Wissenschaft
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie Grönlandhaie dem Altern trotzen
Im eiskalten Wasser vor Grönland lebt ein Fisch, der mit bis zu 400 Jahren zu den ältesten Wirbeltieren der Welt zählt. Obwohl das Herz des Grönlandhais nach den Jahren deutliche Spuren von Zellalterung aufweist, bleibt es ein Leben lang voll funktionsfähig. Ein Team europäischer Meeresbiologen und Altersforscher untersuchte das Herz nun genauer.Show morespektrum
wissenschaft
Hohe Resilienz gegenüber Herzfibrose
17.06.2026, 09:00 Uhr
Prazosin wirkt als Traumfänger
Der Alpha-1-Blocker Prazosin hat in mehreren Studien eine vorbeugende Wirkung gegen posttraumatisch bedingte Albträume gezeigt. Möglicherweise bahnt sich damit eine Renaissance für das mittlerweile von anderen Substanzen verdrängte Antihypertensivum an.Show morePosttraumatische Reaktionen
14.03.2012, 23:00 Uhr
Bisphenol A geht aufs Herz
Eine neue Langzeitstudie hat Bisphenol A als eine Art "Cofaktor" für kardiovaskuläre Erkrankungen entlarvt. Ein weiterer Minuspunkt für die stark umstrittene Chemikalie, die als Weichmacher in verschiedenen Plastikprodukten Verwendung findet.Show moreKardiologie
07.03.2012, 23:00 Uhr
Botox hebt die Stimmung
Deutsche und Schweizer Wissenschaftler haben erstmals in einer randomisierten, kontrollierten Studie gezeigt, dass eine einmalig im Bereich der Stirn injizierte Dosis Botulinumtoxin nicht nur Falten glättet, sondern auch die Symptome einer Depression deutlich lindern kann.Show moreDepression
07.03.2012, 23:00 Uhr
Magnetische Hefe für die Forschung
Wissenschaftler der Harvard-Universität haben magnetische Hefe hergestellt. Mit ihrer Hilfe wollen sie die Prozesse bei der Entstehung von neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson weiter erforschen.Show moreNeurodegenerative Erkrankungen
07.03.2012, 23:00 Uhr
Die innere Uhr hält das Herz im Takt
Das Risiko für einen plötzlichen Herztod kann einer aktuellen Untersuchung zufolge durch das Ungleichgewicht eines Faktors, der die innere Uhr codiert, erhöht werden. Das wäre eine Erklärung dafür, warum ein plötzlicher Herztod am Morgen und am Abend gehäuft beobachtet werden kann.Show moreKardiologie
07.03.2012, 23:00 Uhr
Autismus – weil Nerven nicht miteinander "sprechen"
Genetische Mutationen, die die Kommunikation von Nervenzellen stören, stehen offenbar in direktem Zusammenhang mit Erkrankungen des autistischen Spektrums. Das haben Wissenschaftler der Universität Ulm aktuell herausgefunden. Die neuen Erkenntnisse untermauern die Annahme, dass Störungen an synaptischen Kontakten des zentralen Nervensystems ursächlich für Autismus sind.Show moreNeurologie
29.02.2012, 23:00 Uhr
Neue Sehkraft dank Stammzellen
Wissenschaftler der UniversitätsAugenklinik Bonn haben einen Weg gefunden, wie sich von der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) betroffene Zellen des retinalen Pigmentepithels im Auge ersetzen lassen könnten. Sie programmierten Hautzellen eines Menschen in das Stadium embryonaler Stammzellen zurück und gewannen daraus gesunde Zellen, die sie erkrankten Ratten unter die Netzhaut transplantierten. Bei den Tieren konnte so der fortschreitende Untergang der Sehzellen gestoppt werden.Show moreAltersabhängige Makuladegeneration
29.02.2012, 23:00 Uhr
Auf Blutzuckerspiegel bei Empfängnis kommt es an
Hohe HbA1c-Werte während der Empfängnis können das Fehlbildungsrisiko bei Kindern von Diabetikerinnen steigern.Show moreDiabetes und Schwangerschaft
29.02.2012, 23:00 Uhr
Herzinsuffizienz führt zum Verlust von Gehirnzellen
Personen mit einer Herzinsuffizienz zeigen ein schlechteres Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis sowie langsamere Reaktionsgeschwindigkeiten. Das ist das Ergebnis einer im "European Heart Journal" veröffentlichten Studie.Show moreKardiologie
29.02.2012, 23:00 Uhr
Weniger Salz für verarbeitete Lebensmittel
Nach einer gemeinsamen Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), des Max Rubner-Instituts (MRI) und des Robert Koch-Instituts (RKI) nimmt die Mehrheit der Deutschen zu viel Salz auf. Problematisch ist insbesondere der Salzgehalt verarbeiteter Lebensmittel.Show morePrävention der Hypertonie
22.02.2012, 23:00 Uhr
Bei Stress werden Hepatitisviren munter
Wirkstoffe, die die Immunabwehr unterdrücken und gleichzeitig Virusinfekte in Schach halten, wären ideale Arzneistoffe für Empfänger von Organtransplantaten. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum wiesen nun für bestimmte Substanzen mit einem solchen Wirkprofil allerdings nach, dass sie die Zellen in einen Stresszustand versetzten, der die Vermehrung von Hepatitis-B-Viren begünstigt.Show moreImmunsuppression
22.02.2012, 23:00 Uhr
BAI nicht besser als BMI
Zur Einschätzung, ob Normal- oder Übergewicht vorliegt, wurde bislang hauptsächlich der Body Mass Index (BMI) herangezogen. Seit vergangenem Jahr gibt es eine weitere Methode, mit der sich der Körperfettanteil berechnen lässt: Der Body Adiposity Index (BAI). Wie deutsche Forscher nun schreiben, hat er gegenüber dem BMI allerdings keine Vorteile. So lässt sich anhand des BAI z. B. das Diabetesrisiko nicht besser abschätzen als mit dem BMI.Show moreRisikoabschätzung des Diabetes
22.02.2012, 23:00 Uhr
Spezifische Antikörper entwickeln sich früh
Im Alter von neun Monaten bis zwei Jahren treten am häufigsten Antikörper gegen die insulinproduzierenden Betazellen des Pankreas auf. Kinder, die in diesem Alter Antikörper entwickeln, haben ein hohes Risiko, bis zum zehnten Lebensjahr an Typ-1-Diabetes zu erkranken.Show moreTyp-1-Diabetes
22.02.2012, 23:00 Uhr
Warum Übergewicht zu Insulinresistenz führt
Übergewicht ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung eines Typ-2-Diabetes. Deutsche Wissenschaftler haben nun in Kooperation mit dänischen Forschern neue Erkenntnisse gefunden, warum Übergewicht zu einer Insulinresistenz führt und damit den Weg für die Diabetesentstehung bereitet.Show moreDiabetesforschung
15.02.2012, 23:00 Uhr
Herzinfarktrisiko liegt auf dem Y-Chromosom
Männer haben ein höheres Herzinfarktrisiko als Frauen. Bislang wurde dies vor allem auf einen ungesünderen Lebensstil zurückgeführt. Nun haben britische und australische Wissenschaftler auch eine genetische Komponente entdeckt – auf dem Y-Chromosom.Show moreKardiologie
15.02.2012, 23:00 Uhr
Bexaroten hilft gegen Alzheimer – bei Mäusen
Das Retinoid-Analogon Bexaroten wird bislang zur Therapie des fortgeschrittenen kutanen T-Zell-Lymphoms eingesetzt. Möglicherweise stellt der Wirkstoff auch eine Option für die Behandlung der Alzheimer-Demenz dar. Im Tierversuch beseitigte es Beta-Amyloidplaques und bewirkte darüber eine Normalisierung des Verhaltens der Tiere.Show moreNeurodegenerative Erkrankungen
15.02.2012, 23:00 Uhr
Zweisprachige Kinder sind im Vorteil
Kinder, die zweisprachig aufwachsen, entwickeln verschiedene verbale und nonverbale Fähigkeiten früher als Kinder, die nur einsprachig erzogen werden. Das haben kanadische Wissenschaftler nun im Rahmen einer Studie herausgefunden. Bislang ging man davon aus, dass nur das Sprachbewusstsein bei bilingualen Kindern erhöht ist.Show moreKindliche Entwicklung
15.02.2012, 23:00 Uhr
Trinken senkt Rückfallrisiko nach Schlaganfall
Trinken reduziert das Rückfallrisiko nach einem Hirninfarkt. Das zeigte eine Studie aus Münster, die kürzlich im "Journal of the Neurological Sciences" veröffentlicht wurde.Show moreThromboembolische Erkrankungen
15.02.2012, 23:00 Uhr
Warum der Mittelfinger "auf der Leitung steht"
Jeder Körperteil besitzt im Gehirn einen eigenen Nervenzellbereich – im Kopf ist also eine komplette Karte des Körpers gespeichert. Die Bedeutung dieser Karten ist noch weitgehend unklar. Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben nun ein wenig Licht ins Dunkel gebracht.Show moreNeurologie
08.02.2012, 23:00 Uhr
Erstmals Histon-Mutation bei Glioblastomen entdeckt
Glioblastome gelten als besonders aggressive Hirntumoren. Bei Kindern mit dieser Erkrankung entdeckten Heidelberger Wissenschaftler nun Genveränderungen, die sich auf die Funktion der DNA-Verpackungsproteine auswirken.Show moreOnkologie
08.02.2012, 23:00 Uhr
Coffein moduliert den Östrogenspiegel
Bei regelmäßigem Verzehr von coffeinhaltigen Getränken kann der Östrogenspiegel von Frauen in gebärfähigem Alter beeinflusst werden. Dabei kommt es offenbar unter anderem auf den Coffeinlieferanten an, wie eine aktuelle Studie nun gezeigt hat.Show moreHormonforschung
08.02.2012, 23:00 Uhr
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung