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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studienprobanden entsprechen nicht der Versorgungsrealität
Bevor ein Arzneimittel für die Therapie von Erkrankten eingesetzt werden kann, muss es zunächst ausführlich in klinischen Studien getestet werden. Wie die Arbeit von drei Schweizer Forschenden zeigt, entspricht die Studienpopulation jedoch nicht unbedingt der Patientenpopulation, wenn es um die Parameter Alter und Geschlecht geht.Show morespektrum
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Zu jung, zu männlich
20.03.2026, 11:00 Uhr
Training hält das Immunsystem länger jung
Wer über 65 Jahre alt ist, dessen Abwehr gegen eingedrungene Erreger kann noch ebenso kräftig sein wie bei einer 30 Jahre jüngeren Person. Um das zu erreichen, muss man allerdings aktiv in Bewegung bleiben – mindestens dreimal pro Woche und insgesamt zwei Stunden oder länger – etwa durch Gehen, Radfahren, Gymnastik oder Schwimmen.Show more07.11.2004, 17:03 Uhr
Blutdrucksenkung für Diabetiker wichtiger als abnehmen
Überschüssige Pfunde sind ein Hauptrisikofaktor für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes. Entsprechend gilt Abnehmen als beste Maßnahme zur Vorbeugung und auch als Therapie. Doch immer mehr Diabetologen sehen den derzeit intensiv geführten Kampf gegen das Übergewicht eher skeptisch.Show more07.11.2004, 17:03 Uhr
Hoher Medikamentenkonsum bei Schwangeren
Während einer Schwangerschaft ist es bekanntlich von größter Wichtigkeit, den Nutzen eines Medikamentes gegenüber dem eventuellen Risiko für das ungeborene Kind sorgfältig abzuwägen. Vor allem während der ersten drei Monate sollte wenn möglich vollständig auf Medikamente verzichtet werden. Augenscheinlich nutzen jedoch schwangere Frauen Arzneimittel oftmals zu unbekümmert.Show more31.10.2004, 17:03 Uhr
Pyridostigmin hilft bei orthostatischer Dysregulation
An der Mayoklinik in Rochester prüfen Wissenschaftler neue Behandlungsmöglichkeiten für die orthostatische Dysregulation, eine fehlerhafte Anpassung von Blutdruck und Herzfrequenz, die beim Übergang von der liegenden in die stehende Position auftritt. Das indirekte Parasympathomimetikum Pyridostigmin hat sich in einer Studie als vielversprechend erwiesen. Show more31.10.2004, 17:03 Uhr
Grippevirus: Aus lästig wird gefährlich
Nie hat ein Grippevirus so viele Opfer gefordert wie während der Spanischen Grippe im Jahr 1918. Weltweit mindestens zwanzig Millionen Menschen kostete das Virus das Leben. Auf der Suche nach Gründen für dessen Virulenz können amerikanische Forscher Erfolge verbuchen.Show more31.10.2004, 17:03 Uhr
Infrarotkamera macht Gefäße sichtbar
Mit Hilfe einer Infrarotkamera lassen sich Gefäße bis zu einer gewissen Tiefe in der Haut aufspüren. Forscher der Universität Tennessee in Memphis entwickelten nun eine Technik, mit der man den Verlauf dieser Gefäße auf der Hautoberfläche darstellen kann. Show more31.10.2004, 17:03 Uhr
Maiglöckchenduft verheißt Fruchtbarkeit
Hat man sich – nicht ohne Einfluss des Geruchssinns – für einen Partner und schließlich für Familienplanung entschieden, hilft ein Riechrezeptor den Spermien dabei, die Eizelle zu finden. Der gleiche Riechrezeptor ist auch in der Nase anzutreffen: dort ist er dafür zuständig, Maiglöckchenduft zu erkennen.Show more24.10.2004, 16:03 Uhr
CFS: Träges Kind – müder Erwachsener?
Jeder kennt das: Zu träge, um sich zu irgend etwas aufzuraffen, zu müde für eigentlich alles. Wenn jedoch dieser Zustand – im Zusammenhang mit einigen weiteren Kriterien – andauert, spricht man vom chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS). Ein Team der Royal Free and University College Medical School interessierte sich für mögliche Risikofaktoren.Show more24.10.2004, 16:03 Uhr
Gehirnfitness: Anspruchsvoller Job, weniger Alzheimer
Menschen mit Berufen, die geistig hohe Anforderungen stellen, sind im Alter weniger gefährdet, an Alzheimer zu erkranken. Umgekehrt ist das Risiko für Menschen, die zwar körperlich, nicht jedoch geistig hart arbeiten müssen, höher. Das zeigte eine Studie, die die beruflichen Karrieren von über 100 Alzheimer-Patienten mit denen von über 200 gesunden Personen verglichen hat.Show more24.10.2004, 16:03 Uhr
Stammzellen korrigieren Herzentwicklung
Embryonale Stammzellen können bei Mäusen unter bestimmten Bedingungen einen angeborenen Herzfehler beheben. Allerdings müssen die Stammzellen bereits während der Entwicklung des Herzens anwesend sein, um ihre Wirkung entfalten zu können.Show more24.10.2004, 16:03 Uhr
Folsäure beugt Bluthochdruck vor
Viele junge Frauen leiden unter einem latenten Folsäuremangel. Das ist nicht nur in Bezug auf eine mögliche Schwangerschaft schlecht, es erhöht offenbar auch ihr Risiko für eine Hypertonie. Zu diesem Ergebnis kamen amerikanische Wissenschaftler in einer Studie, die sie vor kurzem auf einer Konferenz der Amerikanischen Herzgesellschaft vorstellten.Show more17.10.2004, 16:03 Uhr
Plötzlicher Kindstod: Richtige Schlafbedingungen senken das Risiko
Eine durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie ist zu dem Ergebnis gekommen, dass das Risiko für den plötzlichen Kindstod mit den richtigen Schlafbedingungen wie Rückenlage, Verwendung eines Schlafsacks und kühler Raumluft gemindert werden kann. Ebenfalls wichtig: Die Mutter muss während Schwangerschaft und Stillzeit auf das Rauchen verzichten.Show more17.10.2004, 16:03 Uhr
Hilft EPO direkt nach einem Schlaganfall?
Erste Versuche sind viel versprechend: Das körpereigene Hormon Erythropoetin (EPO) sorgt dafür, dass Schäden durch einen Schlaganfall abgemildert werden. In einer am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, Göttingen, durchgeführten Studie waren die neurologischen Ausfälle bei einer kleinen Anzahl mit EPO behandelter Patienten signifikant geringer als in der Vergleichsgruppe.Show more17.10.2004, 16:03 Uhr
Muttermilch und Säuglingsschweiß macht Frauen an
Gerüche, selbst wenn sie gar nicht bewusst wahrgenommen werden, können große Macht über den Menschen ausüben. Amerikanische Wissenschaftler haben z. B. nachgewiesen, dass der Duft, den stillende Mütter verströmen, sowie der Geruch von Babyschweiß bei kinderlosen Frauen das Verlangen nach Sex steigert.Show more17.10.2004, 16:03 Uhr
Finanzierungsvorschläge für die Krankenversicherung
Von Volker Ulrich und Thomas Müller-Bohn | Fast täglich werden neue Vorschläge zur Reform der Krankenversicherung bekannt und machen Schlagzeilen in der meist politisch geprägten Debatte. Hinter den beiden Schlagwörtern "Bürgerversicherung" und "Kopfpauschale" stehen sehr verschiedene, miteinander unvereinbare Systeme. Innerhalb der beiden Systeme gibt es jeweils unterschiedliche Modelle, die bei den Prämiensystemen nach den Vorsitzenden der Kommissionen bzw. Autoren benannt sind (z. B. Rürup, Herzog oder Rürup und Wille). Hinzu kommen Modelle mit risikoäquivalenten Prämien, die sich am individuellen Krankheitskostenrisiko der Versicherten orientieren. Der folgende Beitrag arbeitet die wesentlichen Kriterien zur Unterscheidung der Systeme und ihre ökonomischen Konsequenzen heraus. Außerdem zeigt er, dass die Prämiensysteme – entgegen vieler Behauptungen – durchaus finanzierbar sind.Show more10.10.2004, 16:03 Uhr
Domino-Transplantation: „Eine Leber für mich, meine Leber für dich...“
Patienten, die an der Stoffwechselkrankheit "Amyloidose" leiden, profitieren von einer Lebertransplantation. Ihre eigene Leber kann wiederum anderen Patienten eingepflanzt werden. Über den Erfolg der so genannten "Domino-Transplantation" berichteten Wissenschaftler der Universität Heidelberg vor kurzem im Rahmen eines Symposiums.Show more10.10.2004, 16:03 Uhr
Hepatitis-C-Viren aus dem Labor
Mit Hilfe eines neuen Zellsystems ist es Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Heidelberg erstmals gelungen, Hepatitis-C-Viren (HCV) im Labor zu vermehren. "Dies wird der Entwicklung geeigneter Wirk- und Impfstoffe gegen das Virus entscheidende Impulse geben", erklärte Prof. Dr. Ralf Bartenschlager. Show more10.10.2004, 16:03 Uhr
Stammzelltransplantation sicherer machen
Eine Stammzelltransplantation ist für viele Leukämiepatienten die letzte Hoffnung auf Heilung. Leider geht die Therapie mit einer starken Schwächung des Immunsystems und den damit verbundenen Infektionsrisiken einher. Für mehr Sicherheit bei der Transplantation wollen nun Wissenschaftler des Homburger Universitätsklinikums sorgen.Show more10.10.2004, 16:03 Uhr
Frosch-Kleber heilt Knorpelverletzungen
Eine klebrige Substanz, die von Drüsen einer wenig bekannten Art australischer Frösche abgesondert wird, hat sich im Tierversuch als erfolgreich in der Behandlung von Knorpelverletzungen erwiesen. Die Substanz könnte einen neuen Behandlungsansatz für schwierige Knieverletzungen darstellen.Show more10.10.2004, 16:03 Uhr
Fehlbildungsrisiko nach künstlicher Befruchtung erhöht
Kinder, die mit Hilfe reproduktionsmedizinischer Techniken zur Welt kommen, haben im Vergleich zu anderen Kindern ein leicht erhöhtes Fehlbildungsrisiko. "Vermutlich ist die Unfruchtbarkeit selbst ein Risikofaktor", mutmaßte Dr. Michael Ludwig vom Endokrinologikum Hamburg auf dem 55. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Hamburg. Show more03.10.2004, 16:03 Uhr
Diabetes: Blutzucker öfter messen
Patienten mit Diabetes Typ I und II ermitteln ihren Blutzuckerwert in der Regel zwei bis drei Mal am Tag. Laut Wissenschaftern der Johns Hopkins Universität ist dies zu wenig, um das Risiko einer Herzerkrankung oder eines Schlaganfalls gering zu halten.Show more03.10.2004, 16:03 Uhr
Bakterien als Auslöser von Morbus Crohn unter Verdacht
Die Beweise, dass ein Erreger hinter der chronischen Darmerkrankung Morbus Crohn steckt, verdichten sich. Nachdem vorausgegangene Studien die Anwesenheit von Mycobacterium avium subspecies paratuberculosis (MAP) bei einem hohen Prozentsatz von Erkrankten im Gewebe nachgewiesen hatten, ist es Forschern der Universität Florida nun gelungen, den Erreger aus dem Blut der Betroffenen zu isolieren.Show more03.10.2004, 16:03 Uhr
Den „Empfang“ von Cytomegalieviren verhindern
In mancher Hinsicht gleicht eine Herpesvirus-Infektion dem Einschmuggeln von explosiv geladenen Päckchen in eine Sicherheitszone. Diesen "Paketversand" wollen Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg künftig verhindern.Show more03.10.2004, 16:03 Uhr
Genetischer Risikofaktor für Arteriosklerose entschlüsselt
Einem internationalen Team aus Wissenschaftlern und Ärzten ist es gelungen, einen genetischen Risikofaktor für die Arteriosklerose zu entschlüsseln. Die Forscher hoffen, auf der Basis dieses Wissens künftig eine kausale Therapie entwickeln zu können. Show more03.10.2004, 16:03 Uhr
Infektionskrankheit: Neue Bedrohung Melioidosis?
Die Melioidosis ist eine in Südostasien und Nordaustralien verbreitete Infektionskrankheit. Im Durchschnitt erkranken in Singapur pro Jahr 67 Menschen, 12 davon sterben. Dieses Jahr wurden jedoch bereits 23 Todesfälle registriert – ein Anstieg, für den es noch keine Erklärung gibt.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
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