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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studienprobanden entsprechen nicht der Versorgungsrealität
Bevor ein Arzneimittel für die Therapie von Erkrankten eingesetzt werden kann, muss es zunächst ausführlich in klinischen Studien getestet werden. Wie die Arbeit von drei Schweizer Forschenden zeigt, entspricht die Studienpopulation jedoch nicht unbedingt der Patientenpopulation, wenn es um die Parameter Alter und Geschlecht geht.Show morespektrum
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Zu jung, zu männlich
20.03.2026, 11:00 Uhr
Soll es ein Junge oder lieber ein Mädchen sein?
Eltern sollen in Großbritannien künftig das Geschlecht ihres Babys bei einer künstlichen Befruchtung selbst bestimmen dürfen. Generell soll Eltern und Ärzten eine größere Entscheidungsgewalt in Bezug auf Fruchtbarkeitsbehandlungen zukommen. Das fordert die Wissenschaftskommission im britischen Parlament.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Frauen gegenüber Schnarchern zu gutmütig
Schnarchen kann schnell zu einem Beziehungsproblem werden, wenn es einem Partner allnächtlich den Schlaf raubt. Vor allem Frauen leiden unter ihren "sägenden" Männern, weil sie aus Rücksicht nichts gegen das Schnarchen unternehmen, sagen britische Forscher.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Alkohol in jungen Jahren kein Herzschutz
Bei älteren Menschen wird moderater Alkoholkonsum mit einem herzschützenden Effekt in Verbindung gebracht. Ganz anders bei jungen Erwachsenen oder Jugendlichen: Hier kann schon der Genuss von geringen Mengen an Alkohol das Risiko für eine spätere Herzerkrankung erhöhen.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Schlafmangel aktiviert die körpereigene Abwehr
Schlafmangel wird vom Körper als eine Gefahrensituation eingestuft, was zur Folge hat, dass das Immunsystem mobilisiert wird. Die Reaktion gleicht jener, die auftritt, wenn der Körper sich gegen Viren oder Bakterien zur Wehr setzen muss.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Dem Schmerz das Gedächtnis entziehen
Das chronisch regionale Schmerzsyndrom, früher als Morbus Sudeck bekannt, stellte Schmerztherapeuten bislang vor ein fast unlösbares Problem. Neben quälenden, oft kaum zu beeinflussenden chronischen Schmerzen leiden die Betroffenen häufig unter einer extremen Berührungsempfindlichkeit, Gefühlsstörungen, Schwäche und einer gestörten Feinmotorik. Bochumer Mediziner haben gegen die Erkrankung nun eine Verhaltenstherapie entwickelt, mit der die Patienten das Fühlen schrittweise neu lernen können.Show more20.03.2005, 17:07 Uhr
Mit Botulinumtoxin Ösophagusspasmen lösen
Botulinumtoxin ist ein äußerst vielseitiges Gift. Zugelassen ist es in Deutschland zwar nur zur Behandlung bestimmter Muskel-Dystonien und -Spasmen, off label wird es jedoch für über 100 Indikationen eingesetzt. Münchner Mediziner prüfen derzeit z. B. seine Wirksamkeit bei Ösophagusspasmen.Show more20.03.2005, 17:07 Uhr
Solariumverbot für Jugendliche
