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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

18 „Likes“ und viele Fragen

Mit einem neuen Werbe-Post für die sozialen Medien haben die Agentur GUD.berlin und die Abda bei Betrachtern für Verwirrung gesorgt. Einen Shitstorm muss man jedoch nicht befürchten, denn dafür fehlt die Reichweite.Show more
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Abda in den sozialen Medien
09.04.2026, 12:15 Uhr

Transdermalpflaster: Eine Applikationsform mit hohem Beratungsbedarf

Gravierende Zwischenfälle lassen sich vermeiden

Von Wolfgang Kircher

Schmerzpflaster, Hormonpflaster, Nicotinpflaster, Nitratpflaster: das Spektrum der Transdermalpflaster wird immer umfangreicher und damit auch der Beratungsbedarf. Anwendungsfehler können unerwartete Nebenwirkungen auslösen. Unachtsamkeit bei der Entsorgung hat schon zu gravierenden Zwischenfällen geführt. Und es gibt ein weiteres großes Problem bei Opioid-haltigen transdermalen Systemen. Der für die konstante Freisetzung notwendige hohe Wirkstoffgehalt verleitet zu Missbrauch insbesondere durch Drogenabhängige.

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06.03.2007, 23:00 Uhr
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L. Engelen, C. SchäferArzneitherapie bei Niereninsu

Ein vielfach wenig beachtetes Problem des Alterns ist die nachlassende Leistung der Niere. Typisch ist eine Reduktion der glomerulären Filtrationsrate und der tubulären Sekretion. Darüber hinaus vermindert sich die Durchblutung der Niere auf Grund des verringerten Herzzeitvolumens. Diese Veränderungen wirken sich auf die Elimination vieler Arzneistoffe aus, sodass eine Dosisanpassung oder ein Medikationswechsel erforderlich sein kann, um ein toxisches Risiko zu vermeiden.Show more
29.10.2006, 17:21 Uhr

Volker SchulzTherapierisiken durch Johanniskraut?

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat am 10. Oktober 2005 weitgehende Einschränkungen für den Vertrieb Johanniskraut enthaltender Arzneimittel verfügt, die allerdings wegen eingelegter Widersprüche noch nicht rechtswirksam sind. Die Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren der Stufe II wurden vorrangig aufgrund von Interaktionen mit anderen Wirkstoffen eingeleitet. Unter die letzteren fallen auch die oralen Kontrazeptiva, deren Komedikation mit Johanniskraut als Kontraindikation eingestuft wurde. Der Stufenplanbescheid weist jedoch Mängel bei der Bewertung und Umsetzung auf, die sich auch diskriminierend für weitere pflanzliche Arzneimittel auswirken könnten.Show more
08.10.2006, 16:20 Uhr
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U. Birnbaum, E. Räuscher Arzneimittelbezogene Probleme und ihre

In der Apotheke werden jeden Tag zahlreiche arzneimittelbezogene Probleme erkannt und gelöst. Dadurch erhöhen die Apotheken die Arzneimittelsicherheit und reduzieren unnötige Arznei–mittelkosten oder vermeiden Behandlungsfehler mit den entsprechenden Folgekosten. Um genaueren Aufschluss darüber zu erhalten, welche Leistungen die Apotheker kontinuierlich zur sicheren Arzneimitteltherapie der Patienten erbringen, hat die Apothekerkammer Sachsen-Anhalt das Pilotprojekt "Arzneimittelsicherheit " initiiert. Die teilnehmenden Apotheken haben im Verlauf von knapp zwei Jahren insgesamt über tausend Fälle dokumentiert und zur Auswertung an die Apothekerkammer weitergeleitet. Dabei zeigte sich, dass sie insbesondere mögliche Arzneimittelinteraktionen verhindert haben.Show more
27.08.2006, 16:20 Uhr

L. EberzWarum Apothekenkunden-Fragebögen?

Die Offizinapotheke wird in den nächsten Jahren einem enormen Anpassungsdruck ausgesetzt sein. Der öffentlich-rechtlich abgesicherte Umsatz wird an Bedeutung verlieren und der Privatkunde (hohen Durchschnittsalters) nach und nach in den Vordergrund rücken. Die Einkaufskonditionen werden im System administrativer Kostendämpfung Bezugspunkt politischer Begehrlichkeiten bleiben und die Investitionen in gute Mitarbeiter gerade auch vor dem Hintergrund des voranschreitenden Versandhandels einerseits sowie des leergefegten Marktes für qualifiziertes Personal andererseits sich zunehmend als existenznotwendig erweisen. Für den wettbewerbsbewussten Apothekenleiter resultiert daraus mehr denn je die Erfordernis, die Meinung des Kunden zu erforschen und in seine Unternehmensführung einfließen zu lassen. Fragebögen haben sich dabei als Hilfsmittel bewährt.Show more
16.07.2006, 16:19 Uhr
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U. MaySelbstmedikation als Chance für die Apotheke

Das GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) hat die meisten OTC-Präparate aus der GKV-Erstattung ausgeschlossen und dadurch das ärztliche Verschreibungsverhalten nachhaltig verändert. Nachdem das gesamte Jahr 2004 und der überwiegende Teil des Jahres 2005 aufgrund von Vorzieheffekten, Schockreaktionen und Nachholbedarf lediglich ein Zerrbild der neuen Realität widerspiegelten, stellt sich die Lage inzwischen klarer dar. Aus der veränderten Situation ergibt sich für die Apotheken die Chance, durch professionelle Kommunikation und Beratung der Kunden die Bereitschaft zur Selbstmedikation zu erhöhen und die Wertschätzung von rezeptfreien Arzneimitteln aus der Apotheke zu steigern.Show more
02.07.2006, 16:18 Uhr

Schnelle Hilfe aus der Apotheke

Die Aufgabe der Apotheken ist die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln. Dazu gehören vielfältige Bemühungen um die Sicherheit bei ihrer Auswahl, Beschaffung und Anwendung. Manchmal werden Apotheken aber auch zur Anlaufstelle für gesundheitliche Probleme, bei denen die Arzneimittelanwendung eher im Hintergrund steht. Dabei kann es um Leben und Tod gehen.Show more
11.12.2005, 17:13 Uhr

Serie Arzneimittelsicherheit: Hindernisse für die erfolgreiche Arzneimittelanwendung

In einer Bielefelder Apotheke verlangte der Vater eines Kleinkindes ein Klammerpflaster und Sekundenkleber. Sein Sohn verletze sich so oft und der Arzt habe ihn kürzlich damit behandelt. Es dauerte über zehn Minuten, den Mann zu überzeugen, dass der Arzt einen Fibrinkleber nur scherzhaft als Sekundenkleber bezeichnet hatte.Show more
27.11.2005, 17:13 Uhr

Insulin, Rezepturen und andere Problemfälle

Serie Arzneimittelsicher, 5. Folge – So vielfältig die möglichen Probleme bei der Belieferung von Verordnungen auch sein mögen, so scheinen bestimmte Arzneimittel oder Versorgungssituationen besonders anfällig für Sicherheitsrisiken im Apothekenalltag zu sein: Dazu gehören offenbar Produkte zur Diabetikerversorgung, Rezepturen und Patienten nach einer Krankenhausentlassung.Show more
23.10.2005, 16:12 Uhr

Warum doppelt nicht besser ist

Praktische Beispiele aus dem Apothekenalltag zeigen, wie wichtig die Aufklärung möglicher Wechselwirkungen ist. In manchen Fällen kann die Intervention in der Apotheke sogar lebenswichtig sein und darf daher nicht unterbleiben. Ähnliches gilt für Doppel- und Pseudodoppelverordnungen, die ebenfalls in dieser neuen Folge unserer Serie zur Arzneimittelsicherheit vorgestellt werden.Show more
16.10.2005, 16:12 Uhr

