Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Sollte man ASS 100, DOAK und Co. bei Blutungen absetzen?
Treten gastrointestinale Blutungen bei Patientinnen und Patienten mit antithrombotischer Therapie auf, ist eine Frage zentral: Sollen die Wirkstoffe zunächst abgesetzt, oder weiter eingenommen werden?Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Gastrointestinale Blutungen
01.04.2026, 15:30 Uhr
Blutungsgefahr unter Goji-Beeren | Dimethylfumarat von der FDA zugelassen
Kurz gemeldet
03.04.2013, 22:00 Uhr
Wie Phytos und Arzneimittel interagieren
Teil 1: Einführung und klinische Problemstellung
Von Robert Hermann und Oliver von Richter | Phytopharmaka enthalten Vielstoffgemische organischer Verbindungen aus offizinellen Pflanzen oder Pflanzenbestandteilen [1]. Sie genießen im Rahmen der komplementären und alternativen Medizin eine zunehmende Popularität und werden meist zur Behandlung leichter oder chronischer Beschwerden sowie zur Prophylaxe eingenommen. Gerade in Deutschland erfreuen sich Phytopharmaka wachsender Beliebtheit mit einem Anteil von ca. 22% der nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel, was einem aktuellen Jahresumsatz von etwa 1,2 Milliarden Euro entspricht. In den USA wenden schätzungsweise 12 bis 19% und in Kanada 9 bis 23% der Erwachsenen pflanzliche Arzneimittel an [2, 3, 4].Show more03.04.2013, 22:00 Uhr
Konkurrenz für Exenatide mit nur einmal täglicher Injektion
Ein HbA1c -Wert unter 7% ist einer der Zielparameter bei der Therapie des Diabetes mellitus. Wird dieser trotz Basalinsulin nicht mehr erreicht, kann eine Ursache die unzureichende Kontrolle der postprandialen Blutzucker sein. Vor Einführung der GLP-1-Agonisten waren Mischinsuline oder kurzwirksame Insuline Mittel der Wahl, diese Blutzuckerspitzen abzufangen. Der Preis: Gewichtszunahme und erhöhtes Hypoglykämierisiko. Nun steht zur postprandialen Blutzuckerkontrolle mit Lyxumia® neben Exenatide ein weiterer, sogenannter prandialer GLP-1-Agonist zur Verfügung.Show moreNeuer GLP-1-Agonist Lixisenatid eingeführt
03.04.2013, 22:00 Uhr
Schlaganfall – die Epidemie des 21. Jahrhunderts
Was muss der Apotheker wissen?
In Zukunft werden in der öffentlichen Apotheke vermehrt Fragen zur Therapie, Symptomatik und Prävention eines Schlaganfalls gestellt werden, da das Bewusstsein für präventive Maßnahmen wächst und seit kurzem neue Wirkstoffe zur Verfügung stehen. Was der Apotheker darüber wissen sollte, erläuterte Priv.-Doz. Dr. Dr. Lars Marquardt, Erlangen, beim 41. Schwarzwälder Frühjahrskongress am 23. März 2013 in Villingen.Show more27.03.2013, 23:00 Uhr
Hoffnung für Patienten mit resistenter Tuberkulose
Neue Substanzen in der Pipeline
Von Claudia Bruhn | Die wichtigsten Wirkstoffe gegen Tuberkulose sind seit mehr als 40 Jahren im Einsatz. Erst Anfang der 1990er Jahre begann die Suche nach neuen Substanzen, die inzwischen erste Früchte trägt. Multiresistente Stämme des Erregers Mycobacterium tuberculosis , Patienten mit verminderter Immunität (z. B. infolge einer HIV-Infektion), anderen Komorbiditäten oder fehlendem Zugang zu Diagnostik und Behandlung sind heute die besonderen Herausforderungen bei der Behandlung dieser Infektionskrankheit.Show more27.03.2013, 23:00 Uhr
Risikobewertungsverfahren für Flupirtin gestartet
