
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Kleine Menschen, großer Druck
Viele Kinder und Jugendliche leiden unter Stress. Kein Wunder, wenn der Terminkalender von morgens bis abends vollgepackt ist. Da bleibt kaum Zeit, zur Ruhe zu kommen oder einfach mal nichts zu tun. Wird das zum Dauerzustand leiden viele Kinder auch unter körperlichen Beschwerden wie Schlafstörungen, Kopf- und Bauchschmerzen. Doch wie lässt sich dem Stress vorbeugen? Wie können Eltern ihren Kindern helfen bzw. unterstützend zur Seite stehen, damit der Alltag nicht zum Stressfaktor wird?Show moremedizin
spektrum
Stressursachen und Bewältigung
17.04.2026, 11:00 Uhr
Schlafmangel macht dick
Wer durchschnittlich weniger als vier Stunden pro Nacht schläft, hat ein um 73 Prozent höheres Risiko, überflüssige Pfunde anzusetzen, als Menschen, die eine längere Nachtruhe pflegen. Das ist das Ergebnis einer amerikanischen Studie. Damit, dass "Kurzschläfer" nachts häufiger zum Kühlschrank pilgern, hat es allerdings nichts zu tun.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Krebs bei Kindern: Nierenschäden nach Chemotherapie vorbeugen
Bei Kindern mit Knochen- und Muskeltumoren werden in erster Linie Cyclophosphamid und Ifosfamid eingesetzt. Die Heilungsrate unter dieser Chemotherapie ist mit bis zu 70 Prozent hoch. Allerdings wird sie mit Nebenwirkungen erkauft – unter anderem mit Nierenschäden, die sich oft erst Jahre nach der Behandlung bemerkbar machen. Wie man ihnen vorbeugen kann, wird derzeit an der Universität Würzburg erforscht.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Den genetischen Ursachen von Parkinson auf der Spur
Ein internationales Forscherteam hat ein Gen entdeckt, das im Fall einer Mutation eine erbliche Form der Parkinson-Krankheit auslöst. Obwohl Parkinson in der Mehrzahl der Fälle nicht erblich ist, könnte diese Entdeckung neue Möglichkeiten der Therapie oder Prävention der Erkrankung eröffnen.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Das Mammakarzinom, 2. Teil: Medikamentöse Therapie
Von Petra Jungmayr | Die medikamentöse Therapie eines Mammakarzinoms richtet sich nach mehreren Fragestellungen (Abb. 1, Tab. 1): Kann die Patientin wahrscheinlich geheilt werden, oder ist nur noch eine palliative Behandlung möglich? Kann eine endokrine Therapie erfolgen, oder ist eine Chemotherapie angezeigt? Befindet sich die Patientin in der Menopause oder nicht? Generell darf die Therapie nicht ohne das Einverständnis der Patientin erfolgen. Das optimale Vorgehen wird in den Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft und der St. Galler Konsensuskonferenz zusammengefasst.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Cotrimoxazol erhält Kinder mit HIV am Leben
Aids ist längst nicht mehr nur eine "Erwachsenenkrankheit". Vor allem in Afrika und Asien sind zunehmend auch Kinder betroffen. Bei ihnen lässt sich die Lebensqualität und die Lebensdauer durch Gabe des Antibiotikums Cotrimoxazol verbessern, wie eine in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichte Studie ergab.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Das Mammakarzinom, 1. Teil: Epidemiologie, Prävention und Diagnose
Von Petra Jungmayr | Brustkrebs ist nach wie vor die häufigste Krebserkrankung der Frau. Die Diagnose Krebs ist per se niederschmetternd, die Diagnose Brustkrebs ist es in einem weiteren Maße, da ein Mammakarzinom unmittelbar die weibliche Identität betrifft. Dennoch sollten Frauen die Angst vor Krebs abbauen, denn viele kleine medizinische Fortschritte, eine angemessene gesellschaftliche und politische Wahrnehmung der Erkrankung, Kampagnen gegen Brustkrebs und effektivere hormonelle und chemotherapeutische Behandlungen haben dazu geführt, dass ein früh erkanntes Mammakarzinom meist heilbar ist und Lebensdauer und Lebensqualität auch bei fortgeschrittener Erkrankung gestiegen sind. Die folgenden vier Beiträge befassen sich mit Epidemiologie, Prävention und Diagnose, gehen auf die medikamentöse Therapie ein, streifen die Komplementäronkologie und geben einen Überblick zu Informations- und Beratungsmöglichkeiten.Show more14.11.2004, 17:04 Uhr
Verhütung für Männer: Impfstoff zur Spermaneutralisation bei Affen wirksam
Verhütung ist nach wie vor Frauensache. Obwohl seit langem versucht wird, sichere und verträgliche Verhütungsmittel auch für den Mann zu entwickeln, ist abgesehen von Kondomen bislang nichts auf dem Markt, was diesen Anspruch erfüllen würde. Vielleicht ändert sich dies jedoch in absehbarer Zukunft: Ein Impfstoff, der die Spermienproduktion zeitweilig außer Kraft setzt, hat im Tierversuch mit Affen gute Wirkung gezeigt.Show more14.11.2004, 17:03 Uhr
Forschungsverbund: Neue Strategien gegen Hirntumore
Jährlich erkranken in Deutschland etwa 5000 Menschen neu an einem bösartigen Hirntumor. Bei der Behandlung stehen die Ärzte auch heute noch oft mit dem Rücken zur Wand. Die Deutsche Krebshilfe hat nun einen Forschungsverbund gegründet, um diese Situation zu ändern. Show more14.11.2004, 17:03 Uhr
Compliance ist wichtiger als der Wirkstoff selbst
Es geht doch nichts über eine gute Compliance. Das ist in einem Satz zusammengefasst das Studienergebnis von amerikanischen Wissenschaftlern, die bei 7600 Herzpatienten untersuchten, wie wichtig es ist, dass Medikamente regelmäßig und entsprechend der Dosierungsvorschriften eingenommen werden. Show more14.11.2004, 17:03 Uhr
Alternative zum Tierversuch: Bildanalyse schlagender Herzmuskelzellen
Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT arbeiten gemeinsam mit einer Biotech-Firma an einem Verfahren, das die Aktivität von Herzmuskelzellen misst und auswertet. Es soll in der Zukunft dazu dienen, Tierversuche bei der Entwicklung von Herzmedikamenten einzusparen.Show more14.11.2004, 17:03 Uhr
Nesselausschlag erhöht Leukämierisiko
Wissenschaftler des schwedischen Karolinska Instituts untersuchten mögliche Zusammenhänge zwischen Allergien und dem Risiko für Leukämie. Für bestimmte Allergieformen konnten sie eine entsprechende Abhängigkeit feststellen, für andere dagegen nicht. Show more14.11.2004, 17:03 Uhr
Endometriose und Migräne hängen zusammen
Frauen, die unter einer Endometriose leiden, haben ein doppelt so hohes Risiko für Migräne wie Frauen ohne Wucherungen des endometrialen Gewebes. Das ergab eine an der Universität von Genua durchgeführte Untersuchung. Hinter dem Zusammenhang werden genetische Faktoren vermutet.Show more07.11.2004, 17:03 Uhr
Weinbau an der Weißen Elster
"Schnapsidee vom Zeitzer Wein?" titelte skeptisch die Lokalpresse im März 1998, nachdem ein Stadtrat gefordert hatte, in Zeitz wieder einen Weinberg aufzureben. Die Idee wurde Realität: Mittlerweile wird in Zeitz und Umgebung auf 17 Hektar Fläche Wein angebaut.Show more07.11.2004, 17:03 Uhr
Grippeimpfung auch niedriger dosiert wirksam
Ein Fünftel der derzeit üblichen Grippeimpfstoff-Dosis würde – intradermal statt intramuskulär injiziert – völlig ausreichen, um einen erwachsenen Menschen vor einer Infektion mit Influenzaviren zu schützen. Das ist das Ergebnis zweier im "New England Journal of Medicine" veröffentlichten Studien.Show more07.11.2004, 17:03 Uhr
Training hält das Immunsystem länger jung
Wer über 65 Jahre alt ist, dessen Abwehr gegen eingedrungene Erreger kann noch ebenso kräftig sein wie bei einer 30 Jahre jüngeren Person. Um das zu erreichen, muss man allerdings aktiv in Bewegung bleiben – mindestens dreimal pro Woche und insgesamt zwei Stunden oder länger – etwa durch Gehen, Radfahren, Gymnastik oder Schwimmen.Show more07.11.2004, 17:03 Uhr
