Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Neue Hinweise zu Captopril, Cefixim und Codein-Kombinationen
Captopril kann auch nach Jahren noch Angioödeme auslösen, Cefixim eine Enzephalopathie. Codein-haltige Schmerzmittel-Kombinationen bekommen gleich mehrere neue Warnungen. Neues gibt es auch bei Gabapentin. Was ändert sich in den Fach- und Gebrauchsinformationen?Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Arzneimittelsicherheit
21.04.2026, 14:00 Uhr
Keine Auswirkungen auf die fetale Entwicklung in der Embryonalphase
Eine große epidemiologische Studie zeigte keinen Zusammenhang zwischen der mütterlichen Einnahme von Ondansetron während der Schwangerschaft und dem Auftreten fetaler Störungen. Obwohl ein potenzielles Risiko nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, erachten die Studienautoren die Einnahme von Ondansetron in der frühen Schwangerschaft für unbedenklich.Show moreOndansetron bei Schwangerschaftserbrechen?
10.04.2013, 22:00 Uhr
L-Carnitin: nicht nur nutzlos, sondern schädlich
(jb). Der Verzehr von viel rotem Fleisch erhöht das Risiko für Herzerkrankungen, und zwar unabhängig vom Fett- und Cholesterol-Gehalt. Das gilt als belegt. US-amerikanische Forscher könnten jetzt die Ursache gefunden haben: L-Carnitin im Zusammenspiel mit Darmbakterien. Show moreNahrungsergänzungsmittel
10.04.2013, 22:00 Uhr
Frühe Therapie kann Chronifizierung stoppen
Bei der Therapie von peripheren neuropathischen Schmerzen kommt es weniger auf die Ursache des Schmerzsyndroms an, als vielmehr auf die Frühzeitigkeit von Diagnose und Behandlung. Je kürzer die Schmerzkarriere, desto besser das Therapieansprechen und der Schutz vor Rezidiven. Das zeigen aktuelle Studiendaten mit hochdosiertem topischem Capsaicin.Show morePeriphere Neuropathien
10.04.2013, 22:00 Uhr
Thrombin- und Faktor-Xa-Inhibitoren als Alternative
Was leisten die neuen oralen Antikoagulanzien Dabigatran, Rivaroxaban und Apixaban bei Patienten mit Vorhofflimmern? Sind sie Vitamin-K-Antagonisten überlegen und welche Vor- und Nachteile ergeben sich im Vergleich mit der herkömmlichen Standardtherapie? Mit diesen Fragen befasste sich Prof. Dr. Dietmar Trenk, Freiburg, beim 41. Schwarzwälder Frühjahrskongress am 24. März 2013 in Villingen.Show moreAntikoagulation bei Vorhofflimmern
03.04.2013, 22:00 Uhr
Interaktionen von Phytopharmaka mit konventionellen Arzneimitteln
Von Oliver von Richter und Robert Hermann | Extrakte aus dem Sonnenhut sollen das Immunsystem stärken und Erkältungen vorbeugen, Präparate mit getrocknetem Presssaft von Echinacea purpurea als Monotherapie oder in Kombinationspräparaten sind sehr beliebt bei sich anbahnenden Erkältungen mit Halsschmerzen. Gerade in Deutschland werden in der Selbstmedikation pflanzliche Arzneimittel in dem Glauben eingenommen, dass sie "natürlich" und damit "ungefährlich" sind. Vor allem bei älteren und chronisch kranken sowie multimorbiden Patienten, die eine Vielzahl von Arzneimitteln einnehmen, sind Interaktionen zwischen Phytopharmaka und Arzneimitteln prinzipiell möglich.Show moreEchinacea
03.04.2013, 22:00 Uhr
Wohin geht es in der Dermatologie?
Von neuen Therapien und Perspektiven
Welche Chancen wird die Dermatologie in Zukunft bieten? Welche Trends prägen das Fachgebiet? Für welche Erkrankungen zeichnen sich erfolgreiche neue Therapieansätze ab? Um diese Fragen ging es beim Symposium über "neue therapeutische Konzepte in der Dermatologie" im Rahmen der 17. Jahrestagung der Gesellschaft für Dermopharmazie (GD) am 21. März in Mainz.Show more03.04.2013, 22:00 Uhr
Mittelmeerkost schützt das Herz
Eine Diät, die schmeckt und satt macht und auch noch das Herz schützt – das ist die sogenannte Mittelmeer-Diät, bei der viel Olivenöl und Nüsse verzehrt werden. Sie kann die Rate schwerer kardiovaskulärer Ereignisse signifikant um 30 Prozent senken und die Gesamtsterblichkeit verringern.Show moreErnährung
03.04.2013, 22:00 Uhr
Blutungsgefahr unter Goji-Beeren | Dimethylfumarat von der FDA zugelassen
Kurz gemeldet
03.04.2013, 22:00 Uhr
Wie Phytos und Arzneimittel interagieren
Teil 1: Einführung und klinische Problemstellung
Von Robert Hermann und Oliver von Richter | Phytopharmaka enthalten Vielstoffgemische organischer Verbindungen aus offizinellen Pflanzen oder Pflanzenbestandteilen [1]. Sie genießen im Rahmen der komplementären und alternativen Medizin eine zunehmende Popularität und werden meist zur Behandlung leichter oder chronischer Beschwerden sowie zur Prophylaxe eingenommen. Gerade in Deutschland erfreuen sich Phytopharmaka wachsender Beliebtheit mit einem Anteil von ca. 22% der nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel, was einem aktuellen Jahresumsatz von etwa 1,2 Milliarden Euro entspricht. In den USA wenden schätzungsweise 12 bis 19% und in Kanada 9 bis 23% der Erwachsenen pflanzliche Arzneimittel an [2, 3, 4].Show more03.04.2013, 22:00 Uhr
Konkurrenz für Exenatide mit nur einmal täglicher Injektion
Ein HbA1c -Wert unter 7% ist einer der Zielparameter bei der Therapie des Diabetes mellitus. Wird dieser trotz Basalinsulin nicht mehr erreicht, kann eine Ursache die unzureichende Kontrolle der postprandialen Blutzucker sein. Vor Einführung der GLP-1-Agonisten waren Mischinsuline oder kurzwirksame Insuline Mittel der Wahl, diese Blutzuckerspitzen abzufangen. Der Preis: Gewichtszunahme und erhöhtes Hypoglykämierisiko. Nun steht zur postprandialen Blutzuckerkontrolle mit Lyxumia® neben Exenatide ein weiterer, sogenannter prandialer GLP-1-Agonist zur Verfügung.Show moreNeuer GLP-1-Agonist Lixisenatid eingeführt
03.04.2013, 22:00 Uhr
Schlaganfall – die Epidemie des 21. Jahrhunderts
Was muss der Apotheker wissen?
In Zukunft werden in der öffentlichen Apotheke vermehrt Fragen zur Therapie, Symptomatik und Prävention eines Schlaganfalls gestellt werden, da das Bewusstsein für präventive Maßnahmen wächst und seit kurzem neue Wirkstoffe zur Verfügung stehen. Was der Apotheker darüber wissen sollte, erläuterte Priv.-Doz. Dr. Dr. Lars Marquardt, Erlangen, beim 41. Schwarzwälder Frühjahrskongress am 23. März 2013 in Villingen.Show more27.03.2013, 23:00 Uhr
Hoffnung für Patienten mit resistenter Tuberkulose
Neue Substanzen in der Pipeline
Von Claudia Bruhn | Die wichtigsten Wirkstoffe gegen Tuberkulose sind seit mehr als 40 Jahren im Einsatz. Erst Anfang der 1990er Jahre begann die Suche nach neuen Substanzen, die inzwischen erste Früchte trägt. Multiresistente Stämme des Erregers Mycobacterium tuberculosis , Patienten mit verminderter Immunität (z. B. infolge einer HIV-Infektion), anderen Komorbiditäten oder fehlendem Zugang zu Diagnostik und Behandlung sind heute die besonderen Herausforderungen bei der Behandlung dieser Infektionskrankheit.Show more27.03.2013, 23:00 Uhr
Risikobewertungsverfahren für Flupirtin gestartet
Flupirtin (Katadolon®) ist ein zentral wirkendes, mittelstarkes bis starkes, nicht-opioides Analgetikum. Weil es neben der schmerzstillenden Wirkung auch muskelrelaxierend wirkt, wird es unter anderem bei schmerzhaften Muskelverspannungen der Halte- und Bewegungsmuskulatur, Spannungskopfschmerz sowie Regelschmerzen eingesetzt. Aufgrund vermehrter Meldungen über unerwünschte Arzneimittelwirkungen, die die Leber betreffen, hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) nun ein Risikobewertungsverfahren gestartet.Show moreProblem Lebertoxizität
27.03.2013, 23:00 Uhr
Tiefe Hirnstimulation als lebensrettende Maßnahme
Für besonders schwere Fälle von chronischer Magersucht wurde jetzt in einer Pilotstudie die tiefe Hirnstimulation eingesetzt. Als Folge nahmen drei von sechs Patientinnen über Monate hinweg an Gewicht zu und litten weniger unter Depressionen und Zwangsstörungen.Show moreHilfe bei Magersucht
27.03.2013, 23:00 Uhr
Verringertes Rezidivrisiko, aber kardiale Spätfolgen
Die Bestrahlung nach einer brusterhaltenden Therapie senkt die Rezidivhäufigkeit, kann aber zu kardialen Spätkomplikationen führen. In welchem Ausmaß dies der Fall ist, untersuchte eine englische Studie. Sie errechnete einen dosisabhängigen Anstieg koronarer Ereignisse, der über viele Jahre hinweg bestehen blieb. Das absolute Risiko kann durch verfeinerte Bestrahlungsverfahren möglicherweise minimiert werden.Show moreStrahlentherapie beim frühen Mammakarzinom
27.03.2013, 23:00 Uhr
Zulassungsempfehlungen ausgesprochen | Pegasys® auch für Kinder | Rote-Hand-Brief zu Cinacalcet | Fixkombination nicht zugelassen
Kurz gemeldet
27.03.2013, 23:00 Uhr
Verkürzen Rotalgeninhaltsstoffe die Erkältungsdauer?
Ein kratzender Hals ist oft das erste Zeichen dafür, dass es bald losgeht: Triefnase, Husten, Kopfschmerzen plagen einen dann eine ganze Woche oder sogar länger und schränken die Leistungsfähigkeit ziemlich ein. Schuld daran sind meist Rhinoviren oder auch Viren anderer Herkunft. Und so klingt es sehr hoffnungsvoll, was auf dem International Symposium on Respiratory Viral Infections in Rotterdam vorgestellt wurde: ein effizientes Nasenspray gegen allerlei virale Krankheitserreger, das von einem Biotech-Unternehmen aus Rotalgen hergestellt und unter dem Namen Coldamaris prophylactic® vertrieben wird.Show moreCarrageen gegen Viren
27.03.2013, 23:00 Uhr
Kardiotoxizität von Domperidon wird wieder bewertet
Bereits in den 80er Jahren gab es Berichte über schwerwiegende Herzrhythmusstörungen nach intravenöser Gabe des Dopamin-Rezeptor-Antagonisten Domperidon (Motilium®). In dieser Darreichungsform ist es heute nicht mehr auf dem Markt. Die belgische Aufsichtsbehörde hat nun aufgrund von neuen Fällen kardiotoxischer Nebenwirkungen nach oraler Gabe bei der EMA eine erneute Überprüfung des Wirkstoffs veranlasst.Show moreNeue Prüfung altbekannter Risiken
27.03.2013, 23:00 Uhr
Erste Head-to-Head-Studie zu kardiovaskulärem Risiko
Die randomisierte italienische Studie TOSCA.IT soll prüfen, welche Auswirkungen die Zugabe von Pioglitazon oder einem Sulfonylharnstoff zu einer Metformin-Behandlung auf das kardiovaskuläre Risiko von Typ-2-Diabetikern besitzt. Es wird der erste Head-to-Head-Vergleich mit harten Endpunkten sein, dessen Ergebnisse nach Ansicht von Experten auch die Diabetestherapie in Deutschland verändern könnten.Show moreAntidiabetika im Vergleich
20.03.2013, 23:00 Uhr
Lysin-Acetylsalicylat soll Vermehrung hemmen
Mitten in die deutsche Grippewelle landet die Pressemitteilung, dass eine internationale Machbarkeitsstudie gestartet wird, um die Wirksamkeit und Verträglichkeit von LASAG (Lysin-Acetylsalicylat Glycin) zu testen. Dreimal täglich inhaliert, soll das Präparat die Krankheitssymptome einer Influenza bessern und die Vermehrung der Grippeviren verlangsamen.Show moreASS gegen Influenza-Viren?
20.03.2013, 23:00 Uhr
Beta-Blocker bei Herzinsuffizienz alle ähnlich wirksam
Der Nutzen von Beta-Blockern bei Herzinsuffizienz wurde in zahlreichen Studien belegt. Nun wurden klinische Daten einzelner Beta-Blocker verglichen, um zu untersuchen, welche Substanz bei systolischer Herzinsuffizienz die höchste Wirksamkeit aufweist und somit als optimale Therapieoption gilt. Da jedoch keine signifikanten Unterschiede auftraten, wird der therapeutische Effekt der gesamten Substanzklasse zugeschrieben.Show moreKein Klassenbester
20.03.2013, 23:00 Uhr
Kein erhöhtes Risiko bei Rheumatikern festgestellt
TNF-alpha-Inhibitoren zählen mittlerweile als etablierte Therapieoption bei rheumatoider Arthritis und anderen chronisch-entzündlichen Erkrankungen. Es ist bekannt, dass Rheumatiker ein zwei- bis dreifach höheres Risiko haben, an Herpes Zoster zu erkranken. Unklar war bisher, ob die Anwendung von TNF-Antagonisten den Ausbruch von Herpes Zoster bei Rheumapatienten begünstigt. US-amerikanische Wissenschaftler konnten nun zeigen, dass TNF-Blocker kein höheres Risiko als die Therapie mit Nicht-Biologicals darstellen.Show moreZoster durch TNF-Blocker?
20.03.2013, 23:00 Uhr
Gemeinsam gegen HER2-positiven Brustkrebs
Seit März 2013 ist Pertuzumab (Perjeta®) in Kombination mit dem bisherigen Therapiestandard Trastuzumab (Herceptin®) plus Docetaxel für die Erst-Linien-Therapie des metastasierten HER2-positiven Mammakarzinoms zugelassen. Der neue humanisierte monoklonale Antikörper verbessert die zielgerichtete Therapie beim metastasierten Mammakarzinom: Bei den betroffenen Frauen verlängerte er in den klinischen Studien das Gesamtüberleben signifikant.Show morePertuzumab folgt Trastuzumab
20.03.2013, 23:00 Uhr
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