Wissenschaft

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studienprobanden entsprechen nicht der Versorgungsrealität
Bevor ein Arzneimittel für die Therapie von Erkrankten eingesetzt werden kann, muss es zunächst ausführlich in klinischen Studien getestet werden. Wie die Arbeit von drei Schweizer Forschenden zeigt, entspricht die Studienpopulation jedoch nicht unbedingt der Patientenpopulation, wenn es um die Parameter Alter und Geschlecht geht.Show morespektrum
wissenschaft
Zu jung, zu männlich
20.03.2026, 11:00 Uhr
Das Herz ist nicht unermüdlich
Sportlich Dauerbelastung auf hohem Niveau macht auch dem trainiertesten Herzen zu schaffen, fanden amerikanische Forscher jetzt heraus. Galt der große Muskel bislang als praktisch unermüdlich, kann er, einer Studie mit Extremsportlern zufolge, doch nicht unbegrenzt maximale Leistung fahren.Show more20.08.2006, 16:19 Uhr
Mit Spannung Wunden heilen
Bei oberflächlichen Verletzungen der Haut tritt ein körpereigener Stufenplan in Kraft, an dessen Ende die Bildung neuen Gewebes steht. Dabei fließen elektrische Ströme, um neue Zellen an die Wunde heran zu führen. Laut einer Studie könnten künstliche Ströme den Heilungsprozess beschleunigen.Show more20.08.2006, 16:19 Uhr
Überschüssiges Eisen fördert Endometriose
Belgische Wissenschaftler haben in Tierversuchen neue Erkenntnisse zur Ursache und Therapie von Endometriose gewonnen. Wie sie in der Fachzeitschrift "Human Reproduction" schreiben, fördert ein Zuviel an Eisen das Wachstum endometrialer Zellen. Abhilfe können möglicherweise Eisen bindende Moleküle schaffen.Show more20.08.2006, 16:19 Uhr
Genomforschung: Verräterische Herzen
Veränderungen in bestimmten Genen beeinflussen die Schlagkraft des Herzens Ų so auch eine neu entdeckte Mutation namens tel (tell tale heart = verräterisches Herz). tel zerstört den Bauplan eines Proteins, das eine wichtige Rolle beim Aufbau und der Kontrolle des Herzmuskels spielt. Eine aktuelle Studie des Nationalen Genomforschungsnetzes hat ergeben, dass die Mutation die Pumpleistung des Herzens bereits im embryonalen Stadium beeinträchtigt.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Otitis media: Infektiöser Rasen im Ohr
Rund zwei Prozent der Bevölkerung leiden unter chronischer Mittelohrentzündung, in erster Linie Kinder im Alter bis zu fünf Jahren. Die immer wiederkehrenden eitrigen Infekte werden offenbar durch kompakte Bakterienfilme im Ohr verursacht, stellten Wissenschaftler vom Forschungsinstitut Pittsburgh fest.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Wie Computer das Leben ergründen
Computermodelle sollen helfen, die dem Leben zugrunde liegenden Prozesse besser zu verstehen. Dies jedenfalls ist Ziel der Systembiologie. Ihre Anwendungsmöglichkeiten sind vielseitig: Sie reichen vom gezielten Pflanzendesign über die Optimierung von Produktionsprozessen bis hin zur Entwicklung von maßgeschneiderten Arzneistoffen.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Genetisch bedingte MS stammt meist vom Vater
Die Multiple Sklerose (MS) tritt zu 85 Prozent spontan auf, die restlichen 15 Prozent scheinen genetische Ursachen zu haben. Die Erkrankung betrifft zweimal mehr Frauen als Männer - weitergegeben wird das veränderte Erbgut aber vor allem von betroffenen Vätern.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Kyphoplastie: Gebrochene Wirbel in Position bringen
Osteoporosepatienten erleiden im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung häufig schmerzhafte Wirbelkörper-Brüche. Mithilfe eines speziellen Verfahrens lassen sich die defekten Knochenelemente jedoch wieder aufrichten und festigen, was den Betroffenen eine weitgehend schmerzfreie Mobilität ermöglicht.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Wie dem Tumor die Luft ausgeht
Bei der therapeutischen Embolisation werden Blutgefäße durch die Verabreichung flüssiger Kunststoffe gezielt verstopft, um Blutungen zu stoppen oder Krebsgeschwüre von der Nährstoffversorgung abzuklemmen. In einer neuen Therapievariante sollen formflexible Gasblasen als Korken eingesetzt werden, um Tumoren die Luft abzuschneiden.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Typ-1-Diabetes beim Neugeborenen erkennen
Seit über einem Jahr läuft die internationale TEDDY(The Environmental Determinants of Diabetes in the Young)-Studie, die die umweltbedingten Ursachen des Diabetes bei Kindern aufdecken soll. Nun wurde eine erste Zwischenbilanz gezogen.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Warum das Auge klar durchblickt
Die Cornea ist der gewölbte vordere Teil der äußeren Augenhaut und als glasklare Ellipse für scharfes Sehen verantwortlich. Warum das "Fenster" des Augapfels nicht mit Blutgefäßen durchwachsen ist, haben Wissenschaftler der Universität Boston jetzt herausgefunden.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Eincremen will gelernt sein
Wer sich mit einer Sonnenmilch vor schädlicher UV-Strahlung schützen möchte, sollte nicht nur auf den Lichtschutzfaktor achten, sondern auch beim Auftragen große Sorgfalt walten lassen. Je nach Einreibetechnik ergeben sich erstaunliche Unterschiede in der Wirkung eines Sonnenschutzmittels.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Ein Glas Chianti zum Entspannen
Die gesundheitsfördernde Wirkung von Rotwein für Herz und Kreislauf ist viel erforscht. Italienische Wissenschaftler glauben jetzt auch der beruhigenden Komponente des Traubensaftes auf der Spur zu sein. Demnach sollen manche Rebsorten das als Schlafhormon bekannte Melatonin enthalten.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Das Geheimnis des déją vu
Jeder hat es wahrscheinlich schon einmal erlebt Ų man befindet sich in einer unbekannten Situation und hat dennoch das Gefühl, das alles schon einmal erlebt zu haben. Offenbar sind entkoppelte Gedächtnisprozesse für ein solches déją vu verantwortlich.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Psychologie: Vertrauen ist gut, vermeintliche Kontrolle ist besser
Mal Hand aufs Herz, legen Sie im Toilettenhäuschen immer Geld in die Schale, auch wenn keiner daneben sitzt, oder füllen Sie die Kaffeekasse des Vertrauens stets unaufgefordert mit dem gewünschten Betrag auf? Nein? Dann sind Sie in guter Gesellschaft. Britische Forscher fanden heraus, dass die meisten Menschen nur dann pflichtbewusst sind, wenn sie sich beobachtet fühlen.Show more23.07.2006, 16:19 Uhr
Neurologie: Stimme und Inhalt müssen zusammen passen
Wenn wir jemandem zuhören, versucht unser Gehirn die Bedeutung der Sätze nicht nur anhand der Worte festzumachen, sondern gleicht das Gesagte auch über die Identität des Sprechers ab. Stimmt beides nicht überein, reagiert die Denkzentrale überrascht.Show more23.07.2006, 16:19 Uhr
Autismus ist keine seltene Erkrankung
Bis Ende der 1980er Jahre galt der frühkindliche Autismus noch als seltene Störung mit einer Prävalenz von 5 zu 10.000. Seither klettern die Zahlen immer weiter nach oben. Die höchsten Werte beschrieben nun britische Wissenschaftler in der aktuellen "Lancet"-Ausgabe. Demnach sind 39 von 10.000 Kindern von Autismus betroffen.Show more23.07.2006, 16:19 Uhr
„Traurige“ Gene sind an Depressionen schuld
Kanadische Wissenschaftler haben ein Gen identifiziert, das eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Depressionen spielt. Wie sie vor kurzem auf einem Kongress berichteten, stellt das Gen einen viel versprechenden Ansatz für eine anti–depressive Therapie dar.Show more23.07.2006, 16:19 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung