Apothekenpraxis

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
18 „Likes“ und viele Fragen
Mit einem neuen Werbe-Post für die sozialen Medien haben die Agentur GUD.berlin und die Abda bei Betrachtern für Verwirrung gesorgt. Einen Shitstorm muss man jedoch nicht befürchten, denn dafür fehlt die Reichweite.Show moreapothekenbetrieb
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Abda in den sozialen Medien
09.04.2026, 12:15 Uhr
C. GlöklerNahrungsergänzungsmittel – welche
Die Kunden sind zunehmend bereit, zur Optimierung ihrer Ernährung auch teurere Produkte beispielsweise im Versand oder in der Apotheke zu kaufen. Nahrungsergänzungsmittel haben daher gegenüber den Arzneimitteln in den vergangenen Jahren stetig an Bedeutung gewonnen. Die äußere Aufmachung ist für den Kunden oft kaum mehr von einem Arzneimittel zu unterscheiden: Nahrungsergänzungsmittel werden Ų wie Medikamente Ų in Dragee-, Kapsel- oder Tablettenform angeboten, oft in höchst wissenschaftlich anmutender Aufmachung. Wesentliche Unterschiede bestehen jedoch bei den Werbemöglichkeiten, insbesondere hinsichtlich der zulässigen Wirkversprechen.Show more23.05.2004, 16:00 Uhr
C. KruseDer Datenschutzbeauftragte in der Apotheke
Ankündigungen auf Workshops und Tagungen mit datenschutzrechtlichen Themenstellungen haben zurzeit Konjunktur. Im Mittelpunkt steht dabei meist der Stichtag 23. Mai 2004. Bis dahin müssen nämlich nicht nur Großkonzerne und öffentliche Stellen, sondern auch kleine und mittelständische Betriebe, d. h. auch öffentliche und Krankenhausapotheken, den Umgang mit personenbezogenen Daten vollständig an die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes angepasst haben. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Bestellung eines internen oder externen Datenschutzbeauftragten. Was ist zu beachten?Show more16.05.2004, 16:00 Uhr
C. BeckLagerung von Biologicals in der Apotheke
Prozentual hat der Anteil kühlkettenpflichtiger Fertigarzneimittel in der Apotheke über die letzten Jahre stetig zugenommen. Mittlerweile handelt es sich hierbei nicht mehr nur um Impfstoffe. Seit der Aufklärung des humanen Genoms wächst beinahe täglich die Zahl der bekannten Targets für körpereigene Proteine, wie z. B. Antikörper, Zytokine, Hormone und Rezeptoren. Viele dieser Substanzen oder gezielte Modifikationen davon lassen sich heute gentechnisch herstellen und werden therapeutisch eingesetzt Ų man denke nur an Insulin und seine vielen Varianten; man bezeichnet sie zusammenfassend als Biologicals. Eine Eigenschaft teilen diese rekombinanten Proteine mit ihren nativen Vorbildern: Sie sind sehr empfindlich gegen Umwelteinflüsse.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
T. KieserGrundlagen der Werbung mit Preisgegenübers
Die Apotheke der Zukunft wird kommerzieller sein müssen Ų die Veränderungen im Gesundheitswesen zwingen die Apotheker, mehr Umsatz durch den Verkauf von freiverkäuflichen und OTC-Produkten zu erzielen. Und für diese Produkte muss der Apotheker werben. Eine beliebte Methode ist hier der Preisvergleich, also die Preisgünstigkeit eines Produkts durch eine Gegenüberstellung hervorzuheben. Die Differenz zwischen tieferem und höherem Preis ist dabei in vielen Fällen als Preisersparnis angegeben. Doch dieser Werbeform sind enge Grenzen gesetzt, schnell ist die Grenze zum unerlaubten Wettbewerb überschritten.Show more25.04.2004, 15:59 Uhr
C. Ritzi5. Euroforum-Jahrestagung: Wie entwickelt si
Überwiegend kritische Stimmen wurden bei der 5. Euroforum-Jahrestagung "OTC-Markt im Umbruch" am 25. Februar 2004 in Frankfurt laut. Lediglich der Regierungsvertreter, Ulrich Dietz, gewann der Reform naturgemäß positive Seiten ab. Gleichzeitig wurde auch deutlich, dass bei vielen Praktikern, die am Marktgeschehen beteiligt sind, hinsichtlich der Umsetzung der Gesundheitsreform etliche Unsicherheiten bestehen. So wurde beispielsweise von Dr. Herrmann Kortland, der für den Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) sprach, die Freigabe der OTC-Preise rundherum abgelehnt. Seiner Ansicht nach wäre es besser gewesen, beim alten System zu bleiben. Jürgen Petersen vom Marktforschungsinstitut IMS Health analysierte aufgrund von Marktdaten, inwieweit künftig mit Einbußen beim Umsatz im OTC-Bereich gerechnet werden muss. Gleichzeitig gab er die "Gewinner" und "Verlierer" in diesem Marktsegment bekannt. ABDA-Vizepräsident Heinz-Günter Wolf eruierte künftige Chancen für die Apotheker und empfahl, die Krankenkassen nicht länger als Feinde zu betrachten. Der Allgemeinarzt und erste Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Wolfgang-Axel Dryden, wies auf etliche praktische Schwierigkeiten hin und bemängelte, dass die Politik einfach zu viele konkrete Fragen unbeantwortet gelassen hatte.Show more29.02.2004, 16:58 Uhr
S. Funk, R. SchierlSicherheit bei der Zytostatikaher
Krebserkrankungen sind nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Statistisch gesehen erkrankt jeder vierte Einwohner in Deutschland im Laufe seines Lebens an Krebs [1]. Zur Chemotherapie von Krebserkrankungen werden Zytostatika eingesetzt, die aufgrund ihrer zelltoxischen Eigenschaften kanzerogen, mutagen und reproduktionstoxisch wirken (CMR-Arzneimittel). Beim Umgang mit diesen Substanzen ist daher eine besondere Sorgfalt nötig. Das gilt insbesondere für die Apotheke. Die Untersuchung von Wischproben in 45 zytostatikaherstellenden Apotheken ergab, dass die Sauberkeit des Arbeitsplatzes teilweise zu wünschen übrig lässt. Prinzipiell können Kontaminationen durch die Umstellung der Arbeitsweise vermieden werden.Show more29.02.2004, 16:58 Uhr
U. FichtelEin neues Berufsbild: Der Filialapothekenl
Mit der zum 1. Januar 2004 eingeführten Zulassung des begrenzten Mehrbesitzes bei Apotheken ist das neue Berufsbild des "Filialapothekenleiters" entstanden. Seine Rechte und Pflichten werden im Apothekengesetz nur kursorisch angesprochen. In welchem rechtlichen Verhältnis steht der Betreiber eines Apothekenverbunds (Hauptapothekenleiter) zum Apothekenleiter in der Filiale? Welche tarifvertraglichen Regelungen gelten? Und was ist bei Abschluss eines Arbeitsvertrages zu beachten?Show more22.02.2004, 17:05 Uhr
F. BeckerGefährden Kooperationen unsere Zukunft?
Die im Rahmen der neuen Arzneimittelpreisverordnung gekürzten Großhandelsspannen schaffen für uns Apotheker eine schwierige Ausgangssituation. Waren wir in den vergangenen Jahrzehnten gewohnt, bei der Beschaffung unserer Ware günstige Einkaufskonditionen vom pharmazeutischen Großhandel zu erhalten und waren diese Nachlässe eine wesentliche Grundlage unserer betriebswirtschaftlichen Gesamtkalkulation, so stellen wir auf der Grundlage des neuen Gesetzes fest, dass nahezu keine Einkaufsvergünstigungen über den Großhandel mehr realisiert werden können.Show more15.02.2004, 17:05 Uhr
J. Birkle, R. HerzogStreitgespräch: Kooperationen b
Ist es für mich als Apotheker von Vorteil, einer Kooperation beizutreten, oder begebe ich mich in Abhängigkeiten, die sich eher nachteilig auf meine Apotheke auswirken? Die Beantwortung dieser Frage ist nicht leicht, da dieses Thema sehr komplex ist. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Befürworter auf die Chancen hinweisen, die mit einer Machtkonzentration verbunden sind, während die Gegner eher die Risiken im Visier haben und beispielsweise eine zu große Einschränkung der unternehmerischen Freiheit befürchten. Im Rahmen unserer Serie haben wir für eine Pro- und Contradiskussion zwei Meinungen eingeholt, die uns für das jeweilige Lager typisch erscheinen. Als Befürworter nennt Joachim Birkle, Betriebswirtschaftler und Geschäftsführer der Kooperation Sympateam, die Gründe, die gerade zum jetzigen Zeitpunkt für Kooperationen sprechen. Dagegen warnt der renommierte Fachjournalist und Apotheker Dr. Reinhard Herzog vor einem unüberlegten Beitritt und rät zur Gelassenheit.Show more08.02.2004, 17:05 Uhr
H.-U. Dettling, T. KieserRechtliche Rahmenbedingunge
Vor dem Hintergrund des Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) werden Apotheken mittlerweile eine Vielzahl von Kooperationsmodellen angeboten, die der Bündelung von Werbemaßnahmen, der Erzielung von Einkaufsvorteilen, der Optimierung von Betriebsabläufen, der Etablierung von Dachmarken, etc. dienen. Kooperationsmodelle sind jedoch nicht uneingeschränkt zulässig. Rechtliche Grenzen ergeben sich unter anderem aus dem Apothekengesetz, der Berufsordnung für Apotheken, dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, dem Kartellrecht und dem Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.[1]Show more01.02.2004, 17:05 Uhr
A. WitteKauf und Verkauf von Apotheken nach dem Syst
Kauf und Verkauf einer Apotheke sind im Berufsleben eines Apothekers Entscheidungen von existenzieller Bedeutung, die man üblicherweise nicht sehr oft trifft, meist nur einmal im Leben. Gegenwärtig ist der "Apothekenmarkt" durch die mit dem GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) vorgenommene Legalisierung des begrenzten Mehrbesitzes stärker als sonst in Bewegung geraten. Daraus ergibt sich die hohe Aktualität der Frage nach dem Wert und angemessenen Kaufpreis einer Apotheke unter den neuen Bedingungen.Show more01.02.2004, 17:05 Uhr
A. WitteKann der Versandhandel die Ertragskraft Ihre
Das Gesundheitsreformgesetz (GMG) soll ein wahres Zauberwerk sein: Unsere Gesundheitsversorgung werde gesichert, während mehr Wettbewerb weniger Kosten und gleichzeitig mehr Qualität bringe, will man Ministerin Ulla Schmidt Glauben schenken. Für die Apotheken dürfte das neue Gesetz vor allem weniger Erträge bringen, wenn sie ihr Geschäft nicht an die neuen Gegebenheiten anpassen. Ob sich vor diesem Hintergrund der Einstieg in den Versandhandel für Sie als Apotheker lohnt, das zeigt dieser Artikel mit einer exemplarischen Kalkulation.Show more25.01.2004, 17:04 Uhr
