
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Patienten geben Ärzten mehr Informationen als KI-Chatbots
Digitale Symptom-Checker können helfen, die Dringlichkeit einer Therapie einzuschätzen und Patienten passende Termine zu geben. Doch dafür braucht die KI präzise Informationen. Eine Studie zeigt nun, dass Menschen KI-Chatbots weniger ausführlich von ihren Beschwerden berichten als Ärzten.Show morespektrum
Vertrauen zu Menschen ist größer
05.05.2026, 13:00 Uhr
Schwierige Diagnose
Eine Metaanalyse von mehr als 50.000 Patienten hat gezeigt, dass Allgemeinärzte immer noch Probleme damit haben, Depressionen richtig zu erkennen. Bei einer erheblichen Anzahl der Betroffenen wird die Krankheit übersehen oder fälschlich diagnostiziert. Die Quote von falsch positiv diagnostizierten Patienten liegt der Untersuchung zufolge nach einer Erstkonsultation höher als die Zahl der korrekt identifizierten Erkrankten.Show moreDepression
05.08.2009, 22:00 Uhr
Was steckt eigentlich hinter … Mundgeruch?
Wer Mundgeruch hat, ahnt davon oft nichts. Dafür fürchten viele Menschen grundlos, sie hätten schlechten Atem: Betroffene können den eigenen Mundgeruch nicht wahrnehmen. Außenstehende scheuen sich, das heikle Thema anzusprechen und weichen bei einer Unterhaltung lieber einen Schritt zurück.Show moreFaulig, fischig oder fruchtig
05.08.2009, 22:00 Uhr
Selbstbewusstsein gezielter stärken
Wer versucht, ein geringes Selbstvertrauen über allgemein formulierte Sätze des "positiven Denkens" aufzupolieren, fühlt sich damit möglicherweise nicht unbedingt gestärkt. Amerikanische Psychologen meinen, dass unsichere Menschen eher davon profitieren, wenn sie statt mit universalen Techniken konkret ihre persönlichen positiven Eigenschaften betonen.Show morePsychologie
05.08.2009, 22:00 Uhr
Hungerhormon fördert Alkoholismus
Wissenschaftler der Universität Göteborg haben herausgefunden, dass das appetitanregende Hormon Ghrelin auch bei der Entstehung von Alkoholismus eine Rolle spielt. Offenbar wirkt es im Gehirn auf Regionen, die mit Belohnungsprozessen in Verbindung stehen.Show moreSuchtforschung
05.08.2009, 22:00 Uhr
Nach dem Sandeln Hände waschen
Wer in den Ferien ans Meer reist, muss je nach Urlaubsland mit einem deutlich erhöhten Durchfallrisiko rechnen. Neben der Ernährung und dem Schlucken von Meerwasser spielt anscheinend auch Sand eine Rolle. Nach dem Sandeln Hände waschen lautet somit auch eine Empfehlung der US-amerikanischen Umweltbehörde.Show moreReisemedizin
29.07.2009, 22:00 Uhr
Von weiblichen und männlichen Bäuchen
Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben Hinweise darauf gefunden, dass sich weibliches und männliches Bauchfett genetisch unterscheidet. Langfristig hoffen sie, dass ihre Erkenntnisse zu neuen Therapieansätzen für Krankheiten führen, bei denen eine Stammfettsucht eine Rolle spielt.Show moreGenetik
29.07.2009, 22:00 Uhr
Bei Schreikindern den Darm untersuchen
So genannte Schreibabys treiben ihre Eltern in die Verzweiflung, weil sie stundenlang scheinbar grundlos brüllen. Einer kleinen amerikanischen Studie zufolge könnte eine Ursache für das Schreien im Darm der Säuglinge liegen.Show moreDarmflora
29.07.2009, 22:00 Uhr
Weichmacher verringern das Geburtsgewicht
Phthalate gelten zwar als gesundheitlich bedenklich, werden aber dennoch vielen Kunststoffen als Weichmacher zugesetzt. Chinesische Wissenschaftler äußern jetzt den Verdacht, dass die Chemikalien Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes im Mutterleib nehmen.Show moreUmweltbelastung
22.07.2009, 22:00 Uhr
Was steckt eigentlich hinter … Haarausfall?
