Quo vadis, pharmazeutischer Großhandel?
Pharmagroßhandel und Apotheken durch das AMNOG wirtschaftlich hart getroffen, gemeinschaftliches Agieren wichtiger denn je
STUTTGART (kp/az). Die Konsequenzen des Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) sind weitreichend und haben das Verhältnis zwischen Apotheken und dem Pharmagroßhandel nachhaltig beeinflusst. Der pharmazeutische Großhandel sowie die Apotheken leiden finanziell spürbar unter der Last der Sparmaßnahmen. Ferner belasten die wirtschaftlichen Einbußen auf beiden Seiten das Verhältnis zwischen den Wirtschaftsakteuren. Dabei ist im Grunde klar: Die eigentliche Stoßrichtung für Forderungen bezüglich einer finanziellen Ent lastung muss die Politik sein. Dies wurde im Rahmen einer durch die Prof. Kaapke Projekte initiierten Diskussionsrunde mit Vertretern von Großhandel, Apotheken sowie weiteren Branchenkennern deutlich.