Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie man Nierensteinen vorbeugen kann
Nierensteine neigen zum Rezidiv, und wer einmal einen Nierenstein hatte, muss mit weiteren rechnen. Für viele Betroffene stellt sich daher die Frage, wie sie erneuten Nephrolithen vorbeugen können. Der Stellenwert diätetischer und pharmakotherapeutischer Interventionen wurde in einem systematischen Review untersucht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Lebensstilinterventionen und Arzneimittel
10.04.2026, 12:00 Uhr
Gemeinsam stark gegen Darmkrebs
63.900 Menschen erkranken einer Schätzung des Zentrums für Krebsregisterdaten des Robert Koch-Instituts zufolge jährlich an Darmkrebs1. Damit ist diese Krebsform die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. So erschreckend hoch diese Zahl ist – wenn er rechtzeitig erkannt wird, ist Darmkrebs fast immer heilbar. Deshalb kommt der Früherkennung ein so hoher Stellenwert zu. Um diese Tatsache in das Bewusstsein zu rücken und die Früherkennung von Darmkrebs zu fördern, unterstützt Bayer HealthCare Deutschland die Felix Burda Stiftung in der Darmkrebsvorsorge und ist offizieller Partner des Felix Burda Awards 2014.Show more13.03.2014, 00:00 Uhr

Ein Patient mit akutem Gichtanfall
Der Patient Paul Schmidt (P.S.) ist 54 Jahre alt. Er kommt in die Apotheke mit einer Verordnung von seinem Hausarzt über Colchicin 0,5 mg, 50 Stück und Allopurinol 300 mg, 100 Stück. Er berichtet über fast unerträgliche Schmerzen in den Kniegelenken. Die Gelenke sind geschwollen, erythematös und extrem schmerzhaft. | Von Ina Richling, Olaf Rose, David Maintz und Hartmut DerendorfShow more13.03.2014, 00:00 Uhr

Zwischen Schutz und Schaden
Von Verena Stahl | Erhöhte Harnsäure-Werte werden bei Patienten ohne Gichtanfall in der Regel nicht medikamentös behandelt. Abseits der kristallinen schmerzhaften Ausfällungen scheint die Harnsäure jedoch noch für weitere Schädigungen verantwortlich zu sein oder diese zu beeinflussen, die viel weitreichender sind. So haben erhöhte Harnsäure-Werte negative Auswirkungen auf die Pathophysiologie folgender Erkrankungen: Hypertonie, chronische Nierenerkrankung, metabolisches Syndrom, Herzinsuffizienz, Arteriosklerose und Diabetes mellitus Typ 2. Es wird daher diskutiert, Hyperurikämien unabhängig vom Gichtanfall als Risikofaktor der genannten Erkrankungen zu betrachten und entsprechend frühzeitig zu behandeln. Im folgenden Artikel werden die Zusammenhänge zwischen erhöhten Harnsäure-Werten und chronischer Nierenerkrankung näher betrachtet.Show more13.03.2014, 00:00 Uhr
Brimonidin als Gel gegen Rosacea | Bedaquilin zugelassen | Travoprost zur Senkung des Augeninnendrucks
Kurz gemeldet
13.03.2014, 00:00 Uhr
Krebsprävention – was hilft?
Welche Möglichkeiten es gibt, Krebserkrankungen vorzubeugen, wird immer wieder diskutiert. Einige Maßnahmen wie der Tabakverzicht oder die Koloskopie sind effektiv, aber schwer vermittelbar, andere wie die Einnahme von ASS umstritten und mit möglichen Nebenwirkungen behaftet. Show moreKein Tabak, mäßig Sonne, Koloskopie und vielleicht ASS
13.03.2014, 00:00 Uhr
Frühe Influenza-Impfung kann Schlaganfälle verhindern
Alter, Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes und Herzerkrankungen erklären nur 50 bis 60% aller Schlaganfälle. Ein bislang unterschätzter Risikofaktor sind wahrscheinlich saisonale Atemwegsinfekte, insbesondere die Grippe. Eine frühe Influenza-Impfung erwies sich in einer aktuellen Studie als wirksame Prophylaxe gegen einen Schlaganfall in naher Zukunft. Show moreGrippeschutz = Schlaganfallschutz
13.03.2014, 00:00 Uhr
Neuer Integrase-Inhibitor Dolutegravir gegen HIV-Infektion
ck | Dolutegravir (Tivcay®) erweitert als dritter Integrase-Inhibitor das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten einer Infektion mit HI-Viren. Seine Vorteile: Es ist keine Boosterung wie bei den anderen Integrase-Inhibitoren notwendig, und es kann einmal täglich eingenommen werden. Show moreDer Dritte im Bunde
13.03.2014, 00:00 Uhr
SSRI als Alternative zu Antipsychotika?
Agitiertes Verhalten tritt bei Alzheimer-Kranken oft als Begleitsymptom auf und stellt für Angehörige und Pflegepersonal eine besondere Herausforderung dar. Da die herkömmliche Therapie mit Antipsychotika nicht zufriedenstellend ist, wurde nun mit Citalopram eine neue Behandlungsmöglichkeit untersucht. Auf den ersten Blick vielversprechend – doch das Nebenwirkungsprofil lässt zu wünschen übrig.Show moreCitalopram bei agitierten Alzheimer-Patienten
13.03.2014, 00:00 Uhr
Studie findet Zusammenhang bei betagten Patienten
Älteren Patienten mit erhöhten Blutdruckwerten werden zum kardiovaskulären Schutz leitliniengemäß Antihypertonika verordnet. Einer US-amerikanischen Untersuchung zufolge wird damit jedoch ein erhöhtes Sturzrisiko „eingekauft“, vor allem bei Patienten mit Stürzen in der Anamnese. Obwohl die Autoren keinen kausalen Zusammenhang nachweisen konnten, raten sie zu einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung bei geriatrischen Hypertonie-Patienten.Show moreNiedriger Blutdruck - erhöhtes Sturzrisiko
13.03.2014, 00:00 Uhr

