Wirtschaft

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Professor Andreas Kaapke über Parteien im freien Fall
Das Wahlverhalten ändert sich: Volksparteien schrumpfen, Koalitionen werden komplizierter. Professor Andreas Kaapke warnt: Für stark regulierte Branchen wie die Apotheken ist diese politische Instabilität eine echte Gefahr. Show moreDAX: Niedergang in Raten
DAX erholt sich leicht nach Rückschlag / Anleger bleiben skeptisch(hps). Kaum hat der DAX ein paar bescheidene Gewinne aufzuweisen, setzen schon Gewinnmitnahmen ein. Warum sollte man auch Aktien kaufen, wenn selbst die US-Notenbank die US-Wirtschaft immer tiefer in die Krise schlittern sieht? Und manchem Investor mag der DAX inzwischen sogar überbewertet erscheinen.
Show moreEnde der großen Freiheit
Wohnungsbauprämie künftig zweckgebunden(awd/az). Bausparverträge gehören zu den beliebtesten Vorsorgeprodukten. Sicherheit, Flexibilität und die staatlichen Fördermöglichkeiten überzeugen jedes Jahr Millionen von Bundesbürgern. Bisher konnten Bausparer nach einer siebenjährigen Sperrfrist ihr Guthaben samt Staatszuschüssen frei verwenden – ob für ein neues Auto, den nächsten Urlaub oder die eigenen vier Wände. Doch ab 2009 trat eine gesetzliche Neuregelung in Kraft und setzt der großen Freiheit ein Ende.
Show more„Narcotics Sold Online. No Prescription Required“
Der Handel von Arzneimitteln scheint nicht nur für legale Branchen der "Ausweg" aus krisenhaften Ereignissen zu sein, wenn Rasierwasser und Gesichtscreme, Babywindeln und Scheuermittel nicht mehr die erwarteten Gewinne bringen. Auch der illegale Markt erschließt "neue Geschäftsfelder". Dies ist eine sehr gefährliche Entwicklung, wie Ereignisse jüngerer Zeit, z. B. in den USA, zeigen. Auch wenn hier der Übergang zwischen legal und illegal oft "schwimmend" und für den Verbraucher schwer erkennbar ist. Im Rahmen unserer Beschäftigung mit Arzneimittelangeboten im Internet sind wir erneut auf dies "interessante Phänomen" gestoßen.
Show moreDAX: Sie waren gewarnt!
DAX bricht durch die 4000er Marke – Rückgang vollzieht sich noch zu langsam
(hps). Lange lag es in der Luft, nun ist es passiert. Von der ersten Ausgabe der Apotheker Zeitung dieses Jahres an wurde vor einem Einbruch unter die 4000er Marke gewarnt. Jetzt streichen die Optimisten die Segel. Doch von der erhofften Ausverkaufsstimmung, die dann letztlich die Trendwende zum Besseren einläuten könnte, ist bislang noch wenig zu spüren.Show moreBetriebskosten 2008: Streitthema Nummer 1
Vermieter dürfen keine Verwaltungskosten einbauen
(bü). Die "zweite Miete" – korrekter mit "Betriebskosten" bezeichnet – steigt von Jahr zu Jahr; Strom- und Gaslieferanten sei Dank. Unabhängig davon: Viele verstehen das Fachchinesisch ihrer Betriebskostenabrechnung nicht mehr, was naturgemäß immer öfter Streit mit den Vermietern zur Folge hat. Die Juristen der örtlichen Mietvereine gehen nach den ihnen vorgelegten Abrechnungen davon aus, dass jede zweite Abrechnung von den Mietern unzutreffende Beträge verlangt.Show moreDAX: Frühlingsgefühle auf Eis gelegt
Ausbruchsversuch beim DAX scheitert / Wall Street misstrauisch gegenüber Rettungspaket
(hps). Gewinneinbrüche, Massenentlassungen und ein Rettungspaket, das auf immer mehr Skepsis stößt. Vor diesem Hintergrund war es schon bemerkenswert, wie lange sich der DAX gegen die schlechte Nachrichtenlage stemmen konnte. Die Mär von der Abkoppelung des Frankfurter Parketts vom großen Bruder in New York machte bereits die Runde, da sind die Optimisten aufgewacht.Show moreAbfindung: Das Arbeitsverhältnis endet
Bis zu 18 Monatsgehälter als finanzielles Trostpflaster
(bü). Nicht erst seit wenigen Wochen – vielmehr seit Langem Tag für Tag Realität: Ein Unternehmer kündigt Mitarbeitern. Die dann häufig gestellte Frage lautet: Muss der Arbeitgeber eine Abfindung zahlen, wenn das Arbeitsverhältnis endet? Vielfach wird angenommen, ein solcher Anspruch bestehe aufgrund einer langen Betriebszugehörigkeit. Das stimmt aber nicht. Das Gesetz sieht lediglich drei Möglichkeiten vor, eine Abfindung für den verlorenen Arbeitsplatz beanspruchen zu können.