Von Kontraindikationen und Wechselwirkungen

Ein Arzneimittel ist nicht von sich aus gut oder schlecht, wirksam oder gefährlich, unbedenklich oder problematisch in der Anwendung. Es kommt auf die Indikation, den behandelten Patienten und die gleichzeitig angewendeten anderen Arzneimittel an. Der Einsatz eines Arzneimittels kann daher erst umfassend bewertet werden, wenn genauso umfassende Daten über den individuellen Patienten und seine Medikation vorliegen. In der dritten Folge unserer Serie zur Arzneimittelsicherheit werden Beispielfälle vorgestellt, in denen in Apotheken wichtige Kontraindikationen und mögliche Wechselwirkungen festgestellt wurden. Während unangemessene Verordnungen für Kinder meist recht gut zu erkennen sind, hilft in vielen anderen Fällen nur eine gut gepflegte Patientendatei.Show more
02.10.2005, 16:12 Uhr

Erst die Dosis macht das Gift

Zur vollständigen Bezeichnung eines Arzneimittels gehört nicht nur der Name, sondern auch die Darreichungsform, die Konzentration des Wirkstoffes und eine Mengenangabe. Für die bestimmungsgemäße Anwendung ist außerdem eine richtige Dosierungsanweisung erforderlich. Die Missachtung dieser pharmazeutischen Binsenweisheiten bei der Verordnung von Arzneimitteln führt zu Problemen bei der Versorgung von Patienten. Welche vielfältigen Fehler in Apotheken aufgedeckt werden konnten und welchen großen Beitrag zur Arzneimittelsicherheit die Apotheker damit leisten, beschreibt diese zweite Folge unserer Serie zur Arzneimittelsicherheit im Apothekenalltag. Sie bietet zugleich viele Anregungen, auf welche möglichen Irrtümer bei vorgelegten Rezepten geachtet werden sollte.Show more
18.09.2005, 16:11 Uhr

Verwechselte Arzneimittel- namen – ein Sicherheitsrisiko

Arzneimitteldistribution ist ein komplizierter und anspruchsvoller Vorgang – und weit mehr als nur das Aushändigen einer Packung und die dazugehörige Beratung zum richtigen Umgang mit dem Arzneimittel, sondern ein unverzichtbarer Beitrag zur Arzneimittelsicherheit. Wer in einer Apotheke arbeitet, weiß das. Viele Patienten, die durch die Leistungen des pharmazeutischen Personals in Apotheken vor diversen Unannehmlichkeiten, möglicherweise schweren Gesundheitsschäden oder sogar dem Tod bewahrt wurden, wissen das. Die meisten Politiker und viele andere Meinungsbildner scheinen es aber nicht zu wissen. Denn solche Sicherheitslücken, die tagtäglich in Apotheken vorkommen, werden nur selten dokumentiert und noch seltener veröffentlicht.Show more
04.09.2005, 16:11 Uhr

Pharmazeutische – was erwarten Patienten und Pharmazeuten?

Studien zum Nutzen der Pharmazeutischen Betreuung für den Patienten [1, 2, 3] und zu ihrer praktischen Durchführung im Apothekenalltag haben gezeigt, dass es nicht selten Vorbehalte aufseiten sowohl der Apotheker als auch der Patienten gibt. Deshalb interessierte uns, wie sich Vorstellungen, Erwartungen und Befürchtungen auf die Einstellung zur Pharmazeutischen Betreuung auswirken und in welchem Maße Apotheker und Patienten hier differieren. Im Herbst 2001 wurde eine entsprechende Studie konzipiert und mit Unterstützung der Apothekerkammern in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern Ende 2002 abgeschlossen. Einige Ergebnisse werden hiermit vorgestellt.Show more
12.06.2005, 16:09 Uhr

Gefährdungsbeurteilung

Am 1. Januar 2005 ist eine Neufassung der Gefahrstoffverordnung (kurz: GefStoffV) in Kraft getreten [1]. Kernstück dieser novellierten Verordnung ist das Schutzstufenkonzept. Danach werden die Tätigkeiten mit Gefahrstoffen je nach Gefährdungsgrad für die Beschäftigten in vier Schutzstufen eingeteilt und entsprechende Schutzmaßnahmen vorgeschrieben. Voraussetzung für die Anwendung des Schutzstufenkonzepts ist eine Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber (Tab. 1). Denn "der Arbeitgeber darf eine Tätigkeit mit Gefahrstoffen erst aufnehmen lassen, nachdem eine Gefährdungsbeurteilung vorgenommen wurde und die erforderlichen Schutzmaßnahmen getroffen wurden" (§ 7 Abs. 1 GefStoffV).Show more
22.05.2005, 16:09 Uhr

Eigenherstellung magensaftresistenter Kapseln?

Die Herstellung magensaftresistenter Kapseln in der Apotheke ist problematisch, weil das dafür angebotene vorgefertigte Material Qualitätsmängel aufweisen kann. Das ZL untersuchte das einzige auf dem Markt erhältliche Set zur Herstellung magensaftresistenter Kapseln und kam zu dem Ergebnis, dass die befüllten und gemäß den Anweisungen versiegelten Kapseln nicht den Anforderungen des Europäischen Arzneibuchs an diese Arzneiform entsprachen. Der Hersteller hat die Konsequenzen gezogen und bietet die Kapseln seither nicht mehr als "magensaftresistent", sondern als "Kapseln mit verzögerter Wirkstofffreisetzung" an.Show more
15.05.2005, 16:09 Uhr

Richtig Blutdruck messen

Zur modernen Hypertonietherapie ist die Kenntnis des genauen arteriellen Blutdrucks erforderlich. Dies wiederum erfordert exakte Messgeräte und gut ausgebildetes Fachpersonal, das die Geräte richtig einsetzt und die gemessenen Werte richtig interpretiert. Fehler können nicht nur die Gesundheit der Patienten, sondern auch die Wirtschaftlichkeit der Therapie gefährden. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen in der aktiven Weiterbildung und Fortbildung von Apothekern und Ärzten vermuten die Autoren, dass das Thema Blutdruckmessen in der Ausbildung der Ärzte, der Apotheker, der MTA und PTA nicht ausführlich genug behandelt wird. Der folgende Beitrag erläutert die Unterschiede zwischen der auskultatorischen Messung und der oszillometrischen Berechnung des Blutdrucks, zeigt die typischen Fehlerquellen bei der Handhabung der Messgeräte auf und legt die Beeinflussung der Messwerte durch bestimmte Erkrankungen, individuelle Eigenschaften und verschiedene Begleitumstände dar.Show more
01.05.2005, 16:08 Uhr

Impfberatung in der Apotheke – ein Bei

Die Impfraten in der deutschen Bevölkerung sind immer noch unzureichend. Durch eine gut konzipierte und umfassende Impfberatung in der Apotheke ist es möglich, die Personen, die durch bestimmte Infektionserkrankungen besonders gefährdet sind, für Schutzimpfungen zu sensibilisieren. Nach wie vor ist eine Schutzimpfung eine der wirksamsten und wichtigsten Präventivmaßnahmen.Show more
13.03.2005, 17:07 Uhr

Die Integrierte Versorgung – Modell der Zukunft?

