Wissenschaft

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vom Telomer zum Vorhofflimmern
Die Verkürzung der Telomere gilt als Alterszeichen und Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der Mechanismus dahinter war bisher unklar. Nun entdeckten chinesische Forscher einen Signalweg, über den abgenutzte Telomere das Risiko für Vorhofflimmern erhöhen könnten.Show morespektrum
wissenschaft
Entdeckung eines neuen Signalwegs
19.03.2026, 14:00 Uhr
PSA-Screening verbessert Mortalitätsrate nicht
Das Prostatakarzinom gehört zu den häufigsten Krebsarten bei Männern. Entsprechend wichtig wäre eine effektive Früherkennung. Das PSA(Prostata-spezifisches Antigen)-Screening scheint dazu allerdings kaum geeignet, wie ein systematischer Review samt Metaanalyse nun zeigte. Show moreProstatakrebs
10.11.2010, 23:00 Uhr
Bei Down-Syndrom Leukämie vorbeugen
Durch frühzeitige Entfernung von Leukämiezellen soll bei Kindern mit Down-Syndrom eine lebensbedrohliche akute myeloische Leukämie verhindert werden. Das ist das Ziel einer über drei Jahre angelegten Studie der Medizinischen Hochschule Hannover.Show morePädiatrie
10.11.2010, 23:00 Uhr
Kommt bald die Alzheimer-Impfung?
Göttinger Forscher wollen mit einem speziellen Antikörper gegen das Eiweiß "Pyroglutamat-Amyloid-beta" die Alzheimer-Erkrankung in ihrem Verlauf aufhalten. Die passive "Impfung" gegen Alzheimer ist jetzt bei Mäusen gelungen.Show moreNeurodegeneration
10.11.2010, 23:00 Uhr
Niedriger Testosteronspiegel durch Opioide
In einer Studie der Universität von Siena konnte gezeigt werden, dass eine einzelne Morphindosis im Rattenmodell ausreicht, um den Testosteronspiegel in Plasma und Gehirn dauerhaft zu senken. Mit den Ergebnissen sollen Ärzte für die hormonellen Nebenwirkungen einer Opioidtherapie sensibilisiert werden.Show moreSchmerztherapie
10.11.2010, 23:00 Uhr
Taillenumfang bestimmt das Risiko
Warum erkranken doppelt so viele Amerikaner an Altersdiabetes wie Engländer? Die Antwort liegt im unterschiedlichen Taillenumfang beider Bevölkerungsgruppen, fanden Wissenschaftler nun heraus. Besonders bei Frauen gilt er als besserer Indikator für das Diabetesrisiko als der BMI.Show moreAltersdiabetes
03.11.2010, 23:00 Uhr
Computer schadet der kindlichen Psyche
Wieder einmal beweist eine neue Studie, wie schädlich sich Computer und Fernsehen auf die geistige Entwicklung von Kindern auswirkt. Schon ab einer Dauer von mehr als zwei Stunden täglich leidet die psychische Gesundheit nachweislich, unabhängig davon, wie ausgewogen die körperliche Aktivität ist.Show morePEACH-Projekt
03.11.2010, 23:00 Uhr
Wie die Darmflora entsteht
Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover haben jetzt herausgefunden, wie sich bei Neugeborenen kurz nach der Geburt Mikroorganismen im Darm ansiedeln können, ohne Immunabwehrreaktionen hervorzurufen. Dafür ist ein kleines Signalmolekül namens IRAK1 verantwortlich.Show moreImmunabwehr
03.11.2010, 23:00 Uhr
Der Trick der Tumorzellen
Eine in "Molecular Cell" veröffentlichte Studie beschreibt, wie es Tumorzellen gelingt, sich den Effekten von Chemotherapien zu entziehen – und was man dagegen möglicherweise tun kann.Show moreResistenzen gegen Chemotherapien
03.11.2010, 23:00 Uhr
Sinnige Datenverarbeitung
Blinde Menschen haben meist einen ausgezeichneten Hör- und Tastsinn. Das Gehirn versucht so, das fehlende Augenlicht auszugleichen. Dass es dabei auch die Hirnareale des Sehzentrums nutzt, haben Wissenschaftler aus Washington nun herausgefunden.Show moreVisueller Cortex
27.10.2010, 22:00 Uhr
Rastlose Beine gezielter therapieren
Restless Legs ist nicht gleich Restless Legs. Das Syndrom der rastlosen Beine kann in zwei Formen auftreten, die sich mithilfe eines neuen Testverfahrens gut unterscheiden lassen. Damit sind Rückschlüsse möglich, wie die Pharmakotherapie der jeweiligen Variante erfolgen kann.Show moreNeuroforschung
27.10.2010, 22:00 Uhr
Wie sinnvoll sind Fischölkapseln für Schwangere?
