Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Sollte man ASS 100, DOAK und Co. bei Blutungen absetzen?
Treten gastrointestinale Blutungen bei Patientinnen und Patienten mit antithrombotischer Therapie auf, ist eine Frage zentral: Sollen die Wirkstoffe zunächst abgesetzt, oder weiter eingenommen werden?Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Gastrointestinale Blutungen
01.04.2026, 15:30 Uhr
Gelenkdestruktion bei rheumatoider Arthritis
Die Vermutung, durch eine Therapie mit Biologicals könnte die Häufigkeit von Gelenkersatz-Operationen verringert werden, konnte in einer finnischen Registerstudie nicht bestätigt werden – das Gegenteil war der Fall. Wie dieses Ergebnis zu interpretieren ist, wird derzeit diskutiert.Show moreWeniger Gelenkersatz dank Biologicals?
22.05.2013, 22:00 Uhr
Zwischen optimaler Therapie und dem Schutz des ungeborenen Kindes
Von Petra Jungmayr | Mit dieser Frage werden in Deutschland jährlich rund 1000 Frauen konfrontiert, da etwa 1% bis 2% aller Mammakarzinome während der Schwangerschaft auftreten. Die Schwangerschaft kann in der Regel normal ausgetragen werden, und unter einer adäquaten Therapie, die sich an dem Krankheitsstadium und der Tumorbiologie orientiert, haben die Betroffenen keine schlechtere Prognose als Frauen, bei denen keine Schwangerschaft vorliegt. Die Behandlung folgt den üblichen Standardempfehlungen, sollte aber in einem Zentrum durchgeführt werden.Show moreSchwanger und Brustkrebs – was tun?
22.05.2013, 22:00 Uhr
Droht eine neue Masern-Welle?
Die WHO hat die Frist für die Eradikation der Masern in Europa bereits mehrmals verschoben. Ziel ist es nun, sie bis 2015 in den Europäischen Regionen der WHO zu eliminieren. Aber die aktuellen Zahlen in Deutschland lassen auch das neue Ziel eher in die Ferne rücken. Seit Anfang des Jahres wurden in Deutschland bereits 199 Masernfälle gemeldet [1], im gleichen Zeitraum waren es 2012 nur 52 Fälle [2].Show moreDie vermeidbare Gefahr
22.05.2013, 22:00 Uhr
Ein Meinungsbeitrag zu den neuen Klonexperimenten
Knapp 16 Jahre ist es her, dass der Name "Dolly" die Schlagzeilen dominierte. Durch eine Technologie, die als "somatischer Zellkerntransfer" bezeichnet wird, gelang es, embryonale Stammzellen aus einem lebenden Tier abzuleiten, mit deren Hilfe eine exakte Kopie dieses Tieres (ein Klon) erzeugt werden konnte. Dieses Verfahren wurde jetzt von einer Gruppe von Wissenschaftlern unter der Leitung von Dr. Shoukhrat Mitalipov an der Oregon Health & Science University am Menschen reproduziert. Damit ist die Tür zum Klonen eines Menschen ein gewaltiges Stück weiter aufgestoßen.Show moreDolly lässt grüßen!
22.05.2013, 22:00 Uhr
Fragen und Antworten zu Zecken, FSME, Borreliose
Nach geringen Erkrankungszahlen an Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) im Jahr 2012 könnte es 2013 wieder einen deutlichen Anstieg geben. Erste Zeckensammlungen in Bayern im April dieses Jahres haben eine hohe Zeckenaktivität und -durchseuchung ergeben. Fragen zur Verbreitung, Vorbeugung, Impfung, Borreliose und zu Maßnahmen nach Zeckenstich beantworten Experten der Bayerischen Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin und Impfwesen e.V.Show moreHochaktive Zecken
22.05.2013, 22:00 Uhr
Risikopatientinnen profitieren
Durch die langfristige Einnahme selektiver Estrogenrezeptor-Modulatoren (SERM) kann die Häufigkeit Estrogenrezeptor-positiver Mammakarzinome deutlich gesenkt werden. Dabei spielt es einer aktuellen Metaanalyse zufolge keine Rolle, welcher Wirkstoff der SERM-Gruppe eingesetzt wird.Show moreSERM in der Primärprävention des Mammakarzinoms
15.05.2013, 22:00 Uhr

Ein junger CF-Patient
Pseudomonas aeruginosa erfolgreich bekämpfen.
