Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Long-COVID: Metformin enttäuscht, Fluvoxamin überzeugt
Wirksame Therapien zur Behandlung von Long-COVID sind gefragt – insbesondere zur Linderung anhaltender Fatigue. Im Rahmen einer randomisierten placebokontrollierten Studie wurden nun das Antidepressivum Fluvoxamin und das Antidiabetikum Metformin unter die Lupe genommen: Fluvoxamin reduzierte die Schwere der Fatigue signifikant.Show morearzneimittel-und-therapie
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Behandlung von Long-COVID
21.04.2026, 07:00 Uhr
Antioxidans reduziert oxidativen Stress
Laut einer kürzlich im British Medical Journal veröffentlichten Metaanalyse könnte Vitamin C in der Lage sein, die belastungsinduzierte Bronchokonstriktion bei Asthma zu lindern.Show moreVitamin C bei Belastungsasthma
10.07.2013, 22:00 Uhr
Inzidenz arzneimittelinduzierter Leberschäden höher als angenommen
Arzneimittel verursachen weit häufiger einen Leberschaden als bislang angenommen. Eine aktuelle Studie kommt auf eine jährliche Inzidenz von 19,1 pro 100.000 Einwohner. Die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) warnt deshalb vor Leberschäden durch Medikamente und mahnt an, sie nicht zu übersehen. Da sie häufig aufgrund von Überdosierungen auftreten, wird dringend geraten, die Einnahme-Empfehlungen zu beachten. Als häufigste Auslöser wurden in der Studie Amoxicillin/Clavulansäure, Diclofenac, Infliximab, Azathioprin und Nitrofurantoin identifiziert.Show moreAchtung Leberschaden!
10.07.2013, 22:00 Uhr
Weniger Diarrhöen dank Probiotika?
Ein Cochrane Review geht der Frage nach, ob Probiotika Clostridium-difficile-assoziierte Durchfälle unter einer Antibiotikatherapie verhindern oder abschwächen können. Das Fazit der Autoren: Probiotika haben einen protektiven Effekt – die Evidenz hierfür ist allerdings nur moderat.Show moreNur moderate Evidenz ist belegt
10.07.2013, 22:00 Uhr
Phosphatgepufferte Augentropfen können die Hornhaut schädigen
Eine seltene, jedoch gravierende unerwünschte Nebenwirkung nach Applikation phosphatgepufferter ophthalmologischer Lokaltherapeutika ist die irreversible Ausfällung von schwerlöslichem Calciumphosphat in der Hornhaut. Eine europäische Nutzen-Risiko-Bewertung phosphathaltiger Augenarzneien ergab nun, dass Patienten mit prädisponierten Hornhautschädigungen phosphatfreie Alternativen empfohlen werden sollten.Show moreGetrübte Sicht
10.07.2013, 22:00 Uhr
Bei HIV-Infektion Therapie früh beginnen
Bei einer Infektion mit HIV soll nach neuen Empfehlungen der WHO deutlich früher mit der Therapie begonnen werden als bisher. Damit könnten nach Angaben der WHO bis 2025 drei Millionen Todesfälle und 3,5 Millionen Ansteckungen verhindert werden.Show moreNeue Empfehlungen der WHO
10.07.2013, 22:00 Uhr
Antikörper kündigen Typ-1-Diabetes an
In welchem Alter bei einem Kind ein Diabetes mellitus Typ 1 ausbricht, lässt sich jetzt erstmals abschätzen. Das fanden Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München in der größten internationalen Studie dieser Art heraus.Show morePrävention
10.07.2013, 22:00 Uhr
Dennoch sollen übergewichtige Diabetiker abnehmen
In keiner modernen Diabetes-Leitlinie fehlt der Hinweis auf Lebensstilmaßnahmen als Basis jedweder Therapie. Für diese Forderung fehlte bisher Evidenz aus langfristigen Studien. Eine prospektive Langzeitstudie ergab nun, dass Abnehmen und mehr Aktivität das Herz-Kreislauf-Risiko nach knapp zehn Jahren nicht signifikant senken. Bei näherer Betrachtung bleibt ein Nutzen von Lebensstilmaßnahmen aber bestehen, kommentiert das New England Journal of Medicine die Studie.Show moreLebensstiländerung wird überschätzt
10.07.2013, 22:00 Uhr
Jüngere mit milden Schlaganfall-Symptomen profitieren
Eine Thrombolyse mit dem rekombinanten Plasminogen-Aktivator Alteplase (rt-PA, Actilyse®) ist bei ausgewählten Patienten mit ischämischem Schlaganfall offenbar auch noch bis zu sechs Stunden nach Symptombeginn effektiv.Show moreLyse auch nach bis zu sechs Stunden erfolgreich
03.07.2013, 22:00 Uhr
Controller und Reliever – Wirkstoffe gegen Asthma und COPD
Die Arzneistoffe gegen Asthma unterdrücken entweder die Entzündung (sog. Controller) wie
die Glucocorticoide oder sie beseitigen als Dilatatoren die Bronchokonstriktion (Reliever) wie die β-Sympathomimetika. Die wichtigste Rolle spielen dabei die inhalativen oder – falls erforderlich – die systemischen Glucocorticoide. Die meisten Wirkstoffe werden unter der Indikation Asthma beschrieben. Am Ende dieses Abschnittes werden auch die Arzneistoffe gegen COPD vorgestellt.