Den aus fettem Seefisch stammenden Omega-3-Fettsäuren Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) werden verschiedene positive Wirkungen auf die Gesundheit zugesprochen. Unter anderem sollen sie für Schwangere und Säuglinge wichtig sein. Eine aktuelle im JAMA veröffentlichte Studie relativiert dies allerdings.Show moreOmega-3-Fettsäuren
27.10.2010, 22:00 Uhr
Nierensteine durch Hormontherapie
Eigentlich wurde angenommen, dass die Östrogensubstitution in der Postmenopause vor einem Nierensteinleiden schützen könnte. Nun zeigte eine aktuelle Auswertung der Women‘s Health Initiative jedoch, dass die Hormonersatztherapie auch in diesem Fall das Risiko erhöht.Show morePostmenopause
27.10.2010, 22:00 Uhr
Kontakttraining im Gehirn
Je häufiger Nervenzellen miteinander kommunizieren, umso kontaktfreudiger werden sie. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Lernfähigkeit aus.Show moreNeurowissenschaften
20.10.2010, 22:00 Uhr
Frühchen gewöhnen sich nicht an Schmerz
Schmerzhafte medizinische Prozeduren bei Frühgeborenen können die Schmerzempfindlichkeit bis ins Jugendalter beeinflussen, wie Gießener Mediziner jetzt zeigen konnten. Sie fanden, dass Frühgeborene noch im Alter von elf bis 16 Jahren eine stärkere Gehirnreaktion auf schmerzhafte Reize zeigen als reif geborene Kinder.Show moreNeonatalogie
20.10.2010, 22:00 Uhr
Liebe gegen den Schmerz
Intensive Liebe aktiviert im menschlichen Gehirn einige Belohnungszentren so sehr, dass Schmerzen als weniger stark empfunden werden.Show moreNeurologie
20.10.2010, 22:00 Uhr
Mit Blaulicht ins Herz
Herzarrhythmien gehören zu den häufigsten Ursachen für Infarkte. Um die aus dem Takt gekommenen Muskelbereiche besser studieren zu können, schickten Forscher nun Lichtimpulse in die Herzen gentechnisch veränderter Mäuse und lösten dort gezielt Rhythmusstörungen aus.Show moreRhythmusstörungen
20.10.2010, 22:00 Uhr
Risiko einer Frühgeburt vorhersagen
Ein vorzeitiger Riss der Fruchtblase ist für etwa ein Drittel aller Frühgeburten verantwortlich. Um diese Komplikation besser prognostizieren zu können, haben Wissenschaftler der Fachhochschule in Aachen ein Verfahren entwickelt, womit sich die Spannung in der Embryonalhülle berührungslos bestimmen lässt.Show moreDiagnostik
13.10.2010, 22:00 Uhr
Besser Hund als Katze
Kinder, die unter einer Hundeallergie leiden und dennoch einen Vierbeiner besitzen, entwickeln seltener Ekzeme als Kinder, die keinen Hund als Haustier haben. Anders verhält es sich, wenn eine Katzenallergie vorliegt. In diesen Fällen wirkt sich eine Katze als Haustier negativ auf die Reaktion der Haut aus.Show moreAllergieverhalten
13.10.2010, 22:00 Uhr
Zu viel Müll in der Zelle
α-Synuclein heißt das Protein, dem schon seit Längerem eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Parkinson zugeschrieben wird. Nun konnten Wissenschaftler seine genaue Rolle definieren: Es stört die zelleigene "Müllabfuhr" – die Makroautophagozytose.Show moreParkinson
13.10.2010, 22:00 Uhr
Viele Gene bestimmen die Größe
Dass die Körpergröße von den Genen bestimmt wird, ist schon lange bekannt. Wie viele Gene daran beteiligt sind, ist aber neu:Show moreVererbung
13.10.2010, 22:00 Uhr
Licht lässt Muskeln kontrahieren
Forschern der Stanford Universität ist es gelungen, gelähmte Muskeln mithilfe von Licht aussendenden Dioden zu aktivieren. Show moreNeurophysiologie
06.10.2010, 22:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung