Wirtschaft

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Professor Andreas Kaapke über Parteien im freien Fall
Das Wahlverhalten ändert sich: Volksparteien schrumpfen, Koalitionen werden komplizierter. Professor Andreas Kaapke warnt: Für stark regulierte Branchen wie die Apotheken ist diese politische Instabilität eine echte Gefahr. Show morewirtschaft
Kolumne: Der Apothekenökonom
04.04.2026, 12:00 Uhr
Peter Ditzel:Apothekenvisionen – die Apotheke
Keine Kochrezepte, wie die Apotheke der Zukunft funktioniert, wollte der Hessische Apothekerverband auf seinem IX. Frankfurter Wirtschaftstag am 20. Februar im Hotel Marriott vorstellen. Es ging vielmehr darum, visionär einen Blick über die Grenzen der heutigen Apotheke hinaus zu wagen. Ein Ökonom, zwei Marketingexperten, ein Kommunikationswissenschaftler und ein Jesuitenpater zeigten jeweils aus ihrer Sicht auf, wo sie die Apotheke der Zukunft ansiedeln, wohin der Weg gehen kann, und was die Apotheke besser machen kann als heute. Stichworte hierfür waren die Convenience-Apotheke, die Kult-Apotheke und die Netzwerk-Apotheke. Neue Strukturen im Gesundheitswesen könnten sie herausfordern Ų aber "nicht um jeden Preis". Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Die öffentliche Apotheke im Gesundheitsmarkt: Volkswirtschaftliche Situation un
Wir leben im Zeitalter der "umfassenden Kommunikation". Neue Kommunikationstechniken und -möglichkeiten vermitteln immer mehr Informationen - und damit häufig auch Begehrlichkeiten, die immer wieder zu Verhaltensänderungen einzelner, bis hin zum Wertewandel innerhalb einer gesamten Gesellschaft führen (können). Die Mobilität und Reisefreudigkeit der Menschen nimmt weltweit zu. Waren früher nur wenige, meist "Privilegierte", in der Lage, neue Länder und Sitten kennenzulernen, ist dies heute für fast jeden möglich. Dadurch werden auch weltweit Märkte von solchen Entwicklungen tangiert, beeinflußt, gesteuert, mit zum Teil kaum nachvollziehbaren Auswirkungen. Ein anschauliches und drastisches Beispiel zugleich: An den Börsen dieser Welt werden an einem Tag, also innerhalb von 24 Stunden, häufig genug mehr Gewinne erzielt, als zur Versorgung der hungernden Bevölkerung für ein Jahr an Geld benötigt würde. Dies ist nicht der Ort, solche Entwicklungen zu beklagen. Jeder verantwortungsvolle Bürger sollte sich allerdings darüber klar sein, daß das Phänomen der "umfassenden Kommunikation" auch in seinem Umfeld bislang Bewährtes plötzlich auf den Prüfstand stellen kann - und wird, wenn die Begehrlichkeiten nach Veränderung nur groß genug sind. Dies trifft uneingeschränkt auch für das deutsche Sozialversicherungssystem mit seinem Gesundheitsmarkt zu. Deshalb gilt für den Berufsstand der Apotheker, als freie Heilberufler an einer dynamischen Weiterentwicklung des Systems mitzuwirken, um sich einer möglichen Fremdbestimmung, z.B. durch "share-holder", weitestgehend zu entziehen. Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
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