
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Kostensteigerungen bei Arzneimitteln durch den Nahost-Konflikt
Die infolge des anhaltenden Nahost-Konflikts gestiegenen Preise für Gas und Öl schlagen nicht nur an der Zapfsäule zu buche. In manchen Regionen der Welt wirken sie sich bereits auf die Arzneimittelpreise aus und machen diese wichtigen Güter für die Menschen vor Ort unbezahlbar.Show morespektrum
Humanitäre Hilfe
31.03.2026, 11:30 Uhr
Vitamin B12 hält das Gedächtnis in Schwung
Vitamin B12 scheint für das Gehirn immens wichtig zu sein. Laut einer an der University of Oxford durchgeführten Studie trägt eine gute Vitamin-B12-Versorgung bei älteren Menschen dazu bei, die Gedächtnisleistung zu erhalten.Show moreNeurologie
24.09.2008, 22:00 Uhr
Um die Ecke operieren
Fremdkörper oder ein Krebsgeschwür aus den feinen Verästelungen der Atemwege zu entfernen, stellt Chirurgen häufig vor das Problem, gleichzeitig den Eingriff vornehmen und den Patienten beatmen zu müssen. Mit einem neuen flexiblen Endoskop, Fibuskop genannt, könnten künftig minimalinvasive Operationen im Bereich der Atemwege durchgeführt werden, ohne dass der Brustkorb geöffnet werden muss.Show moreNeue OP-Technik
24.09.2008, 22:00 Uhr
Epo fürs Gehirn
Dialysepatienten, die aufgrund einer renalen Anämie Erythropoetin bekommen, zeigen häufig kurz nach Behandlungsbeginn eine deutlich verbesserte Gedächtnisfunktion. Wie tierexperimentelle Untersuchungen nun zeigten, versetzt das Nierenhormon spezielle Hirnareale in Topform.Show moreGedächtnissteigerung
24.09.2008, 22:00 Uhr
Hirnreifung dank Mamas Botenstoffen
Während der Schwangerschaft versorgt eine Mutter ihr ungeborenes Kind mit allen Substanzen, die es für sein Wachstum und seine Entwicklung braucht. Auch an der Hirnreifung des Kindes ist sie maßgeblich "beteiligt". Den hierfür zugrunde liegenden Mechanismus haben deutsche Forscher nun aufgeklärt.Show moreEmbryonalentwicklung
24.09.2008, 22:00 Uhr
Mit Broccoli gegen COPD
Die in Broccoli enthaltene Substanz Sulforaphan erhöht einer amerikanischen Studie zufolge die Aktivität des Gens NRF2 in menschlichen Lungenzellen. Sie ist damit in der Lage, die Zellen vor schädlichen Einflüssen zu schützen, die zur Entwicklung der gefürchteten COPD führen können.Show moreLungenerkrankung
17.09.2008, 22:00 Uhr
Ganz wie der Papa - oder die Mama
Vermutet haben wir es ja schon lange – jetzt bestätigt eine umfangreiche Studie, dass sich Menschen häufig einen Partner suchen, dessen Gesichtszüge denen der eigenen Eltern ähneln. Dabei bevorzugen Frauen in erster Linie Partner, die ihrem Vater ähnlich sehen, bei Männern hingegen gilt das Gesicht der Mutter unbewusst als Maßstab.Show moreVerhaltensforschung
17.09.2008, 22:00 Uhr
Grün + Rot = tot
Wird der Farbstoff Indocyaningrün mit Infrarotlicht bestrahlt, setzt er Moleküle frei, die für Staphylococcus aureus tödlich sind. Sogar Stämme, die bereits gegen eine Vielzahl von Antibiotika resistent sind, werden durch die "Killerfarbe" abgetötet. Für den Menschen selbst unbedenklich, wäre der Farbstoff zur Behandlung von Wundinfektionen interessant.Show moreMikrobiologie
17.09.2008, 22:00 Uhr
Den Schmerz nicht an der Entzündung messen
Bei Patienten, die an Fibromyalgie leiden, sind bestimmte Entzündungsindikatoren nicht mit der Stärke der Schmerzen gekoppelt, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Heidelberger Wissenschaftler stellen deshalb den Einsatz von Medikamenten, die entsprechende Botenstoffe hemmen, zur Behandlung der chronischen Schmerzerkrankung in Frage.Show moreFibromyalgie
17.09.2008, 22:00 Uhr
Carl Spitzweg und Wilhelm Busch
"Singles", die freiwillig oder unfreiwillig allein leben, sind heute eine gesellschaftlich voll akzeptierte Personengruppe. Früher galten sie teilweise als Außenseiter und Sonderlinge, und ältere Junggesellen belegte man mit dem Ausdruck "Hagestolz". Zwei Vertretern dieser Spezies ist im Georg Schäfer Museum in Schweinfurt eine Ausstellung gewidmet, die dort noch bis zum 2. November zu sehen ist: Carl Spitzweg und Wilhelm Busch.Show moreSonderausstellung
17.09.2008, 22:00 Uhr
Was ist eigentlich ein Veitstanz?
Der Veitstanz, auch als Chorea Huntington bezeichnet, ist eine Nervenkrankheit, die erstmals 1841 von C. O. Waters beschrieben worden ist. Benannt wurde sie 1872 nach dem amerikanischen Nervenarzt George Huntington (1850–1916) aus Ohio. Er erkannte, dass es sich um eine Erbkrankheit handelt, bei der normale Bewegungsabläufe durch nicht kontrollierbare Bewegungen zeitweilig unterbrochen werden. So kann der Eindruck eines "Tanzes" entstehen.Show moreWenn die Steuerung der Muskeln entgleist
17.09.2008, 22:00 Uhr
Nachbarschaftshilfe füt arbeitslose Nervenzellen
Es ist ein Naturgesetz: Freie Flächen bleiben nicht lange frei. Sei es das Blumenbeet, das im Nu von Unkraut überwuchert wird, oder die freie Stelle im Terminkalender, die gerne von Kollegen mit einer Besprechung gefüllt wird. Was manchmal ärgerlich ist, gibt Neurobiologen nun Anlass zum Staunen. Denn auch im Gehirn werden Nervenzellen, die keine Informationen mehr von ihren ursprünglichen Partnerzellen bekommen, von benachbarten Zellen in Beschlag genommen.Show moreNeurobiologie
10.09.2008, 22:00 Uhr
Herpes ist verebbar
Das Humane Herpesvirus Typ 6 (HHV-6), das das meist im Säuglings- oder Kleinkindalter auftretende Drei-Tage-Fieber auslöst, wird offenbar nicht nur per Tröpfcheninfektion übertragen, sondern kann Kindern auch von den Eltern vererbt werden.Show moreVirusinfektion
10.09.2008, 22:00 Uhr
334 steht für schlechte Ehemänner
Ob ein Mann für eine dauerhafte Partnerschaft geschaffen ist, liegt unter anderem an seinen Genen. Schwedische und amerikanische Wissenschaftler haben bei einer Zwillingsstudie eine 334 genannte Variante des Vasopressinrezeptor-1a-Gens entdeckt, die Männer "eheuntauglich" macht.Show moreGenforschung
10.09.2008, 22:00 Uhr
Warum der Winter traurig macht
Kanadische Wissenschaftler sind der Ursache für die häufig auftretende Winterdepression ein Stück näher gekommen. Wie sie in einer Studie feststellten, führt Lichtmangel zu einem gesteigerten Serotonintransport in die Nervenzellen – und damit zu einem Mangel an verfügbarem Serotonin im synaptischen Spalt.Show moreSerotoninmangel
10.09.2008, 22:00 Uhr
Metastasen bilden sich anders als gedacht
Metastasen bilden sich offenbar auf andere Weise als man bislang angenommen hat. Amerikanische Wissenschaftler haben im Tierversuch einen Mechanismus der Metastasenentstehung entdeckt, der bei den wandernden Zellen keine vorab erfolgte Aktivierung von Onkogenen im Primärtumor voraussetzt.Show moreKrebsforschung
10.09.2008, 22:00 Uhr
Was ist eigentlich eine Sarkoidose?
Die Sarkoidose, auch Morbus Besnier-Boeck-Schaumann genannt, ist eine seltene, sowohl akut als auch chronisch verlaufende, entzündliche Erkrankung. Hauptsächlich betroffen sind Lunge und Lymphknoten, praktisch kann jedes Organ befallen werden. Typisch für die Sarkoidose ist das Auftreten zahlreicher herdförmiger Granulome. Bei einem Granulom handelt es sich um eine knotige Neubildung aus Granulationsgewebe, ausgelöst durch eine Aktivierung des Immunsystems.Show moreWenn Granulationsgewebe Organe schädigt
03.09.2008, 22:00 Uhr
Bluttest sagt Sterblichkeitsrisiko bei PAVK voraus
Menschen mit Durchblutungsstörungen der Beine (periphere arterielle Verschlusskrankheit, PAVK), bei denen die Konzentration des Peptids NT-proBNP im Blut erhöht ist, haben ein höheres Sterblichkeitsrisiko. Die Erkenntnis könnte zur Verbesserung der Behandlung von PAVK-Patienten beitragen.Show moreDiagnostik
03.09.2008, 22:00 Uhr
Geborene Zuckerschnuten
Eine tröstliche Nachricht für all jene, die einer süßen Verführung nur schwer widerstehen können. Dahinter steckt weniger Willensschwäche als vielmehr eine bestimmte Genausstattung, wie kanadische Forscher nun herausfanden. So konsumieren Träger einer bestimmten Variante des Gens GLUT2 messbar mehr Zucker als Menschen, die die herkömmliche Genvariante in sich tragen.Show moreGenforschung
03.09.2008, 22:00 Uhr
Fisch ist gut für die Augen
"Iss Karotten, die sind gut für die Augen", ist ein Spruch, den sich viele Kinder von ihren Eltern anhören müssen. Sie könnten antworten: "Iss fetten Seefisch", denn einer europäischen Studie zufolge lässt sich damit einer altersbedingten Makuladegeneration vorbeugen.Show moreMakuladegeneration
03.09.2008, 22:00 Uhr
Fruchtzucker fördert die Fetteinlagerung
Wer gezielt ein paar Pfund abnehmen möchte, sollte besonders auf den Anteil von Fructose als Süßstoff in Lebensmitteln achten. Das Kohlenhydrat wird vom Körper nämlich schneller in Fett umgewandelt als Glucose und stimuliert darüber hinaus die Einlagerung von Fetten aus der Nahrung.Show moreÜbergewicht
27.08.2008, 22:00 Uhr
Knochenmarkpunktion mit flinker Nadel
Blutstammzellen für eine Knochenmarktransplantation sollen dank einer optimierten Punktionsnadel künftig schneller und schonender aus dem Knochen des Spenders gewonnen werden können. Show moreHämatologie und Onkologie
27.08.2008, 22:00 Uhr
Schlafmangel treibt den Blutdruck hoch
Amerikanische Wissenschaftler haben festgestellt, dass Schlafmangel bei Teenagern den Blutdruck in die Höhe treibt. Ob diese Erkenntnis Jugendliche dazu bringt, früher ins Bett zu gehen, dürfte allerdings fraglich sein.Show moreJugendmedizin
27.08.2008, 22:00 Uhr
Was ist relativ?
Relativ betrachtet, ist Jamaika das erfolgreichste Land der Olympischen Spiele 2008, und China muss sich unter den medaillenreichsten Sportnationen an letzter Position einordnen lassen. Relativ bewertet, ist Indometacin ein stärkeres Schmerzmittel als Morphin und Diclofenac fast ebenso stark wirksam wie Morphin.Show moreGlossay
27.08.2008, 22:00 Uhr
„Mumia vera“ – eine alte Arzneidroge
Die zuerst in Mannheim gezeigte Sonderausstellung "Mumien – der Traum vom ewige Leben" hat bei Besuchern und Presse ein überaus positives Echo gefunden [1, 2]. Bis zum 14. September ist sie nun in Schleswig zu besichtigen. Ein Teil der Schau ist der "Mumia vera" gewidmet, einer einst offizinellen Arzneidroge.Show morePharmaziegeschichte
27.08.2008, 22:00 Uhr
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