
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Patienten geben Ärzten mehr Informationen als KI-Chatbots
Digitale Symptom-Checker können helfen, die Dringlichkeit einer Therapie einzuschätzen und Patienten passende Termine zu geben. Doch dafür braucht die KI präzise Informationen. Eine Studie zeigt nun, dass Menschen KI-Chatbots weniger ausführlich von ihren Beschwerden berichten als Ärzten.Show morespektrum
Vertrauen zu Menschen ist größer
05.05.2026, 13:00 Uhr
Hunderte Wörter vor dem ersten Wort
Schon bevor ein Baby sein erstes Wort spricht, kann es hunderte Wörter nach ihrer Hörform wiedererkennen. Tests, die Psychologen an der Universität Pennsylvania durchgeführt haben, zeigen, dass Kinder zuerst den Klang der Wörter lernen und später ihre Bedeutung erforschen.Show moreSprachentwicklung
05.11.2008, 23:00 Uhr
Von der „Magenmedizin“ zum „Aromatique“
In Neudietendorf stellte erstmals ein Apotheker homöopathische Arzneimittel her. Ferdinand Sauerbruch praktizierte hier kurze Zeit als Landarzt. In der Gemeinde vor den Toren Erfurts steht aber auch die Wiege eines Gewürzbitters, den vor 180 Jahren der Apotheker Christian Theodor Lappe kreierte. Heute noch wird die hochprozentige "Magenmedizin" unter dem Namen "Aromatique" hergestellt. Darüber erzählen Archivmaterial und einige Objekte aus der Neudietendorfer Apotheke im Heimatmuseum der Nachbargemeinde Ingersleben. Zum Jubiläum wurde hier auch eine kleine Sonderausstellung inszeniert, die noch bis zum Frühling 2009 zu sehen ist.Show moreHeimatmuseum Ingersleben
29.10.2008, 23:00 Uhr
Gichtrisiko lässt sich genetisch abschätzen
In einer umfangreichen Studie fanden amerikanische Wissenschaftler heraus, dass Veränderungen dreier Genotypen in engem Zusammenhang mit einem erhöhten Gichtrisiko stehen. Durch Untersuchungen des Erbguts ließe sich künftig die Hochrisikogruppe genetisch identifizieren, noch bevor erste klinische Symptome auftreten, meinen die Studienautoren.Show moreGenforschung
29.10.2008, 23:00 Uhr
Grippe- und Pneumokokken-Impfung empfehlen
Derzeit wird wieder diskutiert, wie groß der Schutzeffekt der Grippeimpfung ist. Für Patienten mit einem Lungenemphysem, die gegen Influenza und Pneumokokken geimpft waren, hat eine englische Arbeitsgruppe nun eine um 12 bis 15 Prozent gesenkte Mortalität errechnet.Show moreLungenemphysmen
29.10.2008, 23:00 Uhr
Ein einziges Haar genügt
Stammzellen gelten als einer der großen Hoffnungsträger für die Entwicklung neuer Therapien. Eine Schwierigkeit im Zusammenhang mit den Zellen stellt die Gewinnung dar. Möglicherweise haben internationale Forscher dieses Problem nun ein Stück weit gelöst. Laut ihrer Studie soll es möglich sein, aus einem einzigen Haar in wenigen Tagen eine ausreichend große Menge an induzierten pluripotenten Stammzellen zu gewinnen.Show moreStammzellgewinnung
29.10.2008, 23:00 Uhr
Neues Glatzen-Gen entdeckt
Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Düsseldorf haben ein neues Haarausfall-Gen entdeckt. Seine Funktion für den Haarwuchs ist derzeit allerdings noch unklar.Show moreAndrogenetische Alopezie
22.10.2008, 22:00 Uhr
Ausgerechnet Schokolade
Jetzt steht sie fest – die Menge an Schokolade, die Herz, Kreislauf und Gefäße optimal vor freien Radikalen schützen soll. Mit 6,7 g pro Tag lassen sich spezielle Entzündungsmarker nachweislich reduzieren und reaktive Prozesse aufhalten – vorausgesetzt, es handelt sich um eine dunkle Variante mit hohem Kakaoanteil.Show moreRadikalfänger
22.10.2008, 22:00 Uhr
Höchstleistung mit den Red Hot Chili Peppers
Viele Spitzenathleten stimmen sich vor Wettkämpfen durch rockige Rhythmen auf ihren bevorstehenden Fight ein. Ebenso nutzen Freizeitsportler mitreißende Sounds für ausdauernde Trainingseinheiten. Durch die musikalische Begleitung nimmt bei sportlichen Aktivitäten nicht nur der Spaßfaktor, sondern auch die persönliche Bestleistung nachweislich zu.Show moreLegales Doping
22.10.2008, 22:00 Uhr
Medizin muss nicht bitter sein
