Apothekenpraxis

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
18 „Likes“ und viele Fragen
Mit einem neuen Werbe-Post für die sozialen Medien haben die Agentur GUD.berlin und die Abda bei Betrachtern für Verwirrung gesorgt. Einen Shitstorm muss man jedoch nicht befürchten, denn dafür fehlt die Reichweite.Show moreWenn die Kolleginnen die Beförderung neiden
Wer eine leitende Position erhält, ist oft Anfeindungen ausgesetzt – Wichtigste Regel: die neue Rolle klar kommunizierenGestern noch hat die Assistentin die Kolleginnen geduzt und im Team mit ihnen zusammengearbeitet – und heute ist sie ihre Chefin, weil ihr von der Apothekerin oder dem Apotheker Führungsaufgaben übertragen wurden. Wie meistens im (Berufs)Leben: Wichtig ist es, aktiv und offen klärende Gespräche zu führen.
Show moreErfolgsfaktor Kundenzufriedenheit
Die Zufriedenheit der Kunden ist für den langfristigen Erfolg einer Apotheke von besonderer Bedeutung. Zufriedene Kunden bleiben der Apotheke treu, empfehlen sie an Freunde, Verwandte und Bekannte weiter und lassen sich eher zu spontanen Zusatzkäufen animieren. Wer die Stärken und Schwächen der eigenen Apotheke aus Kundensicht kennt, kann gezielte Maßnahmen zur Steigerung der Kundenzufriedenheit und somit zur langfristigen Kundenbindung ergreifen. Wie aber lässt sich die Kundenzufriedenheit in der Apotheke messen, wie sind die Ergebnisse zu interpretieren und wie lassen sich Maßnahmen zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit ableiten?
Show moreZertifizierte Fortbildung zur Diabetikerbetreuung
Der Diabetes ist eine sehr komplexe Erkrankung, deren erfolgreiche Therapie ein aktives "Mitmachen" des Patienten erfordert. Daher muss bei diesen Patienten als Ergänzung zu den therapeutischen Maßnahmen eine erhebliche Informations- und Überzeugungsarbeit geleistet werden. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) bildet seit 1995 Ärzte für das Gebiet der Diabetologie weiter ("Diabetologe DDG") und bildet Diabetesberater und -assistenten aus. Seit fünf Jahren bieten auch die Apothekerkammern eine zertifizierte Fortbildung zur Pharmazeutischen Betreuung von Diabetikern an.
Show moreVerschenkter OTC-Umsatz
Das Institut für Internationale Handelsforschung e.V. in Langenfeld hat Sommer-Sortimentsempfehlungen 2006 von Großhandelsunternehmen auf ihre Umsatzstärke und Regal-Produktivitätsauswirkungen im OTC-Geschäft untersucht. Das Institut kam dabei zu dem Ergebnis, dass keine der Großhandelsempfehlungen das vorhandene Umsatz- und Produktivitätspotenzial ausschöpfen konnte. Als entscheidende Ursache stellte sich die mangelnde Markt- und Kundenorientierung in der Sortimentsauswahl heraus.
Show moreEin Kommissionierroboter in der Krankenhausapotheke
Als Dienstleister hat sich die Apotheke des Universitätsklinikums Freiburg ständig neuen Herausforderungen zu stellen. Medizinische Innovationen führen zu einer laufenden Verbreiterung des Sortiments von fallweise benötigten Spezialpräparaten. Solche Anforderungen von kleinen Mengen mit oftmals großer zeitlicher Dringlichkeit ließen den Einsatz einer vollautomatischen Kommissionierung sinnvoll erscheinen, die im Universitätsklinikum Freiburg schrittweise zu einem zukunftsorientierten Konzept entwickelt wurde.
Show moreBeratungsräume in Apotheken
Zur erfolgreichen Information und Beratung von Patienten gehört neben der Kommunikationsfähigkeit des Apothekenpersonals auch eine zur vertraulichen Beratung einladende Atmosphäre in den Apotheken. Eine Umfrage im Kreis Soest (NRW) zeigte, dass ein Großteil der Bevölkerung die derzeitige Situation in den Apotheken für verbesserungsdürftig hält. Demgegenüber schätzen die meisten Apothekenleiter ihr räumliches Angebot als vertraulich genug ein. Aufgrund dieser Fehleinschätzung könnten sie mit ihrem Anspruch, die erste Anlaufstelle bei Arzneimittelfragen zu sein, unglaubwürdig werden.
