Apothekenpraxis

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
18 „Likes“ und viele Fragen
Mit einem neuen Werbe-Post für die sozialen Medien haben die Agentur GUD.berlin und die Abda bei Betrachtern für Verwirrung gesorgt. Einen Shitstorm muss man jedoch nicht befürchten, denn dafür fehlt die Reichweite.Show moreMitarbeiter überzeugen!
Nachhaltige Verhaltensveränderungen im Meeting anstoßenVerhaltens- und Einstellungsveränderungen bei den Mitarbeitern zu erreichen – das gehört gewiss zu den großen Herausforderungen der Mitarbeiterführung. Der Erfolg winkt, wenn es dem Apotheker gelingt, die Mitarbeiter von der Notwendigkeit jener Veränderungen zu überzeugen.Show more
Strategische Ladengestaltung kann Umsatz steigern
Wie man Impulskäufe auslösen kannNicht nur im klassischen Einzelhandel werden tagtäglich viele Impulskäufe getätigt. Auch Apothekenkunden greifen spontan zu Hustenbonbons, Handcreme und Duschgel, wenn diese entsprechend in Sichthöhe präsentiert sind und förmlich zum Zugreifen einladen. Dieser Aspekt ist besonders wichtig – denn hat erst einmal ein Kunde sein Rezept eingelöst und den Kaufvorgang abgeschlossen, ist er gedanklich schon wieder woanders. Es sei denn, er entdeckt beim Hinausgehen noch ein Produkt, das ihm gefällt und besonders nützlich erscheint. Dann besteht noch die Chance, dass er innehält, etwas aus dem Regal oder Display nimmt, begutachtet – und sich vielleicht erneut zum HV-Tisch begibt, um es zu kaufen. Gerade im Freiwahlbereich kann die Warenpräsentation erheblich dazu beitragen, Mehrumsätze zu generieren. Diese Chance sollten sich Apothekenleiter nicht entgehen lassen.
Show moreEffizient lesen
So bewältigt man die DatenflutDie Fülle an Lektüre, die der Apotheker jeden Tag zu bewältigen hat, nimmt weiter zu: Immer mehr E-Mails, Briefe, Kataloge, Werbung, Zeitschriften und vieles mehr, Einen großen Teil der Arbeitszeit beansprucht die Aufnahme von Infos. Ein Arbeitstag reicht kaum mehr aus, wenn man alles liest, was wichtig sein könnte. Das Problem: Einerseits muss Lesestoff schnell erfasst werden, andererseits muss man Wichtiges von Unwichtigem trennen. Lesen wird zum Alptraum, wenn man alles liest. Selektives Lesen heißt, sich vor der Lektüre überlegen, was sie Ihnen bringt. Die meisten verschlingen Informationen im Eiltempo, massenweise sozusagen, wissen aber hinterher kaum noch, was sie aufgenommen haben. Bei der heutigen Leseflut hilft aber auch eine höhere Lesegeschwindigkeit nicht immer. Wie kann man aber unter Zeitdruck Wichtiges ins Gedächtnis bringen? Warum liest man einen Text?
Show moreBeim Geld hört oft die Feindschaft auf
2010: Mehr Steuern sparen für Geschiedene/getrennt Lebende: Realsplitting(bü). Geschieden – und doch nicht aus den Augen verloren. So kann sich die Situation vieler Ex-Eheleute darstellen. Bindeglied ist das Steuerrecht. Es räumt neben den Geschiedenen auch den "dauernd getrennt lebenden" Partnern das Recht ein, ihre finanziellen Angelegenheiten so zu regeln, dass für beide das Optimale dabei herauskommt.
Show moreWenn die besten Mitarbeiter gehen wollen
Was Sie als Apothekenleiter dagegen tun könnenApothekenleiter Herr H. macht die Tür seines Büros zu und muss sich erst mal setzen. "Auch das noch!" Gerade hat seine Top-Vollzeit-Apothekerin Frau Z. gekündigt. Völlig unerwartet. Es trifft ihn hart. Irgendwann wollte er doch sie, ja nur sie, zu seiner Nachfolgerin machen. Herr H. hat sie gefragt, warum sie geht und wohin. Zu einem Mitbewerber in der Nähe. Dort wird sie einfach mehr gefordert, hat sie dann als Kündigungsgrund angegeben. Wurde sie denn bei ihm nicht gefordert? Es ist ihm unverständlich. Wie heißt es ja so schön: Reisende soll man nicht aufhalten ...
Show moreWenn ein Pkw beruflich und privat genutzt wird
Wie Pkw-Aufwendungen im Jahre 2010 besteuert werdenIn aller Regel benutzt der Apotheker seinen Pkw beruflich und privat. Da das Finanzamt nur den beruflich veranlassten Teil der Aufwendungen für den Pkw als Betriebsausgaben anerkennt, ist eine Aufteilung der Gesamtaufwendungen entsprechend der Nutzungsverhältnisse erforderlich.
Show morePersonaleinsatzplanung in Urlaubszeiten
So vermeiden Sie Überschneidungen von Urlaubszeiten und PersonalengpässeDie Ferientermine stehen fest, jeder Mitarbeiter weiß, wie viele Urlaubstage er hat. Es spricht also nichts dagegen, die Urlaubsplanung frühzeitig auf die Agenda eines Teammeetings zu setzen, in dem der Apotheker und das Mitarbeiterteam gemeinsam die Termine für die schönsten Tage des Jahres festlegen.
Show moreStress pur
Die Situation erkennen und handelnDer Beruf stellt immer mehr Anforderungen an den Apotheker. Unter erhöhtem Zeitdruck sollen Höchstleistungen erbracht werden und der Konkurrenzdruck wächst weiter. So entsteht Stress mit seinen Folgen: Die Fehlerquote steigt, die Ausgeglichenheit sinkt, es entsteht Gereiztheit und Nervosität, das Immunsystem wird bei permanentem Stress geschwächt. Über Stressbewältigung sollte man sich nicht erst informieren, wenn es stressig wird, sondern sie sollte vorbeugend praktiziert werden. Je früher man mit der Stressbewältigung beginnt, desto effektiver sind die Bewältigungsmaßnahmen. Stress ist kein Schicksal, dem man hilflos ausgeliefert ist. Wer die Stressoren reduzieren möchte, braucht erst mal eine Stress-Inventur. Am besten ist eine Liste mit Eintragungen, damit man genau weiß, wo der "Schuh drückt".
Show moreWenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter krank werden …
So kompensiert der Apotheker die MehrarbeitEine langfristige Urlaubsplanung ist möglich – doch wann ein Mitarbeiter erkrankt und wie lange der ausfällt, lässt sich nicht planen. Und obwohl die Fehlzeitenquote in Deutschland sinkt, ist eines sicher: Der nächste Krankheitsfall kommt bestimmt. Doch es gibt Möglichkeiten, sich auf den Fall der Fälle vorzubereiten.
Show morePatientenbezogene Dienstleistungen in der Apotheke
Ergebnisse einer Online-Befragung
Von Oliver Schwalbe, Sven Simons und Ulrich Jaehde
Derzeit wird Wettbewerb in öffentlichen Apotheken vor allem auf der Ebene des Preises ausgetragen. Ein Wettbewerb bei den Gesundheitsdienstleistungen ist kaum erkennbar und erweiterte Angebote wie die Pharmazeutische Betreuung sind nur vereinzelt umgesetzt. Zur Erfassung des Status quo patientenzentrierter Dienstleistungen hat die Universität Bonn in Kooperation mit dem Marketing Verein Deutscher Apotheker e.V. (MVDA) eine Befragung unter Mitgliedsapotheken durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Reihe von wichtigen Elementen einer Pharmazeutischen Betreuung bereits in vielen Apotheken etabliert ist, diese aber zum Teil noch nicht optimal genutzt werden. Auf dieser Grundlage werden an der Universität Bonn für den Apothekenalltag maßgeschneiderte und praxisnahe Konzepte implementiert und evaluiert.
Show moreWie aus Erstkunden Stammkunden werden
Nur der Eindruck des Kunden zähltOb Kunden immer in dieselbe Stamm-Apotheke gehen oder nach dem Zufallsprinzip von der einen Apotheke zur anderen wechseln, hängt von mehreren Faktoren ab. Wer Erstkunden zu Stammkunden machen will, muss dafür sorgen, dass sie gerne wiederkommen und einen nachhaltigen, positiven Eindruck hinterlassen.
Show moreWenn Kunden nicht bezahlen ...
Mahnaktivitäten: so kommen Sie schneller ans GeldZahlungsunwillige Kunden verursachen Verluste, die den Deckungsbeitrag schmälern. Für den Apotheker sind offene Rechnungen problematisch. Schlimmstenfalls können Zahlungsrückstände der Kunden sogar die eigene Zahlungsfähigkeit in Gefahr bringen. Darum: Informieren Sie Ihren Kunden mit jedem Auftrag über Ihre Zahlungskonditionen. Zahlung "rein netto" ist üblich. Bei größeren Aufträgen oder unsicheren Kunden bestehen Sie auf "ein Drittel der Summe direkt bei Anlieferung".
Show moreWie Sie Mitarbeiter motivieren können
Öfters mal an steuerfreie Zuwendungen denkenDas Thema "Motivation von Mitarbeitern" ist Chefsache und sollte in Unternehmen, auch in Apotheken, einen besonderen Stellenwert einnehmen. Dabei geht es nicht immer nur um Gehaltserhöhungen. Lob und Anerkennung oder ein gutes Betriebsklima sind weitere wichtige Faktoren. Auch Prämien für gute Arbeit erfreuen jeden Mitarbeiter. Aber oft ist die Enttäuschung groß, wenn nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben netto viel weniger auf dem Konto ankommt. Bei einem unterstellten Grenzsteuersatz von 30 Prozent und einer sozialversicherungsrechtlichen Belastung von 20 Prozent bleibt von einer Prämie oder einer Lohnerhöhung nur die Hälfte. Hinzu kommt, dass der Arbeitgeber ergänzend zur Lohnerhöhung noch einen sozialversicherungsrechtlichen Anteil von rund 20 Prozent tragen muss. Bei einer zusätzlichen Zahlung von 100 Euro sind dann also rund 70 Euro an Steuern und Sozialabgaben fällig.
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