"Medizin muss bitter schmecken, damit sie wirkt", sagte man früher Kindern, um sie zur Einnahme entsprechender Arzneien zu bewegen. Stimmt gar nicht, sagen nun amerikanische Wissenschaftler. Sie meinen, dass bittere Arzneimittel möglicherweise sogar schlechter resorbiert werden.Show moreVerdauung
22.10.2008, 22:00 Uhr
Gut beraten! Tipps für Osteoporose-(Risiko)patienten
Osteoporose-Patienten und solche, die Osteoporose-gefährdet sind, profitieren in hohem Maße von Tipps zur knochengesunden Ernährung und Maßnahmen zur Sturzvermeidung. Im Beratungsgespräch in der Apotheke sollte offen darüber gesprochen werden, was der Patient aktiv gegen den Knochenschwund machen kann. Hier bietet sich die Möglichkeit, neben den Hinweisen für eine erfolgreiche Arzneimitteltherapie auch in konzentrierter Form alle alltagstauglichen Aspekte anzusprechen, den Knochenstoffwechsel zu unterstützen.Show more22.10.2008, 22:00 Uhr
Der Osteoporose-Risikotest
Von Sabine GohlkeMit steigendem Alter nimmt das Risiko zu, an Osteoporose zu erkranken. Jeden Tag stehen wir in der Apotheke Männern und Frauen gegenüber, die schon aufgrund ihres Alters Osteoporose-gefährdet sein können. Wie hoch ihr Risiko ist, darüber kann der Osteoporose-Risikotest des Kuratoriums Knochengesundheit e.V. Auskunft geben. Es handelt sich dabei um einen Fragebogen, der einfach in der Apotheke ausgefüllt werden kann. Damit stellt er eine hervorragende Einstiegshilfe dar, um mit dem Patienten ins Gespräch zu kommen und ihn über wichtige Präventionsmaßnahmen aufzuklären.Show more
22.10.2008, 22:00 Uhr
„Vitamin D ist wichtigerals Calcium-Substitution!“
Ein Interview mit Prof. Dr. Heike Bischoff-FerrariDie Bedeutung von Vitamin D für die Osteoporose-Prophylaxe und – Therapie ist lange unterschätzt worden. Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass Vitamin D nicht nur Knochen aufbaut, sondern durch Stärkung der Muskulatur Stürze und Knochenbrüche vermeiden hilft. Prof. Dr. Heike Bischoff-Ferrari zählt zu den führenden Forschern, die in den letzten Jahren mit ihren Arbeiten zu einem wesentlich besseren Verständnis der Vitamin-D-Funktionen beigetragen hat. Wir haben mit ihr über die neuen Erkenntnisse und ihre Bedeutung für die Praxis gesprochen.Show more
22.10.2008, 22:00 Uhr
Pharmakologie der Osteoporose-Therapeutika
Von Christian Ude und Manfred Schubert-ZsilaveczDer menschliche Knochen ist durch einen ständigen Umbauprozess gekennzeichnet. Kontinuierlicher Knochenauf- und -abbau liegen beim Gesunden in einem Gleichgewicht vor, so dass die Stabilität und Festigkeit des Skeletts gewährleistet ist. Kommt es zu Störungen dieses Gleichgewichts, resultieren metabolische Knochenerkrankungen wie die Osteoporose. Verschiedene Wirkstoffklassen mit unterschiedlichen Wirkmechanismen eröffnen wirksame Therapieoptionen und helfen, das Frakturrisiko der Osteoporosekranken zu vermindern und die eingeschränkte Lebensqualität der Patienten zu verbessern.Show more
22.10.2008, 22:00 Uhr
Der rote Faden in der Osteoporose-Therapie
Von Peyman Hadji und Volker ZillerDie multifaktorielle Erkrankung der Osteoporose beschreibt einen Zustand erhöhter Knochenbrüchigkeit auf der Basis einer reduzierten Knochenmasse und eines gestörten Knochenstoffwechsels. Aufgrund der hohen Inzidenz, der massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität der Betroffenen sowie der immensen Kosten für unser Gesundheitssystem besteht die dringende Notwendigkeit zur rationellen Diagnostik, Prävention und Therapie. Der folgende Beitrag fasst die vorhandene Evidenz zur Pharmakotherapie der postmenopausalen Osteoporose auf Grundlage der EBM-S-III-Leitlinie des Dachverbands Osteologie (DVO) unter klinischen Gesichtspunkten zusammen.Show more
22.10.2008, 22:00 Uhr
Das Gedächtnis wird nicht nur im Traum gefördert
Die REM-Schlafphase, die auch als Traumphase bezeichnet wird, galt bislang als besonders wichtig für die Entwicklung und Aufrechterhaltung einer guten Gedächtnisleistung. Schweizer Forscher kamen nun jedoch zu einem anderen Ergebnis. Personen, bei denen sie die REM-Phase unterdrückten, wiesen nicht nur keine schlechteren Gedächtniswerte, sondern sogar bessere auf.Show moreSchlafforschung
15.10.2008, 22:00 Uhr
Was ist eigentlich ...das Locked-in-Syndrom?
"Unbeweglich wie ein Leichnam saß der Greis in seinem Stuhl, doch bewies der lebhafte und intelligente Blick, … dass sein Geist noch vollkommen frisch war … Schon konnte er nicht mehr durch eine Geste zum Ausdruck bringen, was er wünschte, schon war ihm die Sprache versagt. Er befahl mit den Augen, kurz er war ein Leichnam mit lebendigen Augen ...". Die Rede ist von einer Figur aus dem Roman "Der Graf von Monte Christo", mit der Alexandre Dumas sehr treffend das Locked-in-Syndrom beschreibt.Show moreIm eigenen Körper gefangen
15.10.2008, 22:00 Uhr
Legasthenie schon beim Kleinkind erkennen
Eine Legasthenie bei Kindern zu diagnostizieren, die gerade erst sprechen können, hört sich seltsam an. Aufgrund ihrer genetischen Komponente soll das jedoch möglich und im Hinblick auf eine frühe Förderung auch sinnvoll sein.Show moreFrüherkennung
15.10.2008, 22:00 Uhr
Desinfektionsmittel fördern Antibiotikaresistenz
Übertriebene Sauberkeit ist ungesund. Das unterstreicht eine unlängst publizierte Studie. In ihr wurde gezeigt, dass Bakterien bei Kontakt mit Desinfektionsmitteln zur Bildung von Antibiotikaresistenzen neigen.Show moreMikrobiologie
15.10.2008, 22:00 Uhr
Trisomie 21 im Blut erkennen
Die Untersuchung des Ungeborenen auf Trisomie 21 wird in Deutschland allen Schwangeren ab 35 Jahren empfohlen. Um eine sichere Aussage machen zu können, muss derzeit noch eine Amnioszentese durchgeführt werden, die mit einem, wenn auch geringen, Risiko für eine Fehlgeburt einhergeht. Künftig reicht möglicherweise eine harmlose Blutentnahme aus.Show morePränataldiagnostik
15.10.2008, 22:00 Uhr
Jede Zigarette zählt
Dass starke Raucher eine schlechtere Arterienfunktion haben als Nichtraucher, ist lange bekannt. Weniger bewusst war man sich bislang, dass auch eine gelegentliche Zigarette langfristig die Arterien beeinträchtigt. Eine aktuelle Studie zeigt nun jedoch: Jede Zigarette zählt!Show moreArteriengesundheit
15.10.2008, 22:00 Uhr
Schnelles Aus für den Kokainrausch
Mit einer neu entwickelten Substanz ist es amerikanischen Forschern gelungen, Kokain bis zu 2000 mal schneller im Blut abzubauen, als körpereigene Enzyme es vermögen. Die künstliche Esterase-Variante wäre somit ein effektiver Wirkstoff zur Behandlung von Kokainabhängigkeit und Überdosen.Show moreSuchttherapie
08.10.2008, 22:00 Uhr
Kräuter und Blumen in kostbaren Büchern von gestern
Arzneitherapie ohne Pflanzen? Kaum vorstellbar! Botanik und Pharmakognosie gehörten deshalb seit jeher zur Ausbildung des Apothekers. Welche Bücher unsere früheren Berufskollegen dazu benutzt haben, erläutert eine bibliophile und doch preiswerte Publikation des Germanischen Nationalmuseums.Show moreRezension
08.10.2008, 22:00 Uhr
Sulforaphan macht Tumorstammzellen verwundbar
Bauchspeicheldrüsenkrebs gilt als besonders aggressives Karzinom, das schnell Metastasen bildet und gegenüber gängigen Therapien weitgehend unempfindlich ist. Richtungsweisend für künftige Behandlungen könnte ein aus Broccoli isolierter pflanzlicher Wirkstoff sein, der den Tumor schwächt, ohne Nebenwirkungen hervorzurufen.Show moreNaturstoff-Forschung
08.10.2008, 22:00 Uhr
Parfumflacons aus der DDR
"Es gab nicht nur Florena", heißt das Thema einer Sonderausstellung, die bis zum 16. November im Stadt- und Waagenmuseum Oschatz bei Leipzig zu sehen ist. Gezeigt werden Parfumflacons, ihre Verpackungen und Werbeträger aus der DDR – die schönsten und interessantesten Stücke aus der Sammlung von Kerstin Zimmermann, Radebeul.Show moreAusstellung
08.10.2008, 22:00 Uhr
Während Chemotherapie keine Vitamin-C-Präparate?
Vitamin-C-Präparate beeinträchtigen einer Laborstudie zufolge die Wirkung von Chemotherapeutika. Auch zeigte sich im Tierversuch, dass Tumore, die zuvor mit Vitamin C behandelt worden waren, schneller wuchsen.Show moreKrebsforschung
08.10.2008, 22:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung