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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studienprobanden entsprechen nicht der Versorgungsrealität
Bevor ein Arzneimittel für die Therapie von Erkrankten eingesetzt werden kann, muss es zunächst ausführlich in klinischen Studien getestet werden. Wie die Arbeit von drei Schweizer Forschenden zeigt, entspricht die Studienpopulation jedoch nicht unbedingt der Patientenpopulation, wenn es um die Parameter Alter und Geschlecht geht.Show morespektrum
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Zu jung, zu männlich
20.03.2026, 11:00 Uhr
Pille für den Mann: Geht es auch ohne Hormone?
Ein Alpha-Glucosidaseinhibitor, der eigentlich für die Behandlung der Gaucher-Krankheit eingesetzt wird, könnte sich auch als Verhütungsmittel für Männer eignen. Im Versuch mit männlichen Mäusen haben sich die kontrazeptiven Eigenschaften der als "NB-DNJ" (N-Butylde- oxynojirimycin) bezeichneten Verbindung laut einer Meldung des britischen Nachrichtendienstes BBC bereits bestätigt.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Malaria: Fosmidomycin in klinischer Studie erfolgreich
Fosmidomycin, ein Antibiotikum und Herbizid, das bereits vor etwa zwanzig Jahren entwickelt wurde, dann jedoch aus ökonomischen Gründen in der Schublade verschwand, hat sich in einer klinischen Studie in Gabun/Afrika als rasch wirksam gegen den Malariaerreger Plasmodium falciparum erwiesen.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Höhenkrankheit: Nicht auf den Berg rennen
Einen guten Rat geben Heidelberger Wissenschaftler Bergsteigern, die zur Höhenkrankheit neigen: Wer große Höhen erklimmen möchte und für diese Krankheit anfällig ist, sollte sich durch Touren in mittlerer Höhe an die Höhenluft gewöhnen und Zeit beim Aufstieg lassen. Dann hat er die besten Chancen, dass seine Anfälligkeit nicht zum Tragen kommt und er der Höhenkrankheit entgeht.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Erythropoetin: Verbesserte Chancen für Schlaganfallpatienten
Die Auflösung des Blutgerinnsels, die Lyse, ist heute die Standardtherapie bei einem Schlaganfall. Allerdings ist sie häufig mit Komplikationen verbunden und eignet sich nicht für jeden Patienten. Verbessert werden könnten die Chancen für Schlaganfallpatienten möglicherweise durch zusätzliche Gabe von Erythropoetin. Dies berichteten Wissenschaftler um Hannelore Ehrenreich vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin vor kurzem auf einem Symposium.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Freizeitkrankheit: Schuld ist die Arbeit
Wer sich häufig am Wochenende oder im Urlaub krank fühlt, den macht vielleicht die Arbeit krank. Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftler der niederländischen Universität Tilburg, die das Bild der so genannten "Freizeitkrankheit" vor kurzem in der Fachzeitschrift "Psychotherapy and Psychosomatics" näher erläuterten.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
LY83583 lässt Zellen alt aussehen
Zellen, deren genetische Information beschädigt ist, zerstören sich entweder durch den programmierten Zelltod (Apoptose) selbst oder sie stellen durch vorzeitige Alterung (Seneszenz) ihre Zellteilungsaktivitäten ein. Der Prozess der Seneszenz lässt sich auch künstlich auslösen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Biochemie präsentierten vor kurzem eine Substanz, die Krebszellen ganz schön "alt aussehen" lässt. Die vorläufig LY83583 genannte Verbindung könnte als Prototyp für eine neue Gruppe von Krebstherapeutika dienen.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Statt Oma noch mal Mutter werden?
Es gibt keine medizinischen Gründe dafür, dass Frauen nach dem Eintritt der Menopause nicht schwanger werden könnten. Mithilfe von gespendeten Eizellen können auch Frauen nach den Wechseljahren noch Babys bekommen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern der University of Southern California, die vor kurzem im "Journal of the American Medical Association" veröffentlicht wurde.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Neugeborene: Gelbsucht hat auch etwas Gutes
Die Neugeborenengelbsucht, die sich bei vielen Babys in den ersten Lebenstagen zeigt, hat offenbar nicht nur schlechte Seiten, sondern auch einen positiven Effekt: Der Überschuss an dabei gebildetem Bilirubin schützt die Zellen vor freien Radikalen. Dies schreiben amerikanische Wissenschaftler in einer Online-Vorabpublikation der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences".Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Essen ohne Hunger macht dick
Bei der Frage, ob man nur dann etwas essen soll, wenn man wirklich Hunger hat, oder ob regelmäßige kleine Mahlzeiten unabhängig vom Hungerzustand besser sind, scheiden sich die Geister. Französische Wissenschaftler plädieren für die erste Variante, da sie im Rahmen einer Studie feststellten, dass hungerunabhängiges Essen dick macht.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Erdnussbutter schützt vor Typ-2-Diabetes
Frauen, die fünf Mal pro Woche Nüsse oder Erdnussbutter konsumieren, haben ein signifikant geringeres Risiko für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes als Frauen, die beides selten oder gar nicht essen. Zu diesem Ergebnis kamen amerikanische Wissenschaftler nach der Auswertung der Daten von 83818 Frauen, die an der Nurses’ Health Studie teilgenommen hatten.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Cannabis: Ein Joint schadet soviel wie sieben Zigaretten
Das Rauchen eines einzigen Joints ist nach Ansicht von britischen Wissenschaftlern für die Lunge so schädlich wie der Konsum von sieben Zigaretten. Werden Tabak und Cannabis gemeinsam geraucht, sieht es für die Lunge noch schlechter aus. Laut Untersuchung soll der Teergehalt von Cannabis um 50 Prozent mehr Karzinogene enthalten als Tabak.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Umstrittenes Genforschungs-Projekt: Ein bisschen Gott spielen
Eine völlig neue Lebensform wollen amerikanische Wissenschaftler unter der Leitung von Genforscher Craig Venter und Hamilton O. Smith, ehemaliger Nobelpreisträger für Physiologie und Medizin, im Labor erschaffen. Das Projekt, das bereits viele Kritiker auf den Plan gerufen hat, wird vom US-Energieministerium mit drei Mio. Dollar für drei Jahre gefördert.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Batteriebetriebener Penisring als Konkurrenz für Viagra?
Ein batteriebetriebener Penisring will Viagra und Co. Konkurrenz machen. Wie die norwegische Tageszeitung "Aftenposten" berichtet, ist das Gerät in Norwegen bereits patentiert und soll im nächsten Jahr auf den Markt kommen.Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
Ecstasy: Auslöser von Parkinson oder Mittel dagegen?
Verschiedene Studien haben in der Vergangenheit über parkinsonähnliche Symptome nach Einnahme der Partydroge Ecstasy berichtet. In einem Interview mit dem britischen Nachrichtendienst BBC erzählte der parkinsonkranke Tim Lawrence nun von gegenteiligen Ecstasy-Effekten: Bei ihm soll Ecstasy die Parkinson-Symptome gelindert haben.Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
Folsäure: Kardiologen wollen Anreicherung von Grundnahrungsmitteln
Ein hoher Homocysteinblutspiegel gilt als unabhängiger Risikofaktor für Herzerkrankungen. Dies wurde nun erneut im Rahmen einer britischen Studie belegt. Ebenfalls wurde in dieser Studie zum wiederholten Mal der Benefit von Folsäuregaben beschrieben. Dieser ist so deutlich, dass Kardiologen sich nun für die Anreicherung von Grundnahrungsmitteln mit Folsäure ausgesprochen haben.Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
Antiepileptika: Fördern Apoptose beim Ungeborenen
Wissenschaftler der Berliner Charité haben gemeinsam mit amerikanischen Kollegen die Effekte von Antiepileptika auf das Ungeborene untersucht. Die Substanzen scheinen die Apoptose der Nervenzellen im wachsenden Gehirn anzuregen.Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
Pille für den Mann in fünf bis sieben Jahren
Die Schering AG und Organon wollen die "Pille für den Mann" für den europäischen und amerikanischen Markt gemeinsam entwickeln. Ein entsprechendes Präparat soll nach Aussage der beiden Firmen in fünf bis sieben Jahren zur Verfügung stehen.Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
Multiple Sklerose: Dressierte Immunzellen sollen helfen
"Dressierte" Immunzellen können möglicherweise Patienten mit Multipler Sklerose (MS) helfen. Darauf deuten Versuche an Mäusen hin, über die amerikanische Wissenschaftler vor kurzem in einer Online-Vorabpublikation des Fachmagazins "Nature Biotechnology" berichtet haben.Show more17.11.2002, 16:46 Uhr
WHO-Bericht: Gesundheitsrisiken von Arm und Reich
Der Jahresbericht 2002 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) macht deutlich: Unterernährung, ungeschützter Geschlechtsverkehr, hoher Blutdruck, Tabak und Alkohol sind die Krankmacher Nr. 1 der Menschheit. Sie zählen zu den weltweit zehn größten Gesundheitsrisiken, die für rund 40 Prozent der jährlich 56 Millionen Todesfälle verantwortlich sind.Show more17.11.2002, 16:46 Uhr
Kaffee: Zur Prävention des Typ-2-Diabetes?