B. StrobelVor- und Nachteile von Kooperationsformen
Seit der Erlaubnis des Mehr- und Fremdbesitzes muss sich jeder Apotheker Gedanken machen, wie er dem verschärften Wettbewerb entgegentritt. Die Erfahrungen aus anderen Fachhandelszweigen haben gezeigt, wie es gelingen kann, mit Verbundgruppen größere Marktmacht zu bilden und Kosten zu senken. Inzwischen sind auch im Apotheken-Bereich verschiedene Kooperationsformen entstanden. Welche Art von Gemeinschaft sich hinter den zum Teil kreativen Namen verbirgt und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen, das sagt Ihnen dieser Artikel.Show more25.01.2004, 17:04 Uhr
Andreas KaapkeKooperationen: Drum prüfe, wer sich e
Keine Woche vergeht, in der nicht von neuen, für alle Beteiligten lukrativen Kooperationsmodellen für Apotheken zu lesen ist. Das ab 1. Januar 2004 geltende Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenkassen (GMG) scheint eine neue Welle der Zusammenarbeit ausgelöst zu haben. Doch wie bei jeder zwischenmenschlichen Beziehung sollten die Partner analysieren, ob die Chemie stimmt und ob und unter welchen Bedingungen die Kooperation funktionieren kann. Denn "mitgefangen ist mitgehangen", um eine Volksweisheit den vollmundigen strategischen Versprechungen gegenüberzustellen.Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
U. HüsgenKalkulations- und Ertragssimulationsprogra
Wie wirken sich die durch das GKV-Modernisierungsgesetz neu eingeführten Bestimmungen zur Arzneimittelpreisbildung und zu den gesetzlichen Zwangsrabatten auf Umsatz und Rohertrag der öffentlichen Apotheken aus? Der folgende Beitrag erläutert diese neuen Regelungen und stellt anschließend ein Simulationsprogramm vor, das es jeder Apotheke ermöglicht, die Auswirkungen auf ihre eigene Kalkulations- und Ertragssituation selbst einzuschätzen.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
U. Müller, G. Glaeske, M. HippiusFachinformation un
Die Fachinformationen für Arzneimittel sind eine wichtige, aber noch immer zu wenig genutzte und auch nicht allgemein bekannte Datenressource über pharmakologische und klinische Eigenschaften einzelner Arzneimittel. Teils liegen ihnen verbindliche und vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) laufend aktualisierte Musterteste zugrunde, teils hat der pharmazeutische Unternehmer mehr Freiheiten bei der Gestaltung der Texte. Gegenüber den Fachinformationen, die für die Fachkreise erstellt werden, "hinken" die Beipackzettel mit ihrem Informationsgehalt häufig hinterher. Grundsätzlich sollten die Arzneimittelfachleute ihren Informationsvorteil stärker zum Wohle ihrer Patienten einsetzen.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
C. SchmittWertgerechte Preise - Die Sonderstellung d
Durch die Änderungen der politischen Rahmenbedingungen sind viele Apotheker verunsichert. Insbesondere im Hinblick auf die zum größten Teil freigegebenen Preise im OTC-Bereich liebäugeln einige mit dem Gedanken, Kunden in der Freiwahl mit Dumpingpreisen zu locken. Dabei wird sich diese Strategie nach Auffassung etlicher Marketing-Experten als einen "Schuss in den Ofen" erweisen.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
R. HerzogAgieren in der Krise, Teil 5: Das "Vier-Apo
Begrenzter Mehrbesitz mit bis zu vier Apotheken im gleichen oder in benachbarten Kreisen ist ab Anfang 2004 erlaubt. Schon im Vorfeld ist ein reges Interesse und "Stühlerücken" zu verzeichnen. Etliche Kolleginnen und Kollegen strecken ihre Fühler aus, sondieren die Umgebung. Steht die Apothekenlandschaft vor einem Umbruch? Verlieren all diejenigen, die sich jetzt nicht ganz schnell Filialen "anlachen"? Schließlich ist die Zahl der infrage kommenden Standorte begrenzt! Oder begehen jetzt etliche Apotheken den Fehler ihres Lebens und binden sich einen teuren Klotz ans Bein, der sie womöglich wirtschaftlich vollends in die Tiefe reißt? Wir erörtern in diesem Beitrag die Chancen und Risiken.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
