Wissenschaft
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie Grönlandhaie dem Altern trotzen
Im eiskalten Wasser vor Grönland lebt ein Fisch, der mit bis zu 400 Jahren zu den ältesten Wirbeltieren der Welt zählt. Obwohl das Herz des Grönlandhais nach den Jahren deutliche Spuren von Zellalterung aufweist, bleibt es ein Leben lang voll funktionsfähig. Ein Team europäischer Meeresbiologen und Altersforscher untersuchte das Herz nun genauer.Show morespektrum
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Hohe Resilienz gegenüber Herzfibrose
17.06.2026, 09:00 Uhr
Entzündung macht Schmerzen bei Bandscheibenvorfall
Ein Bandscheibenvorfall wird meist von starken, in die Beine oder Arme ausstrahlende, Schmerzen begleitet. Die Ursache für diese Schmerzen sah man lange in dem Druck, den der ausgetretene Kern der Bandscheibe auf den Wirbelkanal ausübt. Amerikanische Wissenschaftler haben eine andere Theorie: Ihrer Aussage nach ist eine lokale Entzündungsreaktion an den Schmerzen schuld.Show moreSchmerzforschung
21.07.2010, 22:00 Uhr
Hemmung kleiner RNA-Moleküle mit großer Wirkung
Mediziner von der Universität Würzburg haben herausgefunden, wie sich die Aktivität kleiner RNA-Moleküle beeinflussen lässt. Ein Lizenznehmer aus der Industrie nutzt die Methode jetzt, um neue Arzneimittel gegen Herzkrankheiten zu entwickeln.Show moreKardiologie
21.07.2010, 22:00 Uhr
Coffein – mehr Power für die Muskeln
Coffein hilft offenbar nicht nur den kleinen grauen Zellen auf die Sprünge. Laut englischen Forschern steigert das Xanthin-Derivat auch die Muskelkraft. Die Tasse Kaffee könnte somit nicht nur der Aufmerksamkeitssteigerung dienen, sondern auch für eine Verstärkung der Muskelkraft sorgen.Show moreNaturstoffforschung
21.07.2010, 22:00 Uhr
Der Ligand im Rucksack
Einen neuen Mechanismus, der die Entwicklung von B-Lymphozyten im Knochenmark steuert, haben Wissenschaftler der Universität Freiburg aufgedeckt. Die Entdeckung ist vor allem für das Verständnis von Immundefizienz und Blutkrebs relevant.Show moreImmunologie
21.07.2010, 22:00 Uhr
Wie sich Fettzellen im Körper verteilen
Ein Modell aus Stammzellen der Maus bietet neue Einblicke in die Mechanismen der Körperfettverteilung. Es zeigt, dass die Ernährung während der frühen Entwicklungsphase die Bildung von viszeralem und subkutanem Fett beeinflusst.Show moreFettstoffwechsel
14.07.2010, 22:00 Uhr
Hier wird repariert
Treten an der DNA Schäden auf, treten Reparatur-Gene auf den Plan. Um den "Reparaturservice" des Körpers besser untersuchen zu können, haben Forscher der Max-Planck-Gesellschaft eine Übersicht über bekannte Reparatur-Gene samt Aufgaben erstellt.Show moreGendatenbank
14.07.2010, 22:00 Uhr
Jasminduft wirkt wie Schlaftabletten
Statt Schlaftablette oder Stimmungsaufheller könnte auch eine Nase Jasminduft helfen: Deutsche Forscher haben entdeckt, dass die Duftstoffe Vertacetal-coeur und die chemische Variante PI24513 im Gehirn an denselben Rezeptor binden und genauso stark wirken wie Benzodiazepine, Barbiturate und das Narkotikum Propofol.Show morePflanzenforschung
14.07.2010, 22:00 Uhr
Gestörter Signalweg für Kavernome verantwortlich
Gutartige Gefäßbildungen, sogenannte Kavernome, können in zahlreichen Geweben des Körpers auftreten. Wie ein deutsches Forscherteam herausfand, zeichnet ein gestörter Signalweg in den Endothelzellen, die das Innere der Blutgefäße auskleiden, für die Wucherungen verantwortlich. Gegenstand von Untersuchungen sind nun Medikamente, die das überschießende Gewebewachstum stoppen sollen.Show moreUrsachenforschung
14.07.2010, 22:00 Uhr
Herzinfarkt und Schlaganfall mal zwei
Dass Diabetes das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht, ist seit Langem bekannt. Neuer ist die Erkenntnis über das Ausmaß der Risikoerhöhung. Britischen Wissenschaftlern zufolge liegt es beinahe doppelt so hoch wie bei stoffwechselgesunden Menschen.Show moreDiabetes
07.07.2010, 22:00 Uhr
Warum Körperläuse Bakterien brauchen
Seit ca. 72.000 Jahren begleitet die Körperlaus den Menschen und hat sich bestens an ihren Wirt angepasst: Ohne unser Blut kann sie nicht überleben. Forscher fanden heraus, dass die Körperlaus nicht nur auf den Menschen, sondern auch auf ein spezielles Bakterium angewiesen ist, was einen neuen Ansatzpunkt in der Abwehr bedeuten könnte.Show moreParasitologie
07.07.2010, 22:00 Uhr
Abgase erhöhen Risiko für Diabetes
Starke Luftverschmutzung, insbesondere durch den Straßenverkehr, erhöht das Risiko, an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums und des Instituts für Umweltmedizinische Forschung (IUF) in Düsseldorf.Show moreUmweltmedizin
30.06.2010, 22:00 Uhr
MAO-A an postnataler Depression schuld?
Der so genannte Babyblues lässt bis zu 70 Prozent aller Mütter in den ersten Wochen nach der Geburt nahe am Wasser bauen. In einigen Fällen entwickelt sich daraus eine postnatale Depression. Schuld daran könnte neben fallenden Estrogenspiegeln der rasche Anstieg von Monoaminooxidase A, kurz MAO-A, sein. Das Enzym baut wichtige Neurotransmitter ab, darunter auch Botenstoffe, die die Stimmung beeinflussen.Show moreNeurowissenschaften
30.06.2010, 22:00 Uhr
Spazierengehen beugt Schlaganfall vor
Es muss nicht das Fitnessstudio sein: Auch ein mehrstündiger Spaziergang hilft Frauen ab 45 Jahren, einen Schlaganfall zu vermeiden.Show morePräventivmedizin
23.06.2010, 22:00 Uhr
Bakterien bauen Spritzen
Um erfolgreich infektiös sein zu können, müssen Bakterien die Zellen ihres Wirts manipulieren. Dazu bedienen sich verschiedene Keime eines Transportweges der besonderen Art. Über membranständige Kanäle, die wie Injektionsnadeln funktionieren, werden Virulenzfaktoren direkt in die Zielzellen gespritzt.Show moreMikrobiologie
23.06.2010, 22:00 Uhr
Weniger Genussmittel, mehr Bewegung
Kopfschmerzen gehören mit zu den häufigsten Gesundheitsbeschwerden bei Jugendlichen. Oft verursachen Genussmittel und Bewegungsmangel die Schmerzen. Welchen Einfluss eine ungesunde Lebensweise auf das Leiden nimmt und wie sich ein chronischer Kopfschmerz-Verlauf verhindern lässt, haben Münchner Wissenschaftler untersucht.Show moreKopfschmerzen bei Jugendlichen
23.06.2010, 22:00 Uhr
Urintest soll Autismus früher aufdecken
Bisher bedarf es aufwändiger Testverfahren, um Autismus zu diagnostizieren. Nun wurde gezeigt, dass Autisten einen veränderten Stoffwechsel haben. Ein einfacher Urintest könnte demnach zur frühen Diagnose und Therapie verhelfen.Show morePädiatrie
23.06.2010, 22:00 Uhr
Allopurinol hilft bei Angina pectoris
Eine Studie an 65 Patienten zwischen 18 und 85 Jahren zeigte eine Wirkung von hoch dosiertem Allopurinol (600 mg pro Tag) bei stabiler Angina pectoris. Warum Allopurinol, das seit Jahren bei Hyperurikämie eingesetzt wird, effektiv war, ist bislang allerdings nicht bekannt.Show moreKoronare Herzkrankheit
23.06.2010, 22:00 Uhr
Untypische Erreger auf dem Vormarsch
Als klassische bakterielle Pathogene einer akuten Otitis media gelten Pneumokokken, unbekapselte Haemophilus-influenzae-Bakterien sowie Moraxella catarrhalis. Laut einer aktuellen Studie ist dies nur die halbe Wahrheit.Show moreMittelohrentzündung
16.06.2010, 22:00 Uhr
Haloperidol verändert Gehirnstruktur
Nach der Gabe von Haloperidol verringert sich vorübergehend das Volumen des Putamens, einer für die Motorik wichtigen Hirnregion.Show morePsychopharmaka
16.06.2010, 22:00 Uhr
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