Flupirtin (Katadolon®) ist ein zentral wirkendes, mittelstarkes bis starkes, nicht-opioides Analgetikum. Weil es neben der schmerzstillenden Wirkung auch muskelrelaxierend wirkt, wird es unter anderem bei schmerzhaften Muskelverspannungen der Halte- und Bewegungsmuskulatur, Spannungskopfschmerz sowie Regelschmerzen eingesetzt. Aufgrund vermehrter Meldungen über unerwünschte Arzneimittelwirkungen, die die Leber betreffen, hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) nun ein Risikobewertungsverfahren gestartet.Show moreProblem Lebertoxizität
27.03.2013, 23:00 Uhr
Tiefe Hirnstimulation als lebensrettende Maßnahme
Für besonders schwere Fälle von chronischer Magersucht wurde jetzt in einer Pilotstudie die tiefe Hirnstimulation eingesetzt. Als Folge nahmen drei von sechs Patientinnen über Monate hinweg an Gewicht zu und litten weniger unter Depressionen und Zwangsstörungen.Show moreHilfe bei Magersucht
27.03.2013, 23:00 Uhr
Verringertes Rezidivrisiko, aber kardiale Spätfolgen
Die Bestrahlung nach einer brusterhaltenden Therapie senkt die Rezidivhäufigkeit, kann aber zu kardialen Spätkomplikationen führen. In welchem Ausmaß dies der Fall ist, untersuchte eine englische Studie. Sie errechnete einen dosisabhängigen Anstieg koronarer Ereignisse, der über viele Jahre hinweg bestehen blieb. Das absolute Risiko kann durch verfeinerte Bestrahlungsverfahren möglicherweise minimiert werden.Show moreStrahlentherapie beim frühen Mammakarzinom
27.03.2013, 23:00 Uhr
Zulassungsempfehlungen ausgesprochen | Pegasys® auch für Kinder | Rote-Hand-Brief zu Cinacalcet | Fixkombination nicht zugelassen
Kurz gemeldet
27.03.2013, 23:00 Uhr
Verkürzen Rotalgeninhaltsstoffe die Erkältungsdauer?
Ein kratzender Hals ist oft das erste Zeichen dafür, dass es bald losgeht: Triefnase, Husten, Kopfschmerzen plagen einen dann eine ganze Woche oder sogar länger und schränken die Leistungsfähigkeit ziemlich ein. Schuld daran sind meist Rhinoviren oder auch Viren anderer Herkunft. Und so klingt es sehr hoffnungsvoll, was auf dem International Symposium on Respiratory Viral Infections in Rotterdam vorgestellt wurde: ein effizientes Nasenspray gegen allerlei virale Krankheitserreger, das von einem Biotech-Unternehmen aus Rotalgen hergestellt und unter dem Namen Coldamaris prophylactic® vertrieben wird.Show moreCarrageen gegen Viren
27.03.2013, 23:00 Uhr
Kardiotoxizität von Domperidon wird wieder bewertet
Bereits in den 80er Jahren gab es Berichte über schwerwiegende Herzrhythmusstörungen nach intravenöser Gabe des Dopamin-Rezeptor-Antagonisten Domperidon (Motilium®). In dieser Darreichungsform ist es heute nicht mehr auf dem Markt. Die belgische Aufsichtsbehörde hat nun aufgrund von neuen Fällen kardiotoxischer Nebenwirkungen nach oraler Gabe bei der EMA eine erneute Überprüfung des Wirkstoffs veranlasst.Show moreNeue Prüfung altbekannter Risiken
27.03.2013, 23:00 Uhr
Erste Head-to-Head-Studie zu kardiovaskulärem Risiko
Die randomisierte italienische Studie TOSCA.IT soll prüfen, welche Auswirkungen die Zugabe von Pioglitazon oder einem Sulfonylharnstoff zu einer Metformin-Behandlung auf das kardiovaskuläre Risiko von Typ-2-Diabetikern besitzt. Es wird der erste Head-to-Head-Vergleich mit harten Endpunkten sein, dessen Ergebnisse nach Ansicht von Experten auch die Diabetestherapie in Deutschland verändern könnten.Show moreAntidiabetika im Vergleich
20.03.2013, 23:00 Uhr
Lysin-Acetylsalicylat soll Vermehrung hemmen
Mitten in die deutsche Grippewelle landet die Pressemitteilung, dass eine internationale Machbarkeitsstudie gestartet wird, um die Wirksamkeit und Verträglichkeit von LASAG (Lysin-Acetylsalicylat Glycin) zu testen. Dreimal täglich inhaliert, soll das Präparat die Krankheitssymptome einer Influenza bessern und die Vermehrung der Grippeviren verlangsamen.Show moreASS gegen Influenza-Viren?
20.03.2013, 23:00 Uhr
Beta-Blocker bei Herzinsuffizienz alle ähnlich wirksam
Der Nutzen von Beta-Blockern bei Herzinsuffizienz wurde in zahlreichen Studien belegt. Nun wurden klinische Daten einzelner Beta-Blocker verglichen, um zu untersuchen, welche Substanz bei systolischer Herzinsuffizienz die höchste Wirksamkeit aufweist und somit als optimale Therapieoption gilt. Da jedoch keine signifikanten Unterschiede auftraten, wird der therapeutische Effekt der gesamten Substanzklasse zugeschrieben.Show moreKein Klassenbester
20.03.2013, 23:00 Uhr
Kein erhöhtes Risiko bei Rheumatikern festgestellt
TNF-alpha-Inhibitoren zählen mittlerweile als etablierte Therapieoption bei rheumatoider Arthritis und anderen chronisch-entzündlichen Erkrankungen. Es ist bekannt, dass Rheumatiker ein zwei- bis dreifach höheres Risiko haben, an Herpes Zoster zu erkranken. Unklar war bisher, ob die Anwendung von TNF-Antagonisten den Ausbruch von Herpes Zoster bei Rheumapatienten begünstigt. US-amerikanische Wissenschaftler konnten nun zeigen, dass TNF-Blocker kein höheres Risiko als die Therapie mit Nicht-Biologicals darstellen.Show moreZoster durch TNF-Blocker?
20.03.2013, 23:00 Uhr
Gemeinsam gegen HER2-positiven Brustkrebs
Seit März 2013 ist Pertuzumab (Perjeta®) in Kombination mit dem bisherigen Therapiestandard Trastuzumab (Herceptin®) plus Docetaxel für die Erst-Linien-Therapie des metastasierten HER2-positiven Mammakarzinoms zugelassen. Der neue humanisierte monoklonale Antikörper verbessert die zielgerichtete Therapie beim metastasierten Mammakarzinom: Bei den betroffenen Frauen verlängerte er in den klinischen Studien das Gesamtüberleben signifikant.Show morePertuzumab folgt Trastuzumab
20.03.2013, 23:00 Uhr
Omeprazol-Fälschungen weiten sich aus
Nachdem schon Ratiopharm mehrere gefälschte Chargen von Omeprazol-Kapseln aus dem Handel genommen hat, ruft nun auch Hexal Omep® 40 mg magensaftresistente Hartkapsel 100 Stück mit der Chargenbezeichnung CH6604 zurück. Die betroffene Charge ist gefälscht.Show moreNach Ratiopharm jetzt Hexal
20.03.2013, 23:00 Uhr
Früher Beginn einer antiretroviralen Therapie verhindert möglicherweise HIV-Infektion
Ist die "functional cure" einer HIV-Infektion möglich? Das war sicherlich DIE spannende Frage auf der 20th Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections, die vom 3. bis 6. März in Atlanta stattgefunden hat. Aufhänger war der Fall eines infizierten frühgeborenen Mädchens.Show moreGanz oder "funktionell" geheilt?
13.03.2013, 23:00 Uhr
Bereits im Nanogramm-Bereich nachweisbar
(hel). Pharmakologen des Universitätsklinikums Heidelberg konnten erstmals zeigen, dass sich Wechselwirkungen von Medikamenten mithilfe winziger Dosen im Nanogramm-Bereich nachweisen lassen. Show moreArzneimittel-Wechselwirkungen
13.03.2013, 23:00 Uhr
Hausärztliche Leitlinie „Multimedikation“ gibt Tipps
Medikationsmanagement ist schwer im Kommen. Mithilfe des Medikationsmanagements soll gewährleistet werden, dass jeder Patient notwendige Medikamente zum richtigen Zeitpunkt in adäquater Dosierung und geeigneter Darreichungsform erhält. Inhalte des Medikationsmanagements haben jetzt auch Eingang in die Hausärztliche Leitlinie gefunden, die Empfehlungen zum Umgang mit Multimedikation bei Erwachsenen und geriatrischen Patienten gibt.Show moreOrientierungshilfe im "Multimedikations-Dschungel"
13.03.2013, 23:00 Uhr
Schwarzes Dreieck für Arzneimittel | Keine neue Diätpille für Europa | EMA empfiehlt Indikationserweiterungen
Kurz gemeldet
13.03.2013, 23:00 Uhr
Vitamin D und das Allergierisiko
Weltweit hat die Prävalenz allergischer Erkrankungen in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen [1]. Bereits in den ersten Lebensjahren können sich allergische Erkrankungen als Nahrungsmittelallergie oder als atopische Dermatitis manifestieren. Später werden sie oft von respiratorischen Allergien mit Rhinitis allergica und/oder Asthma bronchiale abgelöst [2]. Umweltfaktoren und der jeweilige Lebensstil scheinen das individuelle Erkrankungsrisiko bedeutend zu beeinflussen. Seit Ende der 1990er Jahre wird auch über einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Status und Allergien diskutiert [3, 4].Show moreEin Meinungsbeitrag zur Diskussion um die Gabe von Vitamin D in der Schwangerschaft
13.03.2013, 23:00 Uhr
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