Wirtschaft

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
„Diversifizierung ist für die Apotheken das A und O“
Die Arzneimittelabgabe bleibt der wichtigste Anker der Apotheken – doch das Umfeld verändert sich rasant. Jan Harbecke, Inhaber der Jahreszeiten Apotheken in Münster, Vorstandsmitglied im Apothekerverband Westfalen-Lippe (AVWL) und Mitglied der DAV-Verhandlungskommission, wagte bei der Interpharm Apotheke & Wirtschaft den Blick nach vorn. Was muss passieren, damit das neue Leistungsspektrum der Apotheken auch angemessen vergütet wird?Show moreBetriebsfest vor Weihnachten: Der Fiskus feiert mit
Auf Teilnehmer "mit Partner" lauert die Steuer(bü). Betriebsfeste – also jene "Veranstaltungen zur Förderung der Betriebsgemeinschaft", die vorzugsweise in die Vorweihnachtszeit fallen – können von den Firmen relativ aufwendig ausgerichtet werden, ohne dass der Fiskus daran beteiligt werden muss: Bis zu 110 Euro je Arbeitnehmer darf sich der Arbeitgeber den Spaß kosten lassen, ohne dass die Mitarbeiter oder ihr Chef steuerlich belastet werden; der Unternehmer spart sogar Steuern. Doch was so steuerzahlerfreundlich aussieht, hat es in sich.
Show moreIQWiG-Methodik für die Kosten-Nutzen-Bewertung
Während im Generikabereich zahlreiche Sparinstrumente wirken, gibt es bisher kaum Einflussmöglichkeiten auf die Preise innovativer Arzneimittel. Dies soll sich durch Höchstbeträge für solche Arzneimittel ändern. Mit der am 19. Oktober vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) veröffentlichten Methodik für Kosten-Nutzen-Bewertungen wurde eine wesentliche Grundlage dafür geschaffen (siehe auch DAZ 43, S. 43). Doch der gerade geschlossene Koalitionsvertrag der künftigen Bundesregierung könnte die Weichen erneut anders stellen.Show moreNotdienstbereitschaft: Wahl zwischen Freizeitausgleich & gesonderter Vergütung
AWA – Heft 21, 1. November 2009Show moreKrankenversicherung: Wenn „teuer“ nicht auch „besser ist, gibt es nur "billig“
Pharma-Aktien im Visier
Krebsmittel und Energydrinks / Pharmaforschung und Absatzmärkte in Fernost(hps). Nicht nur für Apotheker sind Pharma-Aktien von besonderem Interesse. Auch die Börse schätzt die soliden Titel der Wirkstoffhersteller. Mit dem monatlichen Update von News und Analysteneinschätzungen für Pharma-Aktien rund um den Globus bleiben Sie auf dem Laufenden.
Show moreRabattverträge der AOK – wirksam und unbedenklich?
Von Falk Hoffmann, Roland Windt und Gerd GlaeskeSeit dem 1. April 2007 haben Rabattverträge zwischen Krankenkassen und Pharmaunternehmen Einzug in die Versorgung gehalten und bis heute gibt es eine regelrechte Flut solcher Vereinbarungen. Die AOK war Vorreiter bei Rabattverträgen und startete zum 1. Juni 2009 für 63 Wirkstoffe neue Verträge. Mittlerweile liegen 27 Monate Erfahrungen unter realen Bedingungen hinter uns, die auch bei einigen AOKen durch unzählige Rabattverträge gekennzeichnet waren. Diese haben Einfluss auf die Präparateauswahl in der Apotheke und damit letztendlich auch auf den Versicherten.
Show moreDAX: Intel holt die Käufer zurück aufs Parkett
Intel liefert zuversichtlichen Ausblick – Berichtssaison kommt in Schwung(hps). Der Tenor der bislang veröffentlichten Quartalsergebnisse lautet: Zumindest nicht schlechter als erwartet. Glänzen konnten Goldman Sachs mit guten Zahlen und Intel mit einem positiven Ausblick. Repräsentativ ist das Ganze bislang allerdings nicht, denn nach den staatlich gedopten Finanzwerten folgen erst die wirklich harten Brocken.
Show moreFinanzplanung ist vielschichtig
Wer gut wirtschaftet, geht auf Nummer sicher(awd/az). Das derzeitige Zinsniveau ist für Anleger nicht gerade das attraktivste. Im ewigen Auf und Ab der Zinskurve bewegt sich das bisherige Jahr 2009 im unterdurchschnittlichen Bereich. Der Ende Mai herausgegebene Bundesschatzbrief mit sechsjähriger Laufzeit bringt eine Rendite von gerade 2,68 Prozent über die gesamte Laufzeit. Und wer das Papier nach einem Jahr verkauft, muss sich mit einem halben Prozent Zins begnügen.
Show moreDAX: Start in die US-Berichtssaison
Alcoa liefert Zahlen ab – Reicht "weniger schlecht als erwartet" auch in Zukunft aus?(hps). Es ist wohl weniger dem Zahlenwerk von Alcoa zu verdanken, dass der DAX in seinem Abwärtstrend eine Verschnaufpause einlegen konnte. Der Aluminiumkonzern bestätigte mit seinem Quartalsbericht die allgemeine Einschätzung, das sich der Fall der Weltwirtschaft verlangsamt. Vielmehr war der Markt technisch überverkauft und legte eine Verschnaufpause ein. Ob solche lauen Meldungen auch in Zukunft dazu angetan sind, die Anlegerstimmung hoch zu halten, darf indes bezweifelt werden.
Show moreDAX: „Time Out“ bei Kursen unter 4700 Punkten
Gegenwehr der Optimisten lässt nach – Berichtssaison als Zünglein an der Waage?(hps). Optimismus "auf Sichtweite" – so könnte man die Strategie der Optimisten nennen. Am Parkett wird derzeit kurzfristig alles honoriert, was Hoffnung macht. Bis hin zu den schlechten Nachrichten, die ja dazu prädestiniert sind, auf Besserung hoffen zu dürfen. Und dabei hält man den Kopf am besten gesenkt, denn der Blick über den Tellerrand verspricht nichts Gutes.
Show moreAb Juli 2009: Vierfach gute Nachrichten für Rentner
Höhere Hinzuverdienst-Grenzen für Witwen und Witwer(bü). Es sieht fast so aus, als ob ab Juli 2009 über Rentner ein Geldregen herniedergeht: mehr Rente, niedrigere Beiträge zur Krankenkasse, bessere Hinzuverdienstmöglichkeiten sowie höhere Freibeträge für Witwen und Witwer. Und es ist in der Tat die – kumuliert – beste Nachricht seit Langem für die ansonsten arg geschröpften Rentenbezieher, wobei zum Beispiel an die übergangslose Verdoppelung sowohl ihrer Krankenversicherungsbeiträge zur Pflegeversicherung als auch auf Betriebsrenten zu denken ist.
Show moreDAX geht in Deckung
Berichtssaison wirft ihre Schatten voraus – das Ende für das "Prinzip Hoffnung"?
(hps). Die Optimisten liegen auf der Lauer. Jeder Kommentar, der einen Hinweis auf die "Wendetheorie" liefert, wird dankbar aufgegriffen. Nun meldete sich letzten Mittwoch die amerikanische Notenbank zum Thema Wirtschaftsentwicklung zu Wort. Doch der Ausblick, den die Notenbanker anzubieten hatten, fiel nicht nach dem Geschmack der Haussiers aus. Die Hoffnung auf eine schnelle Wirtschaftserholung scheint damit so weit entfernt wie die 5000er Marke für den DAX.
Was ist ein Call- und was ein Put-Optionsschein?
(hps). Optionsscheine sind Termingeschäfte. Sie berechtigen den Käufer, innerhalb eines festgelegten Zeitraumes und zu einem festgelegten Bezugspreis ("Basis") Aktien vom Verkäufer zu beziehen ("Call") oder an ihn zu verkaufen ("Put"). Der Käufer eines Calls rechnet mit steigenden Preisen, während der Erwerber eines Puts auf fallende Notierungen setzt. Dabei ist der Käufer berechtigt – aber nicht dazu verpflichtet – die vereinbarten Aktien vom Verkäufer abzunehmen bzw. an ihn zu liefern. In der Praxis wird er allerdings nur den Schein an der Börse mit Profit weiterveräußern. Zu dem wirklichen Bezug bzw. Lieferung der Aktien kommt es praktisch nie. Show moreUrlaub 2009: Zusatzversicherung lohnt sich
In 38 Länder "per Gesetz" mit (fast) ausreichendem Krankenschutz(bü). Im Urlaub innerhalb Europas sind gesetzlich Krankenversicherte grundsätzlich so geschützt wie die Bewohner des betreffenden Staates – also nicht selten weniger umfangreich als hierzulande –, und dies in 38 Ländern. Hierzu gehören Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Marokko, Mazedonien, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Tunesien, Ungarn, Zypern (griechischer Teil).
