Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie man Nierensteinen vorbeugen kann
Nierensteine neigen zum Rezidiv, und wer einmal einen Nierenstein hatte, muss mit weiteren rechnen. Für viele Betroffene stellt sich daher die Frage, wie sie erneuten Nephrolithen vorbeugen können. Der Stellenwert diätetischer und pharmakotherapeutischer Interventionen wurde in einem systematischen Review untersucht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Lebensstilinterventionen und Arzneimittel
10.04.2026, 12:00 Uhr
Bis der Pförtner streikt
Bekommt ein Neugeborenes in den ersten zwei Lebenswochen ein Makrolid-Antibiotikum, steigt die Inzidenz der infantilen hypertrophen Pylorus-Stenose (IHPS) massiv an. Darauf wiesen schon zwei Studien hin. Eine aktuelle dänische Untersuchung fand nun eine Risikoerhöhung auch bei perinataler Einnahme von Makroliden durch die Mutter. Ein Dilemma entsteht, wenn Makrolide strikt indiziert sind.Show more27.03.2014, 00:00 Uhr
Anwender von Grippostad® C überzeugt
97 Prozent der Anwender von Grippostad® C würden bei der nächsten Erkältung wieder auf die Wirkstoffkombination setzen. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Umfrage, die im Auftrag der Stada GmbH durchgeführt wurde. Das Erkältungspräparat überzeugte darin laut Unternehmensmitteilung sowohl in der Wirksamkeit als auch in der Verträglichkeit.Show more27.03.2014, 00:00 Uhr
Schwanger trotz hormoneller Verhütung?
Es steht außer Frage, dass ein Johanniskrautextrakt vor allem mit dem CYP3A4-Isoenzym interagiert. Inhaltsstoffe dieses Extraktes induzieren dieses Enzym, das eines der wichtigsten metabolisierenden Enzyme in unserer Leber ist. Daraus folgt, dass Substrate von CYP3A4 bei gleichzeitiger Einnahme eines Johanniskrautextrakt-Präparates ungewöhnlich schnell metabolisiert werden und für eine pharmakologische Wirkung dann nicht mehr zur Verfügung stehen.Show more27.03.2014, 00:00 Uhr
„True winners care“
Die Johnson & Johnson GmbH hat Anfang dieses Monats unter dem Motto „True winners care“ eine Kampagne zur diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft gestartet, die mit einer Spendenaktion an SOS-Kinderdörfer in Brasilien verbunden ist. Das Unternehmen hat dazu aufgerufen, direkt auf der firmeneigenen Website www.true-winners-care.de oder über Facebook, Instagram oder Twitter Geschichten rund um wahre Helden zu posten. Solche Helden finden sich Johnson & Johnson zufolge nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern überall, unter Freunden, Nachbarn und in der Familie. Show more20.03.2014, 00:00 Uhr
Auch mit Pflaster keine Abstinenz
(jb) | Wissen tun es zumindest hierzulande fast alle: Rauchen in der Schwangerschaft schadet dem ungeborenen Kind. Ein niedriges Geburtsgewicht oder ein erhöhtes Risiko für asthmatische Erkrankungen können die Folge sein. Was aber auch vermutlich jeder weiß, sicher aber der, der schon einmal versucht hat, mit dem Rauchen aufzuhören: Das ist leichter gesagt als getan, die Sucht ist oft stärker als die Vernunft, und das ist bei Schwangeren nicht anders. Laut einer wissenschaftlichen Befragung von 2005 rauchen noch 13% der Frauen, nachdem sie von der Schwangerschaft wissen.Show more20.03.2014, 00:00 Uhr
Essig killt Tuberkuloseerreger
(rs) | Seit Jahrtausenden wird Essig auch zur Entkeimung verwendet. Jetzt half der Zufall, diese simple Methode wiederzuentdecken. Als sie Essigsäure als Lösungsmittel gebrauchten, beobachteten Molekularbiologen um Claudia Cortesia in Caracas/Venezuela eine starke Aktivität gegen Mykobakterien. Vertreter dieser Gattung verursachen Tuberkulose und Lepra. Show more20.03.2014, 00:00 Uhr
Biosimilars setzen sich durch
Seit knapp zehn Jahren werden Biosimilars im klinischen und stationären Bereich eingesetzt. Trotz aufwendiger Zulassungsverfahren und strengen Kriterien wird ihr Anteil am Arzneimittelschatz in den kommenden Jahren zunehmen, da bei mehreren biopharmazeutisch hergestellten Arzneimitteln das Patent ausläuft. Show more20.03.2014, 00:00 Uhr
Aggressiv gegen extrem hohe LDL-Werte
Patienten, die unter der seltenen Erkrankung homozygote familiäre Hypercholesterinämie (HoFH) leiden, blieb bisher meist neben der lipidsenkenden Pharmakotherapie nur der regelmäßige Gang zur LDL-Apherese übrig, um ihr im extremen Überschuss vorhandenes Cholesterin zu reduzieren. Das seit Dezember 2013 verfügbare Lomitapid (Lojuxta®) stellt für diese Patienten erstmals eine Behandlungsoption abseits des zeitintensiven Blutwäsche dar, um die von der EAS (European Atherosclerosis Society) empfohlenen Zielwerte zu erreichen. Die aufgrund des Wirkmechanismus als Nebenwirkung auftretende Verfettung der Leber birgt jedoch ein noch nicht abschätzbares Risiko und ist Gegenstand von Langzeitbeobachtungen.Show more20.03.2014, 00:00 Uhr
Damit wieder Ruhe herrscht
HAMBURG (gmc) | Rund drei Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Tinnitus. Mit der richtigen Behandlung lassen sich sowohl beim akuten als auch chronischen Tinnitus gute Erfolge erzielen. Als begleitende Therapie hat sich der Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761® bewährt.Show more20.03.2014, 00:00 Uhr
Neue Spirale auch für junge Frauen
Reversible Langzeitkontrazeptiva (long acting reversible contraceptives; LARCs) bieten eine sehr sichere Verhütung. Dennoch setzen nur 11% der fertilen Frauen auf Intrauterinsysteme (IUS), subdermale Implantate oder Depot-Injektionen, häufig wegen mangelnder Information. Die Palette der LARCs wurde nun mit Jaydess® um ein niedrigdosiertes intrauterines hormonelles System erweitert. Show more20.03.2014, 00:00 Uhr
Umstrittener Nutzen
Der Selenium and Vitamin E Cancer Prevention Trial (SELECT) fand keinen Nutzen von Selen zur Vorbeugung von Prostatakrebs, aber eine 17%ige Risikoerhöhung unter Vitamin E. Ein unerwartetes und unerklärtes Ergebnis. Die stratifizierte Auswertung ergab nun, dass das Risiko der Supplementierung noch größer sein kann – in Abhängigkeit vom Selen-Status zu Studienbeginn. Bestenfalls schadeten die Supplemente nicht. Die Autoren raten von unphysiologischer Selen- und Vitamin-E-Zufuhr zur Krebsprävention ab.Show more20.03.2014, 00:00 Uhr
Paracetamol bei Asthma
In den letzten Jahren häufen sich die Hinweise darauf, dass es einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Paracetamol und der Entstehung bzw. Verschlechterung von Asthma geben könnte. Daher wurde nun untersucht, ob die tägliche Einnahme von Paracetamol Einfluss auf den Asthma-Schweregrad hat. Obwohl keine klinisch signifikanten Effekte beobachtet wurden, konnten die bestehenden Bedenken nicht vollständig ausgeräumt werden. Show more20.03.2014, 00:00 Uhr
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