Apothekenpraxis

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Nach dem Protest ist vor der Veränderung
Der Apothekenprotesttag am 23. März 2026 war laut, sichtbar und in vielen Punkten berechtigt. Er hat auf Missstände aufmerksam gemacht, die seit Jahren bestehen: steigende Kosten, wachsende Bürokratie, wirtschaftlicher Druck und politische Entscheidungen, die die Lage aus Sicht vieler Inhaber eher verschärfen als verbessern. Dass sich die Branche dagegen wehrt, ist nachvollziehbar. Der Protest hat Probleme sichtbar gemacht, die zuvor vor allem innerhalb der Apothekerschaft diskutiert wurden, und sie in die öffentliche und politische Wahrnehmung gerückt.Show moreapothekenbetrieb
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Warum Strukturen in der Apotheke hinterfragt werden sollten – ein Meinungsbeitrag
03.04.2026, 05:00 Uhr

Rabattverträge für die Rezeptur?
DAP | Durch den Kontrahierungszwang, der auch die Pflicht zu Rezepturanfertigungen umfasst, darf die Apotheke keine Rezepturherstellung aus betriebswirtschaftlichen Gründen ablehnen. Dabei ist die Rezepturherstellung für Apotheken zunehmend mit Problemen verbunden. Der Aufwand für Rezepturanfertigungen ist mit der stark erweiterten Herstellungs- und Dokumentationspflicht laut ApBetrO deutlich gestiegen. Zusätzlich werden leider immer häufiger auch Rezeptur-Rezepte retaxiert. Show more03.09.2015, 00:00 Uhr
Arbeitszeit – was Sie in der Apotheke beachten müssen
Vor Kurzem wurde der Vorschlag der Arbeitgeberverbände in der Presse bekannt, das Arbeitszeitgesetz zu ändern. Arbeitgeberverbände und Wirtschaftsverbände forderten die Bundesregierung auf, insbesondere den 8-Stunden-Tag aus dem Arbeitszeitgesetz zu streichen und diese tägliche Höchstarbeitszeit vielmehr durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit zu ersetzen. Hierdurch würden mehr Spielräume geschaffen für eine flexible Arbeitszeit, die aufgrund der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie der fortschreitenden Digitalisierung ohnehin immer mehr an Bedeutung gewinne. Show more30.08.2015, 22:00 Uhr

Pufferung von Rezepturen
Von Claudia Brüchert | Häufig muss sich der Hersteller einer Rezeptur Gedanken über die Zugabe eines Puffers machen. Dieser kann sinnvoll sein, um Wirkstoffe zu stabilisieren. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen eine Pufferung überflüssig oder kontraproduktiv ist. Hierzu gehören Grundlagen ohne die Möglichkeit der Protonenübertragung oder Zubereitungen, die bereits Stoffe enthalten, die eine Pufferfunktion ausüben können. Show more27.08.2015, 00:00 Uhr

Retaxfalle Biosimilars
DAP | Für den Austausch von Biologicals gegen preisgünstige bzw. rabattbegünstigte Alternativpräparate existieren strenge gesetzliche Vorgaben, die sich in dem für alle Gesetzlichen Krankenkassen gültigen Rahmenvertrag wiederfinden. Der aktuelle Retaxfall zeigt, dass sich bei berechtigten Einsprüchen, auch wenn diese anfänglich abgelehnt werden, das „Dranbleiben“ lohnt.Show more27.08.2015, 00:00 Uhr

Homöopathikum auf Kassenrezept
DAP | Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel sind nach § 31 SGB V nicht erstattungsfähig zulasten der gesetzlichen Krankenkasse (GKV). Aber es gibt auch Ausnahmen: Entspricht das OTC-Arzneimittel bestimmten Voraussetzungen der AM-RL, kann es auch für Erwachsene auf Kassenrezept verordnet und abgegeben werden. Dies gilt grundsätzlich auch für Homöopathika mit dem Status Arzneimittel, die dieser Regelung entsprechen.Show more20.08.2015, 00:00 Uhr