Show moreTransdermalpflaster: Eine Applikationsform mit hohem Beratungsbedarf
Gravierende Zwischenfälle lassen sich vermeidenVon Wolfgang Kircher
Schmerzpflaster, Hormonpflaster, Nicotinpflaster, Nitratpflaster: das Spektrum der Transdermalpflaster wird immer umfangreicher und damit auch der Beratungsbedarf. Anwendungsfehler können unerwartete Nebenwirkungen auslösen. Unachtsamkeit bei der Entsorgung hat schon zu gravierenden Zwischenfällen geführt. Und es gibt ein weiteres großes Problem bei Opioid-haltigen transdermalen Systemen. Der für die konstante Freisetzung notwendige hohe Wirkstoffgehalt verleitet zu Missbrauch insbesondere durch Drogenabhängige.
Show moreL. Engelen, C. SchäferArzneitherapie bei Niereninsu
Ein vielfach wenig beachtetes Problem des Alterns ist die nachlassende Leistung der Niere. Typisch ist eine Reduktion der glomerulären Filtrationsrate und der tubulären Sekretion. Darüber hinaus vermindert sich die Durchblutung der Niere auf Grund des verringerten Herzzeitvolumens. Diese Veränderungen wirken sich auf die Elimination vieler Arzneistoffe aus, sodass eine Dosisanpassung oder ein Medikationswechsel erforderlich sein kann, um ein toxisches Risiko zu vermeiden.Show moreVolker SchulzTherapierisiken durch Johanniskraut?
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat am 10. Oktober 2005 weitgehende Einschränkungen für den Vertrieb Johanniskraut enthaltender Arzneimittel verfügt, die allerdings wegen eingelegter Widersprüche noch nicht rechtswirksam sind. Die Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren der Stufe II wurden vorrangig aufgrund von Interaktionen mit anderen Wirkstoffen eingeleitet. Unter die letzteren fallen auch die oralen Kontrazeptiva, deren Komedikation mit Johanniskraut als Kontraindikation eingestuft wurde. Der Stufenplanbescheid weist jedoch Mängel bei der Bewertung und Umsetzung auf, die sich auch diskriminierend für weitere pflanzliche Arzneimittel auswirken könnten.Show moreU. Birnbaum, E. Räuscher Arzneimittelbezogene Probleme und ihre
In der Apotheke werden jeden Tag zahlreiche arzneimittelbezogene Probleme erkannt und gelöst. Dadurch erhöhen die Apotheken die Arzneimittelsicherheit und reduzieren unnötige Arznei–mittelkosten oder vermeiden Behandlungsfehler mit den entsprechenden Folgekosten. Um genaueren Aufschluss darüber zu erhalten, welche Leistungen die Apotheker kontinuierlich zur sicheren Arzneimitteltherapie der Patienten erbringen, hat die Apothekerkammer Sachsen-Anhalt das Pilotprojekt "Arzneimittelsicherheit " initiiert. Die teilnehmenden Apotheken haben im Verlauf von knapp zwei Jahren insgesamt über tausend Fälle dokumentiert und zur Auswertung an die Apothekerkammer weitergeleitet. Dabei zeigte sich, dass sie insbesondere mögliche Arzneimittelinteraktionen verhindert haben.Show moreL. EberzWarum Apothekenkunden-Fragebögen?
Die Offizinapotheke wird in den nächsten Jahren einem enormen Anpassungsdruck ausgesetzt sein. Der öffentlich-rechtlich abgesicherte Umsatz wird an Bedeutung verlieren und der Privatkunde (hohen Durchschnittsalters) nach und nach in den Vordergrund rücken. Die Einkaufskonditionen werden im System administrativer Kostendämpfung Bezugspunkt politischer Begehrlichkeiten bleiben und die Investitionen in gute Mitarbeiter gerade auch vor dem Hintergrund des voranschreitenden Versandhandels einerseits sowie des leergefegten Marktes für qualifiziertes Personal andererseits sich zunehmend als existenznotwendig erweisen. Für den wettbewerbsbewussten Apothekenleiter resultiert daraus mehr denn je die Erfordernis, die Meinung des Kunden zu erforschen und in seine Unternehmensführung einfließen zu lassen. Fragebögen haben sich dabei als Hilfsmittel bewährt.Show moreU. MaySelbstmedikation als Chance für die Apotheke
Das GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) hat die meisten OTC-Präparate aus der GKV-Erstattung ausgeschlossen und dadurch das ärztliche Verschreibungsverhalten nachhaltig verändert. Nachdem das gesamte Jahr 2004 und der überwiegende Teil des Jahres 2005 aufgrund von Vorzieheffekten, Schockreaktionen und Nachholbedarf lediglich ein Zerrbild der neuen Realität widerspiegelten, stellt sich die Lage inzwischen klarer dar. Aus der veränderten Situation ergibt sich für die Apotheken die Chance, durch professionelle Kommunikation und Beratung der Kunden die Bereitschaft zur Selbstmedikation zu erhöhen und die Wertschätzung von rezeptfreien Arzneimitteln aus der Apotheke zu steigern.Show moreSchnelle Hilfe aus der Apotheke
Die Aufgabe der Apotheken ist die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln. Dazu gehören vielfältige Bemühungen um die Sicherheit bei ihrer Auswahl, Beschaffung und Anwendung. Manchmal werden Apotheken aber auch zur Anlaufstelle für gesundheitliche Probleme, bei denen die Arzneimittelanwendung eher im Hintergrund steht. Dabei kann es um Leben und Tod gehen.Show moreSerie Arzneimittelsicherheit: Hindernisse für die erfolgreiche Arzneimittelanwendung
In einer Bielefelder Apotheke verlangte der Vater eines Kleinkindes ein Klammerpflaster und Sekundenkleber. Sein Sohn verletze sich so oft und der Arzt habe ihn kürzlich damit behandelt. Es dauerte über zehn Minuten, den Mann zu überzeugen, dass der Arzt einen Fibrinkleber nur scherzhaft als Sekundenkleber bezeichnet hatte.Show moreInsulin, Rezepturen und andere Problemfälle
Serie Arzneimittelsicher, 5. Folge – So vielfältig die möglichen Probleme bei der Belieferung von Verordnungen auch sein mögen, so scheinen bestimmte Arzneimittel oder Versorgungssituationen besonders anfällig für Sicherheitsrisiken im Apothekenalltag zu sein: Dazu gehören offenbar Produkte zur Diabetikerversorgung, Rezepturen und Patienten nach einer Krankenhausentlassung.Show moreWarum doppelt nicht besser ist
Praktische Beispiele aus dem Apothekenalltag zeigen, wie wichtig die Aufklärung möglicher Wechselwirkungen ist. In manchen Fällen kann die Intervention in der Apotheke sogar lebenswichtig sein und darf daher nicht unterbleiben. Ähnliches gilt für Doppel- und Pseudodoppelverordnungen, die ebenfalls in dieser neuen Folge unserer Serie zur Arzneimittelsicherheit vorgestellt werden.Show moreVon Kontraindikationen und Wechselwirkungen
Ein Arzneimittel ist nicht von sich aus gut oder schlecht, wirksam oder gefährlich, unbedenklich oder problematisch in der Anwendung. Es kommt auf die Indikation, den behandelten Patienten und die gleichzeitig angewendeten anderen Arzneimittel an. Der Einsatz eines Arzneimittels kann daher erst umfassend bewertet werden, wenn genauso umfassende Daten über den individuellen Patienten und seine Medikation vorliegen. In der dritten Folge unserer Serie zur Arzneimittelsicherheit werden Beispielfälle vorgestellt, in denen in Apotheken wichtige Kontraindikationen und mögliche Wechselwirkungen festgestellt wurden. Während unangemessene Verordnungen für Kinder meist recht gut zu erkennen sind, hilft in vielen anderen Fällen nur eine gut gepflegte Patientendatei.Show moreErst die Dosis macht das Gift
Zur vollständigen Bezeichnung eines Arzneimittels gehört nicht nur der Name, sondern auch die Darreichungsform, die Konzentration des Wirkstoffes und eine Mengenangabe. Für die bestimmungsgemäße Anwendung ist außerdem eine richtige Dosierungsanweisung erforderlich. Die Missachtung dieser pharmazeutischen Binsenweisheiten bei der Verordnung von Arzneimitteln führt zu Problemen bei der Versorgung von Patienten. Welche vielfältigen Fehler in Apotheken aufgedeckt werden konnten und welchen großen Beitrag zur Arzneimittelsicherheit die Apotheker damit leisten, beschreibt diese zweite Folge unserer Serie zur Arzneimittelsicherheit im Apothekenalltag. Sie bietet zugleich viele Anregungen, auf welche möglichen Irrtümer bei vorgelegten Rezepten geachtet werden sollte.Show moreVerwechselte Arzneimittel- namen – ein Sicherheitsrisiko
Arzneimitteldistribution ist ein komplizierter und anspruchsvoller Vorgang – und weit mehr als nur das Aushändigen einer Packung und die dazugehörige Beratung zum richtigen Umgang mit dem Arzneimittel, sondern ein unverzichtbarer Beitrag zur Arzneimittelsicherheit. Wer in einer Apotheke arbeitet, weiß das. Viele Patienten, die durch die Leistungen des pharmazeutischen Personals in Apotheken vor diversen Unannehmlichkeiten, möglicherweise schweren Gesundheitsschäden oder sogar dem Tod bewahrt wurden, wissen das. Die meisten Politiker und viele andere Meinungsbildner scheinen es aber nicht zu wissen. Denn solche Sicherheitslücken, die tagtäglich in Apotheken vorkommen, werden nur selten dokumentiert und noch seltener veröffentlicht.Show morePharmazeutische – was erwarten Patienten und Pharmazeuten?
Studien zum Nutzen der Pharmazeutischen Betreuung für den Patienten [1, 2, 3] und zu ihrer praktischen Durchführung im Apothekenalltag haben gezeigt, dass es nicht selten Vorbehalte aufseiten sowohl der Apotheker als auch der Patienten gibt. Deshalb interessierte uns, wie sich Vorstellungen, Erwartungen und Befürchtungen auf die Einstellung zur Pharmazeutischen Betreuung auswirken und in welchem Maße Apotheker und Patienten hier differieren. Im Herbst 2001 wurde eine entsprechende Studie konzipiert und mit Unterstützung der Apothekerkammern in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern Ende 2002 abgeschlossen. Einige Ergebnisse werden hiermit vorgestellt.Show moreGefährdungsbeurteilung
Am 1. Januar 2005 ist eine Neufassung der Gefahrstoffverordnung (kurz: GefStoffV) in Kraft getreten [1]. Kernstück dieser novellierten Verordnung ist das Schutzstufenkonzept. Danach werden die Tätigkeiten mit Gefahrstoffen je nach Gefährdungsgrad für die Beschäftigten in vier Schutzstufen eingeteilt und entsprechende Schutzmaßnahmen vorgeschrieben. Voraussetzung für die Anwendung des Schutzstufenkonzepts ist eine Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber (Tab. 1). Denn "der Arbeitgeber darf eine Tätigkeit mit Gefahrstoffen erst aufnehmen lassen, nachdem eine Gefährdungsbeurteilung vorgenommen wurde und die erforderlichen Schutzmaßnahmen getroffen wurden" (§ 7 Abs. 1 GefStoffV).Show moreEigenherstellung magensaftresistenter Kapseln?
Die Herstellung magensaftresistenter Kapseln in der Apotheke ist problematisch, weil das dafür angebotene vorgefertigte Material Qualitätsmängel aufweisen kann. Das ZL untersuchte das einzige auf dem Markt erhältliche Set zur Herstellung magensaftresistenter Kapseln und kam zu dem Ergebnis, dass die befüllten und gemäß den Anweisungen versiegelten Kapseln nicht den Anforderungen des Europäischen Arzneibuchs an diese Arzneiform entsprachen. Der Hersteller hat die Konsequenzen gezogen und bietet die Kapseln seither nicht mehr als "magensaftresistent", sondern als "Kapseln mit verzögerter Wirkstofffreisetzung" an.Show moreRichtig Blutdruck messen
Zur modernen Hypertonietherapie ist die Kenntnis des genauen arteriellen Blutdrucks erforderlich. Dies wiederum erfordert exakte Messgeräte und gut ausgebildetes Fachpersonal, das die Geräte richtig einsetzt und die gemessenen Werte richtig interpretiert. Fehler können nicht nur die Gesundheit der Patienten, sondern auch die Wirtschaftlichkeit der Therapie gefährden. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen in der aktiven Weiterbildung und Fortbildung von Apothekern und Ärzten vermuten die Autoren, dass das Thema Blutdruckmessen in der Ausbildung der Ärzte, der Apotheker, der MTA und PTA nicht ausführlich genug behandelt wird. Der folgende Beitrag erläutert die Unterschiede zwischen der auskultatorischen Messung und der oszillometrischen Berechnung des Blutdrucks, zeigt die typischen Fehlerquellen bei der Handhabung der Messgeräte auf und legt die Beeinflussung der Messwerte durch bestimmte Erkrankungen, individuelle Eigenschaften und verschiedene Begleitumstände dar.Show moreImpfberatung in der Apotheke – ein Bei
Die Impfraten in der deutschen Bevölkerung sind immer noch unzureichend. Durch eine gut konzipierte und umfassende Impfberatung in der Apotheke ist es möglich, die Personen, die durch bestimmte Infektionserkrankungen besonders gefährdet sind, für Schutzimpfungen zu sensibilisieren. Nach wie vor ist eine Schutzimpfung eine der wirksamsten und wichtigsten Präventivmaßnahmen.Show moreDie Integrierte Versorgung – Modell der Zukunft?
Mit den durch das GMG deutlich vereinfachten Vorgaben erhofft sich der Gesetzgeber eine spürbare Belebung der Integrierten Versorgung. Von den vielfach gepriesenen Vorzügen der Integrierten Versorgung wie einer stärker an den Bedürfnissen der Patienten ausgerichteten leistungssektorenübergreifenden Versorgung oder einer verbesserten Qualität und Struktur der Arzneimittelversorgung sollten sich Apotheker und andere Leistungserbringer, die insbesondere von der gesetzlich vorgesehenen Anschubfinanzierung profitieren wollen, nicht zu übereilten Schritten verleiten lassen.Show moreDas Apothekendilemma
Mit dem In-Kraft-Treten des GMG Anfang 2004 verlor die Arzneimittelpreisverordnung für OTC-Präparate ihre Gültigkeit. Der von einigen Gesundheitspolitikern erhoffte und von Apothekern befürchtete Preisverfall in diesem Marktsegment ist bislang ausgeblieben. Bestrebungen, die Bewegung in diese Preisfront bringen und damit eine betriebswirtschaftlich unerfreuliche bis bedrohliche Entwicklung in Gang setzen könnten, sind allerdings erkennbar. Der folgende Beitrag beleuchtet die preisstrategische Situation der Apotheken anhand eines einfachen spieltheoretischen Modells und leitet daraus praktische Wege aus dem "Apothekendilemma" ab.Show moreDie Gesundheitskarte Schleswig-Holstein
Im Januar 2006 soll, so will es das Gesetz zur Modernisierung der Krankenversicherung, die elektronische Gesundheitskarte und damit die Telematik im Gesundheitswesen bundesweit eingeführt werden. Zentrale Elemente werden eine patientenindividuelle Gesundheitskarte und ein Heilberufeausweis sein. Der Gesetzgeber hat dabei die technisch aufwändigste und am schwierigsten realisierbare unter den vielen neuen Funktionen der Karte als "erste verbindliche" Applikation vorgesehen: das elektronische Rezept (eRezept).Show moreRechtliches
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