Wissenschaft

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studienprobanden entsprechen nicht der Versorgungsrealität
Bevor ein Arzneimittel für die Therapie von Erkrankten eingesetzt werden kann, muss es zunächst ausführlich in klinischen Studien getestet werden. Wie die Arbeit von drei Schweizer Forschenden zeigt, entspricht die Studienpopulation jedoch nicht unbedingt der Patientenpopulation, wenn es um die Parameter Alter und Geschlecht geht.Show morespektrum
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Zu jung, zu männlich
20.03.2026, 11:00 Uhr
BMI zur Risikoabschätzung ungeeignet
Der Body Mass Index (BMI) spielt einer neuen Studie zufolge keine Rolle für das Herz-Kreislauf-Risiko eines Menschen. Für die Einschätzung eignet sich der Wert besser, der sich ergibt, wenn man Taillenumfang durch Körpergröße teilt (WHtR).Show moreHerzinfarkt und Schlaganfall
10.03.2010, 23:00 Uhr
Schlaf hilft beim Lernen
Die Erinnerungs- und Aufnahmefähigkeit eines Menschen steigt, wenn er sich zwischendurch ein Nickerchen gönnt. Mehrere Studien deuten auf den lernfördernden Effekt regelmäßiger Ruhezeiten hin, wovon nicht nur Erwachsene, sondern bereits auch Babys profitieren. Das Gehirn scheint den Schlaf zu brauchen, um Platz für neue Informationen schaffen zu können.Show moreNeurologie
10.03.2010, 23:00 Uhr
Herpes-Behandlung beeinflusst HIV-Erkrankung
HIV-Patienten sind oft zusätzlich mit dem Herpes simplex Virus Typ 2 (HSV2) infiziert. Wie ein internationales Forscherteam herausfand, scheint die antivirale Therapie des HSV2 mit dem Wirkstoff Aciclovir gleichzeitig den Krankheitsverlauf der erworbenen Immunschwäche hinauszögern zu können.Show moreImmunschwäche
10.03.2010, 23:00 Uhr
Diabetes durch Forschung am Schwein verstehen
Münchener Tiermediziner haben ein genetisch modifiziertes Schwein gezüchtet, an dem wichtige Aspekte des Typ-2-Diabetes erforscht werden können. Mithilfe des Tiermodells hoffen sie neue Therapien und diagnostische Verfahren entwickelt zu können.Show moreTiermodell
03.03.2010, 23:00 Uhr
Gallensteine als Versteck für Bakterien
Amerikanische Wissenschaftler haben eine mögliche Ursache entdeckt, warum Antibiotika bei manchen Typhus-Patienten kaum wirken: Der Erreger Salmonella enterica lagert sich gern auf der Oberfläche von Gallensteinen ab und bildet dort einen nahezu unzerstörbaren Biofilm.Show moreMikrobiologie
03.03.2010, 23:00 Uhr
Pränatale Sprachschule
Die Grundlagen für Zweisprachigkeit werden offensichtlich deutlich früher gelegt als bislang angenommen. Wie das Magazin "Psychological Science" berichtet, lernen Babys bereits im Mutterleib verschiedene Sprachen voneinander zu unterscheiden. Spricht eine werdende Mutter während der Schwangerschaft zwei Sprachen, zeigt ihr Kind auch nach der Geburt Interesse an beiden Klanglauten.Show moreFrühlernsystem
03.03.2010, 23:00 Uhr
Der Thalamus geht zuerst schlafen
Sind normalerweise die Aktivitäten von Thalamus und Großhirnrinde eng miteinander verknüpft, scheint beim Einschlafen eine zeitliche Verzögerungen zwischen beiden aufzutreten. Offensichtlich knipst der Thalamus als erster die Lichter aus, so dass das Bewusstsein mit ungefilterten Informationen konfrontiert wird und sich eventuell deshalb die Wahrnehmung des Menschen kurz vor der Nachtruhe verändert.Show moreHirnforschung
24.02.2010, 23:00 Uhr
Nitrosamine auf unserer Haut
Tabakrückstände sind offenbar nicht nur für aktive oder passive Raucher schädlich, sondern werden auch als Niederschlag auf Oberflächen zum gesundheitlichen Risiko. Nach Aussagen amerikanischer Wissenschaftler bilden Nicotinbeläge an der Luft krebserregende Substanzen, die anschließend über die Haut aufgenommen werden können.Show moreTabak-Schadstoffe
24.02.2010, 23:00 Uhr
Riskante Softgetränke
Wie Wissenschaftler aus Minneapolis nach der Auswertung einer Kohortenstudie feststellten, geht der häufige Konsum von Limonade mit einem vermehrten Risiko für Pankreaskarzinome einher. Insbesondere der hohe Zuckergehalt der Softgetränke belastet offenbar langfristig die Bauchspeicheldrüse.Show moreBauchspeicheldrüsenkrebs
24.02.2010, 23:00 Uhr
Höhenluft dämpft den Appetit
Wer sich länger in alpinen Gebieten aufhält, kann möglicherweise ein paar Pfunde verlieren, ohne sich dafür großartig anstrengen zu müssen. Die dünne Luft in der Höhe scheint nicht nur das Sättigungsgefühl zu beschleunigen, sondern kurbelt auch den Grundumsatz des Körpers an.Show moreGewichtsreduktion
24.02.2010, 23:00 Uhr
Wache Intensivpatienten genesen schneller
Werden Schwerkranke auf einer Intensivstation ohne Sedierung behandelt, verkürzen sich sowohl die Zeit der künstlichen Beatmung als auch ihre Aufenthaltsdauer im Intensivbereich. Zu diesem Fazit kamen dänische Wissenschaftler nach der Bewertung einer Studie. Auch wenn die Strategie aussichtsreich erscheint, erfordert die Behandlung eine langfristige Nachuntersuchung der Patienten.Show moreIntensivmedizin
17.02.2010, 23:00 Uhr
Was einen nicht umbringt …
… härtet einen ab, lautet ein bekanntes Sprichwort. Offenbar gilt es auch für Bakterien. Wissenschaftler von der Universität Boston haben herausgefunden, dass Antibiotika – so sie nicht erfolgreich sind – die Mutationsrate von Bakterien steigern und damit ihre Fähigkeit zur Resistenzbildung erhöhen.Show moreResistenzbildung
17.02.2010, 23:00 Uhr
Schlaf-Apnoe lässt graue Zellen schwinden
Wer unter einer schweren obstruktiven Schlaf-Apnoe (OSA) leidet, verliert aufgrund der nächtlichen Atemaussetzer langfristig an grauer Hirnmasse. Eine spezielle Software für Magnetresonanzaufnahmen macht den Rückgang dieser Gehirnzellen sichtbar. Somit könnten sich typische Folgen der OSA, wie Gedächtnisstörungen und eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit erklären lassen.Show moreNächtliche Aussetzer
17.02.2010, 23:00 Uhr
Bier trinken für die Knochengesundheit
Kalifornische Wissenschaftler haben eine Studie veröffentlicht, die alle Biertrinker freuen dürfte: Bier ist demnach ein wichtiger Lieferant des Spurenelements Silicium, das für den Erhalt der Knochengesundheit benötigt wird.Show moreSpurenelemente
10.02.2010, 23:00 Uhr
Mit Zucker im Blut plant man langfristiger
Wie wir Entscheidungen treffen, hängt nicht zuletzt von unserem aktuellen Blutzuckerspiegel ab, sagen Wissenschaftler der Universität South Dakota. Ist der Spiegel hoch, geht die Tendenz zu langfristiger Planung. Niedrige Blutglucosekonzentrationen lassen uns dagegen eher den Blick auf das Hier und Heute richten, auch wenn zukünftige Optionen lukrativer scheinen.Show moreVerhaltensforschung
10.02.2010, 23:00 Uhr
Auch für Viren gilt das Besetzt-Zeichen
Dem Grund für die Geschwindigkeit, mit der sich Viren in ihrem Wirt ausbreiten, sind Forscher jetzt ein Stück näher gekommen. Wie in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift "Science" zu lesen ist, scheinen Pockenerreger bereits befallene Zellen zu markieren, so dass nachfolgende Viren die "besetzten Felder" übergehen und schneller nach freien Zellen suchen können. Show moreVirologie
10.02.2010, 23:00 Uhr
Stressanfällige Kinder haben mehr Potenzial
Kinder, die auf Stress sensibel reagieren, haben häufiger Verhaltens- und Gesundheitsprobleme als stressresistentere Gleichaltrige. Eine aktuelle Langzeituntersuchung spricht diesen Kindern dafür ein größeres Entwicklungspotenzial zu.Show morePädiatrie
10.02.2010, 23:00 Uhr
Gestörte Kontakte
Synapsen junger Nervenzellen müssen reifen, bevor sie ihre Botenstoffe ausreichend freisetzen können. Fehlt ein bestimmtes Eiweißmolekül, stoppt der Reifungsprozess und der Kontakt zwischen den Gehirnzellen ist unvollständig. Eine solche Störung könnte ursächlich für Autismus sein, glauben Heidelberger Wissenschaftler.Show moreAutismus
03.02.2010, 23:00 Uhr
Zu viele Pfunde erhöhen das Risiko für Leberkrebs
Amerikanische Forscher haben im Tiermodell einen Zusammenhang zwischen dem Gewicht und dem Risiko für Lebertumoren gefunden: Zu viele Pfunde auf den Rippen erhöhen demnach das Risiko, an Lebertumoren zu erkranken. So werden bei Übergewicht zunehmend mehr entzündungsfördernde Botenstoffe freigesetzt, die das Entstehen entarteter Zellen im Gewebe verschiedener Organe fördern.Show moreOnkologie
03.02.2010, 23:00 Uhr
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