Blutdrucksenkung für Diabetiker wichtiger als abnehmen
Überschüssige Pfunde sind ein Hauptrisikofaktor für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes. Entsprechend gilt Abnehmen als beste Maßnahme zur Vorbeugung und auch als Therapie. Doch immer mehr Diabetologen sehen den derzeit intensiv geführten Kampf gegen das Übergewicht eher skeptisch.Show more07.11.2004, 17:03 Uhr
Hoher Medikamentenkonsum bei Schwangeren
Während einer Schwangerschaft ist es bekanntlich von größter Wichtigkeit, den Nutzen eines Medikamentes gegenüber dem eventuellen Risiko für das ungeborene Kind sorgfältig abzuwägen. Vor allem während der ersten drei Monate sollte wenn möglich vollständig auf Medikamente verzichtet werden. Augenscheinlich nutzen jedoch schwangere Frauen Arzneimittel oftmals zu unbekümmert.Show more31.10.2004, 17:03 Uhr
Pyridostigmin hilft bei orthostatischer Dysregulation
An der Mayoklinik in Rochester prüfen Wissenschaftler neue Behandlungsmöglichkeiten für die orthostatische Dysregulation, eine fehlerhafte Anpassung von Blutdruck und Herzfrequenz, die beim Übergang von der liegenden in die stehende Position auftritt. Das indirekte Parasympathomimetikum Pyridostigmin hat sich in einer Studie als vielversprechend erwiesen. Show more31.10.2004, 17:03 Uhr
Grippevirus: Aus lästig wird gefährlich
Nie hat ein Grippevirus so viele Opfer gefordert wie während der Spanischen Grippe im Jahr 1918. Weltweit mindestens zwanzig Millionen Menschen kostete das Virus das Leben. Auf der Suche nach Gründen für dessen Virulenz können amerikanische Forscher Erfolge verbuchen.Show more31.10.2004, 17:03 Uhr
Infrarotkamera macht Gefäße sichtbar
Mit Hilfe einer Infrarotkamera lassen sich Gefäße bis zu einer gewissen Tiefe in der Haut aufspüren. Forscher der Universität Tennessee in Memphis entwickelten nun eine Technik, mit der man den Verlauf dieser Gefäße auf der Hautoberfläche darstellen kann. Show more31.10.2004, 17:03 Uhr
Maiglöckchenduft verheißt Fruchtbarkeit
Hat man sich – nicht ohne Einfluss des Geruchssinns – für einen Partner und schließlich für Familienplanung entschieden, hilft ein Riechrezeptor den Spermien dabei, die Eizelle zu finden. Der gleiche Riechrezeptor ist auch in der Nase anzutreffen: dort ist er dafür zuständig, Maiglöckchenduft zu erkennen.Show more24.10.2004, 16:03 Uhr
CFS: Träges Kind – müder Erwachsener?
Jeder kennt das: Zu träge, um sich zu irgend etwas aufzuraffen, zu müde für eigentlich alles. Wenn jedoch dieser Zustand – im Zusammenhang mit einigen weiteren Kriterien – andauert, spricht man vom chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS). Ein Team der Royal Free and University College Medical School interessierte sich für mögliche Risikofaktoren.Show more24.10.2004, 16:03 Uhr
Gehirnfitness: Anspruchsvoller Job, weniger Alzheimer
Menschen mit Berufen, die geistig hohe Anforderungen stellen, sind im Alter weniger gefährdet, an Alzheimer zu erkranken. Umgekehrt ist das Risiko für Menschen, die zwar körperlich, nicht jedoch geistig hart arbeiten müssen, höher. Das zeigte eine Studie, die die beruflichen Karrieren von über 100 Alzheimer-Patienten mit denen von über 200 gesunden Personen verglichen hat.Show more24.10.2004, 16:03 Uhr
Stammzellen korrigieren Herzentwicklung
Embryonale Stammzellen können bei Mäusen unter bestimmten Bedingungen einen angeborenen Herzfehler beheben. Allerdings müssen die Stammzellen bereits während der Entwicklung des Herzens anwesend sein, um ihre Wirkung entfalten zu können.Show more24.10.2004, 16:03 Uhr
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