Wissenschaft

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studienprobanden entsprechen nicht der Versorgungsrealität
Bevor ein Arzneimittel für die Therapie von Erkrankten eingesetzt werden kann, muss es zunächst ausführlich in klinischen Studien getestet werden. Wie die Arbeit von drei Schweizer Forschenden zeigt, entspricht die Studienpopulation jedoch nicht unbedingt der Patientenpopulation, wenn es um die Parameter Alter und Geschlecht geht.Show morespektrum
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Zu jung, zu männlich
20.03.2026, 11:00 Uhr
Jasminduft wirkt wie Schlaftabletten
Statt Schlaftablette oder Stimmungsaufheller könnte auch eine Nase Jasminduft helfen: Deutsche Forscher haben entdeckt, dass die Duftstoffe Vertacetal-coeur und die chemische Variante PI24513 im Gehirn an denselben Rezeptor binden und genauso stark wirken wie Benzodiazepine, Barbiturate und das Narkotikum Propofol.Show morePflanzenforschung
14.07.2010, 22:00 Uhr
Gestörter Signalweg für Kavernome verantwortlich
Gutartige Gefäßbildungen, sogenannte Kavernome, können in zahlreichen Geweben des Körpers auftreten. Wie ein deutsches Forscherteam herausfand, zeichnet ein gestörter Signalweg in den Endothelzellen, die das Innere der Blutgefäße auskleiden, für die Wucherungen verantwortlich. Gegenstand von Untersuchungen sind nun Medikamente, die das überschießende Gewebewachstum stoppen sollen.Show moreUrsachenforschung
14.07.2010, 22:00 Uhr
Herzinfarkt und Schlaganfall mal zwei
Dass Diabetes das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht, ist seit Langem bekannt. Neuer ist die Erkenntnis über das Ausmaß der Risikoerhöhung. Britischen Wissenschaftlern zufolge liegt es beinahe doppelt so hoch wie bei stoffwechselgesunden Menschen.Show moreDiabetes
07.07.2010, 22:00 Uhr
Warum Körperläuse Bakterien brauchen
Seit ca. 72.000 Jahren begleitet die Körperlaus den Menschen und hat sich bestens an ihren Wirt angepasst: Ohne unser Blut kann sie nicht überleben. Forscher fanden heraus, dass die Körperlaus nicht nur auf den Menschen, sondern auch auf ein spezielles Bakterium angewiesen ist, was einen neuen Ansatzpunkt in der Abwehr bedeuten könnte.Show moreParasitologie
07.07.2010, 22:00 Uhr
Abgase erhöhen Risiko für Diabetes
Starke Luftverschmutzung, insbesondere durch den Straßenverkehr, erhöht das Risiko, an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums und des Instituts für Umweltmedizinische Forschung (IUF) in Düsseldorf.Show moreUmweltmedizin
30.06.2010, 22:00 Uhr
MAO-A an postnataler Depression schuld?
Der so genannte Babyblues lässt bis zu 70 Prozent aller Mütter in den ersten Wochen nach der Geburt nahe am Wasser bauen. In einigen Fällen entwickelt sich daraus eine postnatale Depression. Schuld daran könnte neben fallenden Estrogenspiegeln der rasche Anstieg von Monoaminooxidase A, kurz MAO-A, sein. Das Enzym baut wichtige Neurotransmitter ab, darunter auch Botenstoffe, die die Stimmung beeinflussen.Show moreNeurowissenschaften
30.06.2010, 22:00 Uhr
Spazierengehen beugt Schlaganfall vor
Es muss nicht das Fitnessstudio sein: Auch ein mehrstündiger Spaziergang hilft Frauen ab 45 Jahren, einen Schlaganfall zu vermeiden.Show morePräventivmedizin
23.06.2010, 22:00 Uhr
Bakterien bauen Spritzen
Um erfolgreich infektiös sein zu können, müssen Bakterien die Zellen ihres Wirts manipulieren. Dazu bedienen sich verschiedene Keime eines Transportweges der besonderen Art. Über membranständige Kanäle, die wie Injektionsnadeln funktionieren, werden Virulenzfaktoren direkt in die Zielzellen gespritzt.Show moreMikrobiologie
23.06.2010, 22:00 Uhr
Weniger Genussmittel, mehr Bewegung
Kopfschmerzen gehören mit zu den häufigsten Gesundheitsbeschwerden bei Jugendlichen. Oft verursachen Genussmittel und Bewegungsmangel die Schmerzen. Welchen Einfluss eine ungesunde Lebensweise auf das Leiden nimmt und wie sich ein chronischer Kopfschmerz-Verlauf verhindern lässt, haben Münchner Wissenschaftler untersucht.Show moreKopfschmerzen bei Jugendlichen
23.06.2010, 22:00 Uhr
Urintest soll Autismus früher aufdecken
Bisher bedarf es aufwändiger Testverfahren, um Autismus zu diagnostizieren. Nun wurde gezeigt, dass Autisten einen veränderten Stoffwechsel haben. Ein einfacher Urintest könnte demnach zur frühen Diagnose und Therapie verhelfen.Show morePädiatrie
23.06.2010, 22:00 Uhr
Allopurinol hilft bei Angina pectoris
Eine Studie an 65 Patienten zwischen 18 und 85 Jahren zeigte eine Wirkung von hoch dosiertem Allopurinol (600 mg pro Tag) bei stabiler Angina pectoris. Warum Allopurinol, das seit Jahren bei Hyperurikämie eingesetzt wird, effektiv war, ist bislang allerdings nicht bekannt.Show moreKoronare Herzkrankheit
23.06.2010, 22:00 Uhr
Untypische Erreger auf dem Vormarsch
Als klassische bakterielle Pathogene einer akuten Otitis media gelten Pneumokokken, unbekapselte Haemophilus-influenzae-Bakterien sowie Moraxella catarrhalis. Laut einer aktuellen Studie ist dies nur die halbe Wahrheit.Show moreMittelohrentzündung
16.06.2010, 22:00 Uhr
Haloperidol verändert Gehirnstruktur
Nach der Gabe von Haloperidol verringert sich vorübergehend das Volumen des Putamens, einer für die Motorik wichtigen Hirnregion.Show morePsychopharmaka
16.06.2010, 22:00 Uhr
Wie Polyphenole Prostatakrebs hemmen
Bereits seit längerem wird ein positiver Effekt von Polyphenolen bei Prostatakrebs diskutiert. Französische Wissenschaftler konnten nun zeigen, dass die z. B. in Rotwein oder grünem Tee enthaltenen Verbindungen einen Signalweg blockieren, der für das Wachstum von Prostatatumoren wichtig ist.Show moreKrebsforschung
16.06.2010, 22:00 Uhr
Chip-System soll Tierversuch ersetzen
Wissenschaftler der Fachhochschule Jena entwickeln ein "Lab-on-a-Chip-System" auf der Basis von Hautzellen, um Pflanzenextrakte für Kosmetik zu testen.Show moreKosmetikentwicklung
09.06.2010, 22:00 Uhr
Mit Alpha-Lactalbumin Brustkrebs vorbeugen?
Prävention ist stets besser als Therapie. Hinsichtlich der Vermeidung von Brustkrebs sind amerikanische Forscher nun einen Schritt vorangekommen. Sie haben einen Impfstoff entwickelt, der sich im Tierversuch bereits als vielversprechend erwiesen hat.Show moreImpfung
09.06.2010, 22:00 Uhr
Dick macht dement
Ansonsten gesunde Menschen, die in mittleren Jahren adipös sind, haben ein größeres Risiko später in ihrem Leben eine Demenz zu entwickeln als schlanke Altersgenossen. Insbesondere viszerale Fettansammlungen wirken sich negativ auf die geistige Fitness im Alter aus.Show moreAdipositas
09.06.2010, 22:00 Uhr
Geschädigte Nervenzellen vor Ort ersetzen
Direkt im Gehirn selbst könnte in Zukunft eine Therapie neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer oder Schlaganfall erfolgen. Vorhandene Stützzellen des Gehirns sollen dabei in Nervenzellen umgewandelt werden und geschädigte Hirnzellen ersetzen. Eine Arbeitsgruppe am Helmholtz Zentrum in München kam bei diesem Ansatz einen großen Schritt weiter.Show moreNeurodegenerative Erkrankungen
09.06.2010, 22:00 Uhr
Vor zu viel Calcium wird gewarnt
Die in den USA beliebte und weitgehend unkontrollierte Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln führt offenbar dazu, dass Krankheitsbilder, die auf eine übermäßige Vitamin- und oder Mineralstoffzufuhr zurückgeführt werden, auf dem Vormarsch sind. Dazu gehört das Milch-Alkali-Syndrom, über dessen Zunahme eine aktuelle Studie berichtet.Show moreMilch-Alkali-Syndrom
09.06.2010, 22:00 Uhr
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