
Apothekenpraxis

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
18 „Likes“ und viele Fragen
Mit einem neuen Werbe-Post für die sozialen Medien haben die Agentur GUD.berlin und die Abda bei Betrachtern für Verwirrung gesorgt. Einen Shitstorm muss man jedoch nicht befürchten, denn dafür fehlt die Reichweite.Show more

Was Führen bedeutet
Wer eine Apotheke leitet weiß, dass eine Apotheke nur so gut ist wie ihr Personal. Nur mit gut ausgebildetem, freundlichem Personal, das Verantwortung zeigt und mitdenkt, kann eine Apotheke richtig erfolgreich sein. Gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, die die gestellten Anforderungen erfüllen, die zum Team passen, ist nicht einfach. Umso wichtiger ist es, ein gutes Team zu halten, zu motivieren, kurz: zu führen.Show more
Führung nutzt
Es ist eine Binsenweisheit: „Überall, wo es dampft und segelt, gibt es einen, der die Sache regelt“. Dieses Bonmot begründet, warum es Führungskräfte geben soll und muss. Denn in Führung zu gehen, ist ein organisatorisch wirksamer, betriebswirtschaftlich notwendiger und gruppendynamisch sinnvoller Schritt! Immer noch hält sich – gerade in kleinen, freundschaftlich-familiären Einheiten – die Mär, dass „man Führung in diesem gut funktionierenden Team nicht braucht“. Wesentliche Quelle dieser Mär ist die Überzeugung, dass Teams nur dann Führungskräfte brauchen, wenn sie selbst so schlecht funktionieren, dass ein anderer entscheiden müsse bzw. Alpha-Tiere gar nicht anders könnten, als sich machtbesessen in den Vordergrund zu spielen. Dieser Beitrag zeigt, dass Führung kein „nice to have“ ist, sondern konsequent genutzt werden sollte. | Von Olaf Hinz
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Mit Emotionen …
In der Apotheke managen wir oft. Das besagt bereits der Begriff „Qualitäts-Management-System“. Wir planen, organisieren und setzen Dinge um. Wir benutzen Checklisten und Excel-Tabellen und gehen strukturiert vor. Das haben wir bereits im Studium gelernt. Wir haben gelernt mit Reaktionsgleichungen umzugehen, mit DC-Platten und IR-Spektren. Aber wir haben nicht gelernt, mit Menschen umzugehen. Hier ist der Unterschied zwischen Management und Führung. Im Folgenden möchte ich sieben Punkte vorstellen, die nach meiner Erfahrung entscheidend zu einer emotionalen Bindung beitragen. | Von Pierre Theuerkauf
Show moreSteuererklärung für Apothekenangestellte
Für viele Mitarbeiter ist die Abgabe der Steuererklärung eine lästige Pflicht, die gerne aufgeschoben wird. Doch nur bestimmte Arbeitnehmer sind gesetzlich zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. Denn bei Arbeitnehmern wird die Einkommensteuer grundsätzlich durch den Lohnsteuerabzug erhoben. Da jedoch die angeführte Lohnsteuer nicht immer der eigentlichen Einkommensteuer entspricht, hat der Gesetzgeber eine Reihe von Fällen aufgeführt, in denen der Arbeitnehmer zwingend eine Steuererklärung abgeben muss.Show more
Die Form muss stimmen
DAP | Bei der Belieferung von BtM-Rezepten müssen Apotheken neben den Lieferverträgen auch die gesetzlichen/vertraglichen Vorgaben speziell zum Umgang mit Betäubungsmitteln beachten. Werden Rezepte nicht sorgfältig geprüft, so ist meist eine Retax die Folge.Show more
Sanierungsexperten in die Apotheke?
Die betriebswirtschaftliche Situation der Apotheken hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Das AMNOG hat teilweise heftige Folgen bei den Apotheken gehabt, die durchschnittlichen Betriebsergebnisse haben sich seither erheblich reduziert. Die wirtschaftliche Situation der meisten Apotheken dürfte sich im Jahr 2015 kaum gegenüber dem Vorjahr verbessern, so äußerte sich beispielsweise Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes, in der Apotheker Zeitung 2015, Nr. 1, Seite 8.Show more
Retax bei kurzwirksamen Insulinanaloga
DAP | Ein verordnetes Importpräparat muss gegen ein rabattiertes Originalarzneimittel ausgetauscht werden, auch wenn die Verordnung mit Aut-idem-Kreuz erfolgte. Dies hat mittlerweile neben vielen Regionalverträgen auch der Verband der Ersatzkassen (vdek) in seinem Arzneimittelversorgungsvertrag (§ 4 Absatz 12) klargestellt. Trotzdem müssen bei einer Arzneimittelsubstitution die Vorgaben des jeweiligen Liefervertrags und des Rahmenvertrags beachtet werden und die Verordnungsfähigkeit des Arzneimittels zulasten der GKV muss gegeben sein. Prüfpflicht der Verordnungsfähigkeit durch den Apotheker ist allerdings nicht vertraglich vereinbart. Show moreOutfit schafft Image