Einhundert Kopfhaare pro Tag: das ist die Menge, die Dermatologen noch als physiologisch-regenerativen Haarausfall bezeichnen. Hier ist es gut, Betroffene zu beruhigen, vor allem dann, wenn der Blick auf das Kopfhaar keine Pathologie erahnen lässt. Denn wirklich krankhafter Haarausfall ist eher selten.Show moreWenn zu viele Haare im Kamm hängen bleiben
22.07.2009, 22:00 Uhr
Pille bei Übergewicht nur bedingt geeignet
Übergewichtige Frauen, die orale Kontrazeptiva verwenden, haben verglichen mit schlanken Frauen möglicherweise ein höheres Risiko, trotz Verhütung schwanger zu werden. Einer aktuellen Studie zufolge dauert es bei ihnen länger, bis die Pille ihr Wirkmaximum erreicht, so dass sich jeden Monat ein "unsicheres" Zeitfenster ergibt.Show moreVerhütung
22.07.2009, 22:00 Uhr
Filmriss durch Eisenoxid
Verschiedene Bakterien sind in der Lage, auf medizinischen Implantaten einen Biofilm auszubilden, der sie vor nahezu allen Antibiotika schützt. Amerikanische Forscher wollen diesen Bakterien jetzt mit Eisenoxidpartikeln zu Leibe rücken.Show moreNanopartikel
22.07.2009, 22:00 Uhr
Niedriger IQ, hohes Risiko für das Herz
Menschen aus sozial niedrigen Schichten haben ein deutlich erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Dafür wurden bislang Faktoren wie eine ungesunde Ernährung und Zigarettenrauchen verantwortlich gemacht. Laut einer aktuellen Studie spielt auch der Intelligenzquotient eine wichtige Rolle: Ein niedriger IQ ist demnach einer der stärksten kardiovaskulären Risikofaktoren.Show moreHerz-Kreislauf-Krankheiten
22.07.2009, 22:00 Uhr
Mit dem rechten Ohr hört man besser
Wer von seinen Mitmenschen zu Aktionen aufgerufen wird, scheint nicht mit beiden Ohren gleich gut hinzuhören. Italienischen Wissenschaftlern zufolge gibt es eine weit verbreitete Tendenz, vor allem das rechte Hörorgan zu nutzen. Sie vermuten hinter dieser "Ein-Ohr-Taktik" eine effektivere Verarbeitung akustischer Reize im Gehirn.Show moreWahrnehmung
22.07.2009, 22:00 Uhr
Auf Leben und Tod – Geburt und Entbindungskunst
Hier wird im Zimmer einer Wöchnerin die glückliche Geburt gefeiert, dort trägt ein geflügeltes Skelett ein Baby aus der Wiege davon. Eine Geburt bedeutete bis weit ins 19. Jahrhundert hinein ein großes Risiko: Statt neuem Leben brachte sie oft ein jähes Ende von Mutter und Kind. Das Ringen um das Leben bei einer "schweren Geburt" ist das Hauptthema einer Sonderausstellung, die bis zum 30. August 2009 im Deutschen Medizinhistorischen Museum Ingolstadt zu sehen ist.Show moreMedizinhistorisches Museum
22.07.2009, 22:00 Uhr
Gute Sprachkenntnisse schützen vor Alzheimer
Wer in der Jugend Fremdsprachen erlernt und sich auch in der Muttersprache gut ausdrücken kann, ist im Alter besser in der Lage, Alzheimer zu kompensieren, als Menschen mit schlechten Sprachkenntnissen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie.Show moreDemenz
15.07.2009, 22:00 Uhr
Bei Rückenschmerzen besser nicht ruhen
Rückenschmerzen hat fast jeder einmal. Die besten Chancen auf schnelle Besserung haben Patienten, die sich weiterhin bewegen. Diese Erkenntnis schlägt sich zwar in den aktuellen Behandlungsleitlinien nieder; Ärzte verordnen aber nach wie vor häufig Bettruhe, wie eine Heidelberger Studie zeigt.Show moreOrthopädie
15.07.2009, 22:00 Uhr
Auf nach Amerika!
Vor 300 Jahren wanderten erstmals mehrere Tausend Deutsche nach Nordamerika aus. Etwa 150 Jahre später erreichte die Auswanderung ihren Höhepunkt. Das Theodor-Zink-Museum in Kaiserslautern widmet dem Thema "Aufbruch nach Amerika" eine Sonderausstellung, die bis zum 2. August zu besichtigen ist.Show moreAusstellung
15.07.2009, 22:00 Uhr
Spenderblut ist knappes Gut
Die Bereitschaft Blut zu spenden, ist in den vergangenen zehn Jahren stark gesunken. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Blutkonserven ständig an. Schon heute müssen Mediziner mit Spenderblut haushalten. Etwa um das Jahr 2015 erwarten Fachleute Engpässe in der Versorgung.Show moreTransfusionsmedizin
15.07.2009, 22:00 Uhr
Auch ein Joint ist krebserregend
Glaubten Cannabiskonsumenten bislang, die Droge würde nur berauschende, aber keine krebserregenden Eigenschaften aufweisen, werden sie jetzt eines Besseren belehrt. Untersuchungen zufolge verändern bereits kleine Mengen von inhaliertem Marihuana oder Haschisch die DNA stärker als Tabakrauch.Show moreKrebsforschung
15.07.2009, 22:00 Uhr
Vergessener Geruch
Wissenschaftler der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg haben möglicherweise einen neuen Marker für die Diagnose von Morbus Alzheimer entdeckt. Bereits im frühen Stadium der Erkrankung schwindet mit den kognitiven Fähigkeiten auch der Geruchssinn durch ein Schrumpfen des sogenannten Riechkolbens im Gehirn, wie magnetresonanztomographische Messungen belegen.Show moreGerontologie
08.07.2009, 22:00 Uhr
Pflanzen zwischen Aberglaube und moderner Medizin
Gegen jede Erkrankung ist ein Kräutlein gewachsen, das in der Anwendung harmlos ist: Mit diesem Laienglauben räumt eine Sonderausstellung in der "botanika" in Bremen auf. Sie befasst sich mit der Geschichte der Phytotherapie und beleuchtet an 15 Stationen die Eigenschaften von Heilpflanzen aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Ausstellung läuft bis zum 29. August.Show more"Flower Power"
08.07.2009, 22:00 Uhr
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung