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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studienprobanden entsprechen nicht der Versorgungsrealität
Bevor ein Arzneimittel für die Therapie von Erkrankten eingesetzt werden kann, muss es zunächst ausführlich in klinischen Studien getestet werden. Wie die Arbeit von drei Schweizer Forschenden zeigt, entspricht die Studienpopulation jedoch nicht unbedingt der Patientenpopulation, wenn es um die Parameter Alter und Geschlecht geht.Show morespektrum
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Zu jung, zu männlich
20.03.2026, 11:00 Uhr
Testosteron bei plötzlichem Kindstod im Verdacht
Der plötzliche Kindstod ist die häufigste Todesursache im ersten Lebensjahr. Die Gründe für den plötzlichen Atem- und Herzstillstand sind bislang nicht eindeutig geklärt. Amerikanische Forscher fanden bei der Obduktion verstorbener Kinder nun auffallend hohe Mengen des Hormons Testosteron.Show more11.12.2005, 17:13 Uhr
Traumatische Ereignisse: Verdrängen ist nicht verarbeiten
Ob Naturkatastrophe oder Verkehrsunfall, Misshandlung oder schwere Verletzung Ų traumatische Ereignisse lassen sich nur schwer verarbeiten. Ob jemand aber psychische Folgeerkrankungen entwickelt, hängt von individuellen Risikofaktoren ab, meinen Forscher der Universität Zürich.Show more11.12.2005, 17:13 Uhr
Immunsystem: Impfung gegen Hirntumor in Entwicklung
war | Patienten mit der Diagnose Glioblastom haben eine durchschnittliche Überlebenszeit von weniger als einem Jahr. Der Hirntumor legt die gehirneigene Immunabwehr lahm, so dass sich entartete Zellen ungestört vermehren können. Eine Therapie zu entwickeln, die das Immunsystem wieder auf Trab bringt, machten sich Forscher der Universität Heidelberg zur Aufgabe.Show more04.12.2005, 17:13 Uhr
Herzschrittmacher – biologisch im Takt
war | Wenn das Herz zu langsam schlägt oder der Rhythmus nicht mehr stimmt, geben Herzschrittmacher die notwendigen Impulse zur Kontraktion des Muskels weiter. Momentan noch batteriebetrieben, könnte der künftige Taktgeber aus biologischen Körpergeweben bestehen.Show more04.12.2005, 17:13 Uhr
Stress lässt sich mit Zucker versüßen
az | Gute Nachrichten für Naschkatzen: Zucker scheint in physischen wie psychischen Stresssituationen wahre Nervennahrung zu sein. Ratten zumindest reagierten auf entsprechende Belastungen mit einer verringerten Ausschüttung von Stresshormonen, sofern sie zuvor Zuckerwasser getrunken hatten.Show more04.12.2005, 17:13 Uhr
Meditation: Fitnesstraining fürs Gehirn
az | So wie Fitnesstraining die Muskulatur schwellen lässt, scheint regelmäßiges Meditieren bestimmte Regionen der Großhirnrinde zu verstärken. Wie sich dadurch die physische Struktur des Gehirns verändert, untersuchte ein Team um J. Gray von der Yale Universität.Show more04.12.2005, 17:13 Uhr
Knochenmarkzellen heilen diabetischen Fuß
war | Rund 120.000 Patienten erkranken jährlich am diabetischen Fußsyndrom, das nicht selten in einer Amputation des Fußes mündet. Erstmals konnte nun über eine erfolgreiche lokale Behandlung eines diabetischen Geschwürs mit Knochenmarkzellen berichtet werden.Show more27.11.2005, 17:13 Uhr
Fett hat einen eigenen Geschmack
war | Ob Brathähnchen oder Honigprinten – unser Geschmackssinn erlebt ständige Herausforderungen und unterscheidet dabei feinste Nuancen der zugeführten Speisen. Die vorrangig auf der Zunge lokalisierten Rezeptoren geben Auskunft, ob etwas salzig, süß, sauer oder bitter schmeckt. Dass wir auch spezifische Geschmackszellen für Fett besitzen, entdeckten nun Wissenschaftler der Universität Dijon.Show more27.11.2005, 17:13 Uhr
Fettstoffwechsel: Stress treibt Cholesterin langfristig hoch
ral | Stress ist eine Gefahr für das Herz, ein zu hoher Cholesterinspiegel ebenfalls. Dass das eine das andere sowohl kurz- als auch langfristig bedingen kann, haben britische Wissenschaftler in einer Untersuchung mit 199 Frauen und Männern im mittleren Alter nachgewiesen. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift "Health Psychology" veröffentlicht.Show more27.11.2005, 17:13 Uhr
Schlaganfall: Schadensbegrenzung nach Gehirnschlag
Jeder Schlaganfall ist ein Notfall, da nur innerhalb der ersten drei Stunden genügend Hirnsubstanz gerettet und damit der Grad der Behinderung eingeschränkt werden kann. Es wird vermutet, dass die beschädigten Gehirnzellen einen speziellen Signalweg benutzen und dadurch ein Selbstzerstörungsprogramm in Gang setzen.Show more20.11.2005, 17:13 Uhr
Stammzellen: Auch ein altes Hirn kann sich regenerieren
Lange Zeit hat man angenommen, dass einmal zerstörte Hirnzellen nicht mehr ersetzt werden können. Norwegische Forscher haben nun jedoch in Hirngewebe von erwachsenen Menschen Stammzellen entdeckt, aus denen sich neue Hirnzellen entwickeln können.Show more20.11.2005, 17:13 Uhr
Malariaprophylaxe: Kleiner Stich mit großer Wirkung
Es ist nur ein kleiner Stich, den die Anophelesmücke zwecks Nahrungsaufnahme setzt - wenn sie dabei allerdings den Malariaerreger überträgt, kann das tödliche Folgen haben. Bislang gibt es keine Impfprophylaxe gegen die Tropenkrankheit, doch liefert eine neue Vakzine viel versprechende Testergebnisse.Show more20.11.2005, 17:13 Uhr
Sport bei Kindern: Bitte nicht zu wild!
Dass sportliche Betätigung im Kindesalter gesund ist und die Knochen stärkt, steht außer Frage. Doch sollte die Körperertüchtigung in Maßen erfolgen und eventuelle Vorschäden durch einen ärztlichen Check-up ausgeschlossen werden, empfahlen vor kurzem Sportorthopäden auf einer Tagung.Show more20.11.2005, 17:13 Uhr
Hirnforschung: Autismus hat männliche Züge
Neben den typischen Beziehungs- und Kommunikationsstörungen lassen sich bei autistischen Personen häufig Vorlieben für Analysen und Systeme beobachten, die eher männlichen Verhaltensweisen entsprechen. Die Ursache könnte in einem übermäßig ausgeprägten männlichen Gehirnprofil zu finden sein, vermuten britische Wissenschaftler.Show more20.11.2005, 17:13 Uhr
Biosensoren: Venenscanner soll Autoschlüssel ersetzen
ral | Das Auto der Zukunft erkennt seinen Besitzer an dessen Blutgefäßen. Der Elektronikkonzern Hitachi hat ein System entwickelt, bei dem ein im Türgriff eingebauter Scanner das Muster der Venen und Arterien in den Fingern analysiert und nur den berechtigten Nutzern die Tür öffnet.Show more13.11.2005, 17:13 Uhr
Typ-1-Diabetes: Diabetes durch Testkombinationen früher erkennen
war | Ein unbehandelter Typ-I-Diabetes geht in der Regel mit einer verkürzten Lebenserwartung einher. Zudem beeinträchtigen die Spätfolgen wie Gefäßerkrankungen und Störungen des Nervensystems die Lebensqualität erheblich. Daher fordern amerikanische Wissenschaftler verstärkt kombinierte Testverfahren zur Früherkennung der Zuckerkrankheit.Show more13.11.2005, 17:13 Uhr
Suchtforschung: Computerspielen wirkt wie Droge
ral | Wissenschaftler der Charité haben mit hirnphysiologischen Untersuchungen bewiesen, dass exzessives Computerspielen zu einer Sucht werden kann, die auf vergleichbaren Mechanismen wie Alkohol- oder Cannabis-Abhängigkeit beruht. "Exzessives Computerspielen aktiviert vermutlich gleiche Strukturen im Hirn wie stoffliche Drogen", erklärt Dr. Sabine Grüsser.Show more13.11.2005, 17:13 Uhr
Schizophrenie: Persönlichkeitsspaltung durch Genmutation
war | Catecholamin-O-Methyl-Transferase (COMT) spielt eine entscheidende Rolle beim Abbau des Neurotransmitters Dopamin im Gehirn. Störungen bei der Biosynthese des Enzyms durch genetische Defekte könnten eine der Ursachen für die Entwicklung von Schizophrenie sein.Show more13.11.2005, 17:13 Uhr
Adipositas: Eine Spritze gegen die Lust am Essen
war | Manchmal sind es die Begleiterscheinungen eines Wirkstoffs, die ihn für Indikationen interessant machen, an die man ursprünglich gar nicht gedacht hatte. Über einen derartigen Fall berichtete vor kurzem die Fachzeitschrift "Nature".Show more13.11.2005, 17:13 Uhr
Umweltfaktoren: Bei Smog wird's ein Mädchen
ral | Schlechte Luft sorgt dafür, dass das Geburtenverhältnis zwischen Jungen und Mädchen zugunsten der weiblichen Fraktion verändert wird. Das haben Wissenschaftler der Universität Sao Paulo vor kurzen auf dem Jahrestreffen der American Society for Reproductive Medicine in Montreal berichtet.Show more06.11.2005, 17:12 Uhr
Alkoholmissbrauch: Kleineres Hirn durch Hochprozentiges?
war | Übermäßiger Alkoholkonsum zieht nicht nur die Leber in Mitleidenschaft, sondern kann auch im Gehirn irreversible Schäden anrichten. Amerikanische Forscher entdeckten nun bei jugendlichen Trinkern verkleinerte Hirnregionen, vorrangig am präfrontalen Cortex, der für die Verarbeitung und Verknüpfung von Emotionen zuständig ist.Show more06.11.2005, 17:12 Uhr
Hirnforschung: Sprachzentrum auf Wanderschaft
war | Im Verlauf unseres Lebens ändern sich nicht nur Stimme, Aussehen oder Haarfarbe Ų auch das Sprachzentrum im Gehirn verlagert mit fortschreitenden Lebensjahren seine Koordinaten, wie amerikanische Wissenschaftler in einer Studie feststellten.Show more06.11.2005, 17:12 Uhr
Einfacher Urintest auf Blasenkrebs entwickelt
ral | Italienische Wissenschaftler haben einen einfachen Urintest zur Diagnose von Blasenkrebs entwickelt. Er arbeitet mit dem Enzym Telomerase, das in fast allen Krebszellen, aber nur sehr selten in gesunden Zellen vorkommt, und soll eine Genauigkeit von ca. 90 Prozent aufweisen.Show more06.11.2005, 17:12 Uhr
Candidosen: Die Schnittstelle vom Pilz zum Mensch beeinflussen
ral | Wird das Immunsystem geschwächt, können an sich harmlose Hefepilze zur tödlichen Bedrohung werden: Mithilfe verschiedener Proteine dringen sie in menschliches Gewebe vor. Wie sich eines davon in Pilzzellen verhält, war Thema einer Diplomarbeit. Sie könnte Ansatz für neue Therapiemöglichkeiten für Candidosen sein.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Fetuin-A: Ein Eiweiß kämpft gegen Verkalkung
ral | Eine häufige Komplikation bei Patienten mit Nierenversagen ist die Ablagerung von Calciumphosphat-Kristallen im Gewebe. Aachener Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass ein körpereigenes Protein – Fetuin-A – diesem Prozess entgegenwirkt und auch bereits bestehende Kristalle wieder auflösen kann.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Schmerztherapie: Rauchstopp kann chronische Schmerzen lindern
ral | Rauchen gilt als Risikofaktor für eine Vielzahl von Erkrankungen – so auch für die Entwicklung chronischer Schmerzkrankheiten. Wer als Schmerzpatient das Rauchen aufgibt, kann damit rechnen, dass sich sein Befinden verbessert – in einigen Fällen sogar ebenso gut wie durch Medikamente, berichteten Mediziner vor kurzem auf dem Deutschen Schmerzkongress.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
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