Von Olaf Rose, Heymut Omran, Angelika Dübbers und Hartmut Derendorf
Show more
Der 14. POP-Fall
15.05.2013, 22:00 Uhr
Adhärenz sichert Therapieerfolg
Topische Therapien haben in der Behandlung der Schuppenflechte einen festen Platz. Zu einer Kombination aus Calcipotriol und Betamethason in einer Lipidgel-Grundlage wurden kürzlich positive Wirksamkeits- und Verträglichkeitsdaten veröffentlicht. Doch das wirksamste Präparat ist nutzlos, wenn die Adhärenz des Patienten zu wünschen übrig lässt. Der Erhöhung der Therapietreue wird daher zunehmend Aufmerksamkeit geschenkt.Show moreTopische Kombinationstherapie bei Psoriasis
15.05.2013, 22:00 Uhr
Erhöhtes Risiko für Melanome
Zur Behandlung von rheumatoider Arthritis werden neben nicht-biologischen Wirkstoffen auch vermehrt Hemmstoffe des Tumornekrosefaktors (TNF) eingesetzt. Eine schwedische prospektive Kohortenstudie mit Patienten mit rheumatoider Arthritis weist auf ein erhöhtes relatives Risiko für invasive Melanome für diese Patienten hin, die mit TNF-Inhibitoren behandelt wurden.Show moreStudie diskutiert Nutzen und Risiko von Antirheumatika
15.05.2013, 22:00 Uhr
Hauptfeinde sind nicht-steroidale Analgetika
Von Ralf Schlenger | Jedes siebte moderne Arzneimittel wird vorwiegend renal eliminiert. Die Nierenleistung sinkt aber mit fortschreitendem Alter und infolge von Krankheiten – das ist bei dem Teil der Patienten der Fall, der den Löwenanteil in der Offizin ausmacht. Viele wichtige Arzneimittel wie Antidiabetika, Antibiotika und Psychopharmaka, aber auch Medikamente der Selbstmedikation sind nierenabhängig zu dosieren. Welche Wege, welche Alternativen stehen offen? Antworten gab eine Fortbildung für Allgemeinmediziner der Ludwig-Maximilians-Universität München.Show moreArzneimitteltherapie aus Sicht der Nieren
15.05.2013, 22:00 Uhr
Ocriplasmin zur Behandlung der vitreomakulären Traktion
Das aktive Enzym Ocriplasmin (Jetrea®) wirkt proteolytisch auf Proteinbestandteile des Glaskörpers und der vitreoretinalen Grenzschicht. Es wird zur Behandlung der vitreomakulären Traktion bei Erwachsenen angewendet, auch im Zusammenhang mit einem Makulaloch kleiner oder gleich 400 µm Durchmesser.Show morePlasmin-Analogon zur intravitrealen Injektion
15.05.2013, 22:00 Uhr
Eine neue kausale Therapie bei trockenem Auge?
Eine Folge unserer modernen Lebensumstände ist das Krankheitsbild des trockenen Auges. Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands schätzt, dass jeder Fünfte, der zum Augenarzt geht, hieran leidet. Nun zeigt eine neue klinische Studie, dass der rekombinante IL-1-Rezeptor-Antagonist Anakinra (Kineret®) zu einer Verbesserung der Symptomatik führt und eine höhere Verträglichkeit zeigt als bisher eingesetzte Behandlungsoptionen.Show moreAnakinra lässt kein Auge trocken
08.05.2013, 22:00 Uhr
Ergebnisse eines nationalen HPV-Impfprogramms
Im Jahr 2007 wurde in Australien ein nationales Impfprogramm ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Programms wurden Mädchen ab dem Alter von 12 Jahren kostenlos mit einem tetravalenten Impfstoff gegen bestimmte Stämme des humanen Papilloma-Virus (HPV) immunisiert. Das HPV-Virus kann unter anderem Genitalwarzen und Gebärmutterhalskrebs verursachen. Fünf Jahre nach Implementierung des Programms ist die Anzahl an Genitalwarzen bei jungen Frauen in Australien um über 90% zurückgegangen.Show moreEine australische Erfolgsgeschichte
08.05.2013, 22:00 Uhr
Nutzen und Risiko verschiedener Arzneimittel
Von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA sind vier Medikamente für die Prävention von episodisch auftretender Migräne Erwachsener zugelassen, zwei Betablocker (Propranolol und Timolol) und zwei Antiepileptika (Topiramat und Divalproex-Natrium). Ärzte verschreiben aber für diese Indikation durchaus auch off label Medikamente aus anderen Wirkstoffgruppen. Eine systematische Auswertung US-amerikanischer Studiendaten weist auch auf andere wirksame therapeutische Optionen hin und untersuchte zusätzlich auftretende Nebenwirkungen.Show moreMigräneprävention ist möglich
08.05.2013, 22:00 Uhr
Metaanalyse zeigt keinen Nutzen
Obwohl es Studien zu einzelnen Vitaminen und Antioxidanzien gibt, die auf einen Nutzen von Supplementen für die Prävention kardiovaskulärer Ereignisse hindeuten, gab es bisher kaum Übersichtsarbeiten mit einheitlicher Bewertung aller Ergebnisse. Die kürzlich veröffentlichte Metaanalyse einer Forschergruppe aus Südkorea kommt zu dem Schluss, dass ein solcher Nutzen nicht besteht, wenn auch noch einige Fragen geklärt werden müssen.Show moreNEM zur Prävention von Herz-Kreislauf-Krankheiten?
08.05.2013, 22:00 Uhr
Assoziation mit kindlichen Autismus-Störungen
Eine schwedische Studie vermutet einen Zusammenhang mit kindlichen Autismus-Spektrum-Störungen und der mütterlichen Einnahme von Antidepressiva während der Schwangerschaft. Ob diese Assoziation auf die Depression der Mutter oder auf die medikamentöse Therapie zurückzuführen ist, bleibt zu klären.Show moreAntidepressiva während der Schwangerschaft
01.05.2013, 22:00 Uhr
Selektiver Guanylatcyclase-C-Rezeptor-Agonist gegen Reizdarmsyndrom mit Obstipation
Für die Therapie des mittelschweren bis schweren Reizdarmsyndroms mit Obstipation steht mit Linaclotid (Constella®) eine neue verschreibungspflichtige Therapieoption für Erwachsene zur Verfügung. Der erste Vertreter einer innovativen Wirkstoffklasse, den selektiven Guanylatcyclase-C (GC-C)-Rezeptor-Agonisten, beschleunigt die Darmpassage und wirkt gleichzeitig gegen den Abdominalschmerz. Da Linaclotid direkt im Gastrointestinaltrakt wirkt und eine geringe Bioverfügbarkeit hat, ist die Verträglichkeit gut. Ab 1. Mai ist das Präparat in Deutschland verfügbar.Show moreWenn der Darm gereizt ist
01.05.2013, 22:00 Uhr
Neue Optionen bei multipler Sklerose
Im Mittelpunkt des Interesses bei der Therapie der multiplen Sklerose stehen immunmodulatorische Arzneimittel, die den Krankheitsverlauf langfristig beeinflussen. Die etablierten Produkte müssen jedoch injiziert werden. Mit Fingolimod wurde das erste oral anwendbare Arzneimittel mit langfristigem Effekt verfügbar, doch bald dürften weitere oral einsetzbare Substanzen folgen. Einen Überblick über diese neuen Arzneimittel gab Prof. Dr. Markus Schwaninger, Lübeck, beim Fortbildungskongress der Apothekerkammer Schleswig-Holstein am 14. April in Damp.Show moreOrale Alternativen in Sicht
01.05.2013, 22:00 Uhr
Keine leberschädigende Wirkung
Orlistat ist ein beliebter Wirkstoff zur Gewichtsreduktion und wird mit steigenden Temperaturen in den nächsten Monaten sicherlich auch wieder verstärkt in der Apotheke nachgefragt werden. Nun erschien im BMJ erneut ein Artikel zu Nebenwirkungen von Orlistat [1]. Wie ist die aktuelle Sicherheitslage, wie sollte beraten werden?Show moreEntwarnung zu Sicherheitsbedenken bei Orlistat
01.05.2013, 22:00 Uhr
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