinter einem Medication Therapy Management verbirgt
Monika Alter, Isabel Waltering, Olaf Rose und Hartmut Derendorf | Das Medication Therapy Management stellt eine besondere Form der intensiven pharmazeutischen Betreuung dar. Es beinhaltet das direkte Einbringen des Apothekers in die Arzneimitteltherapie des Patienten unabhängig von der Arzneimittelabgabe und bietet dadurch die Möglichkeit, sich durch Patientenorientierung und Beratungsstärke zu profilieren und den eigenen Beruf von der Logistik loszulösen. Im Ausland haben sich für diese Betreuungsform bereits eigene Vergütungsmodelle etabliert, die so Unabhängigkeit vom Packungsverkauf ermöglichen. Der nachfolgende Artikel gibt einen Überblick über die Definition des Medication Therapy Managements und die derzeitige Situation international und in Deutschland.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr

Neuere Antidepressiva sind für Parkinsonpatienten sicher
Die Lebensqualität Betroffener entscheidend verbessern
Mehr als 40% aller Patienten mit Morbus Parkinson leiden im Verlauf ihrer Erkrankung an depressiven Verstimmungen. Bei etwa einem Drittel von ihnen treten sie als erstes Symptom auf. Tricyclische Antidepressiva haben sich zwar in der Vergangenheit als wirksam erwiesen, jedoch machen sie wegen ihrer vielfachen Nebenwirkungen einen sorgsamen Einsatz und eine permanente Überwachung notwendig. Wie eine klinische Studie US-amerikanischer Wissenschaftler zeigt, können die Patienten auch mit neueren Antidepressiva sicher und wirksam behandelt werden.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr
Gute Zukunftsaussichten beim Asthma bronchiale
Verschiedene neue Wirkstoffe sind in der Pipeline
Die Behandlungsmöglichkeiten des Asthma bronchiale dürften sich in absehbarer Zukunft deutlich erweitern. Bis zum Jahre 2015 werden voraussichtlich verschiedene innovative Therapieoptionen aus unterschiedlichen Substanzgruppen verfügbar werden und zu Fortschritten in der Asthmatherapie führen. Dies wurde beim 53. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie in Nürnberg berichtet.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr
Weniger Genitalwarzen durch konsequente HPV-Impfung
Nationales Impfprogramm in Australien ist erfolgreich
Die Deutschen sind impfmüde. Das gilt ganz besonders für die HPV-Impfung. Anders die Australier, die im Rahmen eines nationalen Impfprogramms mit einer tetravalenten Vakzine konsequent gegen HPV impfen. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Das Risiko für Genitalwarzen und hochgradige zervikal-Läsionen ist dadurch deutlich gesunken.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr

Fehlverordnungen von Fentanyl-Pflastern
AkdÄ gibt Empfehlungen für sicheren Umgang
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informiert unter Berufung auf eine Studie des Bremer Instituts für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS) [1] über die Über- und Fehlversorgung mit Fentanylpflastern in Deutschland [2]. Sie erinnert an Empfehlungen zum sicheren Umgang mit transdermalem Fentanyl, um das Risiko schwerwiegender unerwünschter Arzneimittelwirkungen zu minimieren.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr
"It’s the patient, stupid!"
Warum wir die Klinische Pharmazie forcieren müssen
Monika Alter | Mit dieser Ausgabe startet die neue DAZ-Serie "POP – Patientenorientierte Pharmazie" mit dem Anliegen, die Klinische Pharmazie in Deutschland zum Wohle der Patienten besser zu etablieren. Der folgende Beitrag erläutert, welche Chancen die Klinische Pharmazie bietet. Sie ist vor allem ein Gewinn für Patienten, aber auch für die Fortentwicklung der Pharmazie und für das gesamte Gesundheitssystem.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr

Eine Patientin mit Hyperlipidämie
Patientin Gerhardine Meyer (G.M.) ist 73 Jahre alt und erscheint besorgt in ihrer Apotheke. Sie zeigt ihrem Apotheker folgende Hautveränderungen um die Augen und am Ellenbogen und bittet ihn am Freitagnachmittag um Rat ... | Von Olaf Rose und Hartmut DerendorfShow more18.04.2012, 22:00 Uhr
Bei schwerer Osteoporose die Therapie eskalieren
Wenn Knochensubstanz fehlt, die stimuliert werden kann
Die schwere Osteoporose ist eine klinisch manifeste Osteoporose mit mindestens einer symptomatischen Fraktur, Schmerzen und Funktionseinschränkungen. Das Frakturrisiko ist um ein Mehrfaches gegenüber der Erstfraktur erhöht. Die Risikokonstellation kann den Wechsel von einer antiresorptiven auf eine knochenanabole Therapie erforderlich machen. Doch bei der Umstellung ist einiges zu beachten.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr

Unerwünschte Wirkungen von Antibiotika: Netzhautablösung unter oralen Fluorochinolonen
Fluorochinolon-Antibiotika zeichnen sich durch ein breites Wirkungsspektrum und eine vergleichsweise gute Verträglichkeit aus. Neben einer zunehmenden Resistenzbildung sind jedoch auch zahlreiche Nebenwirkungen bekannt. Dazu gehören vor allem Störungen des Gastrointestinaltrakts und zentralnervöse Störungen. Auch nach kurzfristiger Applikation kann es zu einer Minderung der Sehnenfestigkeit kommen. Jetzt weisen kanadische Wissenschaftler auf eine weitere Nebenwirkung hin: Unter einer oralen Fluorochinolon-Therapie ist das Risiko für eine Netzhautablösung kurzfristig erhöht.Show more11.04.2012, 22:00 Uhr
Antiepileptika und Knochenerkrankungen
Unter der Langzeitanwendung von Antiepileptika wurden Fälle von Minderungen der Knochendichte (Osteoporose bis hin zu pathologischen Frakturen) berichtet. Das BfArM hat daraufhin am 20. März 2012 ein Stufenplanverfahren der Stufe II zur Aufnahme dieser Nebenwirkungen in die Produktinformationen eingeleitet [1]. Ein Mechanismus, über den der Knochenmetabolismus beeinflusst wird, ist noch nicht bekannt.Show moreBfArM leitet Stufenplanverfahren ein
11.04.2012, 22:00 Uhr

Projekt Zukunft
Klinische Pharmazie und die Umsetzung in öffentlichen Apotheken
Ein Meinungsbeitrag von Jochen Pfeifer | Die inhabergeführte öffentliche Apotheke gewährleistet derzeit eine patientennahe, sichere und rasche Arzneimittelversorgung. Allerdings fragen sich viele Kolleginnen und Kollegen angesichts der Herausforderungen durch Rabattverträge und AMNOG, ob es überhaupt noch Sinn macht, in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation neue pharmazeutische Betreuungsprojekte in der öffentlichen Apotheke zu etablieren.Show more11.04.2012, 22:00 Uhr
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