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Patienten geben Ärzten mehr Informationen als KI-Chatbots
Digitale Symptom-Checker können helfen, die Dringlichkeit einer Therapie einzuschätzen und Patienten passende Termine zu geben. Doch dafür braucht die KI präzise Informationen. Eine Studie zeigt nun, dass Menschen KI-Chatbots weniger ausführlich von ihren Beschwerden berichten als Ärzten.Show morespektrum
Vertrauen zu Menschen ist größer
05.05.2026, 13:00 Uhr
Pharmaziegeschichte: Ein sächsisches Kräuterbuch von 1563
Ein pharmaziegeschichtlicher Schatz im Buchmuseum der Sächsischen Landesbibliothek Ų Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) ist das Kentmann'sche Kräuterbuch, das im Auftrag des sächsischen Kurfürsten August I. verfasst und 1563 fertiggestellt worden war. Es stand im Mittelpunkt der Jahresveranstaltung der Landesgruppen Sachsen-Anhalt und Sachsen der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie (DGGP), die am 15. Juli 2006 in Dresden stattfand.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Genomforschung: Verräterische Herzen
Veränderungen in bestimmten Genen beeinflussen die Schlagkraft des Herzens Ų so auch eine neu entdeckte Mutation namens tel (tell tale heart = verräterisches Herz). tel zerstört den Bauplan eines Proteins, das eine wichtige Rolle beim Aufbau und der Kontrolle des Herzmuskels spielt. Eine aktuelle Studie des Nationalen Genomforschungsnetzes hat ergeben, dass die Mutation die Pumpleistung des Herzens bereits im embryonalen Stadium beeinträchtigt.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Otitis media: Infektiöser Rasen im Ohr
Rund zwei Prozent der Bevölkerung leiden unter chronischer Mittelohrentzündung, in erster Linie Kinder im Alter bis zu fünf Jahren. Die immer wiederkehrenden eitrigen Infekte werden offenbar durch kompakte Bakterienfilme im Ohr verursacht, stellten Wissenschaftler vom Forschungsinstitut Pittsburgh fest.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Wie Computer das Leben ergründen
Computermodelle sollen helfen, die dem Leben zugrunde liegenden Prozesse besser zu verstehen. Dies jedenfalls ist Ziel der Systembiologie. Ihre Anwendungsmöglichkeiten sind vielseitig: Sie reichen vom gezielten Pflanzendesign über die Optimierung von Produktionsprozessen bis hin zur Entwicklung von maßgeschneiderten Arzneistoffen.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Genetisch bedingte MS stammt meist vom Vater
Die Multiple Sklerose (MS) tritt zu 85 Prozent spontan auf, die restlichen 15 Prozent scheinen genetische Ursachen zu haben. Die Erkrankung betrifft zweimal mehr Frauen als Männer - weitergegeben wird das veränderte Erbgut aber vor allem von betroffenen Vätern.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Kyphoplastie: Gebrochene Wirbel in Position bringen
Osteoporosepatienten erleiden im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung häufig schmerzhafte Wirbelkörper-Brüche. Mithilfe eines speziellen Verfahrens lassen sich die defekten Knochenelemente jedoch wieder aufrichten und festigen, was den Betroffenen eine weitgehend schmerzfreie Mobilität ermöglicht.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Wie dem Tumor die Luft ausgeht
Bei der therapeutischen Embolisation werden Blutgefäße durch die Verabreichung flüssiger Kunststoffe gezielt verstopft, um Blutungen zu stoppen oder Krebsgeschwüre von der Nährstoffversorgung abzuklemmen. In einer neuen Therapievariante sollen formflexible Gasblasen als Korken eingesetzt werden, um Tumoren die Luft abzuschneiden.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Typ-1-Diabetes beim Neugeborenen erkennen
Seit über einem Jahr läuft die internationale TEDDY(The Environmental Determinants of Diabetes in the Young)-Studie, die die umweltbedingten Ursachen des Diabetes bei Kindern aufdecken soll. Nun wurde eine erste Zwischenbilanz gezogen.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Warum das Auge klar durchblickt
Die Cornea ist der gewölbte vordere Teil der äußeren Augenhaut und als glasklare Ellipse für scharfes Sehen verantwortlich. Warum das "Fenster" des Augapfels nicht mit Blutgefäßen durchwachsen ist, haben Wissenschaftler der Universität Boston jetzt herausgefunden.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Eincremen will gelernt sein
Wer sich mit einer Sonnenmilch vor schädlicher UV-Strahlung schützen möchte, sollte nicht nur auf den Lichtschutzfaktor achten, sondern auch beim Auftragen große Sorgfalt walten lassen. Je nach Einreibetechnik ergeben sich erstaunliche Unterschiede in der Wirkung eines Sonnenschutzmittels.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Ein Glas Chianti zum Entspannen
Die gesundheitsfördernde Wirkung von Rotwein für Herz und Kreislauf ist viel erforscht. Italienische Wissenschaftler glauben jetzt auch der beruhigenden Komponente des Traubensaftes auf der Spur zu sein. Demnach sollen manche Rebsorten das als Schlafhormon bekannte Melatonin enthalten.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Das Geheimnis des déją vu
Jeder hat es wahrscheinlich schon einmal erlebt Ų man befindet sich in einer unbekannten Situation und hat dennoch das Gefühl, das alles schon einmal erlebt zu haben. Offenbar sind entkoppelte Gedächtnisprozesse für ein solches déją vu verantwortlich.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Psychologie: Vertrauen ist gut, vermeintliche Kontrolle ist besser
Mal Hand aufs Herz, legen Sie im Toilettenhäuschen immer Geld in die Schale, auch wenn keiner daneben sitzt, oder füllen Sie die Kaffeekasse des Vertrauens stets unaufgefordert mit dem gewünschten Betrag auf? Nein? Dann sind Sie in guter Gesellschaft. Britische Forscher fanden heraus, dass die meisten Menschen nur dann pflichtbewusst sind, wenn sie sich beobachtet fühlen.Show more23.07.2006, 16:19 Uhr
Neurologie: Stimme und Inhalt müssen zusammen passen
Wenn wir jemandem zuhören, versucht unser Gehirn die Bedeutung der Sätze nicht nur anhand der Worte festzumachen, sondern gleicht das Gesagte auch über die Identität des Sprechers ab. Stimmt beides nicht überein, reagiert die Denkzentrale überrascht.Show more23.07.2006, 16:19 Uhr
Autismus ist keine seltene Erkrankung
Bis Ende der 1980er Jahre galt der frühkindliche Autismus noch als seltene Störung mit einer Prävalenz von 5 zu 10.000. Seither klettern die Zahlen immer weiter nach oben. Die höchsten Werte beschrieben nun britische Wissenschaftler in der aktuellen "Lancet"-Ausgabe. Demnach sind 39 von 10.000 Kindern von Autismus betroffen.Show more23.07.2006, 16:19 Uhr
„Traurige“ Gene sind an Depressionen schuld
Kanadische Wissenschaftler haben ein Gen identifiziert, das eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Depressionen spielt. Wie sie vor kurzem auf einem Kongress berichteten, stellt das Gen einen viel versprechenden Ansatz für eine anti–depressive Therapie dar.Show more23.07.2006, 16:19 Uhr
Karl Lingner – Hygiene als Geschäft und Weltanschauung
Zu den schillernden Unternehmerpersönlichkeiten des frühen 20. Jahrhunderts zählt Karl August Lingner (1861-1916), ein Pionier der Reklame, der den größten Teil seines enormes Vermögens durch eine einzige Marke erworben hat: das Odol. Lingner förderte sein Geschäft indirekt durch öffentliche Stiftungen auf dem Gebiet der Gesundheitspflege und Gesundheitserziehung, von denen das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden am bekanntesten ist. Aber er lebte nicht nur für seine Geschäft, sondern engagierte sich auch uneigennützig für gesellschaftliche und politische Ziele.Show more16.07.2006, 16:19 Uhr
Früh übt sich der Alkoholiker
Exzessiver Alkoholkonsum in jungen Jahren hat langfristig ernsthafte Folgen für die Gesundheit, denn Alkoholmissbrauch im jugendlichen Alter bildet die Grundlage für eine Alkoholsucht im Erwachsenenalter. Das haben Wissenschaftler von der Boston University School of Public Health bei der Auswertung umfangreicher Daten jetzt nachgewiesen.Show more16.07.2006, 16:19 Uhr
Hilft Pentosanpolysulfat bei der Creutzfeld-Jakob-Krankheit?
Das Medical Research Council hat die Wirkung von Pentosanpolysulfat auf sieben Patienten mit Creutzfeld-Jakob-Krankheit (CJD) oder anderen Prionenerkrankungen überwacht. Der Wirkstoff, der in Deutschland zur Durchblutungsförderung zugelassen ist, schien bei einer kleinen Anzahl von Personen eine positive Wirkung zu haben.Show more16.07.2006, 16:19 Uhr
Herz-Kreislauf-Risiko: Diabetes macht 15 Jahre älter
Diabetiker erkranken bis zu vier Mal so häufig an kardiovaskulären Erkrankungen wie Menschen ohne Diabetes und sind im Schnitt zudem 15 Jahre früher davon betroffen, schreiben kanadische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Lancet".Show more16.07.2006, 16:19 Uhr
I. BlankKrebsfrüherkennung mit Tumormarkern
Die Heilung bei Krebspatienten hängt stark vom Zeitpunkt ab, an dem der Tumor erkannt wird. Ein gutes Beispiel ist der Darmkrebs, dessen Heilungsrate in der Frühform bei hohen 90% liegt. Je später die Erkrankung erkannt wird, umso stärker sinkt die Chance auf eine Heilung. Die Krebsfrüherkennung wird daher eine wichtige Maßnahme zur Krebsbehandlung. Lange Zeit hoffte man, für jede Tumorart eine charakteristische Substanz zu finden, deren erhöhtes Auftreten in Körperflüssigkeiten eindeutig und früh auf einen Tumor hinweist. Leider zeigte es sich jedoch, dass die meisten Tumormarker nicht spezifisch für eine bestimmte Erkrankung sind und aus der Höhe des Tumormarkerwertes nicht auf die Tumorgröße und -ausbreitung geschlossen werden darf. Der Verlauf einer malignen Tumorerkrankung kann jedoch mit Tumormarkern kontrolliert werden.Show more09.07.2006, 16:19 Uhr
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