Apothekenpraxis

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Nach dem Protest ist vor der Veränderung
Der Apothekenprotesttag am 23. März 2026 war laut, sichtbar und in vielen Punkten berechtigt. Er hat auf Missstände aufmerksam gemacht, die seit Jahren bestehen: steigende Kosten, wachsende Bürokratie, wirtschaftlicher Druck und politische Entscheidungen, die die Lage aus Sicht vieler Inhaber eher verschärfen als verbessern. Dass sich die Branche dagegen wehrt, ist nachvollziehbar. Der Protest hat Probleme sichtbar gemacht, die zuvor vor allem innerhalb der Apothekerschaft diskutiert wurden, und sie in die öffentliche und politische Wahrnehmung gerückt.Show moreFeedback geben
Mitarbeiterorientierte Chefs geben ihren Mitarbeitern ständig Feedback – sie loben und kritisieren, sie spenden Aufmunterung und unterbreiten Verbesserungsvorschläge. Damit dies gelingt, sollten sie genau zwischen den einzelnen Feedbackarten unterscheiden können.Show more
Mehr als nur Computer
Heutzutage ist der Betrieb einer Apotheke ohne umfassende EDV-Lösung nicht mehr vorstellbar, zu sehr haben fast im Jahrestakt abfolgende Gesundheitsreformen mit immer neuen Anforderungen des Gesetzgebers und der enorme Effizienzdruck auf die Apotheken ihre Spuren hinterlassen. Was als Ersatz für die Microfiche-Artikeltaxe und als einfaches Bestellsystem beim pharmazeutischen Großhandel begonnen hat, ist spätestens durch die Rezeptbedruckung und die Umsetzung der Rabattverträge mit den Krankenkassen zu einem unverzichtbaren Arbeitsmittel in der Apotheke geworden. | Von Chris Krüger

Muss man N3 stückeln?
DAP | Retaxationen berufen sich im Allgemeinen auf vertragliche Abkommen wie den Rahmenvertrag. Diese Woche wurde im vorgestellten Retaxfall jedoch die allgemeine Rechtsgrundlage des Wirtschaftlichkeitsgebotes gemäß § 12 SGB V der Retaxation zugrunde gelegt. Dass dies den vertraglichen Regelungen entgegensteht, zeigt der vorgestellte Fall jedoch deutlich.Show more

„Kollege Computer“
Eine Apotheke ohne ausgefeilte EDV und Warenwirtschaft? Das ist undenkbar geworden. Kaum ein Rezept lässt sich heute noch lege artis ohne Rechnerunterstützung beliefern. Und so gilt gerade in der Apotheke der bekannte Spruch: „Alle Räder stehen still, wenn der Computer das so will ...“. Ein optimal auf die Bedürfnisse der jeweiligen Apotheke zugeschnittenes EDV-System ist daher zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor geworden. | Von Reinhard Herzog
Show moreMethadon und Co.
Von Helmut Spielvogel | Opiatsucht ist eine schwere Erkrankung mit erheblichen sozialen Folgen für die Betroffenen und deren Angehörige. Die Ärzteschaft berichtet von geschätzt 150.000 Opiat- und Opioidabhängigen in Deutschland [1]. Heroin und andere Opioide werden häufiger von Männern als von Frauen konsumiert; ein gesteigerter Missbrauch dieser Substanzen ist vor allem bei Personen der Altersgruppe 30 bis 39 zu beobachten [2]. Vordringliche Ziele einer Suchttherapie sind Überlebenssicherung und Minderung riskanter Konsumsituationen, verbunden mit dem Bestreben, den Konsum von Rauschdrogen zu reduzieren. Mittel- und langfristig werden gesundheitliche und soziale Stabilisierung sowie berufliche Wiedereingliederung angestrebt. Bei Vorliegen einer Schwangerschaft stehen ergänzend die Vermeidung einer gesundheitlichen Schädigung des Fötus sowie die Verhinderung der Weitergabe der Sucht an das Neugeborene im Fokus der Bemühungen.Show more
Digitale Betriebsprüfung
Seit einiger Zeit scheint es ruhiger um das Thema „Digitale Betriebsprüfung“ zu werden, doch dieser Eindruck täuscht. Nach wie vor ist es für viele Apotheker sehr aufwendig, Sachverhalte, die teilweise mehrere Jahre zurückliegen, der Finanzverwaltung plausibel zu erläutern. Während die Finanzverwaltung die Zahlen der Finanzbuchhaltung früher lediglich mit den Originalbelegen abglich, vergleicht sie diese mittlerweile auch mit den Daten des Warenwirtschaftssystems.
Von Stefan Kurth

Apotheken-EDV – wie finanzieren?
Die EDV und die Warenwirtschaft spielen in der Apotheke eine immer größere Rolle. Ohne sie geht heutzutage fast nichts mehr. Aber die Weiterentwicklung ist enorm. Daher sind immer wieder Anpassungen der vorhandenen Systeme oder gar ein kompletter Austausch erforderlich. Abhängig vom Umfang und dem Ausstattungsniveau können die Kosten dafür schnell einen hohen Betrag erreichen. Die Investition kann jedoch die Steuerlast mindern – und das sogar Jahre im Voraus. | Von Peggy Eichhorn
Warum Apotheke Design braucht
diz | Trends, Mode, Zeitgeschmack – muss eine Apotheke das mitmachen, um erfolgreich zu sein? Muss eine Apotheke beim äußeren Erscheinungsbild mit der Zeit gehen, um im Wettbewerb bestehen zu können? Oder: Worauf kommt es heute bei der Gestaltung einer Apotheke in erster Linie an? Über den Wert der Gestaltung bei Apotheken unterhielten wir uns mit dem Innenarchitekten Klaus Bürger. Show moreMultitalent Harnstoff
Von Josef Pfeuffer | Harnstoff ist sowohl in Fertigarzneimitteln als auch in Rezepturen vielfach enthalten. Dies erklärt sich aus dem günstigen Wirkprofil. Normalerweise ist die Verarbeitung von Harnstoff in wasserhaltigen Rezepturen problemlos. Ist ausreichend Wasser in der Zubereitung enthalten, liegt Harnstoff gelöst vor. Im Gegensatz zu Suspensionszubereitungen ist die Herstellung von Lösungssalben meist einfach. Jedoch gilt es aus Stabilitätsgründen, einige Punkte zu beachten. Show more
Rabattarzneimittel: Ohne gemeinsame Indikation kein Austausch
DAP | Durch die Vorgaben des Rahmenvertrages § 4 (2) sind Apotheken verpflichtet, vorrangig Rabattarzneimittel abzugeben. Die Kriterien für die Abgabe sind dabei dem Rahmenvertrag § 4 (1) zu entnehmen. Diese Vorgaben sind bundesweit für alle GKV-Kassen verbindlich, falls in den ergänzenden Lieferverträgen gem. § 2 (4) keine zusätzlichen Vorschriften enthalten sind. Wichtig ist dabei auch der Blick auf die Indikation, wie folgender Retaxfall zeigt.Show more

Importe im Sprechstundenbedarf
DAP | Auch Arztpraxen lösen Rezepte in der Apotheke ein, um ihren Sprechstundenbedarf zu decken. Dabei werden oft Importe verordnet und es stellt sich die Frage, ob die Erfüllung der Importquote auch bei der Belieferung von Sprechstundenbedarfsrezepten zu beachten ist. Dass es auch in diesem Bereich häufig zu Retaxationen kommt, zeigt folgendes Beispiel.Show more
Wenn die Lust an der Apotheke schwächelt …
diz | Auch wenn die Arbeit prinzipiell Spaß macht, die Apothekenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter ein eingespieltes und motiviertes Team sind, kann es vorkommen, dass die Arbeitslust nachlässt, sich schlechte Stimmung ausbreitet. Die Gründe für einen Lust-Verlust können unterschiedlicher Natur sein. Für die Apothekenleitung ist es wichtig zu erkennen, wann die nachlassende Motivation ernst zu nehmen ist und was dann dagegen getan werden kann. Wir sprachen mit der Personaltrainerin und Managementberaterin Vera Naumann. Show more
Mehrkosten müssen nicht immer mehr kosten
DAP | Als Festbetrags-Mehrkosten wird die Differenz zwischen Apothekenverkaufspreis und Festbetrag (Erstattungsgrenze der GKV-Kassen) bezeichnet. Liegt der Apothekenverkaufspreis für ein festbetragsgebundenes Arzneimittel oberhalb der Festbetragsgrenze, so muss der Patient einen Mehrkostenbetrag zahlen.Show more

„Fernmündliche Verschreibung“
DAP | Viele Apotheken helfen in Notfallsituationen gerne aus, um eine möglichst schnelle Versorgung der Patienten sicherzustellen. Die Abgabe von Arzneimitteln im Notdienst kann aufgrund der Begleitumstände, z.B. der Lager- und Liefersituation, nicht immer unter allen vertraglichen Vorgaben erfolgen. Der Gesetzgeber hat aus diesem Grund einige Sonderregelungen geschaffen, um eine Arzneimittelabgabe auch im Notdienst zu ermöglichen. Diese Regelungen sind jedoch nicht ausreichend vertraglich verankert, um Unklarheiten bzw. Retaxationen zu vermeiden, wie folgender Retaxfall zeigt.Show more
Handlungsbedarf bei der Apothekennachfolge
In der Beratungspraxis lässt sich in den vergangenen Monaten eine deutliche Zunahme der Apothekenübertragungen innerhalb der eigenen Familie verzeichnen. Viele Apothekeninhaber sind verunsichert über die politische Diskussion, die Verschonung des Betriebsvermögens für den Fall der lebzeitigen Apothekenübertragung bzw. den Erbfall ganz oder teilweise abzuschaffen. Deshalb wird vielfach versucht, die Übertragung des Betriebsvermögens rechtzeitig und vor allem steuergünstig „in trockene Tücher“ zu bringen. Show more
Auf die Nmax achten!
DAP | Dass Ärzte mehrere Packungen auf einem Rezept verordnen ist tägliche Praxis. Doch was der Arzt als therapiegerechte Menge erachtet, ist nach den Vorschriften des Rahmenvertrages nicht zwangsläufig erstattungs- und abgabefähig. Eine Vielzahl von Anfragen an das DeutscheApothekenPortal zeigen, dass hier große Unsicherheiten bestehen. Das folgende Beispiel zeigt eine Retaxation zu dieser Thematik.Show more
Mit Mini-Budget zum Maxi-Erfolg
Flyer sind für die Apotheke eine werbewirksame und kostengünstige Chance, Kunden zu informieren und Interesse zu wecken. Flyer geben aktuelle Tipps je nach Saison, und werden auch von der Internet-Generation beachtet. Sie bieten durch kurze Texte und Schlagwörter einen Überblick über ein Thema, machen neugierig und werden auch innerhalb der Familie weitergegeben und gelesen.Show more
Wer haftet für falsche Kassen-IK?
DAP | Krankenkassen dürfen Nullretaxationen aussprechen, wenn Apotheker unter Beachtung der Abgabevorschriften ein anderes als das im Rabattvertrag vorgesehene Arzneimittel abgeben – so entschied das Bundessozialgericht im Juli 2013. Bei der Auswahl und Abgabe von Arzneimitteln stützen sich Apotheker auf ihre Software. Doch was geschieht, wenn ausgehend von der auf dem Rezept aufgedruckten Kassen-Nummer (Kassen-IK) kein Rabattarzneimittel angezeigt wurde? Haftet in diesem Fall die Apotheke?Show more
Was wann wo im Fernsehen
Was läuft im Fernsehen? Was könnte interessant sein? Wir haben das Programm der Sender durchgesehen. Bei unserer Auswahl haben wir auch Sendungen berücksichtigt, die von Ihren Kunden angeschaut werden und zu denen sie in der Apotheke Fragen stellen könnten. Eine Wertung der Sendungen nehmen wir nicht vor.Show more„Ich mach mich selbstständig!“
DÜSSELDORF (diz) | „Wären sie daran interessiert, sich beruflich selbstständig zu machen?“ Auf diese Frage des Instituts für Demoskopie Allensbach antworteten nur sechs Prozent der Bevölkerung mit ja, 23 Prozent mit vielleicht und 66 Prozent mit nein. Auch unter Apothekerinnen und Apothekern dürfte es nur relativ wenige geben, die das Wagnis der Selbstständigkeit eingehen wollen. Aber, so das Ergebnis einer Online-Umfrage im Auftrag der Deutschen Apotheker- und Ärztebank: 90 Prozent der selbstständigen Apotheker, Ärzte, Zahn- und Tierärzte würden sich wieder für die Selbstständigkeit entscheiden. Für alle, die sich mit dem Gedanken befassen, eine eigene Apotheke zu leiten, veranstalteten Apothekerkammer und Apothekerverband Nordrhein einen Existenzgründer-Workshop mit vielen Infos der Treuhand Hannover, der Apobank und der Rezeptabrechnungsstelle ARZ.Show moreWas wann wo im Fernsehen
Was läuft im Fernsehen? Was könnte interessant sein? Wir haben das Programm der Sender durchgesehen. Bei unserer Auswahl haben wir auch Sendungen berücksichtigt, die von Ihren Kunden angeschaut werden und zu denen sie in der Apotheke Fragen stellen könnten. Eine Wertung der Sendungen nehmen wir nicht vor.Show moreRechtliches
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