03.07.2013, 22:00 Uhr
Additive Effekte von Osteoanabolika und Antiresorptiva
Bei postmenopausalen Frauen, die an einer Osteoporose erkrankt sind, führte die Kombinationstherapie mit Denosumab plus Teriparatid zu besseren klinischen Ergebnissen als die jeweiligen Monotherapien. Diese vielversprechenden Ergebnisse einer kleineren Untersuchung müssen nun in größeren Studien verifiziert werden.Show moreKombination erhöht die Knochendichte
03.07.2013, 22:00 Uhr
Lisdexamfetamin bessert ADHS-Symptome
Seit 1. Juni 2013 steht eine weitere Option in der Therapie der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zur Verfügung. Lisdexamfetamindimesilat (Elvanse®) ist zugelassen für die Behandlung der ADHS von Kindern und Jugendlichen ab sechs Jahren, wenn das Ansprechen auf eine Behandlung mit Methylphenidat als klinisch unzureichend angesehen wird. Lisdexamfetamindimesilat ist ein inaktives Prodrug. Nach oraler Gabe wird es im Magen-Darm-Trakt rasch zu wirksamem Dexamfetamin hydrolysiert.Show moreWeitere Option für Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit
03.07.2013, 22:00 Uhr
Frühwarnsystem für Krebs im Mund-Rachen-Raum
Der Nachweis von Antikörpern gegen humane Papillomviren des Hochrisiko-Typs HPV 16 könnte in Zukunft dazu beitragen, die Gefahr einer Tumorerkrankung im Mund-Rachen-Raum lange vor Ausbruch des Krebses aufzudecken. Dies ist das Ergebnis einer internationalen Studie von Forschern des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg, der International Agency for Research on Cancer (IARC) und des amerikanischen National Cancer Institute.Show moreHPV-Antikörpertest
03.07.2013, 22:00 Uhr
Studie zeigt mögliche Risiken
Eine amerikanische Fall-Kontroll-Studie hat Frauen mit starker Übelkeit und Erbrechen während ihrer ersten Schwangerschaft untersucht, um herauszufinden, welche Faktoren sich besonders ungünstig auf den Schwangerschaftsverlauf und die Entwicklung des Kindes auswirkten. Zur großen Überraschung war die Einnahme von Antihistaminika – darunter auch rezeptfreie Wirkstoffe – mit einem ungünstigen Schwangerschaftsverlauf verbunden. Es wurden signifikant häufiger Frühgeburten sowie geringere Geburtsgewichte beobachtet.Show moreAntihistaminika bei Schwangerschaftserbrechen
03.07.2013, 22:00 Uhr
Asthma bronchiale – Grundlagen der chronisch entzündlichen Atemwegerkrankung
Das Asthma bronchiale ist eine sehr häufige chronisch-entzündliche obstruktive Erkrankung der Atemwege mit anfallsweise auftretender Atemnot infolge einer eingeschränkten Ausatmung. Im Zentrum der Pharmakotherapie steht die Kontrolle der inflammatorischen beziehungsweise allergischen Pathogenese.Show more03.07.2013, 22:00 Uhr
Neue S2-Leitlinie „Psychosoziales und Diabetes“
Die Behandlung des Diabetes kann nur erfolgreich verlaufen, wenn der Erkrankte die Therapiemaßnahmen dauerhaft und eigenständig durchführt. Die adäquate Umsetzung der Diabetestherapie wird durch psychosoziale Probleme und psychische Erkrankungen erschwert. Es resultiert eine schlechtere Blutzuckereinstellung, wodurch das Risiko für Folgeerkrankungen gesteigert wird und es zu einer Verringerung der Lebensqualität und Lebenserwartung kommt.Show morePsychische Belastungen bei Diabetes richtig behandeln
03.07.2013, 22:00 Uhr

Asthma und COPD
Asthma bronchiale und die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) sind schwere Atemwegserkrankungen, die mit einer eingeschränkten Lebenserwartung einhergehen und deren Häufigkeit weltweit zunimmt. Therapeutisch genutzt werden inhalative oder systemisch wirksame Arzneistoffe, die die Bronchialmuskulatur relaxieren, die Bronchien dilatieren und die zugrunde liegenden inflammatorisch-destruktiven Prozesse abschwächen.
