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ADHS bei Erwachsenen
Arzneimittel und nichtmedikamentöse Therapien im Vergleich
In einem aktuellen Review verglichen Wissenschaftler:innen pharmakologische und nicht-pharmakologische Interventionen zur ADHS-Behandlung im Erwachsenenalter. Eine schnelle Besserung der Symptome konnte nur durch Arzneimittel mit Stimulanzien wie Methylphenidat oder Atomoxetin erreicht werden.
Stuttgart – 18.12.2024, 14:15 Uhr

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ADHS bei Erwachsenen: Modediagnose oder oft unterschätzt?
Beim Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS) leiden Patienten unter Unaufmerksamkeit, Konzentrationsstörungen und Ablenkbarkeit. Bei der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) kommen zusätzlich motorische Hyperaktivität und Impulsivität hinzu [1]. Früher wurde angenommen, ADHS wäre eine Erkrankung, die nur Kinder und Jugendliche betrifft, heute weiß man, dass auch manche Erwachsene mit den Symptomen kämpfen ‒ und oft ist es eine Erleichterung, wenn eine Diagnose gestellt und das eigene Verhalten plötzlich verstanden wird.
Die Therapie der ADHS
Die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist bei Kindern und Jugendlichen eine der häufigsten psychischen Störungen. Sie wird meist im Kindesalter diagnostiziert, bleibt jedoch in etwa 70% der Fälle bis ins Erwachsenenalter hinein bestehen. Betroffene sind in ihrer Lebensqualität meist stark beeinträchtigt. Dazu trägt auch die regelhaft vorkommende Stigmatisierung bei, die den Leidensdruck erheblich erhöhen kann. Für die Behandlung der ADHS stehen im Rahmen eines multimodalen Therapiekonzepts neben Aufklärung, Beratung und psychosozialen Interventionen auch pharmakotherapeutische Maßnahmen zur Verfügung. | Von Daniela Leopoldt
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