Abgabefähigkeit fallbezogen prüfen
DAP | Arzneimittelpackungen ohne N-Kennzeichen führen immer wieder zu Fragen hinsichtlich der Abgabefähigkeit zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung. Die N-Kennzeichnung für Arzneimittel ergibt sich zum einen aus der Größe des Inhalts einer Packung und zum anderen aus der Einteilung des Präparates in die Packungsgrößenverordnung (PackungsV). Leider lässt sich nicht immer leicht entscheiden, ob eine Packung abgabefähig ist oder nicht.Show more13.08.2015, 00:00 Uhr
Gute Leistungen selbstverständlich?
Jeder weiß, wie gut Anerkennung tut und wie motivierend sie wirkt, und trotzdem wird sehr sparsam damit umgegangen. Der Standardsatz der Anerkennung lautet: „Ja, passt schon“, und das oftmals auch nur, wenn der Mitarbeiter fragt, ob der Apothekenleiter zufrieden ist.Show more09.08.2015, 22:00 Uhr
Nachwuchs in der Apotheke
bü | Die „PKA-Azubis 2015“ kommen spätestens zum 1. September in die Apotheken. Sie als Arbeitgeber sollten dann genau wissen, mit welchen Rechten und Pflichten Ausbildungsverhältnisse ausgestattet sind. Das Jugendarbeitsschutzgesetz hält dafür etliche Sonderregeln parat.Show more09.08.2015, 22:00 Uhr

Die Tücken des Rahmenvertrags § 6
DAP | Der Paragraf 6 des Rahmenvertrags zur Versorgung ärztlicher Mehrfachverordnungen ist eine der problematischsten Abgabevereinbarungen. Er erlaubt der Apotheke Mengen, die die größte Messzahl nach Packungsgrößenverordnung überschreiten, nur abzugeben, wenn es sich um vielfache Mengen dieser Messzahl handelt, unabhängig davon, wie viel für die Behandlung des Patienten benötigt wird.Show more06.08.2015, 00:00 Uhr

Tipps für die Herstellung von Ophthalmika
Von Petra Jungmayr | Die rezepturmäßige Herstellung von Ophthalmika hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung verloren, da für die meisten Indikationen Fertigarzneimittel zur Verfügung stehen. Aufgrund der eher seltenen individuell hergestellten Augenarzneimittel fehlt häufig die Routine für deren sachgerechte Zubereitung. Doch bei Beachten einiger Grundregeln und Arbeitshilfen ist auch die Herstellung von Ophthalmika kein Hexenwerk. Show more06.08.2015, 00:00 Uhr
Kreativität in der Apotheke
Kreative Menschen zeichnen sich dadurch aus, dass sie herkömmliche Denkbahnen verlassen, neue Wege gehen und denken wie Kinder: unbekümmert, fantasievoll, ohne Rücksicht auf die Logik. Wie gelingt es in der Apotheke, dass Chef und Mitarbeiter wieder zu „kreativen Kindern“ werden?Show more26.07.2015, 22:00 Uhr

Definiert, aber nicht besetzt
DAP | Eines der im DAP am häufigsten diskutierten Probleme sind Stückzahlverordnungen, bei denen die therapeutisch benötigte und folglich vom Arzt verordnete Menge nicht mit einer Packung, sondern nur durch „Stückelung“ mehrerer kleinerer Packungen realisiert werden kann.Show more
23.07.2015, 00:00 Uhr

Zwischen Plausibilität und Popularität
Von Cornelia Bruns | Der Blick in die Rote Liste offenbart neben den bekannten industriell hergestellten Nasensprays und –tropfen auch eine kleinere Anzahl an Nasensalben oder –cremes, deren Status entweder der eines Arzneimittels oder eines Medizinproduktes ist. Von HNO-Ärzten werden jedoch weiterhin gern altbekannte Rezepturen von Nasensalben für spezielle Anwendungen verordnet, wie zum Beispiel ausgetrocknete Nasenschleimhaut oder zur Pflege der Nasenschleimhäute nach chirurgischen Eingriffen. Die Herkunft ist oft nicht mehr genau nachzuverfolgen und es kursieren verschiedene Zusammensetzungen sowie Namen im deutschsprachigen Raum. Anhand einer populären Rezeptur soll die Plausibilität diskutiert und die Anforderungen des Europäischen Arzneibuches näher betrachtet werden.Show more23.07.2015, 00:00 Uhr

Keine Normgröße = Klinik- oder Jumbopackung?
DAP | In Apotheken stellt sich häufig die Frage, ob Packungen ohne Normgrößenkennzeichen abgegeben werden dürfen oder nicht. Die Annahme, dass eine fehlende Normkennzeichnung immer mit einer Klinik- oder Jumbopackung gleichzustellen ist, kann man nicht pauschalieren, wie folgender Fall zeigt.Show more16.07.2015, 00:00 Uhr
„Wir wollen treiben, nicht spalten“
STUTTGART (diz) | Mit dem ABDA-Perspektivpapier unter dem Titel „Apotheke 2030“ ist die deutsche Apotheke auf dem richtigen Weg. Das findet auch der Marketing Verein Deutscher Apotheker (MVDA e. V.). Allerdings ist ihm das ABDA-Papier nicht konkret genug, es werfe viele Fragen auf, so der MVDA. Daher hat er ein eigenes Konzeptpapier geschrieben, das in fünf zentralen Positionen – und ganz pragmatisch – deutlich machen möchte, welche Richtung die Apotheke in den kommenden Jahren nach seiner Auffassung einschlagen soll. Wir sprachen mit Vertretern des MVDA und fragten nach, was es mit den einzelnen Positionen auf sich hat, wie das Papier konkret umgesetzt werden soll und welche Rolle die vom MVDA gegründete Dachmarke LINDA dabei spielt. Show more12.07.2015, 22:00 Uhr

Retaxation aufgrund von „Nichtbeachtung der Rabattverträge“
DAP | Die Existenz eines Rabattvertrags ist nicht immer gleichbedeutend mit der Austauschbarkeit der jeweiligen Präparate. Dennoch wird eine vermeintliche Nichtbeachtung der Rabattverträge auch dann beanstandet, wenn verordnetes und rabattbegünstigtes Arzneimittel nicht aut-idem-konform sind.Show more
09.07.2015, 00:00 Uhr

Abgabedatum vor Verordnungsdatum
DAP | Dass dringende ärztliche Verordnungen schon vorab telefonisch oder per Fax übermittelt werden, bevor die schriftliche Verordnung in der Apotheke eintrifft, ist in der Apotheke durchaus üblich und im Sinne einer schnellen Patientenversorgung auch praxisgerecht. Daher hat auch der Gesetzgeber eine Vorabübermittlung durch den Arzt ausdrücklich erlaubt. Doch beim Nachreichen und Bedrucken des Rezeptes kann es dennoch zu einer Retaxation kommen beispielsweise wenn das Abgabedatum vor dem Ausstellungsdatum liegt.Show more02.07.2015, 00:00 Uhr
Image – Nutzen – Aktivierung
Das Internet ist eine pulsierende, verblüffende und sich rasant entwickelnde Kommunikationsbörse. Hier nur wenige Beispiele für die Datenfülle und die Dimensionen des World Wide Web: Nach Recherchen von Focus online werden in einer Minute 105.000 Euro Handelsvolumen auf eBay erzielt. Auf Amazon werden in der gleichen Zeit für 93.000 Euro Waren umgesetzt. Parallel führen Internet-Nutzer weltweit 1.400.000 Gespräche über Skype, versenden 2.400.000 E-Mails, senden rund 280.000 Kurznachrichten über Twitter, klicken 1.800.000 mal auf Facebook „like“ und kommentieren dort 41.000 Beiträge. Gleichzeitig bewegen die privaten Nutzer weltweit 1000.000.000.000 Byte Daten im Netz, was einer Bibliothek mit 550.000.000 Büchern entspricht*. Und, wie gesagt: Das alles findet in nur einer Minute statt.Show more28.06.2015, 22:00 Uhr

Fehler auf beiden Seiten
DAP | Die Einhaltung der kassenbezogenen Vereinbarungen zur Rezeptbelieferung bereiten immer wieder Schwierigkeiten im Apothekenalltag. In der Praxis kommt es häufig zu Fehlinterpretationen, so dass einerseits Arzneien nicht vertragskonform durch Apotheken abgegeben werden, andererseits unkorrekte Retaxationen durch die Rezeptprüfstellen der Krankenkassen erfolgen.Show more25.06.2015, 00:00 Uhr

PEG - das Multitalent
Von Heiko Schiffter-Weinle | Polymere spielen in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens eine wichtige Rolle und sind auch aus der Pharmazie und Medizin heute nicht mehr wegzudenken. Eines der wohl bekanntesten Polymere mit vielfältigen pharmazeutischen Einsatzbereichen ist das Polyethylenglykol, kurz PEG, das in der Pharmazie auch häufig als „Macrogol“ bezeichnet wird.Show more25.06.2015, 00:00 Uhr
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