Wirtschaft

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Professor Andreas Kaapke über Parteien im freien Fall
Das Wahlverhalten ändert sich: Volksparteien schrumpfen, Koalitionen werden komplizierter. Professor Andreas Kaapke warnt: Für stark regulierte Branchen wie die Apotheken ist diese politische Instabilität eine echte Gefahr. Show morewirtschaft
Kolumne: Der Apothekenökonom
04.04.2026, 12:00 Uhr
T. Müller-BohnAlle in einem Boot – aber jeder
Vom 14. bis 16. Februar fand in der Fachhochschule Hamburg-Bergedorf das zweite Hamburger Forum "Qualität im Gesundheitswesen" statt. In die Veranstaltung unter dem Motto "… alle in einem Boot - aber jeder in seinem eigenen?!" wurde die achte Jahrestagung der Gesellschaft für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (GQMG) integriert. Weitere Mitveranstalter waren diverse Hamburger Institutionen und Organisationen des Gesundheitswesens, beispielsweise die Ärztekammer, die Gesundheitsbehörde und das Universitätsklinikum Eppendorf.Show more25.02.2001, 16:39 Uhr
V. Ulrich, T. Müller-BohnInnovationen im Arzneimitt
Vielen Patienten bringen sie einen erheblichen Gewinn an Lebensqualität. Ihr gesellschaftlicher Wert wird sogar von Kritikern des Arzneimittelmarktes anerkannt. Doch sie sprengen immer wieder den starren Rahmen der Arzneimittelbudgets: innovative Arzneimittel. Die Regeln zur Budgetfestsetzung sehen vor, die Arzneimittelbudgets um eine Innovationskomponente zu erhöhen. Doch wie ist ein solcher Wert zu berechnen? Die Schwierigkeiten und mögliche Lösungen sollen hier aufgezeigt werden. Hierzu gibt es mehrere Konzepte, deren erhebliche Unterschiede beim Gebrauch der Daten in gesundheitspolitischen Diskussionen zu beachten sind.Show more18.02.2001, 16:39 Uhr
E. Bronder, A. KimpelUnverbrauchte Arzneimittel &nda
Zwölf Monate lang wurden die zurückgebrachten unverbrauchten Medikamente in einer Berliner Apotheke erfasst, gezählt und analysiert. 1998 ergab die Zählung 10 603 Packungen, zehn Jahre davor (1988) waren in der selben Apotheke 5164 Packungen gezählt worden. Die Menge der unverbrauchten Arzneimittel wird nicht weniger, sondern steigt. Drastische Erhöhungen bei den Zuzahlungen für verordnete Medikamente, die 1997 vom Gesetzgeber eingeführt wurden, sollten eigentlich den Umfang der unverbrauchten Medikamente verringern. Doch das Gegenteil scheint der Fall zu sein.Show more04.02.2001, 16:39 Uhr
S. J. Oschmann:Kosteneffektivität durch Innovation
Noch vor einigen Jahren verursachte das starke Wachstum der Gesundheitsausgaben in den USA große Finanzierungsprobleme. Aus der Sicht der amerikanischen Regierung bestand das größte Problem des dortigen Gesundheitssystems in der sehr starken Fragmetierung der Leistungsanbieter und -erbringer. Sie befürwortete statt dessen ein zentralisiertes Gesundheitssystem, um die stark steigenden Gesundheitsausgaben in den Griff zu bekommen. Sicherlich bietet ein zentralisiertes Gesundheitssystem Vorteile durch Monopolkäufe, aber es hat auch den großen Nachteil, dass es sich weniger gut an die Bedürfnisse der Patienten anpassen kann. Obwohl die Einführung eines zentralisierten Gesundheitssystems in den USA scheiterte, konnte das Wachstum der Gesundheitsausgaben auf etwa das Niveau der Inflationsrate verringert werden. Dieser Erfolg ist vor allem auf zwei Faktoren zurückzuführen: Managed Care und Einsatz innovativer Arzneimittel. Die politischen Zielsetzungen wurden also nicht durch dirigistische Eingriffe, sondern über den Markt erzielt.Show more27.02.2000, 16:31 Uhr
Peter Ditzel:Apothekenvisionen – die Apotheke
Keine Kochrezepte, wie die Apotheke der Zukunft funktioniert, wollte der Hessische Apothekerverband auf seinem IX. Frankfurter Wirtschaftstag am 20. Februar im Hotel Marriott vorstellen. Es ging vielmehr darum, visionär einen Blick über die Grenzen der heutigen Apotheke hinaus zu wagen. Ein Ökonom, zwei Marketingexperten, ein Kommunikationswissenschaftler und ein Jesuitenpater zeigten jeweils aus ihrer Sicht auf, wo sie die Apotheke der Zukunft ansiedeln, wohin der Weg gehen kann, und was die Apotheke besser machen kann als heute. Stichworte hierfür waren die Convenience-Apotheke, die Kult-Apotheke und die Netzwerk-Apotheke. Neue Strukturen im Gesundheitswesen könnten sie herausfordern Ų aber "nicht um jeden Preis". Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Die öffentliche Apotheke im Gesundheitsmarkt: Volkswirtschaftliche Situation un
Wir leben im Zeitalter der "umfassenden Kommunikation". Neue Kommunikationstechniken und -möglichkeiten vermitteln immer mehr Informationen - und damit häufig auch Begehrlichkeiten, die immer wieder zu Verhaltensänderungen einzelner, bis hin zum Wertewandel innerhalb einer gesamten Gesellschaft führen (können). Die Mobilität und Reisefreudigkeit der Menschen nimmt weltweit zu. Waren früher nur wenige, meist "Privilegierte", in der Lage, neue Länder und Sitten kennenzulernen, ist dies heute für fast jeden möglich. Dadurch werden auch weltweit Märkte von solchen Entwicklungen tangiert, beeinflußt, gesteuert, mit zum Teil kaum nachvollziehbaren Auswirkungen. Ein anschauliches und drastisches Beispiel zugleich: An den Börsen dieser Welt werden an einem Tag, also innerhalb von 24 Stunden, häufig genug mehr Gewinne erzielt, als zur Versorgung der hungernden Bevölkerung für ein Jahr an Geld benötigt würde. Dies ist nicht der Ort, solche Entwicklungen zu beklagen. Jeder verantwortungsvolle Bürger sollte sich allerdings darüber klar sein, daß das Phänomen der "umfassenden Kommunikation" auch in seinem Umfeld bislang Bewährtes plötzlich auf den Prüfstand stellen kann - und wird, wenn die Begehrlichkeiten nach Veränderung nur groß genug sind. Dies trifft uneingeschränkt auch für das deutsche Sozialversicherungssystem mit seinem Gesundheitsmarkt zu. Deshalb gilt für den Berufsstand der Apotheker, als freie Heilberufler an einer dynamischen Weiterentwicklung des Systems mitzuwirken, um sich einer möglichen Fremdbestimmung, z.B. durch "share-holder", weitestgehend zu entziehen. Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung