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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studienprobanden entsprechen nicht der Versorgungsrealität
Bevor ein Arzneimittel für die Therapie von Erkrankten eingesetzt werden kann, muss es zunächst ausführlich in klinischen Studien getestet werden. Wie die Arbeit von drei Schweizer Forschenden zeigt, entspricht die Studienpopulation jedoch nicht unbedingt der Patientenpopulation, wenn es um die Parameter Alter und Geschlecht geht.Show morespektrum
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Zu jung, zu männlich
20.03.2026, 11:00 Uhr
Plötzlicher Kindstod: Versagen eines Notfallprogramms?
Schuld am plötzlichen Kindstod ist das Versagen eines Notfallprogramms für die Atemkontrolle im Gehirn. Das schließen amerikanische Forscher aus den Ergebnissen einer Studie, in der sie den Steuerungsmechanismus der Atmung untersuchten.Show more08.08.2004, 16:01 Uhr
Stottern: Stolpersteine im Kopf
Oft wird die Ursache für Stottern vorschnell auf Fehler in der Erziehung oder auf psychische Probleme geschoben. Die Ergebnisse, die Christine Weber-Fox und Anne Smith mit ihrem Team in verschiedenen Studien gesammelt haben, sagen etwas anderes: Demnach resultiert das Stottern aus einer komplexen Mischung verschiedener Faktoren, darunter motorisch, genetisch und sprachlich bedingte sowie neurologische Einflüsse.Show more08.08.2004, 16:01 Uhr
Zimtöl: Wirksam gegen Mückenlarven
Vielleicht werden Insektensprays zukünftig eine weihnachtliche Note tragen: Zimtöl nämlich scheint zumindest auf Mückenlarven eine tödliche Wirkung auszuüben. Ob allerdings erwachsene Mücken bei diesem Duft die Flucht ergreifen, bleibt noch abzuwarten.Show more08.08.2004, 16:01 Uhr
Leuchtende Gedankengänge bei der Maus
Welche Gedanken hegt eine Maus, wenn man ihren Futternapf füllt? Und welche Gehirnregionen sind aktiv, wenn sie einer Katze gegenüber steht? Diese und andere Fragen können amerikanische Wissenschaftler dank einer von ihnen gezüchteten transgenen Mausart künftig möglicherweise beantworten.Show more08.08.2004, 16:01 Uhr
Brummende Fische als Forschungsprojekt bei Gehörschäden
Haben Fische Ohren? Nicht im eigentlichen Sinn, trotzdem hören die Weibchen der Bootsmannfische auf ihre Männer. Diese brauchen nur zu brummen, schon sind die Frauen zur Stelle - und auch noch paarungswillig. Dass die Weibchen ihre Männer erhören können, hat hormonelle Hintergründe diese hofft man künftig bei der Behandlung von Gehörschäden ausnutzen zu können.Show more01.08.2004, 16:01 Uhr
Eignen sich Stammzellen als Reparaturtruppe für das Herz?
Ob Stammzellen aus dem Knochenmark nach einem Herzinfarkt als körpereigene Reparaturtruppe eingesetzt werden können, soll eine randomisierte Studie zeigen, die derzeit in verschiedenen deutschen Kliniken startet. Die Studiendurchführenden hoffen, mit Hilfe der Stammzellen eine ausgeprägte Herzschwäche verhindern zu können, die häufig als Spätfolge eines Herzinfarkts auftritt.Show more01.08.2004, 16:01 Uhr
HIV breitet sich immer schneller aus
2003 gab es weltweit fast fünf Millionen neue HIV-Infektionen. Das ist die höchste Anzahl an Neuinfektionen in einem Jahr seit dem Ausbruch der Epidemie im Jahr 1981. Insgesamt stieg die Zahl der Infektionen von 35 Millionen im Jahr 2001 auf 38 Millionen im Jahr 2003 an - das geht aus dem aktuellen Bericht der UNO-Behörde UNAIDS hervor.Show more01.08.2004, 16:01 Uhr
Frauen sind länger sportlich aktiv
Frauen in Deutschland treiben im Alter intensiver und regelmäßiger Sport. Darüber hinaus nimmt die Zahl derjenigen zu, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren kontinuierlich sportlich aktiv sind. Zu diesem Ergebnis kommt der Sportwissenschaftler Dr. Christoph Breuer von der Technischen Universität Chemnitz in einer Studie. Er widerlegt damit die These, dass die Menschen mit zunehmendem Alter weniger Sport treiben.Show more01.08.2004, 16:01 Uhr
Wie lange stillen Mütter in Deutschland?
Die Frage, wie lange Mütter in Deutschland ihre Kinder durchschnittlich stillen, lässt sich gegenwärtig nicht beantworten. Systematische Untersuchungen zur Stilldauer und dazu, welche Gründe ausschlaggebend sind, wenn Mütter früher als empfohlen mit dem Stillen aufhören, fehlen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) will dies nun ändern. Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Blutzuckermessung: Sensor statt Nadel?