Das Erscheinungsbild der Mitarbeiter wird von ihrer Kleidung geprägt. Ein weißer Kittel ist in vielen Apotheken immer noch üblich, damit unterscheidet sich die eine Apotheke aber nicht von der anderen. Im heutigen Verdrängungswettbewerb kann man durch dezente Bekleidungsfarben auffallen. Für die meisten Kunden ist das Outfit der Mitarbeiterinnen wichtig, für viele ältere Kunden sogar sehr wichtig. Für den Kunden ist das Erscheinungsbild des Personals Bestandteil der Apotheke. Show more
Retax trotz Zuzahlungsbefreiung
DAP | Obwohl die Vertragsvereinbarungen hinsichtlich der gesetzlichen Zuzahlungen für Arzneimittel sehr einheitlich und interpretationssicher formuliert sind, sind Apotheken auch in diesem Bereich nicht vor Retaxationen sicher, wie der nachfolgende Fall zeigt.Show more
Formfehler bei Pharmazeutischen Bedenken
DAP | Pharmazeutische Bedenken im Einzelfall anzumelden, um einen kritischen Austausch auf ein ansonsten vorrangiges Rabattarzneimittel zu verhindern, ist eines der wesentlichen Rechte, die sowohl der Gesetzgeber als auch die Versorgungsverträge den Apotheken einräumen. Allerdings können diese retaxiert werden, wenn die Formvorschriften nicht eingehalten werden. Show moreSchau! Mich! An! – Jetzt!
Die Stuttgarter Agentur Liganova hatte im Jahr 2009 zum Launch der Diesel-Jeans Kollektion „Destroyed“ Schaufenster gestaltet, die einem vom Tornado verwüsteten Wohnzimmer glichen: Zerbrochene Stühle, zerfetzte Gardinen, und überall im Raum verteilt lagen kaputte und verstaubte Gegenstände. Fast als Nebensache fand sich auch eine Jeans des Labels in dem Chaos. Show moreKritik des Lobens statt Kunst des Lobens
Das Lob ist bei der Mitarbeiterführung nicht immer der Königsweg: Zuweilen sind auch negative Sanktionen erlaubt und erforderlich. Ein eindeutiges Fehlverhalten auf Mitarbeiterebene darf nicht schöngeredet werden. Wie soll man als Chef vorgehen, wenn man konstruktiv mit Sanktionen arbeiten will?Show moreSchaffen Sie Platz in Ihrem Keller
Die Bücher und Aufzeichnungen, die für die Besteuerung von Bedeutung sind, müssen aufbewahrt werden. Die jeweiligen Aufbewahrungsfristen ergeben sich im Wesentlichen aus der Abgabenordnung (steuerliche Gesetzgebung) und aus dem Handelsrecht (kaufmännische Regelung).Show moreDie verkannten Kunden
„Jugendliche und junge Erwachsene sind unvernünftig und nicht besonders an ihrer Gesundheit interessiert. Sie geben ihr Geld für Videospiele, Kinobesuche, Fast-Food und im Nachtleben aus. Aber für Gesundheitsthemen oder gar für Vorbeugung mit Produkten aus der Apotheke, dafür sind sie sicher nicht zu begeistern!“ Mal Hand aufs Herz, viele von uns denken so, wenn sie an junge Menschen und ihr Verhältnis zu Gesundheit und Prävention denken. Show moreDie Macht der (Kenn-)Zahlen
Bestimmten bislang überwiegend angebotene Sicherheiten die Kreditbereitschaft einer Bank oder Sparkasse, so stellt man sich namentlich seit etwa 2002 („Basel II“) zunehmend die Frage: Kann der künftige Kreditnehmer voraussichtlich (auch) in der Zukunft eingegangene Verpflichtungen aus dem Kreditvertrag ordnungsgemäß erfüllen? Und die Kreditbesicherung sieht man verstärkt nur als Rettungsanker, der der Bank erlaubt, im Notfall ohne Zutun des Kunden wieder zu ihrem Geld zu kommen. Show more
Retax auf kleinste Rabattarznei
DAP | Gemäß SGB V sind rabattierte Arzneimittel vorrangig vor nicht rabattierten Arzneimitteln abzugeben, auch wenn diese eine abweichende Menge haben, aber dasselbe N-Kennzeichen tragen. Dennoch gibt es immer wieder Retaxationen, die diesen Bestimmungen nicht folgen. Show more
Gegen die Wand fahren!
Sie wollten schon immer mal wissen, wie man eine Existenzgründung an die Wand fährt? Dann lassen Sie sich für einen Moment zu „Pleiten, Pech und Pannen“ in der Apothekenwelt entführen – praktisch mehrfach erprobt, mit Beinahe-„Erfolgsgarantie“ ... Doch nein, ganz so schlimm wird es nicht. Auch an dieser Stelle gibt es genügend positive Aspekte zu entdecken, und aus Schaden sollte man bekanntlich klug werden. | Von Reinhard Herzog

