Wissenschaft

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studienprobanden entsprechen nicht der Versorgungsrealität
Bevor ein Arzneimittel für die Therapie von Erkrankten eingesetzt werden kann, muss es zunächst ausführlich in klinischen Studien getestet werden. Wie die Arbeit von drei Schweizer Forschenden zeigt, entspricht die Studienpopulation jedoch nicht unbedingt der Patientenpopulation, wenn es um die Parameter Alter und Geschlecht geht.Show morespektrum
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Zu jung, zu männlich
20.03.2026, 11:00 Uhr
Mit Broccoli gegen COPD
Die in Broccoli enthaltene Substanz Sulforaphan erhöht einer amerikanischen Studie zufolge die Aktivität des Gens NRF2 in menschlichen Lungenzellen. Sie ist damit in der Lage, die Zellen vor schädlichen Einflüssen zu schützen, die zur Entwicklung der gefürchteten COPD führen können.Show moreLungenerkrankung
17.09.2008, 22:00 Uhr
Ganz wie der Papa - oder die Mama
Vermutet haben wir es ja schon lange – jetzt bestätigt eine umfangreiche Studie, dass sich Menschen häufig einen Partner suchen, dessen Gesichtszüge denen der eigenen Eltern ähneln. Dabei bevorzugen Frauen in erster Linie Partner, die ihrem Vater ähnlich sehen, bei Männern hingegen gilt das Gesicht der Mutter unbewusst als Maßstab.Show moreVerhaltensforschung
17.09.2008, 22:00 Uhr
Grün + Rot = tot
Wird der Farbstoff Indocyaningrün mit Infrarotlicht bestrahlt, setzt er Moleküle frei, die für Staphylococcus aureus tödlich sind. Sogar Stämme, die bereits gegen eine Vielzahl von Antibiotika resistent sind, werden durch die "Killerfarbe" abgetötet. Für den Menschen selbst unbedenklich, wäre der Farbstoff zur Behandlung von Wundinfektionen interessant.Show moreMikrobiologie
17.09.2008, 22:00 Uhr
Den Schmerz nicht an der Entzündung messen
Bei Patienten, die an Fibromyalgie leiden, sind bestimmte Entzündungsindikatoren nicht mit der Stärke der Schmerzen gekoppelt, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Heidelberger Wissenschaftler stellen deshalb den Einsatz von Medikamenten, die entsprechende Botenstoffe hemmen, zur Behandlung der chronischen Schmerzerkrankung in Frage.Show moreFibromyalgie
17.09.2008, 22:00 Uhr
Nachbarschaftshilfe füt arbeitslose Nervenzellen
Es ist ein Naturgesetz: Freie Flächen bleiben nicht lange frei. Sei es das Blumenbeet, das im Nu von Unkraut überwuchert wird, oder die freie Stelle im Terminkalender, die gerne von Kollegen mit einer Besprechung gefüllt wird. Was manchmal ärgerlich ist, gibt Neurobiologen nun Anlass zum Staunen. Denn auch im Gehirn werden Nervenzellen, die keine Informationen mehr von ihren ursprünglichen Partnerzellen bekommen, von benachbarten Zellen in Beschlag genommen.Show moreNeurobiologie
10.09.2008, 22:00 Uhr
Herpes ist verebbar
Das Humane Herpesvirus Typ 6 (HHV-6), das das meist im Säuglings- oder Kleinkindalter auftretende Drei-Tage-Fieber auslöst, wird offenbar nicht nur per Tröpfcheninfektion übertragen, sondern kann Kindern auch von den Eltern vererbt werden.Show moreVirusinfektion
10.09.2008, 22:00 Uhr
334 steht für schlechte Ehemänner
Ob ein Mann für eine dauerhafte Partnerschaft geschaffen ist, liegt unter anderem an seinen Genen. Schwedische und amerikanische Wissenschaftler haben bei einer Zwillingsstudie eine 334 genannte Variante des Vasopressinrezeptor-1a-Gens entdeckt, die Männer "eheuntauglich" macht.Show moreGenforschung
10.09.2008, 22:00 Uhr
Warum der Winter traurig macht
Kanadische Wissenschaftler sind der Ursache für die häufig auftretende Winterdepression ein Stück näher gekommen. Wie sie in einer Studie feststellten, führt Lichtmangel zu einem gesteigerten Serotonintransport in die Nervenzellen – und damit zu einem Mangel an verfügbarem Serotonin im synaptischen Spalt.Show moreSerotoninmangel
10.09.2008, 22:00 Uhr
Metastasen bilden sich anders als gedacht
Metastasen bilden sich offenbar auf andere Weise als man bislang angenommen hat. Amerikanische Wissenschaftler haben im Tierversuch einen Mechanismus der Metastasenentstehung entdeckt, der bei den wandernden Zellen keine vorab erfolgte Aktivierung von Onkogenen im Primärtumor voraussetzt.Show moreKrebsforschung
10.09.2008, 22:00 Uhr
Bluttest sagt Sterblichkeitsrisiko bei PAVK voraus
Menschen mit Durchblutungsstörungen der Beine (periphere arterielle Verschlusskrankheit, PAVK), bei denen die Konzentration des Peptids NT-proBNP im Blut erhöht ist, haben ein höheres Sterblichkeitsrisiko. Die Erkenntnis könnte zur Verbesserung der Behandlung von PAVK-Patienten beitragen.Show moreDiagnostik
03.09.2008, 22:00 Uhr
Geborene Zuckerschnuten
Eine tröstliche Nachricht für all jene, die einer süßen Verführung nur schwer widerstehen können. Dahinter steckt weniger Willensschwäche als vielmehr eine bestimmte Genausstattung, wie kanadische Forscher nun herausfanden. So konsumieren Träger einer bestimmten Variante des Gens GLUT2 messbar mehr Zucker als Menschen, die die herkömmliche Genvariante in sich tragen.Show moreGenforschung
03.09.2008, 22:00 Uhr
Fisch ist gut für die Augen
"Iss Karotten, die sind gut für die Augen", ist ein Spruch, den sich viele Kinder von ihren Eltern anhören müssen. Sie könnten antworten: "Iss fetten Seefisch", denn einer europäischen Studie zufolge lässt sich damit einer altersbedingten Makuladegeneration vorbeugen.Show moreMakuladegeneration
03.09.2008, 22:00 Uhr
Fruchtzucker fördert die Fetteinlagerung
Wer gezielt ein paar Pfund abnehmen möchte, sollte besonders auf den Anteil von Fructose als Süßstoff in Lebensmitteln achten. Das Kohlenhydrat wird vom Körper nämlich schneller in Fett umgewandelt als Glucose und stimuliert darüber hinaus die Einlagerung von Fetten aus der Nahrung.Show moreÜbergewicht
27.08.2008, 22:00 Uhr
Knochenmarkpunktion mit flinker Nadel
Blutstammzellen für eine Knochenmarktransplantation sollen dank einer optimierten Punktionsnadel künftig schneller und schonender aus dem Knochen des Spenders gewonnen werden können. Show moreHämatologie und Onkologie
27.08.2008, 22:00 Uhr
Schlafmangel treibt den Blutdruck hoch
Amerikanische Wissenschaftler haben festgestellt, dass Schlafmangel bei Teenagern den Blutdruck in die Höhe treibt. Ob diese Erkenntnis Jugendliche dazu bringt, früher ins Bett zu gehen, dürfte allerdings fraglich sein.Show moreJugendmedizin
27.08.2008, 22:00 Uhr
Präeklampsie erhöht späteres Dialyserisiko
Eine Präeklampsie stellt ein akutes Risiko für das Leben einer Schwangeren und ihres Kindes dar. Darüber hinaus hat sie für die betroffenen Frauen langfristig Folgen: Ihr Risiko, im späteren Leben an einem dialysepflichtigen Nierenversagen zu erkranken, ist deutlich erhöht.Show moreSchwangerschaft
27.08.2008, 22:00 Uhr
Sozialkontakte schützen vor Demenz
Menschen, die ihre mittleren Lebensjahre als Single verbringen (müssen), haben ein erhöhtes Risiko für die spätere Entwicklung einer Alzheimer-Demenz. Es ist doppelt so hoch als bei verheirateten oder in einer Lebensgemeinschaft lebenden Personen.Show moreAlzheimer
20.08.2008, 22:00 Uhr
Aus Haut mach Nerven
Harvard-Wissenschaftler um Kevin Eggan haben aus unprogrammierten Hautzellen einer ALS-Patientin funktionsfähige Nervenzellen hergestellt. Die Zellen eignen sich zwar nicht zur Therapie der Erkrankung, können aber zu deren Verständnis einen wertvollen Beitrag leisten.Show moreStammzellforschung
20.08.2008, 22:00 Uhr
Muttermilch hat viele Geschmäcker
Muttermilch schmeckt nach Muttermilch, sollte man denken. Stimmt aber nicht. Nach jeder Mahlzeit, die die Mutter zu sich nimmt, verändert die Milch ihren Geschmack. Bereits ab dem ersten Lebenstag kann man seinem Kind somit durch eine abwechslungsreiche Ernährung eine breite Geschmacksvielfalt bieten.Show moreSäuglingsernährung
20.08.2008, 22:00 Uhr
Frei von Falten - und arm an Emotionen
Der Gesichtsausdruck spiegelt nicht nur den momentanen Gefühlszustand eines Menschen wider, sondern beeinflusst umgekehrt auch dessen subjektive Empfindungen. Wird durch den Einsatz von Botulinumtoxin die Mimik "geglättet", nimmt gleichermaßen die Gehirnaktivität zur Verarbeitung emotionaler Ereignisse ab.Show moreBotulinumtoxin
20.08.2008, 22:00 Uhr
Schlüsselproteine kindlicher Gehirntumore entdeckt
Münchener Mediziner haben Regulatorproteine identifiziert, die bei Kindern mit einem Medulloblastom fehlgesteuert sind. Sie hoffen, dadurch die bislang schlechte Prognose der kleinen Patienten verbessern zu können.<Show moreKrebsforschung
13.08.2008, 22:00 Uhr
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