Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Sollte man ASS 100, DOAK und Co. bei Blutungen absetzen?
Treten gastrointestinale Blutungen bei Patientinnen und Patienten mit antithrombotischer Therapie auf, ist eine Frage zentral: Sollen die Wirkstoffe zunächst abgesetzt, oder weiter eingenommen werden?Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Gastrointestinale Blutungen
01.04.2026, 15:30 Uhr
Studie zu Antibiotika-Verordnungen für Kinder
Jeffrey Garber und seine Mitarbeiter vom Children’s Hospital of Philadelphia wollen niedergelassene Kinderärzte dazu bewegen, Antibiotika bei akuten Atemwegsinfektionen leitlinienkonformer zu verordnen. In einer randomisierten Studie erreichten sie durch eine einstündige Schulung und regelmäßige Überprüfungen und Feedbacks nahezu eine Halbierung der Verordnungszahlen von nicht-leitliniengerechten Breitbandantibiotika.Show moreGeschulte Ärzte verschreiben weniger Antibiotika
19.06.2013, 22:00 Uhr
Impfung für chronische Schmerzen verantwortlich?
Während noch vor kurzem Australien über Erfolge seines nationalen Impfprogramms im Kampf gegen Gebärmutterhalskrebs berichtet hat, setzt nun Japan überraschend die Empfehlung für eine HPV-Impfung im Rahmen des Japan´s Preventive Vaccination Law aus. Hintergrund sind Berichte über das Auftreten von schweren chronischen Schmerzzuständen in zeitlichem Zusammenhang mit einer HPV-Impfung.Show moreHPV-Impfempfehlung in Japan ausgesetzt
19.06.2013, 22:00 Uhr
Blutdrucksenkung mit allen Mitteln?
Gefährliche Kombinationen vermeiden
Ein Mechanismus zur Senkung des Blutdrucks ist die Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems. Dazu stehen verschiedene Arzneistoffgruppen zur Verfügung. Die Hypothese, dass durch eine Kombination dieser Arzneistoffe bessere Therapieerfolge zu erzielen wären, wurde in aktuellen Studien widerlegt – ganz im Gegenteil: Es traten teils gravierende Nebenwirkungen auf. Nun hat sich die Europäische Arzneimittelbehörde EMA der Sache angenommen.Show more19.06.2013, 22:00 Uhr

Tief Luft holen
Von Verena Stahl | Die Erkrankung cystische Fibrose ist bislang nicht heilbar, jedoch lassen sich ihre Symptome und ihr Verlauf durch viele therapeutische Maßnahmen positiv beeinflussen. Zu den wesentlichen Bausteinen des Gesamtkonzeptes gehört dabei die Inhalationstherapie. Diese (mehrmals) täglich durchzuführende Maßnahme verlangt den Patienten jedoch lebenslang viel Disziplin und Zeit ab. Neben der von anderen respiratorischen Erkrankungen bekannten Trockeninhalation setzen Mukoviszidose-Patienten insbesondere die Feuchtinhalation von Inhalationslösungen mithilfe spezieller Geräte ein.Show moreAMTS-Spezial
12.06.2013, 22:00 Uhr
Kohortenstudie belegt erhöhtes Risiko bei Männern
Netzhautablösungen, Achillessehnen-Rupturen, Leberschäden – zur Wirkstoffgruppe der Fluorochinolone gab es in den vergangenen Jahren mehrere Berichte über unerwünschte Wirkungen. Ganz aktuell zeigte eine Untersuchung ein zweifach erhöhtes Risiko für akutes Nierenversagen bei Männern im Alter zwischen 40 und 85 Jahren, die Fluorochinolone oral einnahmen. Bei gleichzeitiger Anwendung eines ACE-Hemmers oder eines Sartans kam es sogar zu einer mehr als vierfachen Risikoerhöhung.Show moreFluorochinolon-Therapie geht an die Niere
12.06.2013, 22:00 Uhr
FDA-Zulassung für Kombination Ezetimib/Atorvastatin | Erstes Glitazar in Indien zugelassen
Kurz gemeldet
12.06.2013, 22:00 Uhr
Reduzierte Mortalitätsrate bei fortgeschrittener Herzinsuffizienz
Den meisten Menschen ist Coenzym Q10 als Radikalfänger in Anti-Aging-Mitteln bekannt. Doch mittlerweile zeigt auch die Wissenschaft ernsthaftes Interesse an dem vielgepriesenen "Wundermittel". Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass die Gabe von Coenzym Q10 die Mortalitätsrate bei schwerer Herzinsuffizienz nahezu halbiert.Show moreCoenzym Q10 stärkt müde Herzen
12.06.2013, 22:00 Uhr
Ginkgo biloba
Von Robert Hermann und Oliver von Richter | Ginkgo-Präparate gehören heute neben Johanniskraut-Produkten zu denjenigen Phytopharmaka, deren Potenzial für Arzneimittelinteraktionen am umfassendsten charakterisiert ist. Die Effekte auf die Aktivität aller maßgeblichen Cytochrom-P450-Enzyme und einer Reihe von Arzneistofftransportern wurden mittels spezifischer Markersubstanzen untersucht [1]. Allein in diesem Jahrhundert sind mehr als 20 kontrollierte klinische Interaktionsstudien mit gesunden Probanden und Patienten publiziert worden [1]. Allerdings sind die Ergebnisse – wie alle klinischen Daten zu Phytopharmaka – produktspezifisch und nicht auf Produkte anderer Hersteller übertragbar.Show moreInteraktionen von Phytopharmaka mit konventionellen Arzneimitteln
12.06.2013, 22:00 Uhr
Tocilizumab für Kinder mit Arthritis | Zulassung für Vierkombi gegen HIV
Kurz gemeldet
12.06.2013, 22:00 Uhr
Duloxetin verbessert auch die Arbeitsfähigkeit
Depressive Erkrankungen sind in Deutschland eine der Hauptursachen für Arbeitsunfähigkeit. Eine aktuelle Subgruppenanalyse der PADRE (Painful Physical Symptoms in Depresses Patients Relation to Treatment Outcomes in Clinical Practice)-Studie konnte nun zeigen, dass das dual wirksame Antidepressivum Duloxetin (Cymbalta®) die Erwerbsfähigkeit von depressiven Patienten mit begleitender Schmerzsymptomatik verbessert.Show moreZurück an den Arbeitsplatz
12.06.2013, 22:00 Uhr
Rosiglitazon bald wieder da?
In den USA sollen Auflagen und Einschränkungen aufgehoben werden
Externe Gutachter haben der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA empfohlen, die Anwendungseinschränkungen für das orale Antidiabetikum Rosiglitazon (Avandia® , Avandamet® , Avaglim®) zu lockern. Das Thiazolidindion Rosiglitazon war 1999 (in Europa 2000) eingeführt worden und 2010 in die Kritik geraten, bis die Europäische Arzneimittelagentur das gesundheitliche Nutzen-Risiko-Verhältnis vor allem in Bezug auf kardiovaskuläre Risiken als ungünstig bewertete und das Ruhen der Zulassung Rosiglitazon-haltiger Arzneimittel anordnete. In den USA wurde Rosiglitazon mit strengen Auflagen versehen, blieb aber am Markt.Show more12.06.2013, 22:00 Uhr
Antibiotika oft nicht nötig
Bei Harnwegsinfektionen die Symptome behandeln
Besteht der Verdacht auf einen akuten Harnwegsinfekt, so werden oft Antibiotika verschrieben. In vielen Fällen wäre das aber gar nicht nötig. In bis zu 50% der Fälle verschwinden die Symptome innerhalb einer Woche. Eine Befragung aus den Niederlanden zeigte, dass Frauen auch durchaus bereit sind, eine Woche lang auf Antibiotika zu verzichten.Show more12.06.2013, 22:00 Uhr
Zwei neue Wirkstoffe für Melanom-Patienten | Zulassungsempfehlungen der EMA
Kurz gemeldet
05.06.2013, 22:00 Uhr
STIKO: Ab August 2013 alle Säuglinge impfen
Nach einem langen, schwierigen Prozess hat sich die Ständige Impfkommission (STIKO) entschieden, die Rotavirus-Impfung für alle Säuglinge vor dem sechsten Lebensmonat zu empfehlen. Entscheidend war letztlich die hohe Zahl an Hospitalisierungen im Rahmen von Rotavirus-Infekten. Das immer wieder diskutierte Invaginationsrisiko wurde dagegen als "gering" eingestuft. Die Eltern müssen aber über die Symptomatik der Infektion und deren Risiken aufgeklärt werden. Kosten einsparen lassen sich mit der Impfung nicht. Dafür müssten die Impfstoffpreise deutlich gesenkt werden.Show moreEntscheidung pro Rotavirus-Impfung
05.06.2013, 22:00 Uhr
"Five things physicians and patients should question”
Um die Qualität der Betreuung älterer und dementer Patienten zu verbessern, hat eine Arbeitsgruppe der American Geriatrics Society mit Unterstützung weiterer geriatrischer US-Fachorganisationen eine Liste mit fünf Handlungsanweisungen erarbeitet.Show moreGeriatrie
05.06.2013, 22:00 Uhr
Kurz und trotzdem gut