Über Für und Wider von Kaffee wurde bereits viel diskutiert. Einen positiven Effekt sprechen niederländische Wissenschaftler dem koffeinhaltigen Getränk nun zu. Wie sie in der Fachzeitschrift "The Lancet" schreiben, erkranken starke Kaffeetrinker seltener an Typ-2-Diabetes als Kaffeeabstinenzler.Show more17.11.2002, 16:46 Uhr
Sepsis: Ein Impfstoff soll vor Blutvergiftung schützen
Wissenschaftler des Scripps Forschungsinstituts in La Jolla, Kalifornien, haben laut einer Veröffentlichung in der Fachzeitschrift "Angewandte Chemie" einen Impfstoff gegen Blutvergiftung entwickelt. Im Tierversuch erwies sich die Vaccine bereits als wirksam und verträglich, klinische Tests am Menschen stehen jedoch noch aus.Show more17.11.2002, 16:46 Uhr
Methylenblau: Neue Hoffnung für Malariapatienten
Jedes Jahr erkranken weltweit 400 Millionen Menschen an Malaria. Die für Entwicklungsländer erschwinglichen Medikamente Chloroquin und Fansidar erweisen sich zunehmend als stumpfe Waffen, da der Malariaerreger resistent wird. Neuere Antimalaria-Mittel wie Lariam und Malarone sind wegen ihres Preises für Dritte-Welt-Länder inakzeptabel, außerdem wurden auch hier bereits Resistenzen beobachtet. Einen Ausweg könnte ein altbewährtes Mittel bieten: Methylenblau.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Klinische Studie geplant: Gentherapie gegen Parkinson
Weil die Gentherapie zur Behandlung des Parkinson-Syndroms bei den Primaten so gut funktioniert, startet in den USA in Kürze eine klinische Studie, um diesen Ansatz auch am Menschen zu testen. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat bereits ihre Zustimmung erteilt, obwohl auch einige kritische Stimmen laut wurden, die diesen Schritt für verfrüht halten.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Krebs: Lebenserwartung höher als vermutet
Hermann Brenner vom Deutschen Zentrum für Alternsforschung hat noch einmal nachgerechnet: Er konzipierte ein neues Verfahren, um Daten besser analysieren zu können. Seinen Ergebnissen zufolge wurden bisher die Überlebenschancen von Krebspatienten zu pessimistisch eingeschätzt.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
„Männer-Studie“ zu Lebensqualität und Sexualität
Seit wenigen Wochen läuft einer Pressemeldung der Charité zufolge die bisher größte in Deutschland durchgeführte Untersuchung zu Gesundheit, Lebensqualität und Sexualität von Männern. An rund 6000 Berliner Männern im Alter zwischen 40 und 80 Jahren wurden hierzu Fragebögen verschickt.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Stillen schützt die Mutter vor Rheuma
Stillen ist nicht nur gut für das Kind, auch die Mutter profitiert davon: Frauen, die in ihrem Leben mehr als ein Jahr gestillt haben, erkranken seltener an rheumatoider Arthritis als Mütter, die ihre Kinder nicht oder nur kurz gestillt haben. Das berichteten vor kurzem amerikanische Mediziner auf dem Jahrestreffen des American College of Rheumatology in New Orleans.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Plötzlicher Kindstod: Gebrauchte Matratzen in Verdacht
Der plötzliche Kindstod ist ein Schreckgespenst, das über jeder Familie schweben kann. Warum so viele Babys daran sterben, ist nach wie vor unklar. Dringend suchen Wissenschaftler daher nach Faktoren, die den plötzlichen Kindstod erklären und somit einen Angriffspunkt bieten. Einen derartigen Faktor stellten schottische Mediziner vor kurzem in der Fachzeitschrift "British Medical Journal" vor.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
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