C. Glökler, T. GraefePreiswerbung für OTC-Arzneimi
Früher war die "Werbewelt" für den Apotheker klar gegliedert. Auf der einen Seite die Arzneimittel: Hier war Preiswerbung durch das Heilmittelwerbegesetz entweder gänzlich verboten oder wegen der Preisbindung zumindest unsinnig. Auf der anderen Seite die Freiware: Dort war Werbung grundsätzlich erlaubt, lediglich die Grenzen der Berufsordnung und des allgemeinen Wettbewerbsrechtes mussten eingehalten werden. Zu diesen beiden Produktgruppen gesellt sich mit Freigabe der OTC-Preise nun eine neue Produktgruppe, die werberechtlich neu zu bewerten ist. Der Artikel soll dazu dienen, die bisher weder durch Literatur noch Rechtsprechung ausgeloteten Grenzbereiche des werblich Zulässigen zu beleuchten.Show more23.11.2003, 16:55 Uhr
R. HerzogAgieren in der Krise (Teil 4: Künftige Pre
Freie Preise im OTC-Segment ab Januar 2004 - dies wird eine Herausforderung, die momentan wohl noch eher unterschätzt wird. Denn wir reden hier von den "Kronjuwelen" der Apotheke, dem Segment, in welchem die Renditen momentan noch stimmen. Es ist zudem ein Bereich, dessen Bedeutung im Zuge der Gesundheitsreform erheblich an Gewicht zunehmen könnte, denn der Großteil der nicht-verschreibungspflichtigen Präparate fällt aus der Erstattungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen heraus und wartet darauf, durch Privatkäufe und -verordnungen substituiert zu werden. Doch wie werden "richtige" Preise gemacht? Welche betriebswirtschaftlichen Grundlagen gilt es zu beachten?Show more23.11.2003, 16:55 Uhr
Betriebliche Altersversorgung
Die Lücke in der Rentenversicherung ist zum Dauerthema geworden und wird es vermutlich bleiben. Die Lösung dieses Problems kann aber auch finanzielle Vorteile eröffnen Ų so zumindest im Fall der betrieblichen Altersversorgung. Dies ist mittlerweile nicht mehr nur ein Thema für Großunternehmen. Spätestens seit alle Arbeitnehmer, die der gesetzlichen Rentenversicherung angehören, einen Rechtsanspruch auf eine Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung haben, geht dies kleine Unternehmen ebenso an. Abgesehen von den approbierten Mitarbeitern betrifft dies auch das Apothekenpersonal.Show more02.11.2003, 16:55 Uhr
O. Haas, C. HilzSicherung der Existenz (Herausforder
Der Berufsstand der Apotheker ist neuen Herausforderungen ausgesetzt. Das Beitragssatzsicherungsgesetz und das GKV-Modernisierungsgesetz verschärfen die Konkurrenzsituation, sodass Liquiditätsengpässe nicht nur die Existenz der Apotheke, sondern auch den privaten Konkurs des Apothekenleiters zur Folge haben können. Die meisten Apothekenleiter müssen sich an die veränderten Rahmenbedingungen erst gewöhnen. Andere Branchen sind dem harten Verdrängungswettbewerb jedoch bereits seit langer Zeit ausgesetzt, und so wurden geeignete Instrumente Ų vor allem im Bereich des Controlling Ų für das Überleben im Markt entwickelt. Diese Instrumente sind teils branchenübergreifend anwendbar, teils müssen sie auf apothekenspezifische Fragestellungen angepasst werden. Die große Herausforderung liegt jedoch in der Überzeugungs- und Unterstützungsarbeit der Apothekenleiter, damit rettende Ideen nicht "Luftblasen" bleiben.Show more02.11.2003, 16:55 Uhr
R. HerzogAgieren in der Krise (Teil 3)
Eine aussagekräftige Bestandsaufnahme und der Check auf Herz und Nieren Ihres Betriebes erfordern klar definierte und mit vertretbarem Aufwand erhebbare Anhaltswerte und Kennzahlen. Idealerweise gestatten diese es dann, den Zustand des jeweiligen Unternehmens mit einem Blick zu bewerten. Durch laufende Fortschreibung auf der Zeitachse erkennen Sie sich abzeichnende Entwicklungen früher als andere und können gegebenenfalls gegensteuern. Ohne ein solches Schnelldiagnose- und Frühwarnsystem wird es heute immer schwieriger, eine Apotheke noch berechenbar zu führen Ų erst recht, wenn sie sich womöglich bald aus mehreren Filialen zusammensetzt. Grund genug also, sich näher mit dem Thema Kennzahlen zu beschäftigen.Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
HerzogAgieren in der Krise Teil 2: Detailplanung und
Standen im ersten Teil unserer Serie (siehe DAZ Nr. 28, S. 56) eher grundsätzliche Überlegungen im Vordergrund, was an einem Standort überhaupt erzielbar erscheint, so wollen wir uns heute mit den detaillierteren Planungen auseinander setzen. Hier sollen wieder mehrere Sichtweisen unterschieden werden: Dies sind die strategische Mittel- bis Langfristplanung sowie die eher kurzfristige Finanz- und Budgetplanung für das aktuelle und das kommende Jahr.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
P. DitzelZL – eine Visitenkarte zum Glänzen b
Das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker, das seit 1975 in Eschborn im Namen der deutschen Apothekerinnen und Apotheker Untersuchungen zur Arzneimittelqualität durchführt, steht seit 1. Mai 2003 unter der Leitung von Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz. Er hat sich vorgenommen, das renommierte Institut verstärkt in die Öffentlichkeit zu rücken und "die Visitenkarte der deutschen Apothekerinnen und Apotheker wieder zum Glänzen zu bringen". Wir unterhielten uns mit Professor Schubert-Zsilavecz, wie er diese Aufgabe angehen will, welche Aktivitäten er plant und wo er das Institut positionieren möchte.Show more24.08.2003, 15:53 Uhr
K. S. PauliFranchising – ein Apotheker stand P
Der Gesundheitsmarkt ist im Umbruch. Gute Standorte sind mit Apotheken überbesetzt. Hinzu kommt die Veränderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, die kapitalstarken Ketten-Apotheken Vorschub leisten kann. Was sollen Ein-Mann-Apotheken in dieser prekären Situation machen? Ist Franchising eine Chance oder führt dieser Weg in die totale Abhängigkeit anonymer Konzerne? Ų Eine Bestandsaufnahme und Prognose zur Branchenentwicklung ŲShow more10.08.2003, 15:53 Uhr
T. Müller-BohnBlutdruckprobleme, unbekannte Pflanze
Über die Arzneimittelversorgung hinaus erfüllen Apotheken wichtige soziale Aufgaben. Das ist unbestritten, wird aber oft als nebensächlich abgetan, weil es für die zentrale Aufgabe der Apotheken nicht bedeutsam sei. Im Extremfall kann aber sogar diese soziale Beigabe über Leben und Tod entscheiden Ų mehr als manche Arzneimittel.Show more03.08.2003, 15:53 Uhr
T. Müller-BohnFehlanwendungen von Arzneimitteln (Se
Keine Szene aus einer Fernseh-Comedy, sondern aus der realen Apothekenwelt: Eine ältere Frau betritt eine Apotheke und breitet eine Vielzahl von Arzneimitteln auf dem Handverkaufstisch aus. Sie bittet darum, ihr die Einnahmebedingungen zu erklären. Dabei beklagt sie ihren seit Tagen hohen Blutdruck, doch leider habe sie keine blutdrucksenkenden Arzneimittel gefunden. In der Arzneimittelauswahl wird schnell Isoptin® entdeckt. Die Patientin erklärt jedoch, dieses Arzneimittel nehme sie nicht ein. Auf dem Karton steht "Calciumantagonist" Ų und Calciumtabletten habe sie ja noch andere, die sie erst mal aufbrauchen würde.Show more20.07.2003, 15:52 Uhr
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