Show morePflegebedürftigkeit wächst
Privatvorsorge wird immer wichtiger
(awd/az). "Guten Tag Vater, wie geht es dir heute?" "Wer sind Sie?" Erschreckend und emotional belastend für Verwandte, wenn Demenz das Erinnerungsvermögen eines Familienmitglieds raubt und zum Pflegefall macht. Alzheimer ist eine der häufigsten Ursachen, die zu Pflegebedürftigkeit führen. Neben geistigen Krankheiten sind es meist Stürze mit solch schwerwiegenden Folgen, dass eine Selbstversorgung nicht mehr möglich ist.Show moreApothekenexklusives beim Discounter
Werden die Hersteller apothekenuntreu?
(diz). Die Fälle häufen sich: Apothekenexklusive Ware wird in den Regalen von Drogeriemärkten und Discountern entdeckt. Erst in dieser Woche schickte uns eine Leserin den Hinweis, dass in einem Drogeriemarkt der Kette Müller apothekenexklusive Produkte wie Biolectra Magnesium, Baldriparan, Priorin oder Femibion zum Verkauf angeboten werden.Show moreDAX: Weckruf für Träumer
Anleger erhoffen sich von Obama Wunder. Der aber kocht nur mit Wasser. Und selbst das ist nicht mehr ganz frisch.
(hps). Angekündigt wurde die Rede als "das entscheidendes Ereignis des Jahres". Von dem Bankenrettungspaket von Finanzminister Geithner versprach sich die Börse den Königsweg aus der Kreditkrise, leicht und einfach zu begehen. Doch was Geithner dann anzubieten hatte, klang unausgegoren – und ein bisschen hoffnungslos.Show moreDAX an der langen Leine
Optimisten testen ihre Grenzen aus – Rahmenbedingungen unverändert schlecht
(hps). Gute Quartalsberichte, vor allem aus dem Pharmabereich, sorgten zuletzt für eine Aufhellung der Anlegerstimmung und überlagerten den Eindruck der Hilflosigkeit, den die Regierungen im Umgang mit der Finanzkrise bei den Investoren immer noch hinterlassen. Hinter der Kurserholung stecken indes keine Überzeugungstäter. Sie ist rein technisch bedingt.Show moreDAX: 4000er Marke bleibt ein Thema
Unternehmensausblicke lassen wenig Raum für eine nachhaltige Erholung der Aktien
(hps). Die Berichtssaison läuft jetzt auf vollen Touren. Aber obwohl bislang kaum ein Unternehmen für das laufende Quartal einen Lichtblick anzubieten hatte, konnte sich der DAX ein wenig von der magischen 4000er Linie entfernen. Doch die Realität dürfte das Parkett bald wieder einholen.Show moreSünder werden bestraft – zur Freude anderer
200.000 Euro der Zumwinkel-Auflage an "Gemeinnützige"
(bü). Ob sich Klaus Zumwinkel "freigekauft" hat oder ob er genau so behandelt wurde wie jeder andere in gleicher Situation, ist zweitrangig: Im Regelfall bringen solche damit verbundenen Geldauflagen gemeinnützigen Einrichtungen Freude. Denn ein Teil dieser Auflagen, die die Gegenleistung für eine Vergünstigung sind – nämlich der Haftverschonung – verschwindet nicht in der Staatskasse, sondern wird (noch) Sinnvollerem zugeführt.Show moreDAX: Seifenblase Obama?
Der Hoffnungsträger ist als Präsident vereidigt – und die Börsen brechen ein
(hps). Neue Aussagen zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise suchte man in Obamas Antrittsrede vergeblich. Vor dem Hintergrund der akuten Probleme im Finanzsektor hätten sich die Investoren da schon mehr gewünscht, als nur ein paar hoffnungsfrohe Floskeln. Vorschusslorbeeren hatte die Börse ja bereits verteilt. Nun wartet man auf Fakten.Show moreDAX: Platz da – die Bären kommen!
Die Deutsche Bank patzt – und der DAX bricht ein
(hps). Wenn Analysten erst einmal anfangen, optimistisch zu werden, ist für den Privatanleger Vorsicht angebracht. So lautete an dieser Stelle der Tenor der letzten Woche. Und in der Tat – die Reaktion der Börse ließ nicht lange auf sich warten. Von der Euphorie zu Jahresbeginn ist nichts mehr übrig.Show morePrivate Wohltäter haben Spendenvorteile
Vierfach höhere Steuerersparnis für „gemeinnützige“ Spenden
(bü). Manche glauben es immer noch nicht, es ist aber Tatsache: Private Wohltäter können ihre Spenden an Vereine und karitative Organisationen bis zu viermal großzügiger ansetzen als noch vor zwei Jahren. Und das Finanzamt belohnt sie mit einer entsprechend höheren Steuerersparnis.Show moreDAX verbucht Achtungserfolg
DAX greift nach der 5000 Punkte-Marke, aber Charttechnik verschlechtert sich
(hps). Ein gelungener Jahresauftakt für den DAX. Gleich zu Beginn nahm das Börsenbarometer die 5000 Punkte-Marke in Angriff. Auch bei den Analysten hellen sich die Minen ein wenig auf. Grund genug, sich als Anleger langsam Sorgen zu machen.Show moreDAX lässt nicht locker
Ungewissheit über US-Automobilhilfen irritiert nur kurzfristig
(hps). Man kennt die Prozedur inzwischen nur zu gut: Eine schwächere Eröffnung in New York entlässt die Händler in Europa zunächst verzweifelt ins Wochenende. Die Amerikaner drehen dann aber im späten Handel ins Plus und schaffen damit für die nächste Woche neue Fakten. Wieder einmal ein Beweis dafür, dass es nur einen einzigen unabhängigen Markt gibt – die Wall Street.Show moreBMW hilft seinen Händlern
(lk). Für den Deutschen Aktienindex ging es in der zurückliegenden Woche bis Donnerstagabend um 2,4% auf 4756 Punkte nach oben. Soweit die gute Nachricht. Denn was dann aus dem Mund der Bundesregierung zu hören war, glich eher einer Katastrophenmeldung.Show moreSüßes verkauft sich gut
(lk). Die europäischen Finanzmärkte haben sich in der vergangenen Woche gut entwickelt. Hatten zunächst schwache Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten für eine dementsprechend mäßige Performance an der amerikanischen Wall Street gesorgt, war es dann die Hoffnung auf eine Leitzinssenkung durch die amerikanische Notenbank, die die Kurse nach oben trieb.Show moreDAX kämpft sich nach oben
Das Börsenbarometer trotzt den Gewinnmitnahmen und schlägt sich wacker
(hps). Der DAX hat erneut die Untergangspropheten ausgebremst. Stärkere Gewinnmitnahmen sind bislang ausgeblieben. Stattdessen kommt es immer zu Neuengagements. Dabei setzen die Akteure auf eine zwar heftige, aber kurze Rezessionsphase. Show moreVorsichtiger Optimismus
(lk). Der Deutsche Aktienindex konnte letzte Woche überzeugen. Erste Stimmen sprechen nach dem deutlichen Anstieg des Leitindex bis Donnerstagabend um 8,8% auf 4767 Punkte bereits von einer Jahresendrallye. Unter anderem profitierten die Märkte von der Aussage des künftigen amerikanischen Präsidenten Barack Obama, der die US-Wirtschaft mit einem groß angelegten Investitionsprogramm wieder in Schwung bringen will. Show moreDas Ausmaß der Arzneimittel-Pick-ups
Die Abholstationen für Arzneimittel in Drogeriemärkten, sog. Pick-up-Stellen, unterliegen aufgrund fehlender Regulierungsvorschriften keinerlei behördlicher Kontrolle. Darüber hinaus mangelt es an einem grundlegenden Überblick über das bisherige Ausmaß des Pick-up-Geschäfts in Drogerien. Dieser Artikel soll Aufschluss darüber geben, in welchem Ausmaß die Pick-up-Stellen tatsächlich schon verbreitet sind und welche diesbezüglichen Informationen man den Internetseiten der Drogerien und den mit Ihnen kooperierenden Versandapotheken entnehmen kann.Show moreIQWiG-Methoden für die Kosten-Nutzen-Bewertung
Die Sparbemühungen auf dem Generikamarkt, allen voran die Rabattverträge, prägen den Apothekenalltag und sorgen immer wieder für Ärger. Doch erscheinen die noch erzielbaren Einsparungen geringfügig im Vergleich zur Ausgabenentwicklung bei den patentgeschützten Arzneimitteln. Die ab dem nächsten Jahr zu erwartenden Höchsterstattungsbeträge für Arzneimittelinnovationen dürften daher große Bedeutung für den Markt gewinnen. Die entscheidenden Weichen für die Festlegung dieser Höchstpreise werden derzeit gestellt. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) soll bei der Festlegung der Höchsterstattungsbeträge für neue patentgeschützte Arzneimittel die Kosten-Nutzen-Bewertungen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) berücksichtigen. Daher sind die Methoden des IQWiG zur Durchführung dieser Bewertungen ein wesentlicher Schlüssel zu den Höchstpreisen, die den Arzneimittelmarkt künftig prägen werden.Show moreDas zweistufige Bewertungsverfahren
Adäquate GKV-Erstattungspreise im GenerikamarktVon Cosima Kötting und Uwe May
Wie viel ist ein Arzneimittel wert? Ganz sicher nicht den Betrag, der im Rabattvertrag zwischen einem Arzneimittelhersteller und einer Krankenkasse steht. Nicht nur die Wertigkeit der Arzneimittel, sondern auch die Mehrzahl der deutschen Arzneimittelhersteller bleiben in diesem System auf der Strecke. Die Marktbeteiligten konzentrieren sich derzeit auf die kurzfristige Schadensbegrenzung. Nachhaltige Lösungen, die den Interessen aller an der Arzneimittelversorgung Beteiligten gerecht werden, sind dabei nicht in Sicht. Aus dieser "Notlage" heraus und in der Überzeugung, dass nur konstruktive Kritik mit Lösungsvorschlägen das Gehör der Politiker finden kann, hat der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) ein Forschungsprojekt zur GKV-Erstattungspreisbildung im Generikamarkt initiiert [1].Show more
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