Wissenschaft

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studienprobanden entsprechen nicht der Versorgungsrealität
Bevor ein Arzneimittel für die Therapie von Erkrankten eingesetzt werden kann, muss es zunächst ausführlich in klinischen Studien getestet werden. Wie die Arbeit von drei Schweizer Forschenden zeigt, entspricht die Studienpopulation jedoch nicht unbedingt der Patientenpopulation, wenn es um die Parameter Alter und Geschlecht geht.Show morespektrum
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Zu jung, zu männlich
20.03.2026, 11:00 Uhr
Kardiologie: Vibrationsalarm im Brustkorb
Um zu verhindern, dass dauerhaft erhöhte Herzfrequenzen zu lebensbedrohlichen Situationen führen, werden Patienten Defibrillatoren implantiert, die den Herzrhythmus überwachen und gegebenenfalls wieder in Takt bringen. Ein eingebauter Vibrationsalarm signalisiert dabei technische Defekte an den Geräten.Show more19.11.2006, 17:21 Uhr
Psychologie: So riecht das Glück
Ob Sandelholz, Vanille oder Bergamotte Ų zahlreiche Düfte durchziehen unseren Alltag und lösen in jedem Einzelnen oft unterschiedliche Emotionen aus. Bestimmte Gerüche jedoch scheinen bei allen Nasen gleichermaßen ein Gefühl von Entspannung und Glück hervorzurufen.Show more12.11.2006, 17:21 Uhr
Schmerzstudie: Unvermeidbares akzeptieren
Viele Schmerzpatienten leiden weniger unter den Empfindungen selbst als an der Ohnmacht, nichts gegen die Schmerzen ausrichten zu können. Dabei scheint für den Grad der gefühlten Pein das persönliche Kontrollbedürfnis eine wichtige Rolle zu spielen, erklären britische Wissenschaftler in einer Studie.Show more12.11.2006, 17:21 Uhr
Tablettenteilung: Stückweise wird es riskant
Sie werden halbiert, geviertelt oder angeknabbert Ų Tabletten finden nicht immer als Ganzes ihren Weg in den Magen des Verbrauchers. Dabei ist das Teilen der runden, ovalen oder länglichen Arzneiformen gar nicht so ungefährlich, wie eine Studie von Klinischen Pharmakologen in Heidelberg offenbart.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Nahrungsmittelallergie: Kefir als Antiallergikum nutzen
Lebensmittelallergien lassen sich in der Regel nur durch Verzicht auf die auslösende Nahrung behandeln. Vielleicht könnte Kefir Allergikern künftig ihre bedenklichen Lebensmittel wieder schmackhaft machen, denn er soll überschießende Immunreaktionen vermindern.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Diagnostik: Essstörungen lassen sich auf den Kopf zusagen
Nicht alle Magersüchtigen oder Bulimiekranken bekennen sich offen zu ihrer Essstörung. Bisher sind Ärzte zur Diagnosestellung jedoch auf die Informationen der Patienten oder ihres Umfelds angewiesen. In den USA wurde jetzt ein Verfahren erprobt, mit dem sich Essstörungen durch spezielle Haaranalysen ermitteln lassen.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Brustkrebs: „Sehende Hände“ zur Diagnose nutzen
Blinde Menschen haben in der Regel ausgeprägte Tastsinne. Um ihr fehlendes Augenlicht zu kompensieren, "sehen" sie mit den Händen. Diese Fähigkeit soll nun medizinisch genutzt werden. In einem Modellprojekt in Nordrhein-Westfalen will man die Tastfähigkeit blinder Frauen bei der Brustkrebsfrüherkennung einsetzen.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Marathonlaufen geht nicht auf die Knie
Viele Leistungssportarten führen langfristig zu Verschleißerscheinungen an den Gelenken. Studien zufolge bleiben Marathonläufer überraschenderweise von größeren Knieschäden verschont. Im Vergleich zu Nicht-Sportlern tragen sie allerdings ein erhöhtes Risiko, degenerative Erkrankungen der Hüfte zu entwickeln.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Endoskopie: Haarklein beobachtet
Endoskospische Geräte ermöglichen Medizinern, auf schonende Weise in den Körper zu sehen und operative Eingriffe vorzunehmen. Für besonders filigrane Bereiche waren die Geräte bislang jedoch zu groß. Ein neues Mini-Endoskop aus einer einzelnen optischen Faser soll dies ändern.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Sollte Coffein in der Schwangerschaft tabu sein?
Der Genuss von coffeinhaltigen Getränken während der Schwangerschaft ist seit langem umstritten. Dass Coffein das Ungeborene beeinflusst, gilt als erwiesen. Unklar ist, ab welcher Dosis Veränderungen auftreten. Einem Tierversuch zufolge braucht es nur geringe Mengen.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
WIN-55212-2 verbessert das Gedächtnis
WIN-55212-2, ein dem Cannabis ähnlicher synthetischer Wirkstoff könnte künftig bei der Behandlung von Alzheimer einer Rolle spielen. Im Tierversuch mit älteren Ratten führte WIN-55212-2 zu einer Verbesserung bei der Lösung von räumlichen Gedächtnisaufgaben.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Hirnforschung: Schaltzentrale für Fairplay
Im präfrontalen Cortex unseres Gehirns befindet sich eine Art Überwachungs- und Analysestation, die eingehende Informationen bewertet und beurteilt. Dort wird auch entschieden, was wir als gerecht empfinden und der eigene Vorteil einem fairen Verhalten gegenübergestellt.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Lungenhochdruck: Hanteltraining für die Lunge
Für Patienten, die unter Lungengefäßhochdruck leiden, galt Sport bislang als lebensgefährlich. Wissenschaftler der Universitätsklinik Heidelberg haben jetzt jedoch in einer Studie gezeigt, dass sich eine maßvolle sportliche Betätigung der Betroffenen im therapeutischen Rahmen als sehr vorteilhaft erweist.Show more15.10.2006, 16:20 Uhr
Depressionen senken die Schmerzschwelle
Wer an einer Depression erkrankt, dem tut auch häufiger etwas weh: Depressive klagen etwa doppelt bis dreimal so oft wie gesunde Menschen über Schmerzen. Dies liegt nicht daran, dass Depressive einen verstärkten Hang zum Jammern haben, vielmehr besitzen sie ein verändertes Schmerzempfinden, wie Forscher des Universitätsklinikums Jena jetzt erstmals nachgewiesen haben.Show more15.10.2006, 16:20 Uhr
XC11 – neue Waffe gegen das Sumpffieber
Malaria tropica gilt als die gefährlichste und am schwersten behandelbare Malariaform, da ihre Erreger zunehmend Resistenzen gegen gängige Protozoenmittel entwickeln. Mit seinem andersartigen Wirkmechanismus scheint ein neu entwickeltes Präparat, XC11, eine vielversprechende Alternative zu sein.Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Mit einem Wisch ist alles sichtbar
Vor allem an Orten, die von vielen Menschen frequentiert werden, sind Gegenstände wie Türgriffe oder Badearmaturen stark mit Keimen besiedelt. Ob nach einer gründlichen Putzaktion die winzigen, oft pathogenen Erreger noch vorhanden sind, könnte künftig ein spezielles Wischtuch klären.Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
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