Show moreDAX unter Druck
Anleger suchen Schutz bei "defensiven Titeln" – konjunktursensible Aktien auf der Verliererseite(hps). Wer heutzutage als Unternehmen die Erwartungen der Anleger enttäuscht, wird gnadenlos abgestraft. So wurde der DAX-Titel Kali und Salz aufgrund schlechter als erwartet ausgefallener Zahlen binnen zwei Tagen um knapp 20 Prozent zurückgestuft. Während die Verantwortlichen in Politik und Notenbanken ihre Zukunftserwartungen immer noch an halbseidenen Vertrauensindices festmachen, herrschst in der realen Wirtschaft eine ganz andere Tonart.
Show moreAb Juli 2009: Zum zweiten Mal Umzugskosten-Abzug erhöht
Nicht nur bei beruflichem Wohnungswechsel hilft der Fiskus tragen(bü). Rechnungen für einen privat veranlassten Umzug dürfen als "haushaltsnahe Dienstleistung" vom steuerpflichtigen Einkommen abgesetzt werden: 20 Prozent des Rechnungsbetrages, maximal 4000 Euro im Jahr können seit Jahresbeginn 2009 die Steuer mindern. Dabei werden allerdings auch alle anderen haushaltsnahen Dienstleistungen mitgerechnet, etwa die Arbeit eines Gärtners oder einer Putzhilfe.
Show moreDAX: Bei 5100 Punkten festgefahren
Börsen bejubeln den Ölpreis – und fürchten gleichzeitig die Konsequenzen(hps). Der Unterschied zwischen positiven Konjunkturzahlen und nur "positiv interpretierten" Wirtschaftszahlen liegt in dem Spielraum, um den sich Bullen und Bären in ihrer jeweiligen Auslegung zanken werden. Eine Debatte, die schon bald entbrennen dürfte, denn stark steigende Renditen und Ölnotierungen könnten die Argumentationskette der Optimisten zu Fall bringen.
Show moreDAX in der Konsolidierung
Experten zweifeln zunehmend an der Rechtfertigung des jüngsten Kursanstiegs(hps). Das Urvertrauen in den Anlagedruck der institutionellen Anleger, die bislang noch jeden Kursrückschlag unverzüglich zum Wiedereinstieg nutzten, scheint erschüttert. Der Konflikt zwischen dem anhaltenden Liquiditätszufluss seitens der Großanleger und der fehlenden Untermauerung des derzeitigen Kursniveaus durch Fundamentaldaten verschärft sich zusehends. Der DAX scheint bei 5150 Punkten am Ende der Fahnenstange angekommen zu sein.
Show moreBörse: Nur Verschnaufpause oder schon am Ende?
Optimisten verzweifeln an der 5000er Marke – Nervosität an der Börse steigt
(hps). Es herrscht wieder Ernüchterung am Parkett. Die 5000er Marke im DAX will einfach nicht fallen und das fundamentale Umfeld macht es Optimisten auch nicht leichter, die rosa Brille weiter aufzubehalten. Ob nun der massive Einbruch beim Auftragseingang im April im deutschen Maschinenbau oder die Schwierigkeiten, in die selbst bislang gesunde US-Banken zunehmend geraten – die Spekulation auf eine wirtschaftliche Trendwende dürfte von den Marktteilnehmern bald hinterfragt werden.
DAX scheitert an der 5000er Marke
US-Notenbank stellt Erholung in Frage – Großbritannien droht Bonitätsabstufung(hps). US-Notenbankchef Ben Bernanke sieht die Zukunft nicht mehr ganz so rosig – trotz massiver staatlicher Unterstützung. Während indes der Erfolg der Hilfspakete noch unsicher ist, zeichnet sich immer mehr der Preis für das staatliche Eingreifen ab. Nachdem Großbritannien nun konkret die Herabstufung der Bonität droht, fürchten nun auch die USA um ihre Kreditwürdigkeit auf den Kapitalmärkten. Da hat die Börse inzwischen ein wesentlich optimistischeres Szenario eingepreist.
Show moreDas Zinsmärchen
Betrachtungen zum Zins und über den Glauben ans GeldEine der kuriosesten Erfindungen der Menschheit ist der Zins. Nun, er ist eben der Preis für die Ware Geld, möchte man kühl ökonomisch antworten. Das Drehen an Zinsschrauben bewegt ganze Volkswirtschaften.
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