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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Können hochdosierte Vitamine bei seltenen Krankheiten helfen?
Vitamine werden von vielen Menschen eingenommen, teilweise in unkontrolliert hohen Dosen. Ein Forschungsteam untersuchte nun, bei welchen genetischen Erkrankungen bestimmte Vitamine vorteilhaft sein könnten. Show morespektrum
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Seltene Erkrankungen
02.04.2026, 07:00 Uhr
Weibliche Impotenz gibt es nicht
Die Männer konnten die Hersteller von Viagra und Co. bereits für sich gewinnen. Nun würden sie ihr Marktpotenzial gerne auch auf weibliche Kundschaft ausweiten. Britische Wissenschaftler halten dies für Unsinn und reine Geldmacherei. "Weibliche Impotenz gibt es nicht, sie ist eine Erfindung der Pharmaindustrie", so ihre Aussage im "British Medical Journal".Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Schlafstörungen: Bei Kindern können Softdrinks schuld sein
Wenn Kinder schlecht schlafen, könnte die Ursache im Genuss von Coca Cola und anderen coffeinhaltigen Softgetränken liegen. Amerikanische Wissenschaftler fanden heraus, dass bereits geringe Mengen an Coffein ausreichen, um Kinder weniger tief schlafen zu lassen. Als Konsequenz fordern sie einen Verkaufsstopp von coffeinhaltigen Getränken an Schulen.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Stillen hilft Neugeborenen bei Schmerzen
Dass Muttermilch die einzig wahre Nahrung für Säuglinge ist, ist inzwischen hinreichend bekannt. Doch lassen sich immer wieder neue Aspekte finden, die für das Stillen sprechen. Beispielsweise konnten französische Wissenschaftler nun nachweisen, dass Stillen auf Neugeborene eine schmerzstillende Wirkung hat.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Akupunktur erhöht die Chance auf Nachwuchs
Wenn der ersehnte Nachwuchs auf sich warten lässt, setzen Paare mit Kinderwunsch in der Regel Himmel und Hölle in Bewegung, um ein Baby zu bekommen. Vielleicht sollten sie es einmal mit Akupunktur versuchen. Amerikanische Wissenschaftler sind jedenfalls davon überzeugt, dass sie die Fruchtbarkeit von Frauen steigern kann.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Herzinfarkt: Elfmeterschießen als Risikofaktor
Fußball, insbesondere Elfmeterschießen, stellt ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko dar. Zu diesem Ergebnis kommt ein Wissenschaftler in einer Veröffentlichung im "British Medical Journal". Er bezieht sich dabei nicht auf mögliche Gefahren der Sportart für die Fußballer selbst, sondern auf ein erhöhtes Herzinfarktrisiko bei den mitfiebernden Fans.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Chromosom 14: Fundort von rund 60 Krankheitsgenen
Ein internationales Forscherteam hat den Bauplan des menschlichen Chromosoms 14 entziffert. Das berichtete nun die Fachzeitschrift "Nature". Das Chromosom 14 ist das vierte menschliche Chromosom, das genetisch dekodiert wurde und mit 87 410 661 DNA-Paaren auch die bisher längste zusammenhängende Gensequenz.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
FDA: Warnt vor Medikamentenkauf im Web
Die US-Gesundheitsbehörde FDA warnt Konsumenten vor dem Kauf bestimmter Arzneimittel über das Internet. Die Präparate seien zwar von der FDA genehmigt, ohne angemessene Kontrolle und Überwachung bestehe aber ein erhöhtes Risiko für die Patienten.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Cholesterinspiegel: Viel zu wenige kennen sich aus
Obwohl das Thema "Cholesterin und seine Risiken" immer wieder von den Medien aufgegriffen wird, ist den meisten Menschen die Gefahr, die von einem zu hohen Cholesterinspiegel ausgehen kann, offenbar noch zu wenig bewusst.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Science-Liste: Top Ten der Wissenschaft 2002
Die renommierte Fachzeitschrift "Science" hat wie bereits in den Jahren zuvor auch zum Jahresende 2002 eine Liste der "Top Ten der Wissenschaft" veröffentlicht. Auf Platz 1 dieser Liste stehen Arbeiten zur "Small RNA", die zeigen, dass die "Small RNA" im Organismus weit mehr Aufgaben übernimmt als bisher angenommen und somit als Steuermolekül in der Krebstherapie und in der Stammzellenforschung künftig eine wesentliche Rolle spielen könnte.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Fluoreszenz entlarvt Gendefekt: Krebs leuchtet
Nach wie vor werden viele Krebserkrankungen erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Teilweise liegt das daran, dass Vorsorgeuntersuchungen zu wenig wahrgenommen werden, teilweise fehlen jedoch auch schnelle, einfache und kostengünstig durchführbare Routinemethoden zur Früherkennung von Krebs. Ein von Heidelberger Wissenschaftlern entwickeltes Diagnoseverfahren könnte hier möglicherweise Abhilfe schaffen.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Pille für den Mann: Geht es auch ohne Hormone?