Von Thomas Herdegen
Pharmako-logisch!
03.07.2013, 22:00 Uhr
COPD – Grundlagen der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung
Die COPD (chronic obstructive pulmonary disease) muss sorgfältig vom Asthma getrennt werden. Pathogenese und Pharmakotherapie, trotz fast identischer indizierter Wirkstoffe, unterscheiden sich deutlich. Typisch für die COPD ist die Zerstörung der Bronchien mit übermäßiger Schleimproduktion und Husten sowie Atemnot. Die COPD gehört zu den großen medizinischen Herausforderungen der Gegenwart, ihre Inzidenz steigt dramatisch. Die häufigste Ursache ist nach wie vor das Rauchen, das weltweit mit den schwierigen sozialen Verhältnissen zunimmt. Noch immer ist die Therapie rein symptomatisch. Anticholinergika und Sauerstoff sind die wirksamsten Maßnahmen, bei den die Mortalität bestimmenden Exazerbationen sind Glucocorticoide und Sauerstoff die letzte mäßig wirksame Rettung.Show more
03.07.2013, 22:00 Uhr
Therapie des Asthma bronchiale
Die Unterdrückung der Entzündung (Entzündungshemmung) und die Beseitigung der Bronchokonstriktion (Bronchodilatation) sind die primären Therapieziele bei Asthma bronchiale. Es gibt keinen Grund, sich vor dem Einsatz von Glucocorticoiden zu fürchten.Show more03.07.2013, 22:00 Uhr
Laparoskopische Fundoplikatio bessert Reflux
Für die Therapie einer chronischen Refluxösophagitis stehen medikamentöse sowie chirurgische Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Neben der langfristigen Symptomkontrolle mittels Protonenpumpeninhibitoren gilt die laparoskopische Fundoplikatio als risikoarme und wirksame Alternative. Die REFLUX-Studie bestätigt nun erstmals einen Langzeitnutzen der Operation bei chronischer Refluxkrankheit mit unbefriedigender Symptomkontrolle.Show moreOperationen besser als PPI
26.06.2013, 22:00 Uhr
Blutdruck senken = geringeres Schlaganfallrisiko
Dass die Senkung des Blutdrucks das Schlaganfallrisiko verhindern kann, ist bekannt. Aber auf welchen Wert soll der Blutdruck gesenkt werden? Dieser Frage ging eine internationale Forschergruppe nach. Obwohl die Ergebnisse nicht ganz eindeutig sind, wird ein systolischer Zielblutdruck von 130 mmHg empfohlen.Show moreOptimaler Blutdruck gesucht
26.06.2013, 22:00 Uhr
Vierfach-Power gegen Aids
Für die Behandlung einer HIV-1-Infektion bei nicht vorbehandelten Erwachsenen ohne Virusmutationen hat die europäische Arzneimittelbehörde EMA Ende Mai 2013 die Viererkombination Stribild® zugelassen. Sie besteht aus dem HIV-Integrase-Strangtransfer-Inhibitor Elvitegravir, dem nicht antiviral wirksamen Booster-Wirkstoff Cobicistat, der den Elvitegravir-Abbau hemmt, dem nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitor Emtricitabin und dem nukleotidanalogen Hemmstoff der Reversen Transkriptase Tenofovir-Disoproxilfumarat. Stribild® muss nur einmal täglich eingenommen werden, wovon man sich eine Erhöhung der Adhärenz erhofft. Das Arzneimittel ist seit 17. Juni 2013 in Deutschland verfügbar.Show moreErstes Integrasehemmer-basiertes Single-Tablet-Regime
26.06.2013, 22:00 Uhr
Therapien zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis im Vergleich
In einer amerikanischen Studie wurden verschiedene Regime zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis verglichen. Dabei zeigte sich, dass Biological-haltige Therapien keine bessere klinische Wirksamkeit zeigten als Kombinationen aus Basistherapeutika.Show moreTeuer = besser?
26.06.2013, 22:00 Uhr
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