Apothekenpraxis

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Apotheken im arztzentrierten Gesundheitssystem
Wie sähe das deutsche Gesundheitssystem aus, wenn wir es heute neu entwerfen würden? Diese Frage wirkt zunächst theoretisch. Sie gewinnt jedoch an Schärfe, wenn man sie vor dem Hintergrund realer Entwicklungen stellt.Show moreDie Älteren im Team
Das beste Team: Ein Mix aus älteren und jüngeren
Der demografische Wandel zeigt es eindeutig: Menschen werden älter und sind länger arbeitsfähig. Das Altersmanagement verlangt Umdenken auch in der Apotheke, um sich dieser Entwicklung rechtzeitig anzupassen. Leistung und Arbeitskraft des Apothekers und seines Teams sollen lange erhalten bleiben. Vielleicht heißt es dann einmal: "Er ist schon Ende Fünfzig, arbeitet aber wie ein Dreißigjähriger".Show moreGute Vorsätze in Erfolge verwandeln
Wie man seine gesteckten Ziele erreicht
Der Jahresanfang ist für viele Menschen der ideale Zeitpunkt, um Rückschau zu halten und sich Neues vorzunehmen. Allerdings geraten die meisten guten Vorsätze wieder in Vergessenheit. Das geht auch anders. Jetzt, Ende Februar, kann man schon mal prüfen, was von den gewünschten Vorhaben übrig blieb.Show moreWas wann wo im Fernsehen
Was läuft im Fernsehen? Was könnte interessant sein? Wir haben das Programm der Sender durchgesehen. Bei unserer Auswahl haben wir auch Sendungen berücksichtigt, die von Ihren Kunden angeschaut werden und zu denen sie in der Apotheke Fragen stellen könnten. Eine Wertung der Sendungen nehmen wir nicht vor.Show moreDer Kunde als Qualitätsleitstern
Kundenorientierung als zentraler Aspekt des Qualitätsbewusstseins
Es genügt nicht, wenn sich der Apotheker allein mit dem Thema Qualitätsmanagement beschäftigt – vielmehr muss das gesamte Apothekenteam vom Willen zur ständigen Qualitätsverbesserung infiziert sein. Notwendig ist die Etablierung einer Total Quality Kultur, die alle Apothekenprozesse betrifft. Leitstern dabei: der Kunde – die Kundenorientierung ist der zentrale Aspekt des Qualitätsbewusstseins.Show moreHanfölcreme nach Staehler
In der DAZ-Serie "Rezepturprobleme erkennen und lösen" stellt Apotheker Dr. Gerd Wolf regelmäßig aus seiner Sicht problematische Rezeptur-Beispiele aus der Praxis zur Diskussion und unterbreitet Optimierungsvorschläge. In der DAZ 2010, Nr. 42 hatte er unter dem Titel: "Viele Inhaltsstoffe, viele Probleme" eine Hanfölcreme kritisiert, die auf Verordnung des Münchner Urologen Priv.-Doz. Dr. Michael Staehler von der Apotheke des Klinikums der Universität München angefertigt worden ist. Der Bereichsleiter Herstellung der Apotheke, Dr. Jürgen Babl, und Dr. Staehler haben zusammen mit dem Münchner Dermatologen Prof. Dr. Andreas Wollenberg diese Kritik für eine wissenschaftliche Erwiderung zum Anlass genommen, die wir im Folgenden zusammen mit einer Antwort von Dr. Wolf wiedergeben.Show moreVerringern Sie Ihre Steuervorauszahlungen für 2011
Was Sie wissen sollten, um Vorauszahlungsbeträge zu reduzieren
Alle drei Monate ist Ihre Einkommensteuervorauszahlung fällig. Die Kenntnis über Zahlungszeitpunkt und Höhe kann Kosten sparen. Außerdem sollten Sie wissen, wie Sie Ihre Vorauszahlungsbeträge reduzieren können.Show moreFrust belastet
Wie man mit Ärger und Frust am besten umgeht
Anlässe für Ärger und Aufregung gibt es täglich. Ein schwieriger Kunde in der Apotheke und das noch in der Stoßzeit! Die Helferin führt am Handy Privatgespräche und der Lieferant hat ein wichtiges Medikament nicht dabei. Und manchmal kommt alles auf einmal. Will man dem Frust nicht ausgeliefert sein, ist es wichtig, dass man ihn frühzeitig wahrnimmt, schon beim kleinsten Anflug des Ärgers. Negative Gefühle sind eigentlich nichts Schlechtes, sie zeigen nur, dass etwas nicht so läuft wie es laufen sollte. Es entwickelt sich eine Dynamik, wenn man den Gefühlen freien Lauf lässt.Show moreKarrierefaktor Sprache
Ohne Kommunikationskompetenz geht gar nichts!
Ohne die Fähigkeit, sich auch sprachlich in die Vorstellungswelt des Gesprächspartners – sei es in die des Apothekers, der Kollegen oder insbesondere der Kunden – zu versetzen, ist eine Karriere in der Apotheke kaum denkbar. Welche kommunikativen Fähigkeiten jedoch sind von ganz besonderer "Karriere"-Bedeutung?Show moreWann Steuern auf Renten fällig sind
Ab 1350 Euro Monatsrente ist der Fiskus dabei
(bü). "Steuern auf Renten?" wird nach wie vor ungläubig gefragt, obwohl das Gesetz, mit dem die Besteuerung der gesetzlichen Renten drastisch verschärft wurde, bereits über sechs Jahre alt ist. Doch seit einiger Zeit werden die Finanzämter durch die "Rentenzahlstellen" jeder Couleur (ob es einen gesetzlichen oder privaten Träger gibt) darüber informiert, welcher Bundesbürger welche Art von Rente in welcher Höhe bezieht.Show moreTrends im Apothekenmarkt
Bericht vom Deutschen Apothekenkongress in München
Von Peter Ditzel
Der Apothekenmarkt hat sich in den letzten fünf bis zehn Jahren rasant verändert – und es deutet nichts darauf hin, dass sich die Geschwindigkeit des Wandels verlangsamen wird. Getrieben werden die Veränderungen in erster Linie durch die Politik (Gesetze, Europa), die Globalisierung, den Wettbewerb, die Technik und die demografische Entwicklung. Facetten solcher Entwicklungen, Trends und Strömungen waren auf dem Deutschen Apothekenkongress am 25. und 26. Januar in München zu hören, der vom Managementforum der Verlagsgruppe Handelsblatt veranstaltet wurde. Unser Bericht greift einige der präsentierten Entwicklungen auf.Show moreBrauchen gute Chefs einen schlechten Charakter?
Wie sich Chefs gegenüber ihren Mitarbeitern verhalten sollen
Spätestens seit dem wenig souveränen Auftritt des Finanzministers Wolfgang Schäuble, der in den Rücktritt seines gedemütigten Pressesprechers mündete, steht die Frage auf der Tagesordnung, wie sich Chefs gegenüber ihren Mitarbeitern verhalten sollten.Show moreWas auf dem Arbeitsweg passiert, reguliert der Fiskus mit
Unfälle durch Schnee und Eis können auch Steuern senken
(bü). Natürlich freut sich niemand darüber, wenn er mit dem Auto oder einem anderen fahrbaren Untersatz einen Verkehrsunfall hatte. Erst recht im Winter, wenn Schnee und Eis das Malheur zumindest begünstigt hatten. Denn wer wechselt schon gern aus dem warmen Pkw ins eisige Umfeld, um den Europäischen Unfallbericht auszufüllen ?Show more"Sich einmischen" oder gemeinsam im Team beraten?
Wie man beim Einmischen in Gespräche das rechte Maß findet
"Sich einmischen" – dieser Begriff hat einen negativen Beiklang. Beim Einmischen einer Mitarbeiterin in das Kundengespräch einer Kollegin oder beim Eingreifen des Chefs in das Gespräch einer seiner Mitarbeiterinnen entstehen oft unangenehme Gefühle, sowohl bei demjenigen, der sich einmischt, als auch und meist noch viel mehr bei demjenigen, der im Gespräch unterbrochen wird.Show moreWindeldermatitis – Herausforderung für die Rezepturgrundlage
Von Gerd Wolf
Gemäß der Leitlinie der Bundesapothekerkammer (BAK) zur "Herstellung und Prüfung der nicht zur parenteralen Anwendung bestimmten Rezeptur- und Defekturarzneimittel" soll jede Rezeptur hinsichtlich der Plausibilität der Verordnung geprüft werden. Die Prüfung erstreckt sich auf die Auswahl, Kompatibilität und Stabilität der Wirkstoffe und Hilfsstoffe. Die Auswahl eines angemessenen Vehikels ist bei einigen Indikationen eine echte Herausforderung, wie das Beispiel der Windeldermatitis zeigt.
Show moreZwei Motivationshebel: Führen mit Schmerzen und Freude
Strategien zur Motivation des Apothekenteams
Grundsätzlich gibt es zwei Hebel, an denen Motivation ansetzen kann: den "Schmerzhebel" und den "Freudehebel". Der Apotheker muss im Einzelfall prüfen, welcher Hebel den größten Motivationserfolg verspricht.Show moreKunden gewinnen oder binden?
Kundenbindungsmanagement als Bestandteil Ihres strategischen Marketings
Viele Apotheken glauben, Kunden lassen sich mit einem guten Beratungsgespräch und einer Kundenkarte binden. Leider weit gefehlt! Um Kunden langfristig zu binden, muss die gesamte Apotheke auf den Kunden ausgerichtet sein. Dazu gehören u. a. alle Prozesse in der Apotheke, jeder einzelne Mitarbeiter mit seinem individuellen Verhalten, das Leistungsangebot der Apotheke sowie die kundengerechte Gestaltung der Offizin.Show moreGesundheitstage 2011
Terminübersicht für Ihre Aktionsplanung
(bzga). Vereinigungen, Initiativen und Verbände führen auch 2011 verschiedene Aktionen durch, die Anregungen geben können für Schaufenster- oder Sortimentsgestaltungen oder eigene Informationsveranstaltungen. Nachfolgend ein Überblick über einige Gesundheitstage und -aktionen, die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln zusammengestellt wurden (www.bzga.de).Show moreKunden vor dem Absprung
So baut der Apotheker ein Frühwarnsystem auf
Es ist um ein Mehrfaches teurer, einen neuen Kunden zu gewinnen als einen bestehenden zu halten. Darum sollten sich Apotheker bemühen, ein effektives Reklamationsmanagement zu etablieren. Dazu gehört ein Frühwarnsystem: Der Apotheker und sein Team erkennen so frühzeitig, ob ein Kunde "vor dem Absprung" steht, sich also mit dem Gedanken trägt, "seiner" Stammapotheke untreu zu werden.Show moreVerantwortung für Rezepturen ist unteilbar
Ein Beispiel aus dem ApothekenalltagVon Gerd Wolf
Die Verantwortung für die Qualität einer Rezeptur trägt allein der herstellende Apotheker und nicht, wie häufig fälschlicherweise angenommen wird, der Arzt. Das Motto "Wenn der Verordner das so haben will, dann machen wir das eben so" kann daher zu vielen Problemen führen – auch in rechtlicher Hinsicht. Was dies in der Praxis bedeutet, zeigt das Beispiel einer dermatologischen Rezeptur, die zu einer kaum erklärlichen Unverträglichkeit geführt hat.
Show moreRechtliches
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