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Zulassungsempfehlung nach langem Ringen
Das war 2024: Startschuss für den ersten Alzheimer-Antikörper
Im November gab die Europäische Arzneimittel-Agentur mit ihrer Zulassungsempfehlung für Lecanemab den Startschuss für den ersten Antikörper gegen Alzheimer in Deutschland. Für die Empfehlung hatte es zwei Anläufe gebraucht: Im Juli 2024 hatte sich die EMA noch gegen eine Zulassung ausgesprochen.
02.01.2025, 08:15 Uhr

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Never give up?
Antikörper-Wirkstoffe sind aus vielen Therapien kaum noch wegzudenken. Sei es die Behandlung verschiedener Tumore, seien es Autoimmunerkrankungen oder bestimmte Infektionen. Überall gibt es eine Zielstruktur, die es abzufangen und zu eliminieren oder zu blockieren gilt. Die Wirksamkeit ist sehr oft phänomenal. Bei Morbus Alzheimer wurden die Beta-Amyloid-Ablagerungen als Hauptauslöser der Erkrankung identifiziert. Also eine klare Zielstruktur, die von Antikörpern attackiert werden könnte. Aber warum fehlt bisher der therapeutische Durchbruch trotz etlicher Versuche, einen Antikörper gegen das Beta-Amyloid zu entwickeln?
Lecanemab jetzt doch zur Zulassung empfohlen
Für den monoklonalen Antikörper Lecanemab geht es auch in Europa einen Schritt voran: Die EMA hat ihre Entscheidung aus dem Juli 2024 revidiert und spricht nun doch eine Zulassungsempfehlung für den Alzheimer-Antikörper aus [1].
Warum auch Lecanemab Alzheimer-Patienten in Europa vorenthalten bleibt
Während in den USA bereits drei Anti-Amyloid-Antikörper gegen Alzheimer zugelassen wurden, müssen in Europa Alzheimer-Patient:innen weiterhin auf diese Therapieoption verzichten. Die Risiken der Therapie überwiegen laut europäischer Arzneimittelbehörde bislang den Nutzen.
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