Ein Alpha-Glucosidaseinhibitor, der eigentlich für die Behandlung der Gaucher-Krankheit eingesetzt wird, könnte sich auch als Verhütungsmittel für Männer eignen. Im Versuch mit männlichen Mäusen haben sich die kontrazeptiven Eigenschaften der als "NB-DNJ" (N-Butylde- oxynojirimycin) bezeichneten Verbindung laut einer Meldung des britischen Nachrichtendienstes BBC bereits bestätigt.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Malaria: Fosmidomycin in klinischer Studie erfolgreich
Fosmidomycin, ein Antibiotikum und Herbizid, das bereits vor etwa zwanzig Jahren entwickelt wurde, dann jedoch aus ökonomischen Gründen in der Schublade verschwand, hat sich in einer klinischen Studie in Gabun/Afrika als rasch wirksam gegen den Malariaerreger Plasmodium falciparum erwiesen.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Höhenkrankheit: Nicht auf den Berg rennen
Einen guten Rat geben Heidelberger Wissenschaftler Bergsteigern, die zur Höhenkrankheit neigen: Wer große Höhen erklimmen möchte und für diese Krankheit anfällig ist, sollte sich durch Touren in mittlerer Höhe an die Höhenluft gewöhnen und Zeit beim Aufstieg lassen. Dann hat er die besten Chancen, dass seine Anfälligkeit nicht zum Tragen kommt und er der Höhenkrankheit entgeht.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Erythropoetin: Verbesserte Chancen für Schlaganfallpatienten
Die Auflösung des Blutgerinnsels, die Lyse, ist heute die Standardtherapie bei einem Schlaganfall. Allerdings ist sie häufig mit Komplikationen verbunden und eignet sich nicht für jeden Patienten. Verbessert werden könnten die Chancen für Schlaganfallpatienten möglicherweise durch zusätzliche Gabe von Erythropoetin. Dies berichteten Wissenschaftler um Hannelore Ehrenreich vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin vor kurzem auf einem Symposium.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Freizeitkrankheit: Schuld ist die Arbeit
Wer sich häufig am Wochenende oder im Urlaub krank fühlt, den macht vielleicht die Arbeit krank. Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftler der niederländischen Universität Tilburg, die das Bild der so genannten "Freizeitkrankheit" vor kurzem in der Fachzeitschrift "Psychotherapy and Psychosomatics" näher erläuterten.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
LY83583 lässt Zellen alt aussehen
Zellen, deren genetische Information beschädigt ist, zerstören sich entweder durch den programmierten Zelltod (Apoptose) selbst oder sie stellen durch vorzeitige Alterung (Seneszenz) ihre Zellteilungsaktivitäten ein. Der Prozess der Seneszenz lässt sich auch künstlich auslösen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Biochemie präsentierten vor kurzem eine Substanz, die Krebszellen ganz schön "alt aussehen" lässt. Die vorläufig LY83583 genannte Verbindung könnte als Prototyp für eine neue Gruppe von Krebstherapeutika dienen.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Statt Oma noch mal Mutter werden?
Es gibt keine medizinischen Gründe dafür, dass Frauen nach dem Eintritt der Menopause nicht schwanger werden könnten. Mithilfe von gespendeten Eizellen können auch Frauen nach den Wechseljahren noch Babys bekommen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern der University of Southern California, die vor kurzem im "Journal of the American Medical Association" veröffentlicht wurde.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Neugeborene: Gelbsucht hat auch etwas Gutes
Die Neugeborenengelbsucht, die sich bei vielen Babys in den ersten Lebenstagen zeigt, hat offenbar nicht nur schlechte Seiten, sondern auch einen positiven Effekt: Der Überschuss an dabei gebildetem Bilirubin schützt die Zellen vor freien Radikalen. Dies schreiben amerikanische Wissenschaftler in einer Online-Vorabpublikation der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences".Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Essen ohne Hunger macht dick
Bei der Frage, ob man nur dann etwas essen soll, wenn man wirklich Hunger hat, oder ob regelmäßige kleine Mahlzeiten unabhängig vom Hungerzustand besser sind, scheiden sich die Geister. Französische Wissenschaftler plädieren für die erste Variante, da sie im Rahmen einer Studie feststellten, dass hungerunabhängiges Essen dick macht.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Erdnussbutter schützt vor Typ-2-Diabetes
Frauen, die fünf Mal pro Woche Nüsse oder Erdnussbutter konsumieren, haben ein signifikant geringeres Risiko für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes als Frauen, die beides selten oder gar nicht essen. Zu diesem Ergebnis kamen amerikanische Wissenschaftler nach der Auswertung der Daten von 83818 Frauen, die an der Nurses’ Health Studie teilgenommen hatten.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Cannabis: Ein Joint schadet soviel wie sieben Zigaretten
Das Rauchen eines einzigen Joints ist nach Ansicht von britischen Wissenschaftlern für die Lunge so schädlich wie der Konsum von sieben Zigaretten. Werden Tabak und Cannabis gemeinsam geraucht, sieht es für die Lunge noch schlechter aus. Laut Untersuchung soll der Teergehalt von Cannabis um 50 Prozent mehr Karzinogene enthalten als Tabak.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Umstrittenes Genforschungs-Projekt: Ein bisschen Gott spielen
Eine völlig neue Lebensform wollen amerikanische Wissenschaftler unter der Leitung von Genforscher Craig Venter und Hamilton O. Smith, ehemaliger Nobelpreisträger für Physiologie und Medizin, im Labor erschaffen. Das Projekt, das bereits viele Kritiker auf den Plan gerufen hat, wird vom US-Energieministerium mit drei Mio. Dollar für drei Jahre gefördert.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Batteriebetriebener Penisring als Konkurrenz für Viagra?
Ein batteriebetriebener Penisring will Viagra und Co. Konkurrenz machen. Wie die norwegische Tageszeitung "Aftenposten" berichtet, ist das Gerät in Norwegen bereits patentiert und soll im nächsten Jahr auf den Markt kommen.Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
Ecstasy: Auslöser von Parkinson oder Mittel dagegen?
Verschiedene Studien haben in der Vergangenheit über parkinsonähnliche Symptome nach Einnahme der Partydroge Ecstasy berichtet. In einem Interview mit dem britischen Nachrichtendienst BBC erzählte der parkinsonkranke Tim Lawrence nun von gegenteiligen Ecstasy-Effekten: Bei ihm soll Ecstasy die Parkinson-Symptome gelindert haben.Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
Folsäure: Kardiologen wollen Anreicherung von Grundnahrungsmitteln
Ein hoher Homocysteinblutspiegel gilt als unabhängiger Risikofaktor für Herzerkrankungen. Dies wurde nun erneut im Rahmen einer britischen Studie belegt. Ebenfalls wurde in dieser Studie zum wiederholten Mal der Benefit von Folsäuregaben beschrieben. Dieser ist so deutlich, dass Kardiologen sich nun für die Anreicherung von Grundnahrungsmitteln mit Folsäure ausgesprochen haben.Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
Antiepileptika: Fördern Apoptose beim Ungeborenen
Wissenschaftler der Berliner Charité haben gemeinsam mit amerikanischen Kollegen die Effekte von Antiepileptika auf das Ungeborene untersucht. Die Substanzen scheinen die Apoptose der Nervenzellen im wachsenden Gehirn anzuregen.Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
Pille für den Mann in fünf bis sieben Jahren
Die Schering AG und Organon wollen die "Pille für den Mann" für den europäischen und amerikanischen Markt gemeinsam entwickeln. Ein entsprechendes Präparat soll nach Aussage der beiden Firmen in fünf bis sieben Jahren zur Verfügung stehen.Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
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