
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Ganz schön mutiert: COVID-Variante Cicada
Cicada, so heißen im englischen Vertreter der Insekten-Superfamilie der Zikaden, der mehrere Tausend Spezies angehören. Wer im April 2026 jedoch das Stichwort „Cicada“ in eine digitale Suchmaschine einträgt, lernt wenig über die Sechsfüßler und viel über die Befürchtungen, die laut Medien mit der COVID-Variante BA.3.2 einhergehen.Show moremedizin
spektrum
Lange Zeit im Verborgenen
01.04.2026, 15:00 Uhr
Das Geheimnis des déją vu
Jeder hat es wahrscheinlich schon einmal erlebt Ų man befindet sich in einer unbekannten Situation und hat dennoch das Gefühl, das alles schon einmal erlebt zu haben. Offenbar sind entkoppelte Gedächtnisprozesse für ein solches déją vu verantwortlich.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Psychologie: Vertrauen ist gut, vermeintliche Kontrolle ist besser
Mal Hand aufs Herz, legen Sie im Toilettenhäuschen immer Geld in die Schale, auch wenn keiner daneben sitzt, oder füllen Sie die Kaffeekasse des Vertrauens stets unaufgefordert mit dem gewünschten Betrag auf? Nein? Dann sind Sie in guter Gesellschaft. Britische Forscher fanden heraus, dass die meisten Menschen nur dann pflichtbewusst sind, wenn sie sich beobachtet fühlen.Show more23.07.2006, 16:19 Uhr
Neurologie: Stimme und Inhalt müssen zusammen passen
Wenn wir jemandem zuhören, versucht unser Gehirn die Bedeutung der Sätze nicht nur anhand der Worte festzumachen, sondern gleicht das Gesagte auch über die Identität des Sprechers ab. Stimmt beides nicht überein, reagiert die Denkzentrale überrascht.Show more23.07.2006, 16:19 Uhr
Autismus ist keine seltene Erkrankung
Bis Ende der 1980er Jahre galt der frühkindliche Autismus noch als seltene Störung mit einer Prävalenz von 5 zu 10.000. Seither klettern die Zahlen immer weiter nach oben. Die höchsten Werte beschrieben nun britische Wissenschaftler in der aktuellen "Lancet"-Ausgabe. Demnach sind 39 von 10.000 Kindern von Autismus betroffen.Show more23.07.2006, 16:19 Uhr
„Traurige“ Gene sind an Depressionen schuld
Kanadische Wissenschaftler haben ein Gen identifiziert, das eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Depressionen spielt. Wie sie vor kurzem auf einem Kongress berichteten, stellt das Gen einen viel versprechenden Ansatz für eine anti–depressive Therapie dar.Show more23.07.2006, 16:19 Uhr
Karl Lingner – Hygiene als Geschäft und Weltanschauung
Zu den schillernden Unternehmerpersönlichkeiten des frühen 20. Jahrhunderts zählt Karl August Lingner (1861-1916), ein Pionier der Reklame, der den größten Teil seines enormes Vermögens durch eine einzige Marke erworben hat: das Odol. Lingner förderte sein Geschäft indirekt durch öffentliche Stiftungen auf dem Gebiet der Gesundheitspflege und Gesundheitserziehung, von denen das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden am bekanntesten ist. Aber er lebte nicht nur für seine Geschäft, sondern engagierte sich auch uneigennützig für gesellschaftliche und politische Ziele.Show more16.07.2006, 16:19 Uhr
Früh übt sich der Alkoholiker
Exzessiver Alkoholkonsum in jungen Jahren hat langfristig ernsthafte Folgen für die Gesundheit, denn Alkoholmissbrauch im jugendlichen Alter bildet die Grundlage für eine Alkoholsucht im Erwachsenenalter. Das haben Wissenschaftler von der Boston University School of Public Health bei der Auswertung umfangreicher Daten jetzt nachgewiesen.Show more16.07.2006, 16:19 Uhr
Hilft Pentosanpolysulfat bei der Creutzfeld-Jakob-Krankheit?
Das Medical Research Council hat die Wirkung von Pentosanpolysulfat auf sieben Patienten mit Creutzfeld-Jakob-Krankheit (CJD) oder anderen Prionenerkrankungen überwacht. Der Wirkstoff, der in Deutschland zur Durchblutungsförderung zugelassen ist, schien bei einer kleinen Anzahl von Personen eine positive Wirkung zu haben.Show more16.07.2006, 16:19 Uhr
Herz-Kreislauf-Risiko: Diabetes macht 15 Jahre älter
Diabetiker erkranken bis zu vier Mal so häufig an kardiovaskulären Erkrankungen wie Menschen ohne Diabetes und sind im Schnitt zudem 15 Jahre früher davon betroffen, schreiben kanadische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Lancet".Show more16.07.2006, 16:19 Uhr
I. BlankKrebsfrüherkennung mit Tumormarkern
Die Heilung bei Krebspatienten hängt stark vom Zeitpunkt ab, an dem der Tumor erkannt wird. Ein gutes Beispiel ist der Darmkrebs, dessen Heilungsrate in der Frühform bei hohen 90% liegt. Je später die Erkrankung erkannt wird, umso stärker sinkt die Chance auf eine Heilung. Die Krebsfrüherkennung wird daher eine wichtige Maßnahme zur Krebsbehandlung. Lange Zeit hoffte man, für jede Tumorart eine charakteristische Substanz zu finden, deren erhöhtes Auftreten in Körperflüssigkeiten eindeutig und früh auf einen Tumor hinweist. Leider zeigte es sich jedoch, dass die meisten Tumormarker nicht spezifisch für eine bestimmte Erkrankung sind und aus der Höhe des Tumormarkerwertes nicht auf die Tumorgröße und -ausbreitung geschlossen werden darf. Der Verlauf einer malignen Tumorerkrankung kann jedoch mit Tumormarkern kontrolliert werden.Show more09.07.2006, 16:19 Uhr
Das Glück kommt mit den Jahren
"Ich möchte noch mal zwanzig sein…" lautet der Refrain eines alten Schlagers und schwelgt damit in Erinnerung an die glückliche Jugendzeit. Werden Ältere nach ihrem Glücksempfinden gefragt, scheinen die meisten jedoch zufriedener zu sein als ihre jungen Mitmenschen.Show more09.07.2006, 16:18 Uhr
Impfstoffentwicklung: Zwei Wochen statt sechs Monate
Weltweit herrscht großer Bedarf an neuen Impfstoffen. Umso verwunderlicher ist es, dass ihre Herstellungsmethode seit einem halben Jahrhundert nahezu unverändert geblieben ist. Australische Wissenschaftler wollen dies ändern und die Impfstoffproduktion deutlich beschleunigen.Show more09.07.2006, 16:18 Uhr
Diagnostik: Parkinson schon vor dem Ausbruch erkennen
Erste Untersuchungen weisen darauf hin, dass eine Parkinson-Erkrankung sich mithilfe einer speziellen Ultraschallmethode bereits lange bevor die Krankheit das Gehirn spürbar geschädigt hat erkennen lässt. Die "transkranielle Sonographie (TCS)" könnte daher erstmals eine Frühdiagnose von Parkinson möglich machen.Show more09.07.2006, 16:18 Uhr
Veganerinnen bekommen seltener Zwillinge
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau Zwillinge zur Welt bringt, hängt nicht nur von genetischen, sondern auch von exogenen Faktoren wie der Ernährung der Mutter ab. Erkenntnissen amerikanischer Wissenschaftler zufolge bekommen Frauen mit veganer Ernährung seltener Zwillinge als Frauen, die sich mit einer Mischkost ernähren.Show more02.07.2006, 16:18 Uhr
Ausstellung: Gartenzwerge – belächelt und geliebt
Gartenzier oder Kitsch? Um diese Frage geht es in einer Sonderausstellung im sächsischen Oschatz, die bis zum 27. August zu sehen ist. Gezeigt werden über 150 Gartenfiguren Thüringer Provenienz Ų darunter sowohl historische Gartenzwerge als auch jüngere Kreationen, die den Gartenlieblingen zu einem Comeback und mehr Respekt verhalfen.Show more02.07.2006, 16:18 Uhr
Mikrochiptechnologie: Wirkstofftaxi statt Spritze
Arzneistoffe zielgenau und schnell zum Wirkungsort zu transportieren, beschäftigt die Wissenschaft schon seit langem. Ein deutsches Forscherteam hat einen Mikrochip entwickelt, der künstliche Zellhüllen produziert und mit Wirkstoffen bestückt werden kann.Show more02.07.2006, 16:18 Uhr
Die Jahreszeit macht die Figur
Ob Frauen im Frühjahr attraktiver auf die Herrenwelt wirken als im Herbst, versuchten Forscher einer kanadischen Universität herauszufinden. Ihrer Theorie zufolge verändert sich je nach Jahreszeit das Verhältnis zwischen Taille und Hüfte, was die Figur mal mehr, mal weniger weiblich erscheinen lässt.Show more02.07.2006, 16:18 Uhr
BSE-Folgen noch lange nicht abschätzbar
Es gibt zwar eine lange Gnadenfrist, in ca. 50 Jahren könnten jedoch deutlich mehr Menschen an der Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) sterben als bislang angenommen. Darauf deutet eine Untersuchung in Papua-Neuguinea hin.Show more02.07.2006, 16:18 Uhr
Muster des Alterns ist geschlechtsspezifisch
"Frauen kommen in die Jahre, Männer in das beste Alter", sagen böse Zungen. Dass hier etwas dran ist, entdeckten Forscher nach umfangreichen Literaturstudien zum Thema Altern. Demnach ist die Lebenserwartung der Männer zwar geringer, aber der Organismus des weiblichen Geschlechts wird schneller alt. Show more02.07.2006, 16:18 Uhr
Doppelter Gendefekt im Blick
Beinahe ein Drittel der über 75-Jährigen leidet unter altersbedingter Makuladegeneration. Warum diese Netzhautschädigung zwar so viele, jedoch nicht alle Älteren trifft, versuchten amerikanischen Wissenschaftler anhand mehrerer Studien herauszufinden. Das Zusammenspiel zweier Gendefekte scheint des Rätsels Lösung zu sein.Show more25.06.2006, 16:18 Uhr
Regelmäßig Alkohol hilft nur männlichen Herzen
Ob der Genuss von Alkohol immer "zum Wohl!" ist, hängt unter anderem vom Geschlecht des Trinkers und seinen Trinkgewohnheiten ab. Für einen positiven Effekt am Herzen scheint bei Frauen die Menge der alkoholischen Getränke zu sorgen, während Männer diesen eher durch regelmäßiges Trinken erzielen.Show more25.06.2006, 16:18 Uhr
Helicobacter pylori führt zu Eisenmangel
Menschen, deren Magen mit Helicobacter pylori besiedelt ist, leiden häufiger unter Eisenmangel als Personen ohne das Bakterium. Zu diesem Schluss ist eine Studie an über 7000 Personen in den USA gekommen, die im "American Journal of Epidemiology" veröffentlicht wurde.Show more25.06.2006, 16:18 Uhr
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