Hypertonie
Die Hypertonie ist eine der großen Volkskrankheiten. Die Erhöhung des Blutdrucks verkürzt die Lebenserwartung und schädigt zahlreiche Organe. In den letzten Jahren gab es einige Neuerungen in der Hypertonie-Behandlung: die Einführung eines Renin-Hemmstoffes, neue Einblicke in das Wirkprofil von Antihypertonika, Lockerung der Zielwerte des Blutdrucks und Verfeinerungen der Hypertonie-Therapie. Pharmako-logisch! update fasst das neue Wissen zusammen, das seit dem Beitrag Pharmako-logisch! Hypertonie – die schleichende Gefahr aus den Blutgefäßen (DAZ 149/13: 1386–1415) aus dem Jahre 2009 generiert wurde, und bereitet es für die Beratung in der Apotheke auf.
Von Thomas Herdegen
Pharmako-logisch! update
06.03.2014, 00:00 Uhr
Pelasya® versus Umckaloabo®
du | Seit Anfang des Jahres stehen neben Umckaloabo® weitere Pelargonium-haltige Arzneimittel zur Verfügung, unter anderem Pelasya® von Hexal. Pelasya® ist im Gegensatz zu dem als pflanzliches Arzneimittel zugelassenen Umckaloabo® auf Basis einer HMPC-Monographie registriert worden. Hieraus ergeben sich Unterschiede in den Indikationen und der Anwendungsdauer. Diese Unterschiede haben wir in DAZ 2014, Nr. 7., S. 32 (den Link finden Sie am Ende dieses Beitrags) dargestellt. Die Hexal AG sieht aufgrund solcher Berichte einen Klarstellungsbedarf und hat ihre Positionen in Anzeigen und Pressemitteilungen verbreitet (s. Abb.). Diese Positionen erregen jedoch Widerspruch, unter anderem bei der Firma Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG, dem Hersteller von Umckaloabo®.Show more06.03.2014, 00:00 Uhr
Kleine Köpfe mit großen Schmerzen
Von Stefan Evers | Erst in den letzten 30 Jahren hat man erkannt, dass die klinische Präsentation und die Behandlung von Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen gesondert betrachtet werden muss. So hat die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) inzwischen in der 2. Auflage Empfehlungen für die Behandlung von Kopfschmerzen in diesem Alter publiziert [1]. Außerdem sind in den letzten Jahren immer genauere epidemiologische Studien erschienen, die das Problem von Kopfschmerzen in dieser Altersstufe differenziert beschreiben (z.B. [2]).Show more06.03.2014, 00:00 Uhr
Schlaganfallprophylaxe um jeden Preis?
ck | Hoher Blutdruck wird bei älteren Patienten nicht mehr als der entscheidende Faktor für die Entstehung eines Schlaganfalls gesehen, und der Einfluss zu hoher Cholesterin-Werte auf das Schlaganfallrisiko wird nur als gering eingeschätzt. Und doch steigen die Verordnungszahlen der Statine, gerade bei Älteren. Der Mediziner Kit Byatt stellt daher die Frage, ob die älteren Patienten nicht übertherapiert werden?Show more06.03.2014, 00:00 Uhr
Was tun bei Zwangsstörungen?
Zeigt bei Zwangsstörungen eine medikamentöse Therapie mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern keinen ausreichenden Erfolg, wird die Medikation häufig um ein Antipsychotikum ergänzt. Wie eine amerikanische Studie zeigt, ist eine kombinierte Verhaltenstherapie die bessere Alternative.Show more06.03.2014, 00:00 Uhr
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