Mit den durch das GMG deutlich vereinfachten Vorgaben erhofft sich der Gesetzgeber eine spürbare Belebung der Integrierten Versorgung. Von den vielfach gepriesenen Vorzügen der Integrierten Versorgung wie einer stärker an den Bedürfnissen der Patienten ausgerichteten leistungssektorenübergreifenden Versorgung oder einer verbesserten Qualität und Struktur der Arzneimittelversorgung sollten sich Apotheker und andere Leistungserbringer, die insbesondere von der gesetzlich vorgesehenen Anschubfinanzierung profitieren wollen, nicht zu übereilten Schritten verleiten lassen.Show more
20.02.2005, 17:14 Uhr

Das Apothekendilemma

Mit dem In-Kraft-Treten des GMG Anfang 2004 verlor die Arzneimittelpreisverordnung für OTC-Präparate ihre Gültigkeit. Der von einigen Gesundheitspolitikern erhoffte und von Apothekern befürchtete Preisverfall in diesem Marktsegment ist bislang ausgeblieben. Bestrebungen, die Bewegung in diese Preisfront bringen und damit eine betriebswirtschaftlich unerfreuliche bis bedrohliche Entwicklung in Gang setzen könnten, sind allerdings erkennbar. Der folgende Beitrag beleuchtet die preisstrategische Situation der Apotheken anhand eines einfachen spieltheoretischen Modells und leitet daraus praktische Wege aus dem "Apothekendilemma" ab.Show more
30.01.2005, 17:13 Uhr

Die Gesundheitskarte Schleswig-Holstein

Im Januar 2006 soll, so will es das Gesetz zur Modernisierung der Krankenversicherung, die elektronische Gesundheitskarte und damit die Telematik im Gesundheitswesen bundesweit eingeführt werden. Zentrale Elemente werden eine patientenindividuelle Gesundheitskarte und ein Heilberufeausweis sein. Der Gesetzgeber hat dabei die technisch aufwändigste und am schwierigsten realisierbare unter den vielen neuen Funktionen der Karte als "erste verbindliche" Applikation vorgesehen: das elektronische Rezept (eRezept).Show more
16.01.2005, 17:10 Uhr

A-Plus – Porträt einer Apothekenkooperation

Von Thomas Müller-Bohn | Die Geschichte der Apothekenkooperation A-Plus reicht in der Region um Braunschweig und Magdeburg bereits fünf Jahre zurück, die Entscheidung für das bundesweite Engagement fiel dagegen erst im Herbst 2003. Ihren bisher größten Auftritt hatte die Kooperation kürzlich auf der Expopharm in München. Dort präsentierte sie sich gemeinsam mit Großhändlern der Pharma-Privat-Gruppe, die die A-Plus-Apotheken organisatorisch unterstützen. Dabei wurde deutlich, welche Ideen und Ziele hinter dieser Apothekenpartnerschaft stehen.Show more
05.12.2004, 17:04 Uhr

Was bringt die Integrierte Versorgung den Apothekern?

Mit der Vernetzung und der möglichst optimalen Abstimmung verschiedener heilberuflicher Leistungen, die bei dem Gesundungsprozess eines Patienten ineinander greifen, sollen im Rahmen der Integrierten Versorgung Einsparpotenziale erschlossen werden. Auch Apotheken sollen in die Integrierte Versorgung mit eingebunden werden. Ob sie von diesem Modell profitieren oder aber die Verliererrolle zugewiesen bekommen, darüber streiten sich ein Vertreter der Ärzteschaft mit einem standespolitischen Funktionär der Apotheker.Show more
28.11.2004, 17:04 Uhr

Integrierte Versorgung – rechtliche Rahmenbedingungen

Von Nando Mack | Die Reformierung der rechtlichen Vorgaben zur integrierten Versorgung (§§ 140a bis 140d SGB V) durch das GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) [1] hat Bewegung in die Versorgungsstrukturen des Gesundheitssystems gebracht. Während die integrierte Versorgung bislang trotz wohlwollender Beachtung durch die Akteure im Gesundheitswesen nur in unbedeutendem Umfang praktische Umsetzung erfahren hat, löste insbesondere die jetzt in § 140d Abs. 1 SGB V verankerte Anschubfinanzierung zum Aufbau der Integrierten Versorgung rege Betriebsamkeit bei Leistungserbringern und Krankenkassen aus, das Thema integrierte Versorgung in die Praxis umzusetzen.Show more
14.11.2004, 17:04 Uhr