Genau mein Typ!?
Noch immer ist die Ausbildung der Apotheker/innen deutlich chemisch-analytisch orientiert. Eine Vorbereitung auf die komplexen Erfordernisse der Führung eines eigenen Apothekenbetriebes erfolgt kaum. Das ist sicher auch nur sehr bedingt notwendig, denn den insgesamt etwa 61,5 Tsd. berufstätigen Apothekern stehen weniger als 16,5 Tsd. Inhaber von Apothekenunternehmungen gegenüber. Hinzu kommt, dass es im Durchschnitt jährlich nur noch ca. 150 bis 170 Neugründungen und etwa 500 bis 600 Eigentümerwechsel gibt, wovon zudem ein Teil auf betriebliche Expansionen bestehender Unternehmungen, also auf Filialisierung, entfällt. Wer aber als Apotheker Ambitionen der Selbstständigkeit hegt, kommt um eine systematische zusätzliche Vorbereitung auf diesen Schritt nicht umhin. Der Apothekeninhaber ist Pharmazeut und Kaufmann, er ist Manager seines Unternehmens und trägt allein das unternehmerische Risiko. Hieraus resultieren betriebswirtschaftliche, rechtliche aber auch EDV-technische und viele andere Anforderungen. Hinzu kommt die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit der Entwicklung des Apothekenmarktes und besonders mit dem Mikrostandort der Apotheke. Denn in den Bedingungen des Standortes liegen die Determinanten der Versorgungsaufgabe und damit des Apothekentyps. | Von Doris Zur Mühlen und Axel Witte

Schwerpunkt Existenzgründung
Die Zahl der Apotheken in Deutschland sinkt, Ende 2014 lag sie laut ABDA bei nur noch 20.441, dem niedrigsten Stand seit über 20 Jahren. Und doch gehen jedes Jahr nicht wenige Apothekerinnen und Apotheker das Wagnis der Selbstständigkeit ein und gründen oder übernehmen eine Apotheke. Was sie dabei bedenken sollten, was oft falsch gemacht wird und dass die Eröffnung einer Apotheke auch Spaß machen kann – das alles lesen Sie in unserem Schwerpunkt Existenzgründung. | diz/wes

Die zweite Filiale, jetzt!
Eine Filiale hat er schon, seine zweite eröffnete er am Freitag, dem 13. Februar – für Apotheker Volkhard Lechler ein gutes Omen. Und dies, obwohl es eine Neugründung ist, am Rande der Stuttgarter Innenstadt, in einem dichten Markt. Wie der Apotheker zu seiner zweiten Filialapotheke kommt, warum er das Wagnis einer weiteren Filialisierung eingeht, welche Hürden er nehmen muss und was er sich von der zweiten Filiale verspricht: In einem Gespräch mit der DAZ lässt sich der Apotheker in seine Karten schauen. |
Von Peter Ditzel

Meine Apotheke
Die Selbstständigkeit bietet – wenn sie gut vorbereitet wird – für einen Apotheker viele Chancen. Ein geeignetes Objekt zu finden ist allerdings schwierig, genauso wie die wirtschaftlichen Perspektiven zu beurteilen. Mit branchenkundiger Beratung ist man klar im Vorteil. | Von Klaus Kieselhorst und Guido Michels
Rechtliches
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