Bei der akuten Exazerbation einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) ist eine systemische Gabe von Corticosteroiden internationaler Behandlungsstandard. Über die Dauer und die optimale Dosis gehen die Meinungen jedoch auseinander. Eine randomisierte Studie kam zu dem Ergebnis, dass eine fünftägige Behandlung der verbreiteten 14-tägigen Therapie nicht unterlegen ist.Show moreStudie zur Steroidgabe bei COPD-Exazerbation
05.06.2013, 22:00 Uhr
Form und Farbe beeinflussen die Therapietreue
"Die Blauen helfen mir aber nicht!" Solche und ähnliche Reaktionen von Patienten sind in der Apotheke nicht selten, wenn Rabattvertrags-bedingt ein Generikum durch ein anderes ausgetauscht werden muss. Eine amerikanische Studie untersuchte kürzlich die Auswirkungen von Form- und Farbwechsel bei Antiepileptika-Substitution und fand ein signifikant erhöhtes Risiko für Non-Adhärenz.Show moreStudie zur Adhärenz bei Antiepileptika lässt aufhorchen
29.05.2013, 22:00 Uhr
EMA erarbeitet Empfehlungskatalog
Die Aufgabe der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA ist es zwar nicht, die richtige Anwendung von Arzneimitteln zu überprüfen, doch viele unerwünschte Arzneimittelereignisse, die an die Behörde gemeldet werden, lassen sich auf Verordnungsfehler der Ärzte oder Einnahmefehler der Patienten zurückführen. Seit Juli 2012 sind Medikationsfehler sogar offiziell meldepflichtige Ereignisse. Nun wurden auf einem Workshop der EMA diesbezügliche Empfehlungen erarbeitet.Show moreMedikationsfehler vermeiden
29.05.2013, 22:00 Uhr
Escitalopram – gut fürs Herz?
Der Einfluss negativer Emotionen auf die Prognose kardiovaskulärer Erkrankungen wird seit einiger Zeit intensiv untersucht. Nun zeigt die REMIT-Studie einen protektiven Einfluss von Escitalopram auf die Entstehung von mental bedingten Myokard-Ischämien bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit.Show moreSSRI verhindern stressbedingte Myokard-Ischämien
29.05.2013, 22:00 Uhr
Diabetikerinnen: besser motiviert und schlechter dran
Warum kostet Diabetes Frauen mehr Lebensjahre?
Geschlechtsspezifische Unterschiede ziehen sich durch Prävention über die Früherkennung und Diagnostik bis zur Therapie des Diabetes. Sie beeinflussen die Lebensqualität, die Morbidität und sogar die Sterblichkeit. Frauen sind anders – Männer aber auch. Aber die Hormone erklären nicht alles; Status, Einkommen und Lebensstil sind relevant. Diese bio-psycho-soziale Sicht sollte grundlegend schon für die Prävention sein. In der praktischen Therapie könnten banale Dinge wie die Dosierung nach Körpergewicht die Sicherheit mancher Medikamente verbessern.Show more29.05.2013, 22:00 Uhr
Lutein und Zeaxanthin gegen AMD
Möchte man in der Apotheke einem Patienten mit altersbedingter Makuladegeneration (AMD) ein Präparat empfehlen, dass das Fortschreiten der AMD verlangsamen soll, so ist man mit einer fast unüberschaubaren Vielzahl an Präparaten konfrontiert. Die Age Related Eye Disease Studies (AREDS) sollen Aufschluss über den Nutzen von Vitamin- und Mineralstoffkombinationen geben. Soeben wurde die AREDS-2-Stude veröffentlicht. Sie bestätigt den Nutzen von Lutein und Zeaxanthin.Show moreBeta-Carotin scheint entbehrlich
29.05.2013, 22:00 Uhr
Arzneimittel und CYP1A2
Klinisch relevante Inhibition und Induktion des Enzyms
Von Ruwen Böhm, Kirstin Reinecke, Sierk Haenisch, Cornelia Börger, Ekkehard Haen, Ingolf Cascorbi und Thomas Herdegen | Das Cytochrom-P450-Isoenzym 1A2 ist am oxidativen Metabolismus von etwa 3% aller klinisch relevanten Arzneistoffe beteiligt – darunter einige Antidepressiva, Neuroleptika und Theophyllin. Vor allem spielt es eine entscheidende Rolle beim Metabolismus von kanzerogenen Verbindungen wie heterozyklischen aromatischen Aminen und aromatischen Kohlenwasserstoffen. Die konstitutive Expression des Enzyms ist niedrig, sie kann aber – wie auch bei anderen CYP-Isoenzymen – induziert werden. Neben einer Induktion durch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) können auch genetische Polymorphismen eine erhöhte Aktivität bedingen.Show more29.05.2013, 22:00 Uhr
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