Geht es nach den führenden Gesundheitsexperten der Weltgesundheitsorganisation WHO, soll Jugendlichen bis 18 Jahren der Besuch im Solarium verboten werden. Die empfindliche Haut von Jugendlichen sei in besonderem Maß für UV-Licht-bedingte Hautkrebserkrankungen anfällig, so die Begründung.Show more20.03.2005, 17:07 Uhr
Masern auf dem Rückzug
Die Bemühung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) um einen verbesserten Impfschutz trägt im Hinblick auf Masern endlich Früchte. Starben im Jahr 1999 weltweit noch 873.000 Kinder an Masern, sank die Zahl bis zum Jahr 2003 auf etwa 530.000 – entsprechend einem Rückgang um fast 40 Prozent.Show more20.03.2005, 17:07 Uhr
Adipositas verkürzt Kinderleben um fünf Jahre
Der rapide Anstieg von Fettleibigkeit bei Kindern hat eine Absenkung der durchschnittlichen Lebenserwartung in Industrienationen zur Folge. Adipöse Kinder könnten sogar noch vor ihren Eltern sterben. Zu diesem Ergebnis kommt eine im "New England Journal of Medicine” veröffentlichte Studie.Show more20.03.2005, 17:07 Uhr
Protein als neuer Verhütungsansatz entdeckt
Japanische Wissenschafter haben ein Protein identifiziert, das für die Verschmelzung von Sperma mit einer Eizelle von entscheidender Bedeutung ist. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass ihre Entdeckung sowohl neue Möglichkeiten zur Behandlung von Unfruchtbarkeit eröffnen als auch zur Entwicklung neuer Verhütungsmittel führen könnte.Show more13.03.2005, 17:07 Uhr
„Verräterzellen“ an Blut-Hirn-Schranke entdeckt
Bei der Multiplen Sklerose attackiert das Immunsystem Strukturen im Gehirn wie einen Fremdkörper und richtet so schwere Schäden an. Schweizer Forschern ist es nun gelungen, "Verräterzellen" an der Blut-Hirn-Schranke zu identifizieren, die dem Immunsystem die vermeintlichen Angriffspunkte im Gehirn zeigen.Show more13.03.2005, 17:07 Uhr
Leukämie mit Mutterkraut behandeln
Kräuterkundige wissen schon lange um die Bedeutung des Mutterkrauts als bewährtes Hausmittel gegen Fieber, Entzündungen und Migräne. Amerikanische Forscher haben jetzt aus der Pflanze das Sesquiterpenlacton Parthenolid extrahiert und in wissenschaftlichen Untersuchungen seine leukämiehemmenden Eigenschaften entdeckt.Show more13.03.2005, 17:07 Uhr
OPAL – stärkt das Immunsystem gegen Viren
Australische Wissenschaftler haben eine neue Möglichkeit entdeckt, das Immunsystem des Körpers im Kampf gegen Viren wie HIV oder Hepatitis C zu stärken. Sie behandeln das Blut eines Patienten mit kleinen überlappenden Peptiden des Virus. Die Methode soll sogar bei Medikamenten-resistenten Formen von Viruserkrankungen wirksam sein.Show more13.03.2005, 17:07 Uhr
Gerinnungseiweiß stoppt Blutungen im Gehirn
Hirnblutungen verursachen etwa 15 Prozent aller Schlaganfälle. Meist sind sie tödlich, von den überlebenden Patienten tragen 80 Prozent schwere Behinderungen davon. Besonders problematisch sind Nachblutungen, die vor allem in den ersten drei Stunden nach den anfänglichen Symptomen auftreten. Eine jetzt im "New England Journal of Medicine" veröffentlichte Studie macht Hoffnung auf eine neue Therapie mit einem Medikament, das die Blutgerinnung fördert.Show more13.03.2005, 17:07 Uhr
Alle sechs Sinne beisammen?
Der sprichwörtliche sechste Sinn, der unbewusst das menschliche Verhalten beeinflusst und als Frühwarnsystem funktioniert, scheint eine reale Grundlage zu haben. Amerikanische Wissenschaftler haben einen Ort im Gehirn festlegen können, der subtile Warnhinweise registriert, ohne dass diese bewusst wahrgenommen werden.Show more06.03.2005, 17:07 Uhr
Brustimplantate aus eigenen Stammzellen
Unfallfolgen, Brustkrebs-Operationen oder ästhetisch-psychologische Probleme können betroffene Frauen stark belasten und deshalb eine Brustkorrektur notwendig machen. Seit einigen Jahrzehnten stehen Implantate aus Kochsalz, Hydrogelen und Silikon zur Verfügung, doch haben deren Problematik in den letzten Jahren häufig zu Unsicherheiten geführt. Wissenschaftler aus Chicago untersuchen jetzt, ob ein Aufbau oder eine Vergrößerung der Brust mit Hilfe körpereigener Stammzellen möglich ist.Show more06.03.2005, 17:07 Uhr
Anästhesisten üben an der Puppe
Piloten ist der Simulator als Ausbildungsbestandteil schon seit langem bekannt. Jetzt sollen sich auch Anästhesisten mit dieser Methode auf ihre künftigen Aufgaben vorbereiten: Die Klinik für Anästhesiologie der Ludwig-Maximilians-Universität München hat in den letzten Monaten ein medizinisches Simulations- und Trainingszentrum für Anästhesisten aufgebaut.Show more06.03.2005, 17:07 Uhr
WHO warnt vor Vogelgrippe-Epidemie
Die Gefahr einer Vogelgrippe-Epidemie war noch nie so groß wie jetzt. Das hat Shigeru Omi von der Weltgesundheitsorganisation WHO in Vietnam bekannt gegeben. Nach wie vor befürchten die Experten, dass das Virus derart mutieren könnte, dass es nicht nur von Tier zu Mensch, sondern auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.Show more06.03.2005, 17:07 Uhr
Kava-Herstellerländer fordern Finanzausgleich
Den hierzulande als Sedativum eingesetzten Kavapräparaten wurde trotz unterschiedlicher Expertenmeinungen vor zwei Jahren aufgrund leberschädigender Wirkungen die Zulassung entzogen. Jetzt haben die zuständigen Herstellerländer eine Sammelklage bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingereicht.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Rotwein schützt Frauenherzen am besten
Weintrinker leben gesünder – dies belegen viele wissenschaftliche Untersuchungen. Vor allem Rotwein zeichnet sich durch seine antioxidativen, gefäßerweiternden und antithrombotischen Vorzüge aus. Das belegt nun auch eine Studie, in der der begünstigende Einfluss von Rotwein und anderen Alkoholika auf den Herzrhythmus von Frauen untersuchte wurde.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Linkshänder nehmen die Welt anders wahr
Wissenschaftler der University of Birmingham haben festgestellt, dass sich das Weltbild von Linkshändern von dem der Rechtshänder unterscheidet. Der Grund hierfür ist in unseren beiden Gehirnhälften zu suchen, die bei Linkshändern ein anderes Bild erzeugen, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift "Nature Neuroscience".Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Neue Wege aus dem Schmerz
Die Suche nach verträglichen Substanzen zur Behandlung von Entzündungsschmerzen hat seit Bekanntwerden der kardiovaskulären Risiken von Coxiben erneut an Bedeutung gewonnen. Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg sind mit der Identifikation eines Prostaglandin-Rezeptorsubtyps nun möglicherweise einen Schritt weitergekommen.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Hirnströme offenbaren den Sexualtrieb
Wissenschaftler vom Rambam Krankenhaus sowie vom Wissenschaftsinstitut Rambion in Haifa vertreten nach neuesten Untersuchungen die Meinung, dass es möglich ist, die sexuelle Stimulation auf Grund der Messung bestimmter Hirnströme und deren Veränderung sichtbar zu machen.Show more20.02.2005, 17:14 Uhr
Richtiges Timing bei der Chemotherapie
Seit einigen Jahren wird von Ärzten beobachtet, dass die Verabreichung einer Chemotherapie zu bestimmten Tageszeiten besser anschlägt als zu anderen und auch die Nebenwirkungen unterschiedlich stark ausgeprägt sind. In einer Studie haben amerikanische Wissenschaftler nun herausgefunden, dass die innere Uhr dafür verantwortlich zeichnet.Show more20.02.2005, 17:14 Uhr
Die Liebeskrankheit ernst nehmen
Schmetterlinge im Bauch, Watte im Kopf, Herzklopfen und schwitzende Hände – Verliebtheit hat eine ganz eigene Symptomatik und nicht umsonst gibt es den Begriff "Liebeskrankheit". Tatsächlich kann es sich dabei um ein ernst zu nehmendes Krankheitsbild handeln, meint der Psychologe Frank Tallis.Show more20.02.2005, 17:14 Uhr
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