Apotheker emanzipieren sich

Von Andreas Kaapke und Kai Wilke, Köln | Die Forschungsstelle für Arzneimitteldistribution am Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln erstellte im Auftrag der NORWIMA mbH/des Apothekerverbandes Nordrhein e.V. eine Studie zum Grünen Rezept.Show more
19.09.2004, 16:02 Uhr

Controllingsoftware für Apotheken

Von Oliver Haas und Christian Hilz | Mit einer apothekenspezifischen Controllingsoftware kann die Steuerung des Apothekenbetriebs nach dem in Abbildung 1 gezeigten Schema ablaufen. Anhand einiger Eingabemasken und Berichte soll dies im Folgenden veranschaulicht werden. Zuerst werden eine GuV-Planung aufgebaut und die nötigen Auswertungen dargestellt. Nach der Eingabe der Zahlungsziele wird automatisch der Finanzplan erstellt, der sozusagen ein "Abfallprodukt" der GuV-Planung ist, dem Apotheker jedoch die Entwicklung seines Kontostands bzw. seiner freien Kreditlinie prognostiziert. Ist die Basisplanung erstellt, helfen Simulationsmasken, die Auswirkungen von Umweltveränderungen bzw. das Ergreifen von Maßnahmen auf die Apotheke zu zeigen.Show more
22.08.2004, 16:02 Uhr

O. Haas, C. HilzControllingsoftware für Apotheken &

Der Berufsstand der Apotheker ist neuen Herausforderungen ausgesetzt. Einbrüche der Gewinnmargen und sinkende Betriebsergebnisse sind die Folge von gesetzlichen Veränderungen sowie eines immer stärker werdenden Verdrängungswettbewerbs. Nur Apotheker, die ihre Istdaten analysieren und auf deren Grundlagen Planungen erstellen, können rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen. Ein gutes Bauchgefühl ("ich kenne meine Apotheke und meine Kunden") ist für die Sicherung des nachhaltigen Unternehmenserfolges zu wenig. Viele Apotheker sehen dies ein, wissen aber nicht, wie sie ein Controlling praktisch durchführen sollen. Ihnen will dieser Beitrag eine Hilfestellung geben.Show more
15.08.2004, 16:02 Uhr

T. KieserWas bringt das neue Gesetz gegen den unlaut

Die Neuerungen, die das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) mit Blick auf Sonderveranstaltungen und zeitlich befristete Preisherabsetzungen bringt, sind in dem letzten Beitrag vorgestellt worden. In diesem wurden auch die Regelbeispiele unlauteren Verhaltens, die § 4 UWG enthält, beleuchtet¹. Im vorliegenden Beitrag wird auf die weiteren materiellen Neuregelungen sowie auf die Änderungen im Verfahrens- und Strafrecht eingegangen.Show more
18.07.2004, 16:01 Uhr

T. KieserWas bringt das neue Gesetz gegen unlauteren

Der Gesetzgeber hat nach Abschaffung von Rabattgesetz und Zugabeverordnung im Jahr 2001 jetzt auch das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) umfassend reformiert1. Das UWG regelt insbesondere die Zulässigkeit von Werbemaßnahmen. An ihm müssen sich Marketingaktionen von Apotheken messen lassen. Für den Apotheker hat das UWG eine zweifache Bedeutung. Zum einen können Wettbewerbsverbände wie die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs in Bad Homburg oder Konkurrenten bei einer Missachtung der Vorschriften des UWG durch den werbenden Apotheker unmittelbar wettbewerbsrechtliche Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche geltend machen, zum anderen ahnden die Berufsordnungen der Apothekerkammern Verstöße gegen das UWG als Berufsvergehen2. Die Neuerungen sind für den marketingaktiven Apotheker also doppelt relevant. Die materiellen und verfahrensrechtlichen Neuregelungen werden in einem zweiteiligen Beitrag vorgestellt.Show more
11.07.2004, 16:01 Uhr
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