Gute Aussichten für schmerzempfindliche Diabetiker: Zumindest bei der Blutzuckerbestimmung könnte der Stich in den Finger zukünftig hinfällig werden. Dank eines Sensors, der unter die Haut gepflanzt wird, soll der Pieks durch einen kurzen Blick auf ein Lesegerät ersetzt werden. Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Verhütungsansatz: Den Reifeprozess der Eizelle stoppen
Amerikanische Forscher haben bei der Untersuchung genveränderter Mäuse einen neuen Ansatz für die Entwicklung eines Kontrazeptivums entdeckt. Bei den Tieren ist die Funktion eines Enzyms gestört, was dazu führt, dass der Reifeprozess ihrer Eizellen auf der letzten Stufe gestoppt wird. Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Interleukin 10 schützt das neue Herz
Die so genannte Transplantatvaskulopathie ist eine gefürchtete Komplikation nach einer Herztransplantation. Wissenschaftler am Universitätsklinikum Heidelberg haben jetzt entdeckt, dass ein Botenstoff des Immunsystems, das Interleukin 10 (IL 10), die unerwünschten Abwehrreaktionen teilweise unterdrücken kann. Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Kombi-Impfstoffe für den Kampf gegen AIDS
Mit neuartigen Kombinations-Impfstoffen wollen Wissenschaftler versuchen, den AIDS-Erreger zu besiegen. 15 Forschungslabore aus sieben Ländern in Europa und Afrika Ų unter ihnen eine Arbeitsgruppe der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig Ų haben sich mit diesem Ziel im "AIDS Vaccine Integrated Project" (AVIP) zusammengeschlossen.Show more18.07.2004, 16:01 Uhr
Mit einem „kleinen Feigling“ gegen den Kater?
Die Party war rauschend, der Morgen danach jedoch ein einziger Alptraum Ų diesen Zusammenhang soll es nach dem Willen von amerikanischen Forschern künftig nicht mehr geben. Wie sie in der Fachzeitschrift "Archives of Internal Medicine" schreiben, lindert ein Extrakt aus der Kaktusfeige die nach Alkoholexzessen typischen Symptome des "Katers".Show more18.07.2004, 16:01 Uhr
Arthritis-Patienten sterben meist an Infarkt
Die rheumatoide Arthritis ist ein chronisches Leiden, das die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränkt und auch ihr Sterblichkeitsrisiko erhöht. Allerdings sterben die meisten Betroffenen nicht an Arthritis als solcher, sondern vielmehr an einem Herzinfarkt.Show more18.07.2004, 16:01 Uhr
Die Antwort der Gene sichtbar machen
Was genau passiert, wenn ein Signalmolekül auf der Zelloberfläche andockt? Einem Forscherteam vom Deutschen Krebsforschungszentrum ist es erstmals gelungen, die komplexen zellulären Reaktionen, die eine solche Bindung auslöst, auf Ebene der Gene sichtbar zu machen.Show more11.07.2004, 16:01 Uhr
Die Farbe der Augen vorhersagen
Blau, braun, grau oder grün? Welche Augenfarbe ein Mensch hat, ließ sich bislang erst nach der Geburt feststellen. Möglicherweise wird sich dies künftig ändern. Neuseeländische Wissenschaftler erforschen derzeit die Gen-Sequenzen, die bei Europäern für Unterschiede in der Augenfarbe verantwortlich sind. Show more11.07.2004, 16:01 Uhr
Fernsehen macht frühreif
Fernsehen Ų egal mit welchen Inhalten Ų beschleunigt die sexuelle Entwicklung von Kindern. Das hat eine von Wissenschaftlern der Universität von Florenz durchgeführte Studie ergeben. Laut der Untersuchung ist der Effekt auf eine veränderte Melatoninproduktion zurückzuführen, ist also hormonoll bedingt.Show more11.07.2004, 16:01 Uhr
Neue Gehirnzellen für Parkinson-Patienten
Wissenschaftlern des GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit ist es gelungen, bei Mäusen Nervenzellen nachwachsen zu lassen, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Das eröffnet neue Ansätze für die Behandlung von Parkinson-Patienten.Show more11.07.2004, 16:01 Uhr
Reproduktionsmedizin: Schwanger dank eingefrorener Eierstöcke
Kinder, die mit tiefgefrorenem Sperma gezeugt wurden, gibt es mittlerweile in großer Anzahl. Wenn alles gut geht, wird Ende Dezember erstmals ein Kind geboren werden, das mit eingefrorenen und reimplantierten Eierstöcken gezeugt wurde. Wie die behandelnden Ärzte im Rahmen eines Kongresses berichteten, entwickelt sich das Kind bislang normal.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Rauchen in der Schwangerschaft erhöht Morbus-Crohn-Risiko
Neuseeländische Wissenschaftler haben einen weiteren Grund gefunden, Schwangeren dringend vom Rauchen abzuraten: Sie erhöhen dadurch bei ihren ungeborenen Kindern das Risiko, später einmal an Morbus Crohn zu erkranken, um das Doppelte.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Koronare Herzkrankheit: Passivrauchen gefährlicher als angenommen
Britische Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Passivrauchen das Herz weit mehr gefährdet als bislang angenommen. Das Risiko einer koronaren Herzerkrankung ist bei Passivrauchern um 50 bis 60 Prozent erhöht. Frühere Studien ermittelten eine Risikosteigerung von lediglich 25 bis 30 Prozent. Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
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