
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Patienten geben Ärzten mehr Informationen als KI-Chatbots
Digitale Symptom-Checker können helfen, die Dringlichkeit einer Therapie einzuschätzen und Patienten passende Termine zu geben. Doch dafür braucht die KI präzise Informationen. Eine Studie zeigt nun, dass Menschen KI-Chatbots weniger ausführlich von ihren Beschwerden berichten als Ärzten.Show morespektrum
Vertrauen zu Menschen ist größer
05.05.2026, 13:00 Uhr
Neues Tuberkulosemittel wirkt doppelt so gut
Ein neuer Wirkstoff mit dem vorläufigen Namen "Komponente J" hat sich laut einer Meldung bei "Nature online" im Tierversuch mit Mäusen als doppelt so wirksam bei der Bekämpfung von Mycobacterium tuberculosis erwiesen als die Standardantibiotika. Die Entwickler von "Komponente J" erhoffen sich damit kürzere Behandlungszyklen.Show more12.12.2004, 17:04 Uhr
Kosmetik kann auf die Nerven gehen
Das in Kosmetik verwendete Methylisothiazolinon hat sich im Laborversuch als zytotoxisch erwiesen. Die im Test eingesetzten Konzentrationen waren zwar sehr hoch, die Forscher vermuten jedoch, dass bei häufigem Gebrauch entsprechender Kosmetika auch niedrigere Konzentrationen für Menschen schädlich sein könnten.Show more12.12.2004, 17:04 Uhr
Nierenversagen durch Urintests vorbeugen
In Deutschland leben derzeit rund 60.000 Dialysepatienten. Bei etwa 15 Prozent davon hätte es nicht zu einem Nierenversagen kommen müssen, bei weiteren 30 bis 40 Prozent hätte es noch Jahre hinausgezögert werden können, wenn die zugrunde liegende Nierenerkrankung rechtzeitig erkannt und behandelt worden wäre, so Prof. Dr. Manfred Weber. Er fordert flächendeckende Früherkennungsprogramme.Show more12.12.2004, 17:04 Uhr
Schwangerschaft: Folsäuregaben sollen Brustkrebs begünstigen
Die Einnahme von Folsäurepräparaten in der späten Schwangerschaft erhöht das Brustkrebsrisiko. Zu diesem Ergebnis gelangten australische und britische Forscher in einer Langzeitstudie, die nun in der Fachzeitschrift "British Medical Journal" veröffentlicht wurde.Show more12.12.2004, 17:04 Uhr
Stress lässt Chromosomen alt aussehen
Psychischer Stress macht krank – und offenbar auch alt. Wissenschaftler der Universität Californien haben herausgefunden, dass psychische Belastungen die Chromosomen einer Frau um zehn Jahre altern lassen. Ob es sich bei Männern genauso verhält, ist noch nicht untersucht.Show more05.12.2004, 17:04 Uhr
Rifampicin als Hoffnung für Parkinsonpatienten
Das Antibiotikum Rifampicin hat im Labor vielversprechende Ergebnisse bei einem Parkinsonmodell gezeigt. Vorausgesetzt, die weiteren Forschungsarbeiten verlaufen positiv, könnte Parkinson damit künftig möglicherweise bereits direkt nach der Diagnosestellung gestoppt werden.Show more05.12.2004, 17:04 Uhr
Ultraschall für das Ungeborene ungefährlich
Vor rund 10 Jahren wurde eine Studie veröffentlicht, in der über negative Auswirkungen wiederholter Ultraschalluntersuchungen auf das ungeborene Kind berichtet wurde. Eine aktuell in der Fachzeitschrift "The Lancet" publizierte Studie widerspricht dem nun.Show more05.12.2004, 17:04 Uhr
Auch gekauter Tabak verursacht Krebs
Wer raucht, hat ein erhöhtes Krebsrisiko. Dieser Zusammenhang dürfte mittlerweile jedem bekannt sein. Weniger verbreitet ist das Wissen um die Gefahren von Tabakprodukten zum Schnupfen oder Kauen. Die als "smokeless tobacco" bezeichneten Produkte werden vielfach verharmlost.Show more05.12.2004, 17:04 Uhr
Immunsystem: Existenz von Wächterzellen in Frage gestellt
Heidelberger Wissenschaftler stellen eine in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publizierte Hypothese zur Immunabwehr in Frage: Entgegen dieser Veröffentlichung sollen Menschen keine spezifischen Wächterzellen besitzen, die den menschlichen Körper vor unerwünschten Abwehrreaktionen gegen das eigene Gewebe bewahren.Show more05.12.2004, 17:04 Uhr
Das Mammakarzinom, 3. Teil: Komplementäronkologie
Von Petra Jungmayr | Ein sehr hoher Prozentsatz der an Krebs erkrankten Patienten hat den Wunsch und das Bedürfnis nach einer zusätzlichen, ergänzenden Therapie. Dieser Wunsch resultiert aus einem menschlichen Grundbedürfnis, sich gegen eine Bedrohung – in diesem Fall Krebs – aktiv zu wehren [23]. Hinzu kommt, dass der Patient in der Alternativmedizin einen Ausweg aus der desillusionierenden Prognose der rationalen Medizin sucht.Show more28.11.2004, 17:04 Uhr
Wandernde Knochenmarkzellen schuld an Magenkrebs
Magenkrebs entsteht möglicherweise nicht durch im Magengewebe gebildete Krebszellen, sondern durch eingewanderte Knochenmarkzellen, die sich im Magen festsetzen und zu Tumorzellen mutieren. Zu diesem Ergebnis ist eine an der Columbia Universität durchgeführte Studie gekommen, die in der renommierten Fachzeitschrift "Science" veröffentlicht wurde. Show more28.11.2004, 17:04 Uhr
Meeresschwämme als Krebsmittel der Zukunft?
Meeresschwämme besitzen Abwehrstoffe, die in Untersuchungen krebshemmende Eigenschaften gezeigt haben. Die Nutzung dieser Substanzen scheiterte bislang allerdings an ihrer geringen Verfügbarkeit. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemische Ökologie und des Instituts für Molekulare Biotechnologie haben nun jedoch einen Weg gefunden, die Wirkstoffe in größeren Mengen zu gewinnen. Show more28.11.2004, 17:04 Uhr
Die Haut kann sich gegen E. coli wehren
Forscher der Universitäts-Hautklinik in Kiel haben nachgewiesen, dass das Protein "Psoriasin" die Haut vor Infektionen mit dem Bakterium Escherichia coli schützt. Zum ersten Mal wurde damit beim Menschen der Nachweis erbracht, dass Proteine auf der Haut Krankheitserreger abtöten.Show more28.11.2004, 17:04 Uhr
Schlafmangel macht dick
Wer durchschnittlich weniger als vier Stunden pro Nacht schläft, hat ein um 73 Prozent höheres Risiko, überflüssige Pfunde anzusetzen, als Menschen, die eine längere Nachtruhe pflegen. Das ist das Ergebnis einer amerikanischen Studie. Damit, dass "Kurzschläfer" nachts häufiger zum Kühlschrank pilgern, hat es allerdings nichts zu tun.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Krebs bei Kindern: Nierenschäden nach Chemotherapie vorbeugen
Bei Kindern mit Knochen- und Muskeltumoren werden in erster Linie Cyclophosphamid und Ifosfamid eingesetzt. Die Heilungsrate unter dieser Chemotherapie ist mit bis zu 70 Prozent hoch. Allerdings wird sie mit Nebenwirkungen erkauft – unter anderem mit Nierenschäden, die sich oft erst Jahre nach der Behandlung bemerkbar machen. Wie man ihnen vorbeugen kann, wird derzeit an der Universität Würzburg erforscht.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Den genetischen Ursachen von Parkinson auf der Spur
Ein internationales Forscherteam hat ein Gen entdeckt, das im Fall einer Mutation eine erbliche Form der Parkinson-Krankheit auslöst. Obwohl Parkinson in der Mehrzahl der Fälle nicht erblich ist, könnte diese Entdeckung neue Möglichkeiten der Therapie oder Prävention der Erkrankung eröffnen.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Das Mammakarzinom, 2. Teil: Medikamentöse Therapie
Von Petra Jungmayr | Die medikamentöse Therapie eines Mammakarzinoms richtet sich nach mehreren Fragestellungen (Abb. 1, Tab. 1): Kann die Patientin wahrscheinlich geheilt werden, oder ist nur noch eine palliative Behandlung möglich? Kann eine endokrine Therapie erfolgen, oder ist eine Chemotherapie angezeigt? Befindet sich die Patientin in der Menopause oder nicht? Generell darf die Therapie nicht ohne das Einverständnis der Patientin erfolgen. Das optimale Vorgehen wird in den Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft und der St. Galler Konsensuskonferenz zusammengefasst.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Cotrimoxazol erhält Kinder mit HIV am Leben
Aids ist längst nicht mehr nur eine "Erwachsenenkrankheit". Vor allem in Afrika und Asien sind zunehmend auch Kinder betroffen. Bei ihnen lässt sich die Lebensqualität und die Lebensdauer durch Gabe des Antibiotikums Cotrimoxazol verbessern, wie eine in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichte Studie ergab.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Das Mammakarzinom, 1. Teil: Epidemiologie, Prävention und Diagnose
Von Petra Jungmayr | Brustkrebs ist nach wie vor die häufigste Krebserkrankung der Frau. Die Diagnose Krebs ist per se niederschmetternd, die Diagnose Brustkrebs ist es in einem weiteren Maße, da ein Mammakarzinom unmittelbar die weibliche Identität betrifft. Dennoch sollten Frauen die Angst vor Krebs abbauen, denn viele kleine medizinische Fortschritte, eine angemessene gesellschaftliche und politische Wahrnehmung der Erkrankung, Kampagnen gegen Brustkrebs und effektivere hormonelle und chemotherapeutische Behandlungen haben dazu geführt, dass ein früh erkanntes Mammakarzinom meist heilbar ist und Lebensdauer und Lebensqualität auch bei fortgeschrittener Erkrankung gestiegen sind. Die folgenden vier Beiträge befassen sich mit Epidemiologie, Prävention und Diagnose, gehen auf die medikamentöse Therapie ein, streifen die Komplementäronkologie und geben einen Überblick zu Informations- und Beratungsmöglichkeiten.Show more14.11.2004, 17:04 Uhr
Verhütung für Männer: Impfstoff zur Spermaneutralisation bei Affen wirksam
Verhütung ist nach wie vor Frauensache. Obwohl seit langem versucht wird, sichere und verträgliche Verhütungsmittel auch für den Mann zu entwickeln, ist abgesehen von Kondomen bislang nichts auf dem Markt, was diesen Anspruch erfüllen würde. Vielleicht ändert sich dies jedoch in absehbarer Zukunft: Ein Impfstoff, der die Spermienproduktion zeitweilig außer Kraft setzt, hat im Tierversuch mit Affen gute Wirkung gezeigt.Show more14.11.2004, 17:03 Uhr
Forschungsverbund: Neue Strategien gegen Hirntumore
Jährlich erkranken in Deutschland etwa 5000 Menschen neu an einem bösartigen Hirntumor. Bei der Behandlung stehen die Ärzte auch heute noch oft mit dem Rücken zur Wand. Die Deutsche Krebshilfe hat nun einen Forschungsverbund gegründet, um diese Situation zu ändern. Show more14.11.2004, 17:03 Uhr
Compliance ist wichtiger als der Wirkstoff selbst
Es geht doch nichts über eine gute Compliance. Das ist in einem Satz zusammengefasst das Studienergebnis von amerikanischen Wissenschaftlern, die bei 7600 Herzpatienten untersuchten, wie wichtig es ist, dass Medikamente regelmäßig und entsprechend der Dosierungsvorschriften eingenommen werden. Show more14.11.2004, 17:03 Uhr
Alternative zum Tierversuch: Bildanalyse schlagender Herzmuskelzellen
Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT arbeiten gemeinsam mit einer Biotech-Firma an einem Verfahren, das die Aktivität von Herzmuskelzellen misst und auswertet. Es soll in der Zukunft dazu dienen, Tierversuche bei der Entwicklung von Herzmedikamenten einzusparen.Show more14.11.2004, 17:03 Uhr
Nesselausschlag erhöht Leukämierisiko
Wissenschaftler des schwedischen Karolinska Instituts untersuchten mögliche Zusammenhänge zwischen Allergien und dem Risiko für Leukämie. Für bestimmte Allergieformen konnten sie eine entsprechende Abhängigkeit feststellen, für andere dagegen nicht. Show more14.